Die internationale Team- und IBI Kids- Trophy geht ins Finale: Knapp vor Saisonschluss am Spielberg, öffnet der Red Bull Ring noch seine Tore für die internationale Team- und iBi Kids- Trophy...

Nach den spannenden Läufen in St. Georgen ob Judenburg, ist am Samstag, den 19. Oktober 2019 nochmal Racing angesagt! Die erstklassige Infrastruktur am und rund um den Offroad Bike Track wird wieder für einen würdigen Abschluss sorgen. Für die ´Team Protagonisten´ wird die komplette Rennrunde, die auch bei der Enduro- Trophy am 18. Mai unter die Stollen genommen wurde, zur Verfügung stehen! Die Onlineanmeldung ist noch bis kommenden Montag 20.00 Uhr geöffnet!

Die IBI Kids- Trophy hat 2019 gehörig an Niveau zugelegt. Auf den Spuren der Enduro Staatsmeisterschaft wurden im heurigen Jahr die Rennstrecken relativ „knackig“ gestaltet! Anfangs hat die Marschrichtung unseren ´Nachwuchslern´ einiges an Substanz gekostet, aber mittlerweile wird in allen Klassen hart, aber fair bis zur Zielflagge gefightet. Enduro wird hier GROSS geschrieben und deshalb wird die finale Rennrunde klassenabhängig, im Fortgeschrittenen- bzw. Profibereich am Spielberg, angelegt!

Entgegen der sonst üblichen Sonntagsveranstaltungen wird das Finale der Team- und Kids Trophy auch heuer wieder an einem Samstag abgehalten, um die Gesamtsieger der 2019er Saison, im Anschluss an die Tagessiegerehrung, gebührend zu feiern! Bei der Jahresendsiegerehrung der Kids- Trophy bekommt jeder Teilnehmer einen Preis, -die Teampiloten werden bis zum 10. Platz geehrt!

Internationale Team- Trophy:
Auf Grund der gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspause am Red Bull Ring wird die Renndauer des Team Bewerbes auf 2 Stunden verkürzt! Generell gibt es keine Klasseneinteilung!!
Die Anmeldung zum Rennen ist bereits auf www.enduro-trophy.com geöffnet. Auf dieser Website ist auch der aktuelle Zwischenstand abrufbar.
Zeitplan:
Anmeldung: 08: 00- 09: 00 Uhr
Besichtigungsrunde: 09: 00- 09: 20 Uhr
Start: 09: 30 (sitzend am Motorrad, Motor aus) Renndauer 2 Stunden
Zieleinlauf: 11: 30 Uhr
Tagessiegerehrung: ca. 12: 30 Uhr
Jahresendsiegerehrung: ca. 17: 00 Uhr
Nenngeld: 50 € pro Person mittels Vorauskassa
65 € pro Person vor Ort

iBi Kids- Trophy:
Es wird wie gewohnt 1 Lauf pro Klasse gefahren. Die Anmeldung ist ausschließlich vor Ort möglich.
Hier der Zeitplan:
Anmeldung (alle Klassen): 12:00 bis 13:00 Uhr (nur vor Ort möglich)
Fahrerbesprechung: 13:00 Uhr
Klasse Bambini:
Besichtigungsrunde 13:00 bis 13:15 Uhr
Start 13:30 Uhr (Renndauer 20 min)
Nenngeld: 30 €
Klasse Kinder:
Besichtigungsrunde 14:00 Uhr
Start 14:15 Uhr (Renndauer 30 min)
Nenngeld: 35 €
Klasse Jugend:
Besichtigungsrunde 14:50 Uhr
Start 15:00 Uhr (Renndauer 60 min)
Nenngeld: 40 €
Tagessiegerehrung: ca. 16:30 Uhr, -anschließend Jahresendsiegerehrung!
…get ready for the last final!!!

PA: Bachler Peter, Fotos: Kundegraber J. und Pripfl L.
Die Top 3 der ÖM dominieren das letzte Finale der "Enduro Trophy": Das ÖM-Finale 2019 am vergangenen Wochenende war zugleich die allerletzte Runde der "Enduro Trophy". 17 Jahre lang hat diese Rennserie die Standards für Enduro in Österreich gesetzt...

Mit dem letzten Finale in St. Georgen ob Judenburg verabschiedet sich die "Enduro Trophy" aus dem rot-weiß-roten Enduro-Kalender. Für "Enduro Trophy"-Mastermind Peter Bachler ein sehr emotionaler Abschied: "Gerade St. Georgen ob Judenburg ist ein ganz spezieller Ort für mich. Hier habe ich 2003 mein allererstes Rennen veranstaltet, und das Finale hier war immer etwas besonderes. Ich bin froh, dass es beim allerletzten Mal nun so gut gelaufen ist, es hat alles gepasst und die Abschiedsfeier war wirklich sehr herzlich und bewegend."
Für den Oberösterreicher Walter Feichtinger war die letzte Runde der "Enduro Trophy" zugleich seine erste als Enduro-Staatsmeister 2019. An diesem Titel gab es schon vor dem ÖM-Finale nichts mehr zu rütteln. KTM-Pilot Feichtinger hat das Rennen sicher gewonnen und jede Runde genossen: "Die Strecke war wirklich der Hammer, das Publikum hat mich angefeuert, das hat mich richtig gepusht. Im Ziel dann habe ich mich einfach nur gefreut, dass ich sowohl die ÖM als auch den Trophy-Titel geholt habe. Ich glaube, das sind die beiden schwierigsten Serien in Österreich. Beide zu gewinnen, das ist schon etwas Besonderes. Ich möchte auch Peter Bachler gratulieren und alles Gute wünschen. Er und sein Team haben bei der 'Enduro Trophy' immer ganz tolle Strecken auf die Beine gestellt. Es ist natürlich schade, dass es die 'Enduro Trophy' jetzt nicht mehr gibt. Aber ich gönne Peter Bachler von Herzen, dass er jetzt mehr Zeit für andere Sachen hat."

Platz 2 in St. Georgen ging an den jungen Kärntner Thomas Reichhold (KTM). Der Junioren-Staatsmeister 2019 ist damit zugleich Dritter in der Gesamtwertung der ÖM Open Wertung. Den Titel des Vize-Staatsmeisters hat sich der Vorarlberger Philipp Schneider mit einem dritten Platz gesichert: "Wegen einer Erkältung war ich nicht wirklich fit für das ÖM-Finale. Schon nach der ersten Runde hatte ich Krämpfe und musste Tempo rausnehmen. Aber es ist alles gut gegangen. Die Strecke war sicherlich eine der schönsten, die ich jemals gefahren bin. Es war wirklich ein würdiges Ende für die 'Enduro Trophy'. Ich persönlich bin sehr stolz auf den Titel 'Vize-Staatsmeister'. Für mich war das eine super Saison!"

Enduro Open ÖM 2019 - Gesamtwertung
1 Walter Feichtinger, KTM - 216 Punkte
2 Philipp Schneider, KTM - 178
3 Thomas Reichhold, KTM - 162
4 Manuel Isopp, Husqvarna - 144
5 Tobias Auer, Husqvarna - 95
6 Florian Reichinger, Husqvarna - 77
7 Christoph Wibmer, Husqvarna - 68
8 Sebastian Enöckl, Husqvarna - 66
9 Mathias Raffezeder, Husqvarna - 65
10 Patrick Riegler, KTM - 64
Enduro Junioren ÖM 2019 - Gesamtwertung
1 Thomas Reichhold, KTM - 211 Punkte
2 Tobias Auer, Husqvarna - 167
3 Christoph Wibmer, Husqvarna - 141
4 Mathias Raffezeder, Husqvarna - 139
5 David Rinner, KTM - 134
6 Sebastian Enöckl, Husqvarna - 127
7 Patrick Riegler, KTM - 102
8 Matthias Buchinger, Husqvarna - 98
9 Michael Unterkirchner, KTM - 74
10 Marvin Brichard, KTM - 57
LINK: Die ÖM-Wertung auf www.austria-motorsport.at
PA: C.Panny, Fotos: (c) Johannes Kundegraber
Weiterer Artikel zum Saisonfinale der Serie: Enduro-Trophy St.Georgen: Der letzte Bericht!
Rally Fans aufgepasst! Im Rahmen des Clubabend des MSC Mattighofen am 5.November ab 20:30 wird Meletis Stamatis, Cheforganisator der Hellas-Rally seine Veranstaltung für das Jahr 2020 vorstellen...
Die Hellas Rally findet nächstes Jahr vom 25. – 31. Mai in Nafpaktos, Griechenland statt.
Einige Infos dazu gibt’s bereits auf www.hellasrally.org - Alle Details aus erster Hand am 5. November in Mattighofen, Meletis steht für eure Fragen am 5. November zur Verfügung.
Alle Rally Infizierten und Interessierten sind herzlich zu dieser Präsentation eingeladen.
Ort der Präsentation:
Gasthof Badhaus, Moosstrasse 28, A-5230 Mattighofen (viele kennen das von den Siegerehrungen der ACC Rennserie)
Textquelle: Roland Ennsmann, Hintergrundfoto: F.Kreidl
Pressemitteilung: SuperEnduro Riesa am 4. Januar 2020 in der SACHSENarena Riesa: Kinder, wie die Zeit vergeht. Es ist noch nicht allzu lange her, da haben wir den Jahrtausendwechsel miterlebt, und in wenigen Wochen tauchen wir bereits ins dritte Jahrzehnt des neuen Millenniums ein...
Auch so etwas muss natürlich gefeiert werden, am besten mit einem Motorsportfest der Extraklasse, wie zum Beispiel dem zweiten Lauf zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2019/2020 am 4. Januar in der SACHSENarena Riesa.
Zum sechsten Mal gastiert die SuperEnduro-Weltelite dann bereits in der Sportstadt an der Elbe, und erneut rechnet die gastgebende Auerswald Eventmanufaktur aus Hohndorf mit einer vollen Hütte. Natürlich laufen die Vorbereitungen bereits, und inzwischen ist auch der Run auf die begehrten Tribünentickets eröffnet. Zur Verfügung stehen wieder das sogenannte Race-Ticket, das Fan-Ticket sowie das VIP-Ticket.
Das Race-Ticket ermöglicht am 4. Januar 2020 den Einlass in die Arena ab 16:00 Uhr, sodass man vor der 18:00 Uhr beginnenden Kombination aus knallhartem Sport und Show-Elementen noch in Ruhe die Ausstellung und Merchandising-Stände besuchen und bei der vorherigen Autogrammstunde den Stars der Szene ganz nahe kommen kann. Dieses kostet 56 Euro bzw. für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren 39 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben auf dem Schoß der Eltern freien Eintritt.
Mit dem Fan-Ticket ist der Zugang in die Arena schon ab 10:00 Uhr möglich, sodass man bereits die Trainings und Vorläufe, bei freier Platzwahl, verfolgen kann. In der Zeit zwischen 10:00 und 16:00 Uhr ist mit diesem auch der Zugang zum Fahrerlager möglich. Zudem erhalten die SuperEnduro-Fans gegen Vorlage ihres Tickets eine Fan-Mütze. Der Preis beträgt 69 Euro bzw. für das junge Publikum 49 Euro.
Das VIP-Ticket kostet 149 Euro und beinhaltet neben dem Zugang, ebenfalls ab 10:00 Uhr, einen Parkplatz direkt vor der Arena, einen Sitzplatz im dafür reservierten Block „K“, den permanenten Zugang zum Fahrerlager, ein Fan-Paket inkl. Mütze, ein Programmheft sowie ab 16:00 Uhr natürlich den Zugang zum Catering-Bereich. In diesem kann man anschließend auch der Pressekonferenz beiwohnen. Zudem ist der Eintritt zur After-Race-Party im Club R1, bei der schon mehrfach tanzwütige Fahrer gesichtet wurden, im Preis enthalten.
Sportlich ist in diesem Jahr neu, dass neben den WM-Klassen „Prestige“ und „Junior“ die dritte Klasse ebenfalls ein internationaler Prädikatslauf ist. So wird Riesa die zweite von drei Stationen der SuperEnduro-Europameisterschaft 2019/2020 sein, womit das fahrerische Niveau angehoben werden dürfte.
Link: Alle Infos zum SuperEnduro Riesa
Grob-Zeitplan
Einlass für VIP- und Fan-Ticket-Inhaber: 10:00 Uhr
Beginn Training: 11:00 Uhr
Einlass für Race-Ticket-Inhaber: 16:00 Uhr
Autogrammstunde: 16:30 Uhr
Beginn Rennen: 18:00 Uhr
Ende Rennen: 21:30 Uhr
After Race Party (im Club R1 in Riesa): 22:00 Uhr
Ticket-Preise
Race-Ticket (alle Blöcke außer „K“ = VIP)
Vollzahler: 56,00 €
Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.): 39,00 €
Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern: frei
Fan-Ticket
(alle Blöcke außer „K“ = VIP, inkl. Zugang zum Fahrerlager von 10:00 – 16:00 Uhr + Fan-Mütze gegen Vorlage des Tickets am Veranstaltungstag)
Vollzahler: 69,00 €
Ermäßigt (Kinder 6 – 14 J.): 49,00 €
Kinder bis 6 J. auf dem Schoß der Eltern: frei
VIP-Ticket
(Sonderparkplatz vor der Arena, Zugang ab 10:00 Uhr, permanenter Zugang zum Fahrerlager, Sitzplatz Block „K“, Catering im VIP-Bereich ab 16:00 Uhr, Fan-Paket inkl. Mütze, Programmheft, Teilnahme an Pressekonferenz nach dem Rennen im VIP-Bereich, Eintritt zur Race-Party im Club R1 in Riesa)
Preis: 149,00 €
Weitere Infos unter www.superenduro-riesa.de
PA: Thorsten Horn
Weitere Links:
Die vorletzte Runde vor dem großen Finale am Red Bull Ring: Nach dem Abschied der Enduro Trophy in Sankt Georgen folgte einen Tag später die allerletzte Rennveranstaltung an diesem Austragungsort...

Für die Team- und Kids Trophy nutzte man die bereits aufgebaute Infrastruktur zum vorletzten Lauf der Jahresendwertung.
Dass das Wetter auch noch mitspielte, erfreute nicht nur die Fahrer, sondern auch die zahlreichen Zuseher. Es waren ähnlich viele Fans, wie beim Staatsmeisterschaftslauf am Vortag anwesend und sie kamen auch voll auf ihre Kosten.

Obwohl es heuer erst ein Team geschafft hat, die Enduro-Haudegen Daniel Stocker und Markus Tischhart vom Thron zu stoßen, ist der Teambewerb dennoch heiß umkämpft. Die beiden erfahrenen Enduristen müssen mittlerweile gut taktieren, um die Angreifer hinter sich zu halten. Diesmal konnte das Team Rinner/Primas sogar die Führung übernehmen und bis zur achten Runde halten. Im letzten Drittel zündete jedoch Markus Tischhart seinen Turbo und konnte die Beiden doch noch abfangen.


Am dritten Platz folgte mit gerade einmal 5 Sekunden Abstand das Team Jestl/Assmair. Die viertplatzierten Payer/Isopp folgten wiederum mit nur 19 Sekunden Abstand. Die beiden hatten schon einen größeren Respektabstand. Manuel Isopp konnte diese Lücke in den letzten 3 Runden wieder zufahren.
Das Ergebnis:
1. Stocker/Tischhart RT 2-Rad Lenz
2. Primas/Rinner Team Rimato/Rinner Racing
3. Jestl/Assmair C-Team Freileitungsbau
4. Payer/Isopp Kachelofen Design Payer
5. Boder/Fuchs Enduro Austria Racing Team
6. Koller MSC Steyrtal
7. Maier/Hubmann iBi Racing Team 1
8. Preuhs/Wolfgruber Enduro Austria Racing Team
9. Suntinger Team Kilimanjaro
10. Degold/Kainer Team MX-Strecker Schönberg Lachtal

iBi Kids-Trophy:
Im Anschluss an die Team- Trophy folgte die iBi Kids- Trophy. Die Siegernamen waren hier zum Teil ident mit denen der Teams. Anscheinend lässt sich der Enduro Virus wohl genetisch übertragen ;-)!

In der Klasse der Kleinsten gewann Nico Stocker souverän sein viertes Rennen in Serie. Durchschnittlichen konnte er den Zweitplatzierten Fabian Plank 2 Sekunden pro Runde abnehmen. Es bleibt also spannend, ob es Fabian am Red Bull Ring einmal gelingen wird, den Führenden zu schlagen. In der Gesamtwertung wird sich jedoch aller Wahrscheinlichkeit nicht mehr viel tun.
Ergebnisse Kids:
1. Nico Stocker
2. Fabian Plank
3. Roman Reiner
4. Jonas Auer
5. Andre Pirker

Das Highlight für die Zuschauer war Zweifelsohne die Kinderklasse bis 65ccm. Wir Team Trophy Fahrer saßen da gemütlich im Zuschauerbereich und schauten begeistert zu wie die Kinderklasse in der Einführungsrunde hinter Organisator Peter Bachler den halben Steilhang hinauffuhr. Es gab einige ungläubige Blicke ob die Kinder mit ihren 65ern jetzt wirklich den halben Steilhang bewältigen müssen.

Um so größer war das Erstaunen, als nur Minuten später für die Kids sogar der ganze Steilhang freigegeben wurde. Die rechte Abbiegung in der Mitte war nur die „Chicken-Line“.
Nachdem der Führende Luca Kropitsch einige Male den Steilhang gefahren war, hatte er, wie viele andere, die Probleme beim Überrunden an dieser Stelle erkannt und nahm taktisch richtig die Ausfahrt zur Chicken-Line. Das zeigt von großer Klasse, -nicht nur technisch gut, sondern auch mit einer derartigen Rennintelligenz zu fahren.
Alle Kids haben sich an diesem Tag unseren Respekt verdient, denn auch so mancher Erwachsener hatte seine Mühen mit der „Kuhleitn“!!

Ergebnisse Kinder:
1. Luca Kropitsch
2. Maurizio Suntinger
3. Felix Leitner
4. Maximilian Graf
5. Fabian Bachler
Nach 3 Siegen und einem 2. Platz wird sich Luca Kropitsch die Gesamtwertung wohl nicht mehr nehmen lassen. Der Kampf um den 2. Platz bleibt allerdings spannend.
Die Klasse Jugend mit den Geräten bis 85ccm ist wohl schon schneller unterwegs, als so mancher Team Trophy Fahrer. Diese Klasse wird heuer klar dominiert von Luca Hölzl, der bislang alle Läufe gewinnen konnte. Auch in Sankt Georgen gab er sich keine Blöße und siegte souverän vor Moritz Wendner und seinem Bruder Nico Hölzl.

Ergebnis Klasse Jugend:
1. Luca Hölzl
2. Moritz Wendner
3. Nico Hölzl
4. Jan Wunderlich
5. Tobias Schloyer
Bei der Tagessiegerehrung im Festzelt ging noch einmal so richtig die Post ab. Vom Großonkel bis zur Cousine, war fast die komplette Verwandtschaft der Kids anwesend und feierte Ihre Helden! :-)
Die nächste und letzte Station der Team- und iBi Kids Trophy folgt am 19. Oktober am Red Bull Ring, wo im Anschluss an die Tagessiegerehrung auch gleich die Meister 2019 geehrt werden!
Link: www.enduro-trophy.com




Bericht: Enduro-Austria, R.W., Fotos: Johannes Kundegraber
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Quellen: sevengmbh.com
Enduro Trophy Sankt Georgen: Das Ende der Rennserie Enduro-Trophy mit einem würdigen Finale. Nach 17 Jahren endete die Rennserie Enduro-Trophy mit einem grandiosen Finale bei besten Bedingungen. ..

Zum angekündigten letzten Event hatte man sich eine neue Streckenführung einfallen lassen. Der Finalevent hatte natürlich nichts von seiner jahrelangen Charakteristik verloren. Die endlosen Höhenmeter, die fast in einem Zug zu bewältigen waren und die darauffolgende Abfahrt zehrten wie immer an der Kondition der Fahrer. Nach den langen Händen, die man sich nach der ewigen Auffahrt oben am Kamm einmal kurz ausschütteln konnte folgte die steile Abfahrt.

Diese ist am besten mit dem Skifahren zu vergleichen. Als ob man die Planai von oben bis unten in einem Stück bewältigt. Da brannten die Oberschenkel und man zweifelte daran sich das noch ein Mal anzutun. In der Zielarena angekommen und vor den Zuschauern über Baumstämme und Lastwagenreifen geflitzt waren die Schmerzen dann plötzlich wie weggeblasen und es ging voller Tatendrang in die nächste Runde.

Die Fahrerkommentare zur geänderten Streckenführung waren durchwegs positiv. Es war abwechslungsreicher und die Strecke war dadurch viel weniger ausgefahren.
Nach den vielen Jahren Enduro-Trophy blicken die Endurofahrer wehmütig auf diese Rennserie zurück. Eine der häufigsten Fragen unter den vielen Kollegen und Enduro Freunden im Fahrerlager war natürlich: „Was machen wir nächstes Jahr“. Darauf hat momentan noch keiner eine Antwort. Fest steht, dass das Ende der Trophy eine Riesenlücke in den Veranstaltungskalender reißt, die nur sehr schwer aufzufüllen ist.

Natürlich gibt es auch andere Highlights, wie zum Beispiel Aspangrace, Erzberg, oder dgl. Der Enduro Charakter der Trophy mit den relativ schweren, echten Enduro Rennen wird jedoch sehr fehlen.
Das Finale in Sankt Georgen war wie bereits erwähnt ein würdiger Event. Das Wetter dazu war weit besser als prophezeit und jene, die aus Ehrfurcht vor vergangenen Events wegen des Wetters zu Hause blieben, werden es im Nachhinein bitter bereuen. Es gab bestes Racing auf allerhöchstem Niveau. Natürlich auch mit einem Bewerb zur österreichischen Enduro-Staatsmeisterschaft. Im ersten Lauf ging es in den Klassen E1, E2 und 45+ um den Sieg in der Gesamtwertung.

Hier die Sieger der einzelnen Klassen:
Klasse E1:
1. Simon Raffezeder
2. Ulrich Maier
3. Dominikus Craigher
Klasse E2:
1. Markus Tischhart
2. Frenk Konecnik
3. Marco Hubmann
Klasse 45+
1. Bernie Walzer
2. Lukas Bleiner
3. Günther Schopohl

Am Nachmittag folgte die Klasse Profi mit der österreichischen Enduro Staatsmeisterschaft und die Klassen Junior und E3. Vor und während des Rennens gab es einige Regenschauer, die allerdings keine Auswirkung auf die Strecke hatten.
Die Sieger:
Klasse Profi:
1. Walter Feichtinger
2. Thomas Reichhold
3. Philipp Schneider
Klasse Junior
1. Florian Leban
2. Lukas Blamauer
3. Tobias Neuhold
Klasse E3:
1. Rene Pfatschbacher
2. Rüdiger Wolfgruber
3. Aleks Mlekuts

Über alle Klassen im Detail zu schreiben würde hier den Rahmen sprengen. Zusammengefasst kann man sagen, dass hier alle hart zu kämpfen hatten. Es gab kaum eine Klasse mit einem Start-Ziel Sieg. Fast alle Siegergesichter mussten sich nach vorne arbeiten. Ein Grund ist natürlich der etwas spezielle Start aller Klassen gemeinsam nach „Le Mans“ Manier. Wer da nicht gleich vorne dabei war musste sich erst mühsam durchs Feld kämpfen.
Was den Fahrern sonst am meisten in Erinnerung blieb sind sicherlich die Abfahrten. Unglaublich steil, aber dennoch gut fahrbar. Die Endurocross Hindernisse im Blickfang der Zuschauer sorgten für Extra-Motivation. Das erste Hindernis konnte man noch ziemlich flott nehmen. Das zweite Hindernis mit den aufgelegten Lastwagenreifen war aber von der allergemeinsten Sorte. Da haben sich sehr zum gefallen der Zuseher einige Dramen abgespielt.
Das Publikum wurde zusätzlich vom langjährigen Sprecher der Enduro-Trophy, Peter Dürnberger und via riesiger Vidi Wall wo auch Filme vergangener Zeiten abgespielt wurden, erstklassig unterhalten.

Mit dem Ende des letzten Events steht nun natürlich auch die Gesamtwertung fest. Diesmal wurde zum Schluss nicht mehr taktiert sondern alles gegeben, da jetzt die Aufstiegspflicht in die Profiklasse hinfällig ist.
Gesamtwertung:
Klasse Profi:
1. Walter Feichtinger 117 Punkte
2. Philipp Schneider 102 Punkte
3. Thomas Reichhold 80 Punkte
Klasse E1:
1. Simon Raffezeder 112 Punkte
2. Ulrich Mayer 102 Punkte
3. Felix Wegleitner 96 Punkte
Klasse E2:
1. Markus Tischhart 125 Punkte (Punktemaximum)
2. Frenk Konecnik 96 Punkte
3. Patrick Fuchs 74 Punkte
Klasse E3:
1. Aleks Mlekuts 117 Punkte
2. Andreas Striessnig 103 Punkte
3. Rene Pfatschbacher 83 Punkte
Klasse Junior:
1. Alexander Neuhold 98 Punkte
2. Manuel Mönig 95 Punkte
3. Thomas Hecher 82 Punkte
Klasse 45+:
1. Josef Podlipnig 98 Punkte
2. Lukas Bleiner 96 Punkte
3. Günter Schopohl 95 Punkte

Nach dem Rennen, bei dem Fahrer und Publikum voll auf ihre Kosten kamen, folgte die Siegerehrung im Festzelt. Die Sieger der Gesamtwertung erhielten nach Enduro- Trophy Stil tolle Sachpreise. Beim Grande Finale war die Stimmung im Zelt natürlich noch eine Spur ausgelassener. Anschließend an die Siegerehrung wurden dem Veranstalter Peter Bachler zu den Klängen von „time to say goodbye“ ein riesen Tablett Dankestorten von den Helfern und Mitarbeitern der Enduro Trophy überreicht. Ein sehr sentimentaler Abschied vom erfolgreichen Kapitel Enduro-Trophy, der erst spät nachts den Ausklang fand.
Die Enduro Gemeinde Österreichs wird die Serie jedenfalls sehr vermissen :-(...
Abschied nach 17 Jahren:


Fotos: Johannes Kundegraber
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