
Husqvarna Factory Racing-Star kehrt nach Verletzung für Heim-EnduroGP-Auftritt zurück:
Billy Bolt vom Husqvarna Factory Racing Team feiert an diesem Wochenende sein mit Spannung erwartetes Comeback im Rennsport. Er startet als Wildcard-Fahrer beim Finale der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 in Rhayader, Wales. Der sechsmalige SuperEnduro-Weltmeister tritt in seiner Heimat in der Enduro3-Klasse an und kehrt damit nach seiner Handverletzung, die ihn zur Absage seiner FIM Hard Enduro-Weltmeisterschaftskampagne zwang, ins Renngeschehen zurück.
Bolt startete mit einer herausragenden Leistung ins Jahr 2026 und sicherte sich nach einer weiteren dominanten Hallensaison seinen sechsten FIM SuperEnduro-Weltmeistertitel in Folge. Der Brite verlagerte seinen Fokus auf Hard Enduro und eröffnete seine Outdoor-Saison mit einem zweiten Platz beim Alestrem in Frankreich, bevor er sich trotz einer Handverletzung einen hart erkämpften fünften Platz beim Extreme XL Lagares in Portugal sicherte. Vor seiner Verletzung hatte Bolt auch Sprint-Enduro-Rennen in Wales in sein Trainingsprogramm integriert, sodass sein Auftritt beim EnduroGP eine gelungene Rückkehr in den Wettkampf nach mehreren Monaten der Genesung darstellte.
Auf seiner Husqvarna TE 300 wird Bolt als Wildcard-Starter für einen Lauf beim EnduroGP von Wales antreten. Nachdem er bereits an EnduroGP-Rennen teilgenommen hat, freut sich Billy darauf, vor heimischem Publikum in diese Disziplin zurückzukehren. Das ihm vertraute Terrain dürfte dem Husqvarna Factory Racing-Fahrer helfen, wieder in den Rennsport zu finden. Seine unvergleichliche SuperEnduro-Erfahrung wird ihm voraussichtlich besonders beim Super Test am Freitagabend zugutekommen, wo er ein starkes Ergebnis anstrebt.
Der EnduroGP von Wales findet vom 7. bis 9. August in Rhayader statt, wobei der Super Test am Freitagabend den Auftakt zum Rennwochenende bildet.
Billy Bolt: „Ich bin überglücklich, nach so langer Zeit endlich wieder auf dem Motorrad zu sitzen. Die letzten Monate waren hart, da meine Hand viel länger zum Heilen brauchte als erwartet. Ich habe dadurch viel Zeit verpasst und war tatsächlich über drei Monate nicht auf dem Rad. Ich freue mich riesig darauf, dieses Wochenende zu nutzen, um Spaß zu haben, die Unterstützung des heimischen Publikums zu genießen und endlich wieder richtig durchzustarten. Ich wäre sehr gerne fit und mit etwas klassischem Enduro-Training hierhergekommen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, aber leider sollte es dieses Jahr nicht sein. Mal sehen, wie es nächstes Jahr aussieht! Vielen Dank an alle Fans und mein Team für ihre Geduld in den letzten Monaten. Ich bin extrem motiviert und arbeite hart daran, in der zweiten Jahreshälfte wieder Rennen zu gewinnen. Wir sehen uns in Wales!“
Fabio Farioli – Husqvarna Factory Racing Enduro Team Manager: „Es ist großartig, dass Billy wieder Rennen fahren kann und den letzten EnduroGP der Saison bestreitet. Nach so einer langen Rennpause ist es an diesem Wochenende vor allem wichtig, dass er die Rückkehr aufs Motorrad genießt, sein Selbstvertrauen stärkt und das Event als wertvolle Vorbereitung für die verbleibenden Hard-Enduro-Rennen nutzt. Wir hatten ursprünglich überlegt, ihn mit der FE 450 in der E2-Klasse starten zu lassen, uns dann aber für die TE 300 in der E3-Klasse entschieden, da es dasselbe Motorrad ist, das er für den Rest der Hard-Enduro-Saison fahren wird. Er wird nicht sofort bei 100 Prozent sein, daher gibt es keinen Druck, was die Ergebnisse angeht. Aber ich kenne Billy und bin mir sicher, dass er trotzdem seinem Renninstinkt folgen wird! Ich freue mich sehr, ihn wieder im Rennsport zu sehen, besonders vor den britischen Fans.“
PA: Husqvarna Mobility





