KTM: "Wir wollten unseren Kunden einmal zeigen, wozu ihre KTM ADVENTURE-Motorräder abseits der Straße in der Lage sind. Unsere Absicht war, eine Szene voller gleichgesinnter Fahrer, langanhaltender Freundschaften und spektakulärer Erinnerungen zu schaffen. Außerdem wollten wir Straßen befahren, von denen viele nicht einmal wussten, dass sie in Europa existierten..

Keine einfache Aufgabe, aber das breite, staubige Grinsen auf den Gesichtern der Teilnehmer gibt uns allen Grund, mit Stolz zu sagen, dass die erste KTM ADVENTURE RALLY in Europa alle Erwartungen übertroffen hat.
Die drei Tagestouren auf drei unterschiedlichen Terrains – 100% befestigte Straßen, 100% offroad und eine 50/50-Option – stellten die Fahrer vor Herausforderungen, die ihren Fahrstilen und Vorlieben entsprachen – von Bergaufstiegen über schnelle Abfahrten bis zu Schnee war alles dabei. Jeden Abend fanden sich die 152 Abenteurer wieder im Basislager in Bardonecchia ein, um Geschichten auszutauschen, von ihren Abenteuern zu berichten und den Tag mit anderen KTM-Fahrern und unserem pfeilschnellen Botschafter Chris Birch Revue passieren zu lassen.

Chris Birch: „Die R schafft einen schier unglaublichen Spagat zwischen unaufhaltsamem Offroad-Reisemotorrad und leistungsstarker, kompromissloser Enduro. Dieses Bike bei einer KTM ADVENTURE RALLY zu bewegen erinnert mich daran, warum ich eigentlich mit dem Motorradfahren begonnen habe. Um Spaß zu haben.“
Uns bei KTM fasziniert das Außergewöhnliche. Wir werden getrieben von einem unaufhaltsamen Wissensdurst und sind immer für Abenteuer auf zwei Rädern zu haben. Wir werden auch weiterhin nach aufregenden Orten suchen, an denen wir unsere unerreichten Adventure-Reisen austragen können. Schau immer wieder einmal auf ktm-adventure-rally.com vorbei, während wir nach neuen Horizonten Ausschau halten. Das bringt uns zu noch einer guten Nachricht: Im nächsten Jahr wird eine weitere Veranstaltung in Europa stattfinden. Wir wissen noch nicht genau wo. Oder wann. Sie wird aber ganz sicher legendär."
Sieh dir mit eigenen Augen an, was die erste KTM ADVENTURE RALLY in Europa so besonders machte:
YouTube: https://youtu.be/kglxA_iRumY
Facebook: https://www.facebook.com/Official.KTM/videos/1584339334970517/
Instagram: www.instagram.com/p/BXAzI-AjmfU
Quellen: KTM-Press
Young Fighterz bei MSC Fresach- Millstättersee: Das ÖM- Gelände des MSC Fresach- Millstättersee war der Austragungsort des dritten Aufeinandertreffens der Young Fighterz. Die komplette junge Truppe rund um dem Headcoach Philipp Ringhofer wurde vom MSC herzlich empfangen, das Wetter war perfekt und die Staubentwicklung wurde von den eifrigen Helfern des engagierten Clubs durch ständige Bewässerung im Keim erstickt...

Cross-Country Training mit Markus Tischhart:
Der Co- Trainer, kein geringerer als der ehemalige Enduro- Staatsmeister Markus Tischhart, nahm sich diesmal auch der vielen Cross- Country- Anhänger an. Somit war alles perfekt angerichtet für einen tollen, produktiven Trainingstag der Young Fighterz beim MSC Fresach- Millstättersee.
Bereits bei der Besprechung wurden die Kidz aufgeteilt, sodass jeder auf seine Kosten kommt und den bestmöglichen Trainingserfolg erzielen kann. Während sich Philipp’s Fighterz ausschließlich die MX Strecke vornahmen, verschlug es Markus‘ Truppe auch schon hie und da einmal in unwegsameres Gelände. Wieder einmal wurden „Gemeinschaft“ und „Zusammenhalt“ ganz groß geschrieben, so konnte vom Neueinsteiger bis hin zum angehenden Profi jeder das Maximum des Trainingstages mit nach Hause nehmen.

Im Anbetracht der bevorstehenden Österr. Meisterschaft wird sich dann gleich unter Rennbedingungen herauskristallisieren, wer das Gelernte auch richtig umsetzen wird können. Nicht nur dass der MSC Fresach- Millstättersee endlich wieder eine ÖM nach Kärnten geholt hat, so bat der Club und seine tüchtigen Helfer den Young Fighterz die perfekte Bühne für das dritte Camp, wofür dem MSC natürlich ein aufrichtiges Dankeschön gebührt.
Das große „Finale“ der heurigen Young Fighterz Tour 2017 wird am 30. September beim MSC Seitenstetten steigen, dann wieder mit Philipp und Markus Mauser als Trainerduo. Sollten sich dort die Favoriten wieder behaupten und in Szene setzen, könnte es durchaus sein, dass bereits vor Ort die Gewinner der drei Awards genannt und gekürt werden können.
Bis dahin #103 Ringo #63 Ronman
Das Warten hat ein Ende: Die Ötscher Race - Anmeldung ist geöffnet! Bahn frei für die dritte Auflage des original „Ötscher Enduro Race“ am 1. – 2. September 2017! Nach der überwältigenden Nachfrage des Ötscher Enduros im Vorjahr, können sich über 300 echte Enduristen auch heuer wieder auf eines der schönsten Endurorennen im Rennkalender freuen...

Insgesamt warten eine 14km lange Enduro-Strecke und 3-4 Checkpoints auf euch, welche du in mehr als 10 Stunden (Freitag und Samstag) hin- und her fahren und auf- und abfahren kannst! Da das Anmeldungsfenster für ÖEC-Premium Mitglieder schon eine Weile offen ist, wurde schon ein Teil des verfügbaren Starterfeldes belegt und daher kann Seitens des Veranstalters eine unverzügliche Anmeldung unbedingt empfohlen werden.
Der Startplatz ist erst mit eingelangter Einzahlung des vollständigen Betrages gesichert! Hier eine kleine Rückblende vom Vorjahr, um euch jetzt schon so richtig in Ötscher-Laune zu bringen!
Der Enduro-Cross Bewerb am Freitag Abend wird abgesehen von ein paar sehr interessanten Neuerungen in alter Manier abgehalten werden. Neu ist, dass sich alle Enduro-Cross Teilnehmer, welche sich am Freitag ab 18:00 Uhr Runde um Runde im KO-Modus matchen, danach 2 Hirter Biere im Fest Areal abholen dürfen!
Weiters warten auf die Finalisten ein Preisgeld von insgesamt 250 Euro mit Sachpreisen und Pokalen. Auf euer Kommen freut sich das ÖEC-Team, sowie die Organisatoren des Ötscher Enduro Race.

Quellen: Ötscher Race
Die Österreicherin Anna Larissa Redinger hat die Red Bull Romaniacs gefinisht. Hier ihr Erfahrungsbericht: "In den vergangen Monaten lag mein Fokus zu 100% auf meinem Projekt, meinem Ziel, meinem Traum - Finish bei den Red Bull Romaniacs! Es ist unglaublich wie schnell die Vorbereitungszeit und nun auch das Rennen vorübergegangen ist. Es war eine anspruchsvolle Woche in den Karpaten rund um die Stadt Sibiu. 4 Tage, über 500km, 28 Stunden und extreme Höhenmetern...Ich durfte so viel erleben und unfassbare Momente sammeln!

Auftakt des Events war der spektakuläre Enduro Cross Parcours, der Prolog mitten im Zentrum der Stadt. Schon bei der Besichtigung musste ich feststellen: „Das wird kein Kindergeburtstag!“ Beim ersten Training der Profis bestätigte sich das auch. Sogar der King of Hard Enduro Graham Jarvis spekulierte und grübelte, was denn wohl die beste und sicherste Linie durch das lange Steinfeld ist. Ich muss zugeben, dass ich hier zum ersten Mal etwas nervös wurde. Die Hindernisse können wirklich tricky sein, Kraft kosten und das Risiko sich hier zu verletzen ist doch recht groß. Das Ziel für mich: einfach durchkommen, ohne mich oder das Bike zu beschädigen. Hier kannst du alles verlieren aber nichts gewinnen…
Als ich dann nach der ersten Runde durch den Red Bull Bogen fuhr, war ich unheimlich erleichtert und stolz. Unfassbar, dass ich das geschafft habe - YES! Die Vorfreude auf die kommenden 4 Offroad Tage stieg massiv, denn im rumänischen Wald fühle ich mich richtig wohl!
DAY 1:
Der erste Tag der härtesten Enduro Rallye der Welt, sehr spannend. Ich wusste, dass dieser Tag entscheidend für mich war, denn ob ich wirklich ready für das Abenteuer war, stellte sich spätestens jetzt heraus. Der Vormittag lief richtig gut. Ich hatte sehr viel Spaß am Fahren, fand einen guten Rhythmus und konnte bereits nach 3 Stunden den Service Point erreichen. Mit einem guten Gefühl startete ich in den Nachmittag, der uns Fahrer etwas mehr forderte, denn es begann zu regnen. Der rumänische Boden ist etwas speziell, schon bei der kleinsten Menge an Wasser werden super einfache Passagen eine richtige Challenge. Mega rutschig! Mental und körperlich sehr anstrengend, denn Fehler darf man sich einfach nicht erlauben. Obwohl ich an der ein oder anderen Stelle etwas zu kämpfen hatte, erreichte ich das Ziel rechtzeitig und war überglücklich: ein Viertel war geschafft!

DAY 2:
Dieser Tag war mit Abstand der schönste, denn die Strecke führte uns über die wundervollen und atemberaubenden Berge rund um Sibiu. Hier war Navigieren angesagt, denn die Markierungen waren nicht immer zu sehen. Zum Service Point dauerte es an diesem Tag etwas länger. Allgemein war der Tag mit 129 km auch intensiver. Wie uns schon am Vortag angekündigt wurde, wartete am Ende eine 3km lange "steinige Überraschung" auf uns - ein Bachbett, bergauf! Kräfteraubend und lange! Ich hatte aber richtig Spaß dabei und konnte mich in einem Stück bis nach oben arbeiten. Ich wusste, wenn ich einmal stehen bleibe ist der Rhythmus weg und Müdigkeit tritt ein! Das Ziel auch am zweiten Tag zu sehen war ein super Moment - die Hälfte war geschafft - YES!
DAY 3:
Der Tag an dem wir alle „eine auf den Deckel“ bekamen. Auf dem Programm standen 150 sehr sehr knackige Kilometer und sowohl in der Bronze als auch in allen andere Klasse stand ziemlich rasch fest, dass sich das nicht in der Zeit ausgehen wird. Das Ziel von Silber und Gold musste verlegt werden, in der Silber Klasse kamen nur 12 von 120 Fahrern ins Ziel und auch in der Bronze und Iron Klasse kassierten viele Fahrer Strafzeiten, inklusive mir. Ich war ziemlich frustriert und enttäuscht, wusste aber, dass ich es am letzten Tag wieder gut machen kann! Fokus auf DAY 4!
DAY 4:
Der letze Tag und ich fühlte mich noch immer sehr fit! Die Energie hatte ich mir also sehr gut eingeteilt und auch meine KTM 300 Rakete war noch super in Schuss. Mehr als einen Kupplungshebel habe ich bis zu diesem Moment nicht ruiniert. Ich war motiviert, hatte das Ziel vor Augen und versuchte den letzten Tag im legendären rumänischen Wald zu genießen! Es war noch mal ein harter letzter Tag. Viele Fahrer gaben auf, einige hockten tränenüberströmt oder komplett fertig am Rand der Strecke - OVER and OUT. Die oberste Priorität: ride smart! Jeder kleine Fehler kostet Energie und erhöht das Risiko sich noch zu verletzten. Ich war konzentrierten und versuchte mir vorzustellen, wie es wohl sein wird, wenn ich zum letzten Mal in dieser Woche durch den Red Bull Bogen fahre. Nach einer gefühlte Ewigkeit war es dann so weit. Ich konnte den Bogen und das Zielgelände sehen, die erste Erleichterung war zu spüren! Der letzte Hillclimb klappte auf Anhieb und auch die Wall und das Matschloch danach überlebte ich - GESCHAFFT - RED BULL ROMANIACS FINISHER 2017 - FINISHER der härtesten Enduro Rally der Welt…. ich kann es noch immer nicht glauben!!!!
Ich habe 2014 begonnen Enduro zu fahren. Dass ich jemals an einem Rennen teilnehme oder sogar ganz oben auf einem internationalen Podium wie im vergangenen Jahr ( European Cross Country Champion) stehe, hätte ich mir niemals erträumt! Eine Zielankunft bei der härtesten Enduro Rallye der Welt in meiner 4ten Saison? Es ist unfassbar! Ein Traum wurde Realität und ich bin unheimlich dankbar, dass ich so etwas erleben durfte! Es zeigt was alles möglich ist, wenn man es will! Mit diesem Erfolg habe ich wirklich viel für mich selbst erreicht, aber noch wichtiger - ich habe es geschafft Motivation und Inspiration für andere Menschen zu sein und das bedeutet mit die Welt!
Facebooksite: https://www.facebook.com/annalarissafive/
Text: Anna Larissa Redinger, Fotos: Actiongraphers und Irina Gorodnyakova
Am 5. und 6. August 2017 findet der dritte Lauf zur Enduro-Europameisterschaft in Burg / Deutschland (bei Magdeburg) statt: Wie einen Monat zuvor in Estland ist die Region flach, ohne Berge und spektakuläre Auffahrten. Trotzdem hat der über 80 km lange Rundkurs über 95% Offroadanteil und ist für die Fahrer auf alle Fälle körperlich sehr anstrengend...
Der Untergrund ist meist sandig, oder auch in den Wäldern sehr wellig und von Wurzeln durchzogen.
Ein kleiner Heimvorteil für die deutschen Teilnehmer, die mit den Gegebenheiten bestens vertraut sind, weil dort schon seit 24 Jahren regelmäßig Läufe zur deutschen Enduro-Meisterschaft ausgetragen werden. Und auch an diesem Wochenende wird der Wettbewerb gleichzeitig zur Deutschen Meisterschaft gewertet.
Jede Runde werden ein Motocross-Test und zwei Enduroprüfungen absolviert, so dass, nach den drei Umläufen, über eine Stunde Sonderprüfungszeit zusammenkommen wird. Zusätzlich wird es am Samstag einen Showstart direkt in der Ortsmitte geben, um sich dem Publikum zu präsentieren.
Insgesamt haben sich 160 Teilnehmer zu dem EM-Lauf am ersten Augustwochenende angemeldet.
Der Führende in der Gesamtwertung, der Italiener Oscar Balletti, geht mit respektablem Vorsprung vor seinem Landsmann Matteo Pavoni in den Wettbewerb. Doch nachdem sich Balletti in Estland nicht besonders hervorgetan hatte, aber der Junior Pavoni den zweiten Tag gewonnen hatte, dürfte es da spannend werden, zumal der amtierende Deutsche Champion Dennis Schröter, der schon als Gaststarter in Estland bewiesen hatte, wie stark er ist, als Spezialist in diesem sandigen Terrain gilt.
Das dürfte den Schweden Andreas Linusson in der E1-Klasse nicht beeindrucken: Der KTM-Fahrer hatte bisher alle Läufe gewonnen und es scheint, als ob er das bis zum Titel in der E1-Klasse fortsetzten will.
In der E2-Klasse wird sich der Brite Jamie Lewis sicherlich gegen die deutschen Fahrer wehren müssen. Der amtierende Europameister Marco Neubert und Davide von Zitzewitz werden sicherlich von ihrem Heimvorteil profitieren.
In der E3 Klasse ist Oscar Ballettis Meisterschafts-Vorsprung nicht so dominant, da könnte ihm direkt der Este Rannar Uusna gefährlich werden. Der hat auf solchem Terrain vielleicht einen kleinen Vorteil.
Das Live-Timing im Internet:
1. Tag: http://zeitnahme-dataservice.de/burg12017/main.html
2. Tag: http://zeitnahme-dataservice.de/burg22017/main.html
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com/
2017:
29./30. April Gouveia / Portugal - www.wecportugal.com
8./9. Juli Paikuse / Estland - www.paikuseenduro.eu
5./6. August Burg / Deutschland - www.enduro-burg.de
13.-15. Oktober Gelnica / Slowakei - www.enduro-gelnica.sk
PM: Robert Pairan
Hacki: "Nachdem bei der Premiere vom "HEXE" - Hackis Extreme Enduro - leider intensiver Starkregen einsetzte, dadurch die Strecke teilweise unfahrbar wurde und die Behörde einen Start bei Regen untersagt, mussten wir das Rennen ja wie bekannt absagen...

Einen Ersatztermin haben wir nun auch gefunden. Das Rennen wird am 29. und 30. September stattfinden. Modus, Zeitplan und Ablauf bleibt alles gleich.
Einzige Änderung : Wir öffnen die Anmeldung nochmals und lassen für den Prolog bis max. 250 Fahrer starten. Die besten 100 qualifizieren sich für das Extreme Rennen.
Alle die es nicht schaffen erhalten Euro 60,-- vom Startgeld zurück. Natürlich haben alle, die beim letzten Mal schon dabei waren wieder einen fixen Startplatz.
Außerdem wird die Extrem Strecke noch ein wenig verfeinert. Punkto Spaß :)
Genaue Infos, sowie Anmeldung und Aussschreibung auf www.hacki-enduro.at
Wir hoffen, dass wir so eine gute Lösung gefunden haben und ein tolles Rennen veranstalten werden."

Quellen: Gerhard Lechner (Hacki)
Die RBR war heuer hart wie selten zuvor. Es gab einige Abschnitte wie z.B. die steile Abfahrt vom Stein-Monolithen am 2. Tag, bei der alle Pros Probleme hatten. Selbst Graham Jarvis ist dort gestürzt und Johnnie Walker letztendlich sogar ausgeschieden. Am 3. Tag war eine Auffahrt dabei, die komplett unmöglich zu fahren war. Die meisten Profis fanden die heurige Kurssetzung der Romaniacs grenzwertig...
Der Schwierigkeitsgrad wurde jedes Jahr nach oben geschraubt und irgendwann ist man an der Grenze zur Unfahrbarkeit. Gewonnen hat Graham Jarvis. Wie immer, wenn es extrem wird...
Gold-Klasse:
Nur 2 Österreicher konnten die Pro Klasse meistern. Zuzutrauen wäre es neben Lars Enöckl und Philipp Bertl auch noch Philipp Schneider oder Dieter Rudolf. Für alle anderen Österreicher, darunter auch Staatsmeister wäre maximal ein Finish in der Silber Klasse möglich. Dementsprechend gut ist auch die Leistung der beiden zu sehen.
Heuer waren alle namhaften Enduristen am Start. Lars Enöckl schaffte es sich einen Platz mitten in der Weltelite zu sichern. Nach einem für seine Verhältnisse schlechten Prolog kämpfte er sich am ersten Offroad-Tag nach vor auf Platz 5. Wären am 3. Tag nicht Probleme mit dem Motorrad aufgetreten, hätte es eventuell sogar für Platz 5. gereicht. Trotzdem konnte sich Lars Enöckl am Ende Rang 8 sichern. Ein Ergebnis mit dem man durchaus zufrieden sein kann. Über das Problem mit dem Motorrad wird der Mantel des Schweigens gehüllt. Man kann sich denken was es war.
Philipp Bertl wurde heuer 16. Nach dem hervorragenden 13. Rang vom Prolog hätte man fast mehr erwarten können. Philipp fuhr weitgehend fehlerfrei. In seiner momentanen Form war aber nicht mehr drinnen. Außerdem kam noch etwas Pech in Form eines Kettenproblems dazu. Vielleicht waren auch seine Erwartungen etwas zu hoch. Heuer waren im Gegensatz zu den Vorjahren alle Topfahrer am Start. Da war es natürlich sehr schwer sich vorne zu behaupten. Aber was solls. Letztendlich hat er nur ganz knapp den Time-Bar erwischt und Fahrer wie David Knight hinter sich gelassen. Da könnte man doch eigentlich zufrieden sein.

Bild: Florian Kirchmayer
Silber-Klasse:
Florian Kirchmayer wurde als 31. bester Österreicher. Es lief für ihn sehr gut und fast fehlerfrei. Ein besseres Prolog Ergebnis hätte ihm jedoch den Stau und die Time-Penalty erspart.
Manfred Kargl (41) und Markus Fasching (43) lieferten für Hobbyfahrer beeindruckende Ergebnisse. Auch Georg Hutter (71) und Philip Seteram (88) fuhren ein sehr gutes Rennen. Letzterer kämpfte sich sogar mit einer großen Schnittwunde durch den rumänischen Wald.
Benjamin Diesel war heuer mit Rang 75 etwas enttäuscht. Nach einem schlechtem Prolog konnte er sich zwar am ersten Tag gleich weit nach vorne auf Platz 11 kämpfen, danach kamen aber die Probleme. Er verausgabte sich heuer sehr und hat sich am 3 Tag dann sogar einen Knochen angebrochen. Der Ausfall war letztendlich spektakulär. Eine allergische Reaktion auf das vom Spital verabreichte Schmerzmittel zwang ihn zur Aufgabe. Er sah wirklich nicht gut aus. ;-)
Bronze-Klasse:
Hier wurde Martin Lindtner 14. und Anna-Larissa Redinger 153. unter 230 Teilnehmern.

Bild: Anna Larissa Redinger vor dem Zielsteilhang
Iron-Klasse:
Das Zweizylinder Rennen in der Iron Klasse ging an BMW (und somit leider an unsere Lieblingsnachbarn). Gerhard Forster wurde 14. und schaffte es jeden Tag weitgehend Problemlos zu finishen. Wenn man bedenkt dass der BMW Prototyp 200kg, eine Trockenkupplung, eine Einarmschwinge und einen Boxermotor hat eine unglaubliche Leistung. Er ist kein einziges Mal liegen geblieben. Eine Bachüberfahrt war durch die enge Fußgängerbrücke nur mit Unterstützung überquerbar. Am Ende hatte er noch so viel Spass, dass er mit dem „fetten“ Teil sogar noch den Zielsteilhang zu 2/3 rauf fuhr.
Cody Quinn auf der KTM wurde am Ende 33. Leider zerstörte er am ersten Tag die Kupplung. Danach war er jeden Tag vorne dabei.
Ergebnisse und Info: http://www.redbullromaniacs.com/results/results-2017/

Bild: Der "Wallride" im Ziel
Alle Artikel zu den Red Bull Romaniacs 2017:
Red Bull Romaniacs: Vorschau der Österreicher!
Gomez gewinnt gemeinen Red Bull Romaniacs Prolog!
RedBullRomaniacs: Die Österreicher im Prolog!
RedBullRomaniacs: Lars Enöckl fährt auf Rang 5 vor!
RedBullRomaniacs Tag 2: Österreicher weiter vorne dabei!
RedBullRomaniacs Tag 3: Alle am Limit!
Red Bull Romaniacs Finale: 6.Sieg für Graham Jarvis!
RedBullRomaniacs: Lars Enöckl am Ende auf Rang 8!
Bericht und Fotos: Enduro-Austria, R.W; Titelfoto: Attila Szabo_Red_Bull_Content_Pool
- Hochspannende Rennläufe bei Stoppel-Field-Race in Purgstall!
- Red Bull Romaniacs Finale: 6.Sieg für Graham Jarvis!
- RedBullRomaniacs Tag 3: Alle am Limit!
- Nachbericht Sommertraining 5/18 Junior Enduro Cup!
- RedBullRomaniacs Tag 2: Österreicher weiter vorne dabei!
- Enduro-Trophy Möderbrugg: Endbericht und TV-Beiträge!
- Termin - Erzbergrodeo 2018!
- Enduro Pramlehen: Garant für Action, Spass und viel Enduro!
- Kings Path Enduro - August/Bosnien: Videovorschau!
- RedBullRomaniacs: Lars Enöckl fährt auf Rang 5 vor!
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