
31 Wochen nach dem Saisonauftakt in Neuhaus-Schierschnitz stand am Samstag das große Finale der Auner HardEnduroSeries Germany 2025 auf dem Programm. Austragungsort war zum zweiten Mal nach 2023 das Gelände in Rüdersdorf bei Berlin, wo der MC Woltersdorf mit viel Engagement und neuen Ideen eine spektakuläre Endrunde auf die Beine stellte.
Anspruchsvolle Strecke zum Saisonabschluss
Zum Saisonende zeigte sich nicht nur das Wetter von seiner besten Seite – auch die Fahrer hatten allen Grund zum Strahlen. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein präsentierte sich die Strecke trotz der Regenfälle der vergangenen Wochen in hervorragendem Zustand. Das war auch nötig, denn die Streckenbauer hatten eine technisch anspruchsvolle und abwechslungsreiche Runde geschaffen.
In der nur 55-minütigen Finalfahrzeit wurden vier Runden absolviert, was den hohen Schwierigkeitsgrad verdeutlicht: Viele der rund 50 Finalteilnehmer schafften lediglich eine komplette Runde.
Fakten, Mountdoom Hardenduro Rüdersdorf 01.11.2025
Wetter: 13 Grad, leicht bewölkt
ACE Bikes Prolog Award Sieger: Henry Strauss (KTM)
Sieger: Milan Schmüser
Schnellste Rennrunde: Milan Schmüser (BETA), 14:32,539

Strauss sichert sich den ACE Bikes Prolog Award
Bereits im Prolog legte Henry Strauss (KTM) mit einer überragenden Bestzeit den Grundstein für einen erfolgreichen Finaltag. Trotz der nassen Bedingungen, die sich mit jedem Starter etwas besserten, fuhr der Niedersachse souverän zum Sieg im ACE Bikes Prolog Award und sicherte sich damit auch den Gesamttitel dieser Sonderwertung.
Überraschungsgast Einar Meyer, früherer Serienfahrer, zeigte mit seiner Rieju eine starke Vorstellung und belegte Rang zwei. Auf Platz drei folgte Felix Strauss, der nicht nur sein bestes Prolog-Ergebnis der Saison erzielte, sondern seinem Bruder Henry mit wichtigen Punkten Schützenhilfe im Titelkampf leistete.
Für Milan Schmüser (Beta) lief es dagegen nicht optimal: Ein Sturz warf ihn zurück, sodass er sich mit Platz fünf begnügen musste.
Spannende Gruppenrennen und starke Klassensieger
Die Gruppenrennen verliefen größtenteils reibungslos und ohne größere Zwischenfälle. Gefahren wurde auf einer langen, abwechslungsreichen Runde, auf der selbst die Spitzenfahrer über 15 Minuten pro Umlauf benötigten. Die Siege gingen an Henry Strauss und Leon Hentschel, die beide ihre starke Form eindrucksvoll bestätigten.
Vor zahlreichen Fans sorgte auch Luca Classen, eigentlich aus dem Motocross bekannt, für Aufsehen: Er qualifizierte sich souverän für das Finale – ein starkes Ergebnis auf der ohnehin schon anspruchsvollen Strecke.
In der Damenklasse zeigte Julia Bittner erneut eine beeindruckende Leistung. Sie setzte sich souverän gegen Karolina Vchotova durch und sicherte sich damit auch den Meistertitel 2025.
„Ich bin einfach nur glücklich. Die Strecke war unglaublich fordernd, aber genau so muss ein Finale sein. Jetzt freue ich mich riesig über den Titel", sagte Bittner im Ziel.
Bei den Elektrofahrern krönte sich Eric Seifert mit einem weiteren Sieg zum Meister. Dahinter kam es noch zu einem spannenden Positionswechsel: Wanja Morlinghaus konnte im Finale Rico Petzold überholen und sich Platz zwei in der Jahreswertung sichern.
Finale mit packendem Showdown
Für das Finale wurde die Strecke nochmals leicht umgestaltet: kompakter, aber mit zusätzlichen schwierigen Passagen, die die Rundenzeit gegenüber den Gruppenrennen weiter verlängerten. Besonders der Abschnitt „Grüne Hölle" sorgte für spektakuläre Szenen – selbst die Top-4 mussten dort zeitweise absteigen und schieben.
Trotz der extremen Bedingungen blieb das Führungsquartett über das gesamte Rennen eng beisammen. Leon Hentschel führte lange Zeit, ehe eine falsche Linienwahl auf den letzten 200 Metern Milan Schmüser die Chance gab, noch vorbeizuziehen. Unter lautem Jubel der Zuschauer sicherte sich der Beta-Pilot den Sieg und damit auch den Meistertitel 2025.
Dritter wurde Henry Strauss, der damit seine starke Saisonleistung abrundete. Dahinter folgte Marc Wulf, der wie so oft in diesem Jahr Rang vier belegte.
Für Schmüser war der Triumph doppelt besonders: Zum ersten Mal durfte er den neuen Wanderpokal für den Championatsmeister in die Höhe stemmen.
„Das war ein hartes Finale – Leon war unglaublich stark. Ich musste bis zur letzten Sekunde kämpfen, aber genau das macht die HESG aus. Ich bin stolz, diesen Titel geholt zu haben," so der neue Champion.
Spannung auch in den Klassenwertungen
In der X-GRIP Juniorenklasse gab es ein völlig neues Podium: Zwar gewann erneut Matthis Millich, doch dahinter mischten mit Hannes Rätze auf Platz zwei und Linus Albert auf Rang drei zwei neue Gesichter vorne mit. Rätze überholte in der Jahreswertung sogar Felix Strauss und wurde Dritter hinter Millich und Emil Kessler.
In der Amateurklasse kämpfte sich Sören Emich trotz eines Defekts im Gruppenrennen im Finale noch einmal stark zurück. Er wurde bester Amateur und sicherte sich gleichzeitig den Gesamtsieg in seiner Kategorie.
Auch Kai Uebe zeigte bei den Senioren eine souveräne Leistung und gewann nicht nur das Finale, sondern auch den Meistertitel 2025.
Ausblick auf 2026
Mit dem spannenden und bestens organisierten Finale in Rüdersdorf endet die achte Saison der Auner HardEnduroSeries Germany. Die neunte Saison steht bereits in den Startlöchern – voraussichtlich Anfang April 2026 startet die Serie traditionell in Reetz in Brandenburg in ihr neues Kapitel.
Aktuelle Informationen zur Auner HardEnduroSeries Germany sind stets auf www.hardenduro-germany.de und in den sozialen Medien verfügbar.





PA: DG Design, Fotos: Michel238pic/Michel Kuchel
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SuperEnduro Grand Prix of Germany am 3. Januar 2026 in der WT Energiesysteme Arena Riesa:
SuperEnduro-Superstar Billy Bolt freut sich auf Wiedersehen mit deutschen Fans am 3. Januar in Riesa
Beim GetzenRodeo 2025 in Grießbach gab es auch ein Wiedersehen mit dem SuperEnduro-Überflieger der letzten Jahre Billy Bolt. Beim sechsten und somit vorletzten Lauf zur diesjährigen Hard Enduro Weltmeisterschaft wurde der Brite hinter dem Deutschen Manuel Lettenbichler und Mario Roman aus Spanien Dritter. Damit holte er sich zumindest den zweiten Tabellenrang hinter dem nun bereits als Weltmeister 2025 feststehenden und somit vierfachen Champion in Folge Manuel Lettenbichler zurück.
Ganz anders sieht es beim SuperEnduro aus. Hier ist Billy Bolt der Seriensieger und -Weltmeister. Seit der Saison 2019/2020 hat der 28-Jährige die Szene fest im Griff und gewann die letzten fünf ausgelobten WM-Titel. Beim GetzenRodeo erkundigte sich der Husqvarna Factory Rider auch bei den Veranstaltern der deutschen Runde zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2025/206 in Riesa, den Brüdern Tobias und Daniel Auerswald, nach dem Stand der Vorbereitungen.
Nun, der Ticket-Vorverkauf läuft wieder sehr gut und alles läuft darauf hinaus, dass der SuperEnduro Grand Prix of Germany am 3. Januar 2026 in der WT Energiesysteme Arena Riesa erneut schon im Dezember ausverkauft sein dürfte. „Der Kartenvorverkauf nahm mit Beginn des Vorverkaufstarts am 1. Oktober wieder so schnell Fahrt auf, dass wir davon ausgehen, am ersten Samstag des neuen Jahres wieder ein volles Haus zu haben“, informierte Tobias Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur aus Hohndorf bei Stollberg am Rande des GetzenRodeo. Dazu ergänzte sein jüngerer Bruder Daniel: „Das wird vom Aufbau her wegen des extrem zeitigen Termins kurz nach Weihnachten und Silvester zwar eine Harakiri-Aktion, aber wir schätzen uns glücklich, so ein engagiertes Team hinter uns zu haben. Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht.“
Das trifft auch auf Billy Bolt zu, der sich schon auf seine Parade-Disziplin freut: „Wir haben mit dem Roof of Africa noch einen Hard-Enduro-WM-Lauf, aber im Dezember geht es schon mit Superenduro weiter. Mein Plan ist, trotzdem bestmöglich vorbereitet zu sein, zumal es für alle anderen aus der Hard-Enduro-Szene gleich ist. Vielleicht haben die, die jetzt in den USA schon Endurocross fahren, einen kleinen Vorteil, aber Sorgen mache ich mir deswegen keine. Nach dem Roof ist es Zeit für mich, den Fokus auf den nächsten Schritt zu richten, und der heißt Superenduro“, ließ Billy Bolt schon mal wissen.
Und weiter: „Ich mag den Wechsel von Outdoor zu Indoor und hoffe, dass wir wieder erfolgreich sein können. In den letzten beiden Jahren ist die Spitze noch enger zusammen gerückt. Ich kann aber nichts weiter machen, um mich bestmöglich vorzubereiten und versuche, wieder alles unter Kontrolle zu haben und maximal konzentriert zu sein. Das ist mein Ziel.“
Nach fünf Titeln und 26 Grand-Prix-Siegen in Folge fragt man sich schon mal, wie er es mit der Motivation hält. Darauf antwortete der Mann, den es stets zu schlagen gilt: „Es ist immer ein tolles Gefühl, Rennen und Titel zu gewinnen. Mein größtes Interesse gilt aber meiner eigenen Performance. Ich will immer das bestmögliche geben. Wenn ich gewinne, ist es schön, wenn nicht, ist mir wichtig das Beste gegeben zu haben. Es kommt wie es kommt.“
Wenngleich der Titelträger der ersten offiziellen Hard-Enduro-Weltmeisterschaft 2021 beim SuperEnduro ungleich erfolgreicher ist, mag er beides. „Ich möchte immer gewinnen, egal bei was ich an den Start gehe. Beim Hard Enduro war in diesem Jahr nicht immer alles unter meiner Kontrolle. Ich weiß aber, dass ich enger an Manuel dran war und ihn auch geschlagen habe. Jetzt geht es Indoor weiter, dann sehen wir was im nächsten Jahr beim Hard Enduro passiert.“
Los geht die SuperEnduro-WM 2025/2026 am 13. Dezember in Polen, diesmal wieder in Gliwice, wo immer eine hervorragende Stimmung herrscht. Doch wie nun wieder beim GetzenRodeo erlebt, ist er auch von den deutschen Fans total begeistert. So sagte er. „Deutschland ist immer eine erstaunliche Gegend, sowohl für Hard Enduro, wie auch für Superenduro. So viel Leidenschaft von Seiten der Fans hat man selten. In Deutschland gibt es auch immer eine tadellose Organisation und ich glaube, dass sich das auch auf die Fans auswirkt. Es ist immer schön, nach Deutschland zu kommen, um Rennen zu fahren. Mittlerweile erkenne ich schon viele Fans, die zum Getzenrodeo und auch nach Riesa kommen. Das ist cool und bringt den Sport in eine gute Position. Ich hoffe, dass wir so weitermachen können.“
Befragt nach seinen Hauptgegnern in der bevorstehenden Indoor-Saison nennt er zunächst den vierfachen und letztjährigen Vize-Weltmeister, seinen Landsmann Jonny Walker: „Jonny ist immer zu beachten. Jonny war gut auf einer KTM, Jonny war gut auf einer Beta-Zweitakter und Jonny war gut auf einer 450er-Viertakt. Ihn muss man immer auf der Rechnung haben. Aber auch Mitch und Ashton Brightmore haben im letzten Jahr einen großen Schritt gemacht. Beide kamen von den Junioren und waren auch in der Prestige-Klasse gleich sehr schnell. Ich denke, so kommen immer wieder neue Leute nach. Wie ich gehört habe, kommen auch noch mehr Fahrer mit einem Elektro-Bike. Da weiß man nicht so richtig, wie man die von der Einstufung her einschätzen soll. Wir werden es sehen.“ Und zwar am Samstag, dem 3. Januar 2026 in der WT Energiesysteme Arena Riesa.
Weitere Infos und Tickets gibt es unter www.superenduro-riesa.de

PA/Fotos: Thorsten Horn, c/o Eventmanufaktur Auerswald

Nach einem Jahr Pause fand in Grießbach (Deutschland) wieder das berüchtigte Getzenrodeo statt.
Beim vorletzten Lauf zur FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft 2025 stellten sich für das X-GRIP Racing Team der WM-Drittplatzierte Mitch Brightmore und Österreichs Hard-Enduro-Spezialist Dieter Rudolf der Herausforderung im sächsischen Getzenwald.
Bevor es in das brutale Getzen Race ging, wurde zur Freude der vielen Fans in spektakulären, vier Runden langen Sprintrennen die Startaufstellung dafür ausgefahren. Der ohnehin schon tiefe, rutschige Waldboden wurde durch Regen im Vorfeld weiter durchweicht, auch Steine und Baumstämme waren diesmal besonders rutschig.
Routiniert spulte Didi die vier Runden ab und konnte sich lange an der Spitze behaupten. Schließlich durfte er mit seiner Laufzeit Startplatz 8 im Getzen Race einnehmen!
Dem gebürtigen Briten Mitch kamen die tiefen Bedingungen sehr entgegen, da er solche Verhältnisse oft im Training zu Hause vorfindet. Dadurch wirkte er bärenstark, was sich auch in seiner Leistung widerspiegelte.
Er startete aggressiv in den Prolog, um sich die bestmögliche Startposition zu sichern. Der britische GASGAS-Pilot musste sich lediglich um vier Sekunden seinem Landsmann Bolt geschlagen geben.
Mitch war bei seinem dritten Antreten klar, dass er sich gleich vom Start des Getzen Race an die beste Position sichern musste, da es erfahrungsgemäß während der zwei Stunden in den vielen Waldpassagen sehr eng zugeht.
Er heftete sich sofort an das Hinterrad des Weltmeisters und konnte ihm über weite Strecken der ersten Runde folgen.
Zufrieden mit dem achten Startplatz ging Dieter ins Getzen Race. „Richtig gut ins Rennen gefunden“, meinte der erfahrene X-GRIP Racing Team Pilot, der vorerst seine Top-10-Position verteidigte. In Anbetracht der langen Renndauer, der schwierigen Bedingungen und der brutalen Streckenführung versuchte der Niederösterreicher, mit seinen Kräften etwas hauszuhalten.
Der junge Brite wurde schon bald in einige Überrundungsmanöver verwickelt, was natürlich weiter Zeit kostete. So kam es zu einem sehenswerten Zweikampf mit Mario Roman. Der Spanier konnte sich durchsetzen, doch Mitch und das X-GRIP Racing Team waren dennoch über Rang 3 und wichtige Punkte in der WM-Wertung zufrieden.

Auch Didi büßte noch Positionen ein, qualifizierte sich aber trotzdem mit Rang 13 locker für das finale, 80-minütige Getzen Champ, wo auch wieder der berüchtigte „X-Loop“ auf die 20 Starter wartete. Trotz all seiner Routine waren ihm die Strapazen der herausfordernden Strecke des Getzen Champ ab etwa der Halbzeit anzusehen. Abschnitte wie „Speckschwarte“, „Oberhitze“, „Gewürzregal“ oder „Heiße Röhre“ klingen zwar lustig, haben es jedoch ganz schön in sich. Sichtlich gezeichnet und verkrampft kämpfte sich Dieter unter dem Jubel unzähliger Fans über die Renndistanz.
Mit vier Runden erzielte er völlig erschöpft letztendlich den 14. Rang. Trotz der Strapazen war die Freude über ein weiteres Top-15-Resultat inmitten der Topfahrer der FIM Hard Enduro WM groß.
Der dritte Startplatz im Getzen Champ war für Mitch eine tolle Ausgangsposition, um weitere wichtige Punkte für die Gesamtwertung zu sichern. Da die Strapazen nahezu allen 20 Startern anzusehen waren, achtete der junge Brite darauf, sich seine Reserven gut für das 80-minütige Rennen einzuteilen. Während einer kniffligen Steinpassage konnte er sogar kurzzeitig die Führung übernehmen, musste danach jedoch etwas Tempo herausnehmen. Dennoch fühlte er sich gut und fand einen guten Rhythmus.
Im Laufe der zweiten Rennhälfte steckte Mitch oft hinter langsameren Fahrern fest und büßte so wichtigen Boden ein. Auch das Duell um Rang 2 kostete Zeit und Energie, wodurch der viertplatzierte Billy Bolt aufschließen konnte.
Mitch ging diesmal kein Risiko mehr ein und musste seinen Konkurrenten ziehen lassen. Schließlich brachte er es auf sieben Runden und konnte mit dem vierten Platz im Getzenrodeo bis auf zwei Punkte auf den Zweitplatzierten der Weltmeisterschaft aufschließen!
PA: BADX GmbH, Photo credits: @future7media, @RadioPaddock

TRIUMPH Enduro-Rennsport mit der TF 250-E: Mit Erfolgen in der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft, bei den International Six Days Enduro (ISDE) und drei nationalen Meisterschaftstiteln feiert die neue TF 250-E ein beeindruckendes Debüt im ersten Wettbewerbsjahr.
Die neue TF 250-E hat in ihrem ersten Wettbewerbsjahr ein bemerkenswertes Debüt hingelegt und TRIUMPH Motorcycles zu zahlreichen Erfolgen in der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft verholfen, darunter die Plätze drei, vier und fünf in der Enduro1-Kategorie sowie zwei Top-10-Platzierungen in der EnduroGP-Gesamtwertung. Beeindruckend ist auch die weitere Saisonbilanz: sehr gute Leistungen und ein Podiumsplatz bei der International Six Days Enduro (ISDE), drei nationale Meisterschaftssiege sowie herausragende Ergebnisse bei Indoor- und Hard-Enduro-Events. Damit ist klar: Mit der TF 250-E hat sich ein ernstzunehmender neuer Wettbewerber in der Offroad-Rennwelt etabliert.
Morgan Lesiardo feiert den Erfolg beim Heimrennen in Italien im Rahmen der EnduroGP-Weltmeisterschaft.
Mit der Vorstellung der TF 250-E und dem Einstieg in den Enduro-Rennsport hat TRIUMPH ein völlig neues Segment für sich erschlossen. Umso bedeutender die vom Start weg starken Leistungen auf höchstem Niveau. Bereits beim Auftakt in Portugal war die TF 250-E sofort konkurrenzfähig: Das neue Enduro-Bike erzielte vier Top-10-Platzierungen in der EnduroGP an zwei Tagen sowie zwei Podiumsplätze in der Enduro1-Klasse, gefahren von Mikael Persson, Jamie McCanney und Morgan Lesiardo.
Das war der Grundstein für eine tolle Debütsaison, in der TRIUMPH Piloten 15 Podiumsplätze in der Enduro1 über sieben Wettbewerbsrunden erreichten. Lesiardo von TRIUMPH Racing Italia beendete die Saison auf Rang drei, McCanney von TRIUMPH Factory Racing auf Rang vier und Persson auf Rang fünf, obwohl er die letzte Runde verletzungsbedingt verpasste. Persson schloss das Jahr zudem als Siebter in der EnduroGP ab, Lesiardo direkt dahinter auf Platz acht. Ein Saisonhöhepunkt war Lesiardos 2-1-Ergebnis in der Enduro1 beim vorletzten Lauf in Italien, seinem Heimrennen. Für TRIUMPH bedeutete das den ersten Klassensieg in der EnduroGP-Weltmeisterschaft und ein EnduroGP-Podium (Platz zwei).
Ein weiteres Highlight im ersten Racing-Jahr der TF 250-E waren die starken Leitungen von Persson und Lesiardo beim prestigeträchtigen International Six Days Enduro. Persson trug dazu bei, dass sich das Team Schweden mit Platz zwei das erste Podium seit 17 Jahren sicherte, während das Team Italien einen viel umjubelten Heimsieg in Bergamo feierte.
In den nationalen Meisterschaften sicherte sich Jamie McCanney den Titel in der ACU British Enduro Championship. Persson wurde Zweiter in einer Saison, die von der TRIUMPH TF 250-E dominiert wurde. McCanney gewann zudem die British Sprint Enduro Championship, während Lesiardo sich den Enduro1-Titel in der italienischen Meisterschaft sicherte.
Die Stärke der TF 250-E unterstrich auch Jonny Walker, der bei jeder Runde der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2025 auf dem Podium stand und die Serie als Zweiter beendete. Der populäre britische Fahrer holte zudem einen herausragenden sechsten Platz als bester Viertakt-Fahrer gegen die riesige Armada an Zweitaktern beim berüchtigten Red Bull ErzbergRodeo und wurde Zweiter beim Red Bull Tyne Ride. Kürzlich debütierte Jonny die TF 450-E in der AMA EnduroCross und gewann den Auftakt mit einem 3-1-1-Ergebnis über drei Rennen.

Ian Kimber, Head of Global Racing Programmes, TRIUMPH Motorcycles:
„Wir sind sehr stolz auf alles, was wir dieses Jahr im Enduro-Sport erreicht haben. Die Einführung unseres ersten Offroad-Bikes im letzten Jahr und unser umfangreiches internationales Rennprogramm waren eine große Herausforderung, und wir waren gespannt, in die verschiedenen Enduro-Wettbewerbe 2025 einzusteigen. Gegen einige sehr etablierte Teams und Fahrer haben wir in der EnduroGP enorm viel erreicht – sowohl mit dem Werksteam unter der Leitung von Paul als auch mit dem italienischen Team. Die Saison mit Bikes zu beenden, die bis auf wenige spezifische Rennteile nahezu seriennah sind, ist ein Beweis für die gute Entwicklungsarbeit und die Vorbereitung der Teams. Miki hatte leider Pech und konnte die Saison nicht beenden, aber wir danken ihm für alles, was er erreicht hat.
Jamie holte den britischen Titel, Morgan sicherte unseren ersten Klassensieg in Enduro1 und ein EnduroGP-Podium sowie den italienischen Enduro1-Titel. Außerdem trugen TRIUMPH Maschinen zum Gewinn der Men’s World Trophy bei der ISDE und zu Platz zwei für Team Schweden bei. Für einen Hersteller, der erstmals in diesem Segment antritt, ist das ein hervorragendes Ergebnis.
Auch die Ergebnisse beim Erzberg Rodeo und in der Halle bestätigen die Stärke unserer Bikes, und wir freuen uns auf die Zukunft, in der wir auf unseren bisherigen Erkenntnissen aufbauen können. Ein großes Dankeschön an alle Teams und Fahrer für ihren Einsatz in dieser Saison – wir können definitiv stolz auf unser erstes Jahr im Enduro-Sport sein.“
Paul Edmondson, Teammanager TRIUMPH Factory Racing Enduro:
„Insgesamt war es eine fantastische Saison! Wir haben diese Beziehung vor langer Zeit begonnen, als wir mit Serienbikes gearbeitet haben, und jetzt mit den neuen Enduro-Bikes zu fahren, ist unglaublich. Was wir mit der TF 250-E erreicht haben, ist beeindruckend. Alle unsere Bikes haben jeden Renntag auf Welt- und nationaler Ebene beendet – ein besseres Beispiel für Zuverlässigkeit gibt es nicht. Wir haben auch einige nationale Titel geholt!
Das Highlight war für mich die ISDE 2025, wo Mikael Persson und Morgan Lesiardo nach sechs intensiven Tagen Vierter und Fünfter wurden. Für 2026 sind wir bestens vorbereitet. Wir haben viel über die Bikes gelernt und können es kaum erwarten, dieses Wissen im Winter und in der nächsten Saison umzusetzen.“
Jetzt beim Händler!
Erhältlich ist die TF 250-E bei den TRIUMPH Motocross- und Enduro-Zentren. Diese sind leicht über eine Suche im Händlerportal zu finden (dabei die Checkbox „Motocross-Motorräder“ anklicken): Zur Händlersuche
In Deutschland* kostet das Bike 10.995 Euro, in Österreich** 11.295 Euro.
Entwickelt in Zusammenarbeit mit Offroad-Legenden wie Ivan Cervantes und Paul Edmondson, verfügt die TF 250-E über einen einzigartigen, leichten Aluminiumrahmen, der für Agilität und Stabilität sorgt. Ausgestattet mit Premium-Komponenten und modernster Offroad-Technologie bietet sie ein fahrerorientiertes Ergonomiepaket und rennsportinspiriertes Design. Schlanke Verkleidung und Grafiken in TRIUMPH Performance Yellow verleihen ihr einen markanten, aggressiven Look.
Alle Offroad-Modelle punkten mit der von TRIUMPH bekannten Qualität und Zuverlässigkeit. Dazu tragen auch ein globales Händlernetz und ein 24/7-Teileversorgungssystem bei.
Weitere Informationen gibt es auf der TRIUMPH Website: Zur Webseite
*Preise für Deutschland: zzgl. händlerspezifischer Liefernebenkosten
**Preise für Österreich: inkl. Nebenkosten und NOVA

Presseaussendung und Fotoquellen: Triumph
- Mario Hirschmugl bei ungarischer Meisterschaft wieder am Podest!
- Rameis Motorradhandel stellt sich für die Zukunft neu auf!
- Manuel Lettenbichler zum FIM Hard Enduro Weltmeister 2025 gekrönt!
- Die Sieger der Enduro Trophy Saisonwertung 2025!
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- Mario Hirschmugl ist ungarischer Enduro Staatsmeister 2025!
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- Enduro4Kids Hochneukirchen: Nachbericht und Jahressieger 2025
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