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Rennkalender 2026

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Klim

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*Anzeige*

Angebote, Action und Onroad-Highlights in allen Stores:

Am Samstag, den 13. Juni 2026, lädt auner zum großen Sommerfest in allen Stores. Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer erwartet ein Tag voller Aktionen, starker Marken, besonderer Store-Specials und echter Community-Stimmung. Im Fokus stehen Onroad-Highlights, attraktive Angebote und Erlebnisse direkt vor Ort.

Die Highlights in allen Stores:

 

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Bis zu 38% Rabatt auf HJC, Dainese, Spidi und Held

Zum Sommerfest wird es in allen auner Stores besonders spannend für alle, die ihre Onroad-Ausrüstung aufrüsten möchten. Auf Topmarken wie HJC, Dainese, Spidi und Held gibt es bis zu 38% Rabatt, nur solange der Vorrat reicht.

 

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Gratis Verköstigung oder auner Flasche ab € 100,- Einkaufswert

Zum auner Sommerfest gibt es ab € 100,- Einkaufswert natürlich ein Extra dazu: wahlweise eine gratis auner Flasche oder Verköstigung vor Ort. In Wr. Neustadt wartet ein gratis Burger, in allen anderen Stores gibt es gratis Frankfurter.

 

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Gratis auner Regiestuhl ab € 500,- Einkaufswert

Wer beim Sommerfest größer einkauft, bekommt ein echtes auner Highlight dazu. Ab € 500,- Einkaufswert gibt es einen gratis auner Regiestuhl, perfekt für Fahrerlager, Campingplatz oder die Rennstrecke.

Wr. Neustadt Specials

 

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SHOEI PFS direkt vom Experten

In Wr. Neustadt dreht sich auch alles um den perfekten Helm-Fit. Beim SHOEI Personal Fitting System wird der Helm individuell angepasst und direkt vom Experten erklärt, für mehr Komfort, bessere Passform und ein noch sichereres Fahrgefühl.

 

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Autogrammstunde mit Roland Resch

Motorsport-Fans kommen in Wr. Neustadt ebenfalls voll auf ihre Kosten. Bei der Autogrammstunde mit Roland Resch haben Besucher die Möglichkeit, den bekannten Racer persönlich zu treffen und sich ein Autogramm zu sichern.

 

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Wheelie-Show von SUEHS

Ein besonderes Highlight in Wr. Neustadt ist die Wheelie-Show von SUEHS und seiner Crew. Hier gibt es Action, Kontrolle und Bike-Feeling hautnah zu erleben, perfekt für alle, die Motorsport nicht nur sehen, sondern spüren wollen.

Wien Süd Specials

 

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Gratis auner CUP Energydrink ab € 50,- Einkaufswert

Im Store Wien Süd startet das Sommerfest schon ab € 50,- Einkaufswert mit einem Extra. Besucher erhalten einen gratis auner CUP Energydrink und damit den passenden Energieschub für einen langen Motorradsommer.

 

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SHOEI & HJC Testhelme direkt Probe fahren

In Wien Süd können ausgewählte SHOEI und HJC Testhelme direkt ausprobiert werden. So lässt sich nicht nur die Passform im Store prüfen, sondern auch das Fahrgefühl direkt auf der Straße erleben.

 

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Alpinestars Airbag-Test mit Vorführung

Moderne Schutzsysteme gehören längst zu den wichtigsten Themen im Onroad-Bereich. In Wien Süd zeigt eine Alpinestars Airbag-Vorführung, wie die Technik funktioniert und warum sie für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein echtes Sicherheitsplus sein kann.

 

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Gratis Stark Varg SM Probefahrt

Ein besonderes Highlight in Wien Süd ist die gratis Stark Varg SM Probefahrt. Besucher können das elektrische Supermoto-Bike direkt erleben und sich selbst ein Bild von Antritt, Handling und Fahrgefühl machen. Die Probefahrt ist beim Sommerfest auf 20 Minuten limitiert, damit möglichst viele Interventen die Möglichkeit auf eine Fahrt bekommen.

 

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HJC Stand mit Neuheiten

Am HJC Stand in Wien Süd gibt es aktuelle Helm-Neuheiten und spannende Produktdetails direkt vor Ort. Ideal für alle, die sich informieren, vergleichen und die neuesten Modelle aus nächster Nähe ansehen möchten.

Alle Aktionen gelten nur solange der Vorrat reicht. Schnell sein lohnt sich, denn beim auner Sommerfest warten starke Angebote, exklusive Store-Specials und echte Motorrad-Highlights auf die Besucher.

 

Quellen: auner

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Walkner glänzt mit zwei Podestplätzen beim italienischen Meisterschaftslauf am Lago Maggiore:

Ein intensives Rennwochenende brachte dem österreichischen Hard-Enduro-Spitzenfahrer Michael Walkner zwei starke zweite Plätze in Italien ein, bevor es direkt zum Heimrennen am Erzberg geht.

Der Samstag startete für Michael Walkner nicht optimal. Nach einem schlechten Start musste er sich in dem zweistündigen Rennen mühsam nach vorne arbeiten. Die Bedingungen in Mombello nahe dem Lago Maggiore waren herausfordernd: Die Strecke präsentierte sich sehr trocken und extrem staubig. Neben Baumstämmen warteten schwierige Betonhindernisse auf die Fahrer, was die Charakteristik eher in Richtung Trial als Hard Enduro verschob. Walkner bewies dennoch seine Klasse und kämpfte sich bis auf den hervorragenden 2. Platz vor.

Am Sonntag, dem 31. Mai, wendete sich das Blatt am Start komplett. Walkner zeigte eine spitzenmäßige Reaktion und ging als Führender in die Waldpassage. Die Freude hielt jedoch nicht lange: Bereits in der ersten Runde wurde er vom italienischen Trial-Weltmeister Lorenzo Gandola überholt, der die technischen Beton- und Holzpassagen optimal für sich nutzen konnte. Nach zehn harten Runden spiegelte das Endergebnis exakt den Vortag wider: Lorenzo Gandola sicherte sich den Heimsieg, gefolgt von Michael Walkner (AUT) auf Rang zwei und Matthew Green (Südafrika) auf dem dritten Platz.

Für eine lange Regeneration bleibt keine Zeit. Nach einer nur kurzen Verschnaufpause reist Michael Walkner bereits am kommenden Mittwoch zum legendären Red Bull Erzbergrodeo in die Steiermark.

 

Text und Bild: Fam Walkner

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Cross-Könige: CRF450R und CRF450R HRC Works Edition an der Spitze der 2027er Offroad-Palette

Die 2027er CRF450R HRC Works Edition gesellt sich zur umfassend überarbeiteten CRF450R und führt die Neuerungen der MX-Modellfamilie an
Honda hat die CRF-Modelle nach dem „Kiwami“-Konzept („Nonplusultra“) weiterentwickelt – im Streben nach ultimativem Leichtgewicht und High-Performance
Umfassend neue Rahmen- und Motor-Technik kennzeichnen die 450er Motocrosser
Limitierte HRC Works Edition mit edlen Komponenten und exklusiver Optik
Family-Look der CRF250R optisch angeglichen an hubraumstärkere Modelle

Die CRF450R des Modelljahres 2027 stellt eine komplett neue MX-Maschine dar, die mehr Leistung und optimierte Performance mit weniger Gewicht verknüpft. Aufbauend auf den Stärken des Vorgängers überzeugt die jüngste Offroad-Honda mit einem brandneuen, deutlich leistungsstärkeren Motor, der in einem ebenfalls neukonstruierten, leichteren Rahmen mit einer vollständig überarbeiteten Fahrwerksabstimmung eingebaut ist.

Die Eckdaten der CRF450R sprechen für sich: 10 % mehr Leistung und 4 % mehr Drehmoment. Das Ergebnis ist ein Viertakt-Juwel, das kräftiger beschleunigt, gefühlvoller auf Gasbefehle anspricht und sich spürbar leichter und agiler von MX-Profis wie Hobbyfahrern steuern lässt.

 

27YM Honda CRF Family

 

Der verbesserte Motor glänzt mit Effizienz und Drehfreude. Der komplett neukonstruierte und kompaktere Einzylinder zeichnet sich durch eine größere Bohrung, einen modifizierten Kolben sowie eine neue Kurbelwelle aus, die einen kürzeren Hub und eine höhere Verdichtung begleiten. Verbaut sind größere Einlassventile aus Titan sowie neue Auslassventile, ebenfalls aus Titan; dazu optimiert ein überarbeiteter UniCam-Ventiltrieb den Gaswechsel. So kann der Motor freier „atmen“ und eine stärkere und besser nutzbare Leistung abgeben.

Den Vortrieb aus Kurven heraus unterstützt ein kompakt dimensioniertes Getriebe, das gleichzeitig überarbeitete Zahnrad-Übersetzungen erhielt. Dies steigert den Schub am Hinterrad über breite Geschwindigkeitsbereiche, so dass der Fahrer die Leistung früher und mit größerem Vertrauen abrufen kann. Dazu wurde die Kupplung mit einem weltweit einzigartigen „Back Torque Limiter“ ausgestattet. Diese Gummidämpfer-gesteuerte Innovation bietet eine verfeinerte Anti-Hopping-Funktion und wurde vom HRC-Honda-Werksteam bereits bei internationalen MXGP-Einsätzen erfolgreich eingesetzt. Ein neukonstruierter Anlasser spart zudem sowohl Gewicht als auch Bauraum.

Weil Kontrolle ebenso bedeutsam ist wie Spitzenleistung, erfüllt auch das Elektronikpaket der CRF450R höchste Ansprüche. Die HRC Launch Control, eine Startautomatik, als auch die HSTC-Traktionskontrolle (Honda Selectable Torque Control) wurden mit Setup-Einstellungen der offiziellen HRC-Werkmaschinen aufgewertet. Der Know-how-Transfer ermöglicht eine präzise, anpassungsfähigere Performance unter wechselnden Bedingungen. Ein EMSB-Lenkerschalter (Engine Mode Select Button) gewährt dem Fahrer dazu die Möglichkeit, die Leistungsentfaltung in Stufen optimal auf die individuellen Vorlieben sowie die Anforderungen der jeweiligen Crosspiste abzustimmen.

Weiter wurde das Handling geschärft, die Stabilität erhöht und die Fahrbarkeit verbessert, selbst unter harten Streckenbedingungen – durch einen zu 70 % neuentwickelten Rahmen. Konstruktive Fortschritte sowie optimierte Materialien und Fertigungsverfahren steigern die Gesamtsteifigkeit, ohne das Gewicht zu erhöhen. Der neue Rahmen des MX-Flaggschiffs harmoniert perfekt mit einer leichteren Aluminiumschwinge, deren Formgebung nicht nur auf maximale Performance optimiert wurde, sondern auch den Zugang für Wartungsarbeiten am Luftfilter erleichtert.

Verkleidung, Sitzbank und Seitendeckel der 2027er CRF450R sind darauf ausgelegt, die Ergonomie zu begünstigen, wenn sitzend (statt in den Rasten stehend) aus Kurven herausbeschleunigt wird. Das auf 7,1 Liter vergrößerte Volumen wertet den aus Titanblech gefertigten Tank auf.

Parallel zur CRF450R des Modelljahrgangs 2027 offeriert Honda als Topmodell die limitierte CRF450R HRC Works Edition, die besonderen Feinschliff wie handbearbeitete Ein- und Auslasskanäle bietet. Dazu werten exklusive Komponenten die Ausstattung auf: Krümmer und Enddämpfer aus Titan von Yoshimura sowie ein TwinAir-Luftfilter steigern die Spitzenleistung, während ausgesuchte Fahrwerksteile und optische Details den Flair eines absoluten Premium- Sportgeräts unterstreichen.

Die Modelle CRF250R und die neu benannte CRF250 HRC Works Edition erhalten zum Modelljahr 2027 ein identisches Grafikpaket in der Farbe „Extreme Red“ wie die 450er Modelle, um ein einheitliches Erscheinungsbild der Motocross-Modellfamilie als auch der übrigen Honda-Rennaktivitäten in der MotoGP-Klasse und der Superbike-WM zu gewährleisten.

Link zu Honda: www.honda.at/motorcycles

 

Quellen: Honda

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AUNER HardEnduroSeries Germany: Strauss baut Führung aus: Kronach erlebt gelungenes HESG-Debüt

Erstmals gastierte die AUNER HardEnduroSeries Germany im fränkischen Kronach. Nach vielen Jahren ohne größeren Endurosport bedeutete der dritte Lauf der Saison am 30. Mai 2026 gleichzeitig das langerwartete Revival für die Region.

Der veranstaltende Verein hatte im Vorfeld viel Arbeit in die Vorbereitung der Strecke investiert und eine abwechslungsreiche Runde geschaffen, die den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit mit der AUNER HardEnduroSeries Germany legen soll. Mit zahlreichen Auffahrten, steinigen Passagen und künstlichen Hindernissen bot die Strecke alles, was einen modernen Hardenduro-Kurs ausmacht.

Auch das Wetter spielte diesmal mit. Nachdem die ersten beiden Saisonläufe in Neuhaus-Schierschnitz und Reetz von Regen und schwierigen Bedingungen geprägt waren, herrschte in Kronach bestes Sommerwetter. Selbst die angekündigten Gewitter zogen an der Strecke vorbei. Die Folge war allerdings eine zunehmend trockene und staubige Strecke, die Fahrer und Zuschauer gleichermaßen forderte.

Fakten, Kronacher Hardenduro Kronach, 30.05.2026

Wetter: 26 Grad, wechselnd bewölkt

ACE Bikes Prolog Award Sieger: Henry Strauss (KTM)

Sieger: Henry Strauss (KTM)

Champion Öl Fastest Lap: Henry Strauss (KTM), 08:53,480

 

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Mit über 150 Fahrern verzeichnete die Serie zudem einen neuen Saisonrekord bei den Teilnehmerzahlen. Unter den Startern befanden sich auch zahlreiche starke Gastfahrer, darunter Fynn Hannemann und Wanja Morlinghaus. Vor allem Hannemann sollte im weiteren Rennverlauf des Tages noch eine entscheidende Rolle spielen.

ACE Bikes Prolog Award: Strauss verschafft sich wichtige Punkte

Der ACE Bikes Prolog Award präsentierte sich in Kronach als schneller Auftakt in den Renntag, bot den Fahrern mit zahlreichen künstlichen Hindernissen aber gleichzeitig auch echtes SuperEnduro-Flair.

Davon profitierte vor allem Henry Strauss. Als erster Fahrer auf der Strecke hatte er noch eine weitgehend staubfreie Runde vor sich und nutzte diesen Vorteil konsequent. Mit einer starken Fahrt setzte der KTM-Pilot direkt die Bestzeit und brachte sich damit in eine hervorragende Ausgangslage für den weiteren Renntag.

Sein Dauerrivale Leon Hentschel konnte die Vorgabe nicht mehr unterbieten und verlor am Ende knapp sechs Sekunden auf Strauss. Noch überraschender wurde das Ergebnis, als sich Domenik Nieschalk zwischen die beiden Titelkontrahenten schob. Dadurch konnte Strauss im Kampf um die Meisterschaft bereits im Prolog zwei zusätzliche Punkte gegenüber Hentschel gutmachen.

Spannend blieb es dennoch bis zum Schluss. Einer der letzten Fahrer auf der Strecke war Gaststarter Fynn Hannemann, der als einer der Favoriten für den Tagessieg gehandelt wurde. Trotz einer vergleichsweise freien Runde gelang es ihm jedoch nicht mehr, in den Kampf um die Spitzenplätze einzugreifen. Am Ende musste sich Hannemann mit Rang fünf zufriedengeben.

Spannende Gruppenrennen mit ersten Vorentscheidungen

Um 10:45 Uhr startete das erste der beiden Gruppenrennen und brachte direkt das Duell, auf das viele Zuschauer gewartet hatten: Leon Hentschel gegen Henry Strauss.

Auf der trockenen und staubigen Strecke erwischte Hentschel zunächst den besseren Start und setzte sich an die Spitze des Feldes. In einer technischen Steinpassage unterlief dem Serienrekordsieger jedoch ein kleiner Fehler, den Strauss sofort ausnutzen konnte. Der Tabellenführer übernahm die Führung und begann anschließend, sich mit konstant schnellen Rundenzeiten abzusetzen.

Während Hentschel zunehmend mit dem Staub des Vordermannes zu kämpfen hatte, baute Strauss seinen Vorsprung kontinuierlich aus und gewann das erste Gruppenrennen schließlich mit mehr als einer Minute Vorsprung.

Für einige Fahrer begann das Rennen dagegen alles andere als optimal. Besonders Fynn Hannemann hatte bereits am ersten Hindernis Pech. Der Gastfahrer blieb direkt nach dem Start hängen und verbog sich dabei auch noch den Fußbremshebel. Die erste Runde beendete er dadurch nicht einmal unter den Top 20.

Doch Hannemann kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Mit Rang acht im Ziel qualifizierte er sich dennoch souverän für das Finale und zog als fünftbester Gastfahrer in den entscheidenden Lauf des Tages ein.

Auch das zweite Gruppenrennen bot spannenden Sport. Hier entwickelte sich ein sehenswertes Duell zwischen Arvid Meyer auf der Stark Varg und Luca Kropitsch.

 

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Während Meyer lange Zeit die Führung verteidigte, wurde Kropitsch im Laufe des Rennens immer schneller und schloss bis auf wenige Meter auf. Der Österreicher war bereits am Hinterrad des Stark-Piloten angekommen, als ihm ein kleiner Fehler unterlief. Dadurch konnte Meyer sich wieder etwas Luft verschaffen und den Sieg sichern.

Weniger erfolgreich verlief der Lauf für Domenik Nieschalk. Der Erzgebirger stürzte in einer Abfahrt und musste zusätzlich Reparaturarbeiten an seinem Motorrad vornehmen. Dadurch verlor er zu viel Zeit und verpasste den Einzug ins Finale.

In der Damenwertung, die im zweiten Gruppenrennen ausgetragen wurde, setzte sich erneut Julia Bittner durch und untermauerte damit ihre starke Form.

Auch die HESG Kids waren wieder Teil des Renntages. In der 85ccm Klasse konnte sich einmal mehr Loris Solbrig durchsetzen. Er gewann vor Eric Keller und baute damit seine starke Saisonserie weiter aus.

Strauss baut Siegesserie aus – Hannemann begeistert mit Aufholjagd

Zum großen Finale um 16:30 Uhr hatten sich die dunklen Gewitterwolken rund um das Veranstaltungsgelände vollständig verzogen. Damit stand fest, dass der dritte Lauf der Saison erstmals komplett unter trockenen Bedingungen beendet werden würde.

Wie gewohnt führte das Finale über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Für den entscheidenden Lauf hatten die Organisatoren nochmals zusätzliche Streckenabschnitte integriert, die den Fahrern weitere technische Herausforderungen boten. Vor allem die Kombination aus den anspruchsvollen Auffahrten, den steinigen Passagen und den sommerlichen Temperaturen sorgte dafür, dass das Rennen auch körperlich zu einer echten Belastungsprobe wurde.

Davon ließ sich Henry Strauss jedoch nicht beeindrucken. Der KTM-Pilot erwischte einen perfekten Start ins Finale und präsentierte sich auf der gesamten Distanz in bestechender Form. Selbst die schwierigsten Streckenabschnitte meisterte er diesmal nahezu fehlerfrei und konnte sich früh von seinen Verfolgern absetzen.

Leon Hentschel versuchte zwar alles, um den Anschluss zu halten, doch Strauss fand auf der neuen Strecke in Kronach einen beeindruckenden Rhythmus. Runde für Runde baute er seinen Vorsprung weiter aus und ließ keinen Zweifel daran, wer an diesem Tag der schnellste Fahrer im Feld war.

Mit seinem zweiten Sieg in Folge nach Reetz sicherte sich Strauss nicht nur den Tagessieg, sondern reist nun auch als alleiniger Tabellenführer im Championat und in der Pro-Klasse zum nächsten Lauf nach Reisersberg, wo Ende Juni das 50. Rennen der Seriengeschichte stattfinden wird.

Hentschel zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden. Mit Rang zwei sammelte er wichtige Meisterschaftspunkte und bleibt weiterhin einer der aussichtsreichsten Kandidaten im Titelkampf.

Für die größte Überraschung des Tages sorgte jedoch Fynn Hannemann. Der Gastfahrer musste das Finale lediglich aus der achten Startreihe aufnehmen, arbeitete sich jedoch mit einer beeindruckenden Aufholjagd durch das gesamte Feld. Mit spektakulären Überholmanövern und konstant schnellen Rundenzeiten kämpfte er sich bis auf Rang drei im Championat nach vorne und sorgte damit für eines der Highlights des Tages.

Gleichzeitig gewann Hannemann auch die X-Grip Juniorenklasse. Da er als Gastfahrer an den Start ging, gingen die vollen Meisterschaftspunkte jedoch an Luca Kropitsch, der damit die Führung in der Juniorenwertung übernimmt. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Emil Kessler nutzte der Österreicher die Gelegenheit und setzte sich erstmals an die Spitze der Meisterschaft.

Auch in den weiteren Klassen gab es neue Sieger. Bei den Amateuren feierte Pascal Kaupa seinen ersten Erfolg in der AUNER HardEnduroSeries Germany. In der Seniorenklasse setzte sich erneut Vorjahreschampion Kai Uebe durch und festigte damit seine Position im Titelkampf.

 

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Die Wertung der HESG-E ging an Arvid Meyer, der mit seiner Stark Varg einmal mehr die Konkurrenz hinter sich lassen konnte.

Henry Strauss:

„Es war ein ganz guter Tag heute. Im Finale bin ich gut gestartet und habe einfach meine Linien gefahren. Ab und an gab es kleine Probleme mit überrundeten Fahrern. Organisatorisch war das Wochenende aber sehr gut gelöst. Ich freue mich jetzt schon auf Reisersberg.“

Leon Hentschel:

„Es war ein geiles Rennen. Platz zwei für mich, aber vor allem hat die neue Strecke super viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder ein Rennen in Kronach gibt.“

Fynn Hannemann:

„Endlich war ich dieses Wochenende mal wieder bei der HESG am Start. Nach einem Jahr Pause musste ich mich zunächst wieder an den Modus gewöhnen. Im Finale lief es dann aber richtig gut und mit Platz drei im Championat sowie dem Sieg bei den Junioren bin ich super happy.“

Erfolgreiche Premiere in Kronach – Jubiläumsevent in Reisersberg wartet bereits

Mit dem ersten Gastspiel der AUNER HardEnduroSeries Germany in Kronach ist den Organisatoren und dem veranstaltenden AC Kronach ein erfolgreicher Einstand gelungen. Sowohl Fahrer als auch Zuschauer zeigten sich begeistert von der neuen Strecke und dem gesamten Veranstaltungsablauf.

Von vielen Seiten gab es großes Lob für die Arbeit des Vereins, der in kurzer Zeit ein abwechslungsreiches und professionell organisiertes Event auf die Beine gestellt hatte. Damit scheint auch der Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit und weitere Rennen in Kronach gelegt.

Nach drei spannenden Saisonläufen richtet sich der Blick nun bereits auf das nächste Highlight im Kalender. Am 27. und 28. Juni 2026 gastiert die AUNER HardEnduroSeries Germany in Reisersberg, wo erstmals in der Geschichte der Serie eine Doppelveranstaltung ausgetragen wird.

Gleichzeitig wartet dort ein ganz besonderer Meilenstein auf Fahrer, Teams und Fans. Bereits das Rennen am Samstag wird das 50. Rennen der Seriengeschichte sein. Gefeiert wird dieses Jubiläum am Abend mit der Veranstaltung „HESG 50 Races – Evening of Legends“, bei der auf die bisherige Entwicklung der Serie zurückgeblickt werden soll.

Aktuelle Informationen zur AUNER HardEnduroSeries Germany sind jederzeit auf www.hardenduro-germany.de sowie in den sozialen Medien verfügbar.

 

PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel

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Runde 3, FIM World Rally-Raid Championship 2026 – Desafio Ruta 40

Daniel Sanders vom Red Bull KTM Factory Racing Team hat in Argentinien eine überragende Leistung gezeigt und den Gesamtsieg bei der Desafío Ruta 40, dem dritten Lauf der FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026, errungen. Unterstützt von starken Leistungen von Luciano Benavides und Edgar Canet , stellte KTM mit der KTM 450 RALLY erneut die Schnelligkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis und sicherte sich im Laufe der fünftägigen Veranstaltung mehrere Etappensiege und Podiumsplätze.

Die Desafío Ruta 40 in San Juan forderte die Teilnehmer mit 2.660 Kilometern Renn- und Verbindungsstrecken, darunter 1.692 Kilometer Wertungsprüfungen, heraus. Von schnellen offenen Strecken und steinigen Flussbetten bis hin zu anspruchsvoller Navigation und bergigem Gelände – die argentinische Veranstaltung war eine harte Prüfung für Fahrer und Maschinen.

Nach einem schwierigen Prolog, in dem ihn Navigationsfehler auf den siebten Platz zurückwarfen, meldete sich Daniel Sanders auf der ersten Etappe eindrucksvoll zurück. Der Australier pflügte durch das Feld und sicherte sich den Etappensieg, obwohl er unter staubigen Bedingungen sechs Fahrer überholen musste. Damit übernahm er die Gesamtführung der Rallye. Diesen Erfolg bestätigte er mit einem weiteren Etappensieg auf der zweiten Etappe, führte einen Doppelsieg für das Red Bull KTM Factory Racing Team an und baute seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung weiter aus.

Sanders setzte seine herausragende Form auf der dritten Etappe fort, sicherte sich seinen dritten Etappensieg in Folge und fuhr damit einen weiteren KTM-Doppelsieg ein. Obwohl sich die vierte Etappe als anspruchsvoller erwies und er am Ende nur den sechsten Platz belegte, konnte Sanders seinen Vorsprung in der Gesamtwertung souverän verteidigen, bevor er auf der letzten Etappe wieder auf die Siegerstraße zurückkehrte. Mit seinem vierten Etappensieg bei diesem Event und seinem 32. W2RC-Etappensieg seiner Karriere sicherte sich Daniel den Gesamtsieg mit über 12 Minuten Vorsprung und übernahm die Führung in der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft, wo er nach drei Runden nun drei Punkte Vorsprung hat.

 

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Daniel Sanders: „Es war eine richtig gute Woche für uns. Nach Dakar und Portugal einen weiteren Sieg einzufahren, ist ein enormer Motivationsschub, und die Übernahme der Meisterschaftsführung macht das Ganze noch schöner. Ich habe mich die ganze Woche über auf dem Motorrad wohlgefühlt, und das Team hat einen unglaublichen Job gemacht. Natürlich schaue ich immer gerne zurück und suche nach Bereichen, in denen ich mich verbessern kann, denn es gibt immer etwas zu optimieren. Aber insgesamt war es eine starke Leistung und ein großartiges Ergebnis vor der Pause. Wir werden weiter hart arbeiten und in Marokko bereit sein, wieder anzugreifen.“

Bei seinem Heimrennen zeigte Luciano Benavides eine starke Leistung, verpasste aber knapp das Gesamtpodium. Der Argentinier begeisterte die heimischen Fans mit dem Sieg im Prolog in San Juan und nahm diesen Schwung mit in die erste von fünf Wertungsprüfungen. Ein fünfter Platz auf der ersten Wertungsprüfung ließ Luciano zunächst auf dem fünften Gesamtrang landen, doch zwei zweite Plätze auf den Wertungsprüfungen zwei und drei brachten ihn in Podiumsnähe und verhalfen Red Bull KTM Factory Racing zu zwei Doppelsiegen auf den Wertungsprüfungen.

Benavides zeigte die ganze Woche über konstant gute Leistungen und belegte bei seinem Heimrennen schließlich den vierten Platz in der Gesamtwertung. Obwohl er in der FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft auf den dritten Platz zurückfällt, bleibt er im Titelrennen und liegt nur drei Punkte hinter dem Zweitplatzierten.

Luciano Benavides: „Es ist großartig, mein Heimrennen mit einem soliden Ergebnis zu beenden. Ich habe mich die ganze Woche über auf dem Motorrad wohlgefühlt und die Geschwindigkeit war da. Auf der letzten Etappe hatte ich einen kleinen Sturz, der es mir gegen Ende etwas schwer gemacht hat, aber ich konnte die Situation meistern und ins Ziel kommen. Rückblickend gab es zu Beginn der Rallye ein paar kleine Fehler, die mich wahrscheinlich ein besseres Gesamtergebnis gekostet haben, aber ich bin zufrieden mit meiner Fahrleistung und den Fortschritten, die wir im Laufe der Veranstaltung gemacht haben. Das Team hat einen fantastischen Job gemacht, Daniel hat den Sieg geholt, und wir sind für die nächsten Rennen in einer sehr guten Position. Die Meisterschaft ist noch sehr eng, daher freue ich mich auf die nächste Herausforderung.“

Edgar Canet sammelte in seiner ersten RallyGP-Saison weiterhin wertvolle Erfahrungen. Der junge Spanier legte mit einem fünften Platz im Prolog einen starken Start hin und hielt während des anspruchsvollen Events ein konstantes Tempo. Mit durchweg Top-10-Platzierungen in den Wertungsprüfungen, darunter siebte Plätze in den ersten vier Wertungsprüfungen, meisterte Edgar das abwechslungsreiche Terrain und die schwierigen Bedingungen souverän und sicherte sich den siebten Gesamtrang. Damit bleibt er auf Platz sieben der Meisterschaftswertung und setzt seine Entwicklung in der Königsklasse des Rallye-Raids fort.

Edgar Canet: „Heute hat mir auf dem Motorrad wahrscheinlich die ganze Woche am meisten Spaß gemacht. Es war eine schwierige Rallye für mich, weil ich nie richtig den Rhythmus gefunden habe, den ich gesucht habe. Aber es ist wichtig, ins Ziel zu kommen, und ich kann viele positive Erkenntnisse aus diesem Rennen mitnehmen. Manchmal lernt man bei den härteren Veranstaltungen mehr als bei den leichteren, und ich weiß genau, wo wir uns bis zum nächsten Lauf verbessern können. Das Gefühl mit dem Motorrad war gut, aber körperlich war ich diese Woche nicht ganz in Bestform. Trotzdem ist es alles wertvolle Erfahrung in der RallyGP, und ich verlasse Argentinien mit noch mehr Motivation, weiterzuarbeiten und in Marokko stärker zurückzukommen.“

Die FIM World Rally-Raid Championship 2026 geht nun in die Sommerpause, bevor sie mit dem vierten Lauf, der Rallye du Maroc in Marokko, vom 26. September bis 3. Oktober fortgesetzt wird.

 

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Andreas Hölzl – Rallye-Teammanager: „Daniel hat einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis gestellt. Diese Rallye mit zwölf Minuten Vorsprung gegen ein so starkes Teilnehmerfeld zu gewinnen, ist eine unglaubliche Leistung und ein Beweis für seine Schnelligkeit, Konstanz und Erfahrung. Er hat es sich redlich verdient, Argentinien als WM-Führender zu verlassen, und seine Leistung die ganze Woche über war herausragend. Wir sind auch sehr zufrieden mit Luciano und Edgar. Luciano war bei seinem Heimrennen die ganze Woche über konkurrenzfähig und blieb bis zum Schluss im Kampf, während Edgar wertvolle Erfahrungen in der RallyGP sammelte und sich während der Rallye stetig weiterentwickelte. Die KTM 450 RALLY lief einwandfrei, das gesamte Team arbeitete hervorragend zusammen, und es ist ein weiterer wichtiger Sieg für Red Bull KTM Factory Racing. Jetzt können wir voller Zuversicht nach Marokko blicken.“

Vorläufige Ergebnisse – Desafio Ruta 40 2026 (nach 5 von 5 Etappen)
1. Daniel Sanders (AUS), KTM, 15:58:04
2. Tosha Schareina (ESP), Honda, 16:10:13 +12:09
3. Ricky Brabec (USA), Honda, 16:16:08 +18:04
4. Luciano Benavides (ARG), KTM, 16:20:42 +22:38
5. Skyler Howes (USA), Honda, 16:23:38 +25:34
Andere KTM
7. Edgar Canet (ESP), KTM, 16:41:35 +43:31

Vorläufiger Stand – FIM Rallye-Raid-Weltmeisterschaft 2026 (nach dem 3. Lauf)
1. Daniel Sanders (AUS), KTM, 67 Punkte
2. Tosha Schareina (ESP), Honda, 64 Punkte
3. Luciano Benavides (ARG), KTM, 61 Punkte
4. Ricky Brabec (USA), Honda, 54 Punkte
5. Adrien Van Beveren (FRA), Honda, 41 Punkte
Andere KTM
7. Edgar Canet (ESP), KTM, 33 Punkte

 

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Quellen: KTM (Übersetzung)

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„Ride like an X-PRO“ – Der neue Enduro-Ansatz von Beta hat Fahrer aller Kategorien und Erfahrungsstufen überzeugt. Mit dem Modelljahr 2027 entwickelt sich die X-PRO weiter und wird noch unwiderstehlicher: Ganz gleich, wie du Enduro erlebst, es gibt keinen besseren Begleiter für deine Abenteuer.

Erfahrene Fahrer schätzen die Anpassungsfähigkeit des Motorrads, die es dank des flexiblen Fahrwerks und der Einstellmöglichkeiten mit wenigen und einfachen Klicks zum idealen Begleiter für den Wechsel von schnellen Passagen zu Hard-Enduro-Singletrails macht. Amateure hingegen lieben es wegen der Leichtigkeit und des sicheren Gefühls, welches das Fahrzeug vermittelt, wenn es darum geht, immer anspruchsvollere Fahrstrecken so komfortabel wie möglich zu bewältigen.

 

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Mit den Fahrwerksaktualisierungen des Modelljahres 2027 erreicht das Fahrzeug ein neues Niveau an Raffinesse, deckt ein noch breiteres Spektrum an Fahrstilen ab und reagiert präzise auf die Vorlieben jedes Fahrers, auch dank eines umfassenden und effektiven Einstellsystems. Die 2-Takt-Motoren wurden weiter optimiert, was zu spürbaren Verbesserungen bei der Leistungsentfaltung und dem Fahrkomfort geführt hat. Gleichzeitig halten einige neue elektronische Fahrassistenzfunktionen Einzug in die 4-Takt-Modelle.

Die Positionierung innerhalb der Modellpalette bleibt unverändert: auf der einen Seite der Xtrainer und am anderen Ende die RR Race-Modelle; der X-Pro stellt die ideale Ergänzung zwischen den beiden zuvor genannten Modellen dar und ist damit umfassender und strukturierter als die wendigen Xtrainer, aber einfacher und benutzerfreundlicher als die stärker rennorientierten RR Race-Modelle.

Die Palette umfasst weiterhin 8 verschiedene Modelle, von denen jedes seine eigene, klar definierte Identität hat und darauf ausgelegt ist, den Bedürfnissen eines äußerst heterogenen Fahrerpublikums gerecht zu werden. Es gibt für jeden das passende RR X-Pro-Modell, doch alle teilen eine grundlegende Eigenschaft: die Fähigkeit, Vertrauen zu vermitteln und den Fahrspaß unter allen Bedingungen zu steigern. Die Hauptmerkmale der einzelnen Versionen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

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Zweitakter:

125 ccm

Es ist das kleinste Modell von Beta, das leichteste und wendigste der Reihe. Es eignet sich sowohl für junge Fahrer, die aus den unteren Klassen kommen, als auch für erfahrene Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Spaß macht.

200 ccm

Fahrwerk und Motor stammen von der kleinen Schwester und garantieren ein geringes Gewicht und ein hervorragendes Handling, jedoch mit höheren Drehmoment- und Leistungswerten. Dank der Oelpumpe,Getrenntschmierung und des E-Starters ist es ein komplettes Motorrad für enduro-Fans.

250 ccm

Geeignet für alle, die einen Zweitakter mit etwas geringeren Drehmoment- und Leistungswerten als beim Spitzenmodell suchen, was auch bei hohen Drehzahlen maximale Nutzbarkeit garantiert.

300 ccm

Für alle, die großvolumige Motoren mit hohem Drehmoment in allen Drehzahlbereichen lieben. Es ist das ideale Motorrad für diejenigen, die gerne mit den längeren Gängen fahren.

 

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Viertakter:

350 ccm

Es handelt sich um das wendigste Motorrad der 4-Takt-Reihe; es bevorzugt einen Fahrstil mit hohen Drehzahlen und bietet dabei trotzdem eine sehr lineare Leistungsentfaltung.

390 ccm

Es stellt die ideale Mischung aus Wendigkeit und Leistung dar und macht zudem die hervorragende Traktion zu seiner größten Stärke.

430 ccm

Ein ausgesprochen leistungsstarker Motor, der seine Stärken am besten ausspielt, wenn man die langen Übersetzungen und sein hohes Drehmoment nutzt.

480 ccm

Es ist das Motorrad, das sich am besten auf großen Flächen entfaltet. Es weist sehr ähnliche Eigenschaften wie das 430er-Modell auf, verfügt jedoch über ein noch höheres Drehmoment und eine noch größere Leistung und eignet sich somit für erfahrenere und körperlich gut trainierte Fahrer.

 

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Zu den interessantesten Neuerungen, die nur die neuen 4-Takt-Modelle der X-Pro-Reihe bieten, gehört insbesondere Folgendes:

- Neue elektronische Assistenzsysteme und deren Bedienelemente: Zum ersten Mal in der 4T-Baureihe von Beta kommen zwei aus dem Wettbewerb stammende Technologien zum Einsatz: Launch Control (LC) und Quick Shift (QS). Die in 5 Stufen einstellbare Launch Control ermöglicht den X-PRO 4T My27 einen schnellen Start, indem sie die Drehmomentabgabe so steuert, dass die Traktion vom ersten Meter an maximiert wird, wodurch Zeitverluste durch Blockieren oder unkontrollierte Wheelies vermieden werden; eine nützliche Funktion für gelegentliche Ausflüge auf die Motocross-Strecke. Quick Shift hingegen ermöglicht das Schalten der Gänge, ohne den Gashebel loslassen zu müssen, und garantiert blitzschnelle Gangwechsel ohne Leistungsunterbrechungen, wodurch in kürzerer Zeit mehr Meter zurückgelegt werden können.

Zwei Lösungen, die das technologische Niveau der 4T-Baureihe von Beta auf neue Standards heben und dem Fahrer ausgefeilte Systeme wie bei Rennmotorrädern an die Hand geben, um unter allen Bedingungen des Wettbewerbs das Maximum herauszuholen. Das Bedienfeld, das nun die neuen LC- und QS-Tasten sowie die bewährte, zweistufig einstellbare Traction Control (TC) und den Map-Schalter (mit zwei Motor-Maps) beherbergt, wurde entsprechend neu gestaltet, wobei seine Position innerhalb des Lenkerschutzes beibehalten wurde, der ebenfalls ein neues Design erhielt.

- Spannungsregeler: Mit dem Modelljahr 2027 profitieren die RR X-PRO 4T von einem verbesserten Spannungsregeler, der eine höhere sowie stabile und effiziente Spannung gewährleistet. Die Aktualisierung wirkt sich positiv auf den gesamten Kabelbaum aus und sorgt für eine konstantere und zuverlässigere Stromversorgung aller elektronischen Bauteile an Bord. Darüber hinaus wurde die Ladekapazität der Batterie erhöht, was der Betriebskontinuität des Motorrads auch bei längeren und anspruchsvolleren Fahrten zugutekommt.

- Titanventile: Die Aktualisierung der neuen 4T-Enduro-Modelle umfasst auch Titanventile mit überarbeiteter Oberflächenbeschaffenheit – eine Lösung, die es ermöglicht, die Standards in Bezug auf Widerstandsfähigkeit und Zuverlässigkeit weiter zu erhöhen und damit das ständige Augenmerk auf die Entwicklung der Schlüsselkomponenten des Motors zu unterstreichen.

- Neuer Kettenspanner: Der Kettenspanner verfügt nun über eine rein mechanische Lösung (anstelle einer mechanisch-hydraulischen Hybridlösung mit obligatorischen Oel-Kanälen) mit einer neu abgestimmten Feder. Diese Maßnahmen ermöglichen eine Optimierung der Reibung und der Progressivität der Funktion und tragen zu einem flüssigeren Lauf sowie zu effektiveren Starts sowohl bei warmem als auch bei kaltem Motor bei.
Zu den Maßnahmen, die ausschließlich der 2-Takt-Baureihe gewidmet sind, gehören hingegen:

- Kurbelwellenlager: Mit dem Modelljahr 2027 sind die RR X-PRO 250- und 300-Zweitaktmotoren mit neuen Kurbelwellenlagern ausgestattet, die eine Verringerung der inneren Reibung im Motor ermöglichen, wodurch der Laufruhe verbessert und die Zuverlässigkeit sowie die mechanische Gesamtleistung optimiert werden. Der spürbare Vorteil zeigt sich in einer direkteren und kraftvolleren Leistungsentfaltung in allen Drehzahlbereichen, was zu jenem Gefühl eines lebendigen und reaktionsfreudigen Motors beiträgt, das X-PRO-Fahrer zu schätzen wissen.

- Kolben: Beim Modell 125 2T wurde ein überarbeiteter Kolben eingeführt, der das Ergebnis einer Optimierungsarbeit ist, die darauf abzielt, die Laufruhe, die Gesamtqualität und den Geräuschkomfort zu verbessern.

- Längerer Primaertrieb: Die RR X-Pro 200 2T übernimmt vom Race-Modell eine Aktualisierung des Getriebes, bei der die Primaertrieb-Welle verlängert wurde. Die Änderungen betreffen das Drehzahlverhältnis zwischen Primaertrieb und Sekundärantrieb, mit dem Ziel, die Lastverteilung zu optimieren und die mechanische Gesamtfestigkeit des Systems zu verbessern. Aus funktionaler Sicht bleibt das Fahrerlebnis auf der RR 200 unverändert: Um das längere Primärübersetzungsverhältnis auszugleichen, wurde das Sekundärübersetzungsverhältnis verkürzt, sodass das Fahrgefühl identisch mit dem des Vorgängermodells bleibt.

 

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Zusätzlich zu den oben genannten Änderungen an den Zwei- und Viertaktmotoren hat Beta für das Modelljahr 2027 auch an Aspekten gearbeitet, die allen Hubraumklassen gemeinsam sind, um das Modell weiter zu verfeinern:

- Kettenführung: Dank der höheren Widerstandsfähigkeit dieses neuen Bauteils stellen der ständige Beschuss durch Schlamm und Steine sowie Stöße in den Kanälen kein Problem für die Lebensdauer dar. Eine Fuehrung in ausgezeichnetem Zustand verleiht dem Endantrieb mehr Präzision und Stabilität und verringert das Risiko, dass dieser springt oder beschädigt wird, was der Sicherheit zugutekommt. Zudem absorbiert die verstärkte Struktur Belastungen besser, schützt die Schwinge und verlängert die Lebensdauer des gesamten Antriebsstrangs.

- Griffgummi: Die neuen X-PRO-Modelle sind mit neuen Griffgummis aus einer weicheren Mischung ausgestattet, die darauf ausgelegt sind, die Ermüdung des Fahrers bei längeren und anspruchsvolleren Fahrten zu verringern. Das komfortablere Material dämpft die vom Lenker übertragenen Vibrationen effektiv, entlastet die Unterarme und ermöglicht auch auf unebenem Gelände einen sicheren und bequemen Griff. Das Ergebnis ist ein besseres Gefühl für das Motorrad und eine längere körperliche Ausdauer – zwei Faktoren, die im enduro oft den Unterschied zu einem guten Tag im Sattel ausmachen.

- Tachometer: Die X-Pro My27 sind mit einem neuen Instrument (Trailtech) ausgestattet, das hinsichtlich der dem Fahrer bereitgestellten Informationen mit dem Vorgängermodell vergleichbar ist, jedoch größer und besser ablesbar sowie robuster ist, um auch den härtesten Einsatzbedingungen standzuhalten. Dazu kommt ein neuer Magnetschalter zur Messung der Radgeschwindigkeit, der präzise und zuverlässig arbeitet.

- LED-Scheinwerfer und Scheinwerferblende: Design und Funktionalität vereinen sich in der neuen, von den Beta-Designern entworfenen Scheinwerferblende, die den Look des Motorrads auffrischt und einen robusten neuen LED-Scheinwerfer der neuesten Generation integriert, der nicht nur einen stärkeren Lichtstrahl bietet, sondern auch einen geringeren Stromverbrauch aufweist, was der Lebensdauer der Batterie zugutekommt.

- Ritzelschutz: Die neue Ritzelschutzabdeckung wurde neu gestaltet, um eine größere Schutzwirkung und eine höhere Widerstandsfähigkeit als beim Vorgängermodell zu bieten. Sie gewährleistet einen besseren Schutz vor Stößen, Schmutz und äußeren Einflüssen während des Einsatzes sowie mehr Sicherheit für den Fahrer (auch in Übereinstimmung mit den strengsten Rennvorschriften).

- Fahrwerk: Die neu konzipierte Federung der RR X-PRO mit verkürztem Stand und Hub wurde durch eine optimierte Abstimmung und neue Aluminiumkomponenten weiter verfeinert, was zur Reduzierung des Gesamtgewichts des Fahrzeugs beiträgt. Die Gesamthöhe des Motorrads bleibt bei 930 mm (20 mm weniger als beim RR Race), was dem Fahrer in jeder Situation einen besseren Bodenkontakt ermöglicht, vom Freizeitausflug über das Fahren auf der Rennstrecke bis hin zu extremsten Bedingungen.

 

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SHC-Gabel (Separate Hydraulic Chamber): Das asymmetrische Gabelkonzept, das zur Optimierung der Hydraulik und zur Reduzierung des Gesamtgewichts (um ca. 250 g im Vergleich zu einer Standardgabel) eingeführt wurde, wird beibehalten. Die Aufgabenteilung zwischen dem rechten und dem linken Standrohr ermöglicht eine bessere Kontrolle über alle Einstellungen, wobei das rechte Standrohr für die Federung zuständig ist, während das linke Standrohr die Hydraulik steuert. Was ist neu? Die My27-Abstimmung der Gabel zielt darauf ab, die ideale Mischung aus Fahrwerksstabilität und Fahrkomfort zu erreichen. Ziel war es, das Einsatzspektrum der Gabel zu erweitern und die Stoßdämpfung zu verbessern, insbesondere in der ersten Phase des Federwegs (mehr als am Ende des Federwegs). Das Ergebnis ist eine neue Einstellung, die stets präzise und reaktionsschnell ist, den Bodenkontakt ideal aufrechterhält und gleichzeitig einen hohen Fahrkomfort bietet.

Monofederbein: Auch das Monofederbein, das speziell für das Zusammenspiel mit den SHC-Gabeln des X-Pro-Modells entwickelt wurde, hat einige Aktualisierungen erfahren. Konkret wurde an der hydraulischen Dämpfung gearbeitet, um eine stärkere Trennung zwischen dem Betrieb bei hohen und niedrigen Geschwindigkeiten zu erreichen. Die Einstellung dieses Aspekts erfolgt nun über ein neues externes Einstellsystem, für das keinerlei Werkzeug mehr erforderlich ist. Die verschiedenen, voneinander getrennten Strömungswege, die im Mono-Stoßdämpfer integriert wurden, zielen darauf ab, das Einsatzspektrum der Komponente zu erweitern, indem sowohl der Komfort als auch die Dämpfungsleistung erhöht, die Empfindlichkeit gegenüber den verschiedenen Einstellungen verbessert wird, und sie generieren insbesondere die Möglichkeit, bei der Stoßdämpfung auf hohe und niedrige Geschwindigkeiten einzuwirken.

 

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Im Einklang mit dem Charakter der X-PRO wurde das Fahrwerk daher so konzipiert, dass es ein optimales Fahrverhalten des Fahrzeugs gewährleistet, wobei das allgemeine Fahrverhalten des Motorrads stets komfortabel ist und sich sowohl für den Fahrer, der sich der Freizeitgestaltung widmet, als auch für den Profi, der sich dem Hard-Enduro widmet, gleichermaßen eignet. Mit dem Modelljahr 2027 wurden die Möglichkeiten zur individuellen Einstellung weiter verbessert, um das Einsatzspektrum des Fahrzeugs zu erweitern.

Um den wahren Wert der RR 2T-4T X-PRO-Reihe besser einzuordnen, lohnt es sich abschließend, einige weitere Merkmale zu erwähnen, die mittlerweile alle Modelle der Reihe auszeichnen:

- Rahmen: Der Rahmen mit vergrößertem Querschnitt im Bereich des Hauptträgers (+ 1 cm), der erstmals bei den X-PRO-Modellen des Modelljahres 2025 zum Einsatz kam, wird beibehalten. Er sorgt für ein insgesamt sehr präzises und stabiles Motorrad sowohl beim Einfahren in Kurven als auch während der Kurvenfahrt und vermittelt ein hohes Maß an Sicherheit bei der Kontrolle der Leistung des Motors, vom Hard-Enduro bis hin zu geländegängigen Strecken.

- Lenkererhöhungen mit Silentblocks: Die Verbesserung des Fahrkomforts hängt auch und vor allem vom Griff am Lenker ab, dem wichtigsten Kontaktpunkt mit dem Motorrad. Für die Halteplatten des Lenkers wurde der Einsatz von Silentblocks bestätigt, die dazu beitragen, die auf den Fahrer übertragenen Vibrationen zu reduzieren, wodurch die Fuehrung komfortabler und weniger ermüdend wird.

- Vorderer Bergegurt: Um den Extreme-Charakter der RR X-PRO zu unterstreichen, wurde der neue vordere Riemen beibehalten, der mit dem Beta-Logo versehen ist und sich als äußerst nützlich erweist, um sich aus den schwierigsten Situationen zu befreien.

- Nissin-Bremspumpe: Die X-PRO My27 sind mit einer vom Motocross abgeleiteten Bremszange vorne ausgestattet, die klein, leicht und leistungsstark ist und bei Bremsmanövern am Limit eine präzise Leistung gewährleistet, wobei die typische Modularität der von den Beta-Technikern ausgewählten Anlage beibehalten wird.

- Kuehler: Um auch bei extremsten Einsatzbedingungen keine Einbußen bei der Zuverlässigkeit zu riskieren, muss das Kühlsystem stets in einwandfreiem Zustand gehalten werden. Aus diesem Grund wurde der Einsatz des Kühlmittelausgleichsbehälters (200 cm³) im Rahmen beibehalten, zusammen mit den robusten, im vorherigen Modelljahr eingeführten Kuehlern , die Verformungen und damit verbundene Einschränkungen des Kühlmittelflusses verhindern.

- Einstellbares Auslassventil: Wie bei allen 2-Takt-Enduros von Beta wird auch bei der X-Pro das einstellbare Auslassventil beibehalten, um die Leistung des Motors von außen präzise nach den eigenen Vorlieben abzustimmen.

- Kupplung mit Tellerfedern: Ein weiteres Markenzeichen, das auch für das Modelljahr 2027 beibehalten wird, ist der Einsatz der Kupplung mit Tellerfedern, die durch einen einfachen mechanischen Vorgang in drei Stufen einstellbar ist.

Verfügbarkeit Juni

Link: Zu den neuen RR X-PRO Modellen 2027

 

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Quellen: Beta 

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