
In Riesa/Deutschland fiel das Startgatter zum zweiten Event der FIM SuperEnduro Weltmeisterschaft 2026. Da Ashton Brightmore nach seiner Fußverletzung leider doch noch einige Wochen pausieren muss, sprang bei diesem Rennen sein Landsmann Radford Chugg für ihn im X-GRIP Racing Team ein und ersetzte Ash für die kommenden Läufe.
Auf einer der herausforderndsten Strecken des Kalenders legte Mitch im Qualifying die drittbeste Rundenzeit hin, mit der er sich souverän für den SuperPole Bewerb qualifizierte. In seiner gezeiteten Runde schlichen sich leider kleine Unsicherheiten ein. Trotzdem holte sich Mitch einen Punkt für Rang drei.
Voll motiviert preschte er beim Start zu Lauf 1 aus dem Startgatter und sicherte sich eine hervorragende Ausgangslage. Mitten im Getümmel rutschte dem schnellen Briten jedoch das Vorderrad über ein Rohr weg und er stürzte. Am Ende des Feldes nahm er sein Rennen wieder auf und startete eine furiose Aufholjagd.
Bereits auf Rang 6 angekommen, stürzte Mitch erneut und verlor den hart erarbeiteten Boden wieder. Mit ordentlich Wut im Bauch legte der GASGAS Pilot anschließend eine starke Pace an den Tag und kämpfte sich im Ziel noch auf Platz 6 vor, was ihm 10 hart erkämpfte Punkte einbrachte.
Aufgrund seiner guten Qualifikationszeit musste Mitch beim Reverse-Grid-Start des zweiten Laufs fast ganz ans Ende des Feldes zurück.
Auch hier kam es zu einer Kollision, bei der er erneut zu Sturz kam und wertvolle Zeit verlor. Unermüdlich nahm er das Rennen wieder auf und überholte einen Konkurrenten nach dem anderen. Bis zum Ablauf der Renndauer arbeitete er sich diesmal bis auf Rang 5 nach vorne.

Ersatzfahrer Radford Chugg tat sich mit der ungewohnten Situation zunächst sichtbar schwer. Das gesamte Team stand ihm jedoch zur Seite und mit jedem gefahrenen Meter gewann er an Selbstvertrauen und Sicherheit. Chugg steigerte sich kontinuierlich, fuhr eine solide Qualifikation und beendete alle drei Läufe ohne größere Zwischenfälle. Mit den Platzierungen 13, 12 und 13 sammelte Radford letztendlich sogar WM-Punkte und nahm den 13. Gesamtrang aus Deutschland mit.
Die Starts in der WT Energiesysteme Arena wollten an diesem Abend für Mitch nicht gelingen. Auch in Lauf 3 lag er zunächst auf Rang 6. Mit einer furiosen zweiten Runde schoss er jedoch unaufhaltsam auf Rang 3 nach vorne und mischte voll an der Spitze mit. Leider währte die Freude erneut nicht lange. Mitch wurde unsanft aus dem Sattel seiner GASGAS befördert, diesmal wurde ihm die berüchtigte Brücke zum Verhängnis und er fiel auf Rang 7 zurück.
Beherzt und mit ungebrochener Motivation nahm der X-GRIP Racing Team Pilot das Rennen ein weiteres Mal auf. Zur Halbzeit schloss er bereits wieder zu Platz 5 auf und es entwickelte sich ein sehenswerter Dreikampf um den dritten Rang. Mitch machte konstant Druck auf den bis dahin Drittplatzierten. In der vorletzten Runde zwang er Walker zu einem Fahrfehler und übernahm Rang 3. Der junge Brite beendete den dritten Lauf schließlich versöhnlich auf Platz 3.
Die Platzierungen spiegeln Mitchs tatsächliches Potenzial zwar nicht wider, umso wichtiger ist es, dass er unverletzt blieb und erneut wertvolle Punkte für die Gesamtwertung sammeln konnte.

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