FIM Europe: Enduro 2022 – Doppelsieg für Rinaldi - Am zweiten Fahrtag beim Finale der Enduro-Europameisterschaft im deutschen Rüdersdorf (bei Berlin) wurden die letzten Meisterschaftstitel vergeben:

Höchst dramatisch wurde es in der Youth-Klasse der unter 21-jährigen. Nach einem kapitalen Sturz am ersten Fahrtag, war Manuel Verzeroli, der bis dato Führende der Meisterschaft auf den zweiten Platz zurückgerutscht. So führte der Franzose Clement Clauzier die Wertung an. Nicht nur die Meisterschaft, sondern nach einem Ausrutscher von Verzeroli in der allerersten Sonderprüfung, auch die Tageswertung. Doch in der vorletzten Sonderprüfung des Tages ein Sturz von Clauzier, der damit auf den vierten Tagesrang seiner Klasse zurückfiel. Das bedeutete, dass wieder Verzeroli die Meisterschaft gewinnen würde. Clauzier setzte noch einmal alles im letzten Test, doch er strauchelte erneut und der Italiener Vezeroli gewann die Tageswertung und die Meisterschaft. Es war eine tränenreiche Zielankunft für den Franzosen, der schon die Hand am Meistertitel gehabt hatte. Doch tatsächlich war Verzeroli so schnell, dass er an diesem Tag sogar Vierter der Gesamtwertung aller Fahrer wurde.
Etwas weniger spektakulär waren die Entscheidungen in den Hubraumklassen E1, E2 und E3:
Titelverteidiger Maurizio Micheluz wurde in der E1-Klasse Zweiter hinter dem Gaststarter Edward Hübner aus Deutschland. Damit wurde Micheluz schon zum 14. mal Europameister, in den Hubraumklassen und sogar im Overall! Doch noch denkt der 39jährige nicht ans Aufhören, warum sollte er auch bei dem Erfolg.
In der E3-Klasse stand nur noch das Duell zwischen dem Belgier Dietger Damiaens und dem Franzosen David Abgrall an: Nachdem der Brite Daniel Mundell verletzungsbedingt nicht gestartet war, hatte Damiaens 7 Punkte Vorsprung vor dem Franzosen. In der Tageswertung musste sich Damiaens dem Gaststarter Luca Fischeder aus Deutschland geschlagen geben, doch am Ende war er zumindest 23 Sekunden schneller als Abgrall und holte sich den Meistertitel: „Damit habe ich zu Beginn der Saison selbst nicht gerechnet,“ freute sich der KTM-Fahrer.

In der E2-Klasse kämpfte sich Erik Willems noch einmal durch den Tag: Nach seinem Sturz am ersten Fahrtag konnte er am Sonntag nur noch mit vielen Schmerzmitteln fahren. „Ich wusste, ich kann noch Meister in der Klasse werden, aber eigentlich war mein Körper dagegen,“ meinte der Belgier, der am ersten Fahrtag schon Meister aller Klassen, im Overall geworden war. Sein Konkurrent in der E2-Klasse, der Italiener Nicola Recchia, hatte nur zwölf Punkte Rückstand. In der Tageswertung kam der angeschlagene Willems zwar nur auf den achten Platz, aber Reccia wurde „nur“ Zweiter hinter seinem Landsmann Giuliano Mancuso. Das brachte dem 18 Meisterschaftspunkte und Willems immer noch 8 Punkte, so dass der Belgier auf den Husqvarna an diesem Wochenende außer seinen Schmerzen noch gleich zwei Titel mit nach Hause nehmen konnte.
Den eigentlichen Wettbewerb an diesem Tag gewann erneut der Italiener Enrico Rinaldi, diesmal aber vor einem anderen Deutschen, Luca Fischeder. Rinaldi war aber nur als Gaststarter vor Ort, nicht zuletzt um sein Team und die Trophy zu unterstützen.
Ein Plan, der voll aufging, denn zusätzlich zu den Einzelwertungen wurde am Wochenende noch der Nationen-Preis ausgefahren: Die Trophy gewann Italien vor den Niederlanden und Norwegen. Die Junior-Trophy ging bei sieben teilnehmenden Nationen an die jungen Fahrer von Frankreich vor Italien und der Tschechischen Republik.
Bei den Senioren gewann Gastgeber Deutschland vor der Slovakei und bei den Damen war nur eine Nation mit vier Fahrerinnen angetreten und so gewannen die Italienerinnen ohne Konkurrenz.
Fahrer, Teams und Offizielle waren der Meinung, dass sich dieses Finale vom sportlichen und organisatorischen Gesichtspunkt einer Enduro-Europameisterschaft mehr als würdig erwiesen hat. Zu dem besonderen Ambiente des Fahrerlagers im Museumspark kam auch noch das fast schon sommerliche Wetter. Zusammen mit den anspruchsvollen Sonderprüfungen hatte der MC Woltersdorf als Gastgeber wieder einen Meilenstein gesetzt.
Alle Ergebnisse, die Meisterschaftsstände, die kompletten Informationen zu den Wettbewerben und noch mehr finden Sie unter: https://www.enduroeuropean.com/
Link: Enduro Europameisterschaft 2022 Ergebnisse

Termine 2022
19./20. März Italien – Pietramontecorvino
02./03. April Ungarn – Tamasi
23./24. Juli Finnland – Sipoo
29.-30. Oktober Deutschland – Woltersdorf
PA: Robert Pairan
Schon am ersten Fahrtag der Borilli Enduro-Europameisterschaft 2022, im deutschen Rüdersdorf (bei Berlin) konnte sich der Belgier Erik Willems vorzeitig zum Europameister aller Klassen krönen. Dazu reichte dem Husqvarna-Fahrer ein elfter Gesamtrang. „Es lief erst ziemlich gut, aber dann hatte ich zu Beginn der zweiten Runde im Extremtest einen heftigen Sturz, der mich eine Minute gekostet hatte. Von da an war es eigentlich nur noch ein Kampf, tatsächlich noch heil ins Ziel zu kommen.“ Doch das gelang Willems am Ende, sogar noch vor seinem größten Verfolger, dem Briten Daniel Mundell. In seiner Hubraumklasse E2 ist die Titelentscheidung dagegen noch einmal auf den letzten Tag verschoben.

Mit einem Klassensieg konnte auch schon der Italiener Alessandro Rizza seinen Meistertitel sichern. 23 Punkte Vorsprung können von Martin Gottvald nicht mehr eingeholt werden. Der Titel ist um so bemerkenswerter, als der Sieg mit der eigentlich als hubraum- und leistungsschwachen eingeschätzten 125-ccm-Maschine erzielt worden war.
Auch in der Junioren-1-Klasse konnte Carlo Minot seinen Titel vorzeitig feiern: Mit seinem Klassensieg baute er seinen Vorsprung auf den diesmal nur sechstplatzierten Simone Cristini auf uneinholbare 22 Meisterschaftspunkte aus.
Ebenfalls in der Damen-Klasse fiel schon die Entscheidung der Meisterschaft: Gaststarterin Francesca Nocera aus der Motocross-Weltmeisterschaft gewann zwar die Tageswertung, doch die Britin Nieve Holmes konnte mit einem zweiten Platz ihre Führung in der Meisterschaft vor Marie Vide Holt weiter ausbauen, so dass sie ihren Meistertitel ebenfalls vorzeitig sichern konnte.

Ganz vorne an der Spitze der Gesamtwertung ging es allerdings um andere Fahrer: Der Italiener Enrico Rinaldi, kämpfte mit dem Deutschen Jeremy Sydow: Rinaldi, der letztes Jahr noch Europameister in der Junioren-Klasse geworden war, führte das Feld knapp an. Doch der GasGas-Fahrer hatte sich schon in der allerersten Sonderprüfung seinen Knöchel verdreht und kämpfte den Tag über nicht nur mit der Konkurrenz, sondern auch noch mit seinen Schmerzen. In der letzten Runde konnte dann Ex-MotoCross-Fahrer Sydow vorbei gehen. In der allerletzten Prüfung fiel dann die Entscheidung zu Gunsten von Rinaldi: „Diese Prüfung war noch nicht so ausgefahren und das hat weniger Schmerzen gemacht,“ erklärte der Italiener seine gute Zeit. Sydow entschuldigte sich hingegen, dass er auf der über 11 Minuten langen Prüfung einige langsamere Fahrer überholen musste, was eben auch Zeit gekostet hätte. Am Ende gewann Enrico Rinaldi die Gesamtwertung nach einer Stunde und acht Minuten Sonderprüfungszeit, mit gerade einmal 4,39 Sekunden Vorsprung vor Sydow.
Zusätzlich wurde der erste Tag des Finales der Vintage-Europameisterschaft ausgetragen. Die Ergebnisse der historischen Motorräder sind ebenfalls angehängt.
Das Live-Timing finden sie an beiden Tagen direkt auf der offiziellen Homepage, zusammen mit allen Informationen, Ergebnissen, den Meisterschaftsständen und mehr: https://www.enduroeuropean.com/
Termine 2022
19./20. März Italien – Pietramontecorvino
02./03. April Ungarn – Tamasi
23./24. Juli Finnland – Sipoo
28.-30. Oktober Deutschland – Woltersdorf
PA: Robert Pairan
Speziell für Fahrer aus dem Bereich Oberösterreich könnte die deutsche Serie interessant werden. Die Locations Reisersberg und Gefrees sind beispielsweise aus dem Raum Linz in unter zwei Stunden bzw. ca. vier Stunden erreichbar. Schon in diesem Jahr waren einige Österreicher am Start....

Pressemitteilung: Der Kalender der Saison 2023 von Deutschlands einziger Hardenduro Meisterschaft wird immer konkreter. Mittlerweile sind auch die Termine für das Rennen in Crimmitschau, Gefrees und Schwepnitz fixiert.
Das Rennwochenende in Crimmitschau wird am 22./23.04. wieder ein volles Programm bieten. Wie in den letzten Jahren findet am Samstag 22.04. der Lauf zum Sächsischen Offroadcup im Rahmenprogramm statt. Die DOWATEK HardEnduroSeries Germany wird am Sonntag auf die Strecke geschickt. Der HET Reinsdorf e.V. als austragender Verein befindet sich bereits jetzt in den Planungen.
Der Lauf in Gefrees rückt diesmal in den August und wird dadurch noch mehr Möglichkeiten für die Fahrer bieten. Am 05.08. werden die Fahrer erneut gefordert und können sich auf neue Abschnitte freuen.
Mittlerweile ist auch der Termin in Schwepnitz bestätigt. Wie im vorläufigen ersten Kalenderentwurf angekündigt bleibt der Termin mit dem 07.10. unverändert. Nach einem Jahr Pause ist Schwepnitz somit auch wieder das Saisonfinale.
Die Termine für Reisersberg (15.07.) und Meltewitz (24.09.) stehen ebenfalls fest.
Offen ist noch der genaue Termin von Neuhaus-Schierschnitz. Der Lauf im Brandenburgischen Reetz wird voraussichtlich als siebtes Rennen im Mai 2023 in den Kalender eingefügt.
Weitere Informationen zur Kalenderplanung und Reglementänderungen wird die HESG Serienorganisation weiterhin zeitnah bekannt geben.
Aktuelle Infos zur Dowatek HardEnduroSeries Germany sind immer aktuell unter www.hardenduro-germany.de und auf unseren Social Media Kanälen zu finden.

PA: HESG, Foto: Grenznic640
Erfolgserlebnis zum Saison-Ausklang. Dieter Rudolf beendet das "Sea to Sky" auf Platz 6. Der Tahtalı Dağı erhebt sich aus dem Meer 2365 Meter hoch. Kein anderer Gipfel in der Türkei liegt so nah am Wasser. Seinen antiken Namen Olympos teilt er mit einigen anderen Gipfeln – weil imposante Gipfel mit der Adress-Bezeichnung “Olymp” von Alters her als irdischer Wohnsitz der Götter betrachtet werden...

Ganz profan, aber fahrtechnisch durchaus wundertätig, haben sich einige der besten Hard-Enduristen der Welt vergangene Woche in Kemer an der türkischen Riviera am Fuße des Mount Olympos eingefunden, um beim “Sea to Sky” einen der letzten Hard-Enduro Leckerbissen der ausklingenden Saison in Angriff zu nehmen.
Der Niederösterreicher Dieter Rudolf ist dieses Jahr zum ersten Mal beim “Sea to Sky” angetreten. Das Event besteht aus vier unterschiedlichen Rennen. Nach der rasanten Quali beim Beach-Race am Strand von Kemer stehen das “Forrest Race” und das “Sky Race” am Programm, um schließlich am letzten Tag im finalen “Olympos Mountain Race” im wahrsten Sinn des Wortes zu gipfeln. Dieter Rudolf hat seine Husqvarna am Ende auf dem bärenstarken 6. Gesamtrang abgestellt – unmittelbar hinter dem Salzburger Michael Walkner. Das zeigt, wie stark die österreichische Hard-Enduro-Szene auch international mitfahren kann. Das zeigt aber auch das enorme Talent des Dieter Rudolf, der seit Jahren als berufstätiger Amateur stets in Schlagdistanz zur Weltspitze mithält.

Die Konkurrenz beim “Sea to Sky” war hochkarätig. Allen voran gab sich Enduro-Evergreen Graham Jarvis (Husqvarna) die Ehre, der in diesem Jahr die “Red Bull Romaniacs” gewinnen konnte. Mit Matt Green (KTM) war auch der frisch gebackene Hard-Enduro-Junioren-Weltmeister in die Türkei gekommen. Der Südafrikaner Wade Young zählt ebenfalls zur absoluten Elite – und er weiß, wie sich der Sieg beim “Sea to Sky” anfühlt.
Dieter Rudolf kam bei allen Bewerben des diesjährigen “Sea to Sky” innerhalb der Top 10 ins Ziel. Etwas Glück hatte er beim ersten Quali-Bewerb, dem “Beach Race”. Während drei Viertel der Strecke extrem schnell und technisch einfach waren, wartete im letzten Viertel ein mehr als anspruchsvoller Parcours aus künstlichen Hindernissen. Dieter Rudolf traf ob seiner hohen Startnummer 300 an dieser Stelle auf unzählige bereits überforderte Hobby-Piloten, die ihn hätten aufhalten können.
Der X-GRIP Racing-Pilot kam aber überraschend gut durch den Verkehr: “Das war eine wirklich beeindruckende Stein- und Baumstamm-Matrix. Unter anderem mit einem groben, schwierigen Steinfeld. Selbst die Profis haben da zu kämpfen gehabt. Und es war ein Mega-Stau. Ich habe aber irgendwie Glück gehabt und habe immer gerade rechtzeitig eine Lücke gefunden. Ich bin extrem gut durch dieses Steinfeld gekommen. Und auch im Final-Lauf hat diese Passage für mich gut funktioniert. So konnte ich mich für das folgende ‘Forrest Race’ für die erste Startreihe qualifizieren. Das war ein großer Vorteil und sicherlich auch mitentscheidend, dass es am Ende so gut geklappt hat.”

Vor dem finalen “Olympos Mountain Race” hatte sich Dieter Rudolf als Gesamt-Neunter eine gute Ausgangslage für das letzte, gut vierstündige Rennen auf den Gipfel des Tahtalı Dağı geschaffen. Zu Beginn des Rennens konnte er sich vorübergehend sogar vor Graham Jarvis setzen.
Seine Hauptgegner beim Rennen auf den Gipfel waren aber der Südafrikaner Brett Swanepoel und der Schwede Eddie Karlsson, sagt Dieter Rudolf: “Ich bin an einer schwierigen Stelle an die beiden herangekommen und habe sie in einer sehr technischen Passagen überholt. Von da an war es immer das gleich Spiel. In den flotten Passagen haben sie enormen Druck auf mich gemacht und mich auch immer wieder überholt, in den technisch schwierigen Passagen habe ich dann Druck auf die beiden gemacht. Als ich mich dann wieder einmal vor die beiden setzten konnte, habe ich mich breit gemacht und versucht, keinen Platz zu lassen. Ich konnte mich dann immer deutlicher absetzen und war dann den Rest des Rennens meist alleine unterwegs.”

Den Gipfel bereits in Sichtweite bekam Dieter Rudolf aber einen Schlag auf die vordere Bremsscheibe. Der Versuch, ohne Reparatur weiterzufahren, stellte sich nach einigen Stürzen und Überschlägen als gescheitert heraus. Dieter Rudolf musste anhalten, konnte den Schaden notdürftig beheben und den sensationellen sechsten Platz ins Ziel bringen: “Die Bremse hat danach ein bisschen funktioniert”, lacht er: “Nach vier-, fünfmal Pumpen hatte sie wieder ein wenig einen Druckpunkt. Ich bin etwas langsamer weitergefahren. Das alles hat zwar Zeit gekostet, ich bin aber sicher im Ziel angekommen. Dass es am Ende Platz 6 geworden ist, ist absolut cool! Ich habe mich extrem gefreut allein, weil ich dieses Rennen gefinisht habe. Platz 6 ist natürlich ein Wahnsinn!”
Sieger des "Sea to Sky" wurde Matt Green. Platz 2 ging an Graham Jarvis. David Cyprian wurde Dritter.
Link: https://www.seatosky.com.tr/

PA: hartenduro.at Fotos: Dzhiva, Kacar, Mercan, Sarac
Das Finale der Borilli Enduro-Europameisterschaft 2022 findet am 29. und 30. Oktober im deutschen Rüdersdorf, direkt östlich der Hauptstadt Berlin statt. Schon 2015 war der veranstaltende MC Woltersdorf Gastgeber für das EM-Finale, sogar der Enduro-GP war an dieser Stelle schon zu Gast...

Das Fahrerlager ist im Museumspark, der vor Ort die bewegte Industriegeschichte darstellt, insbesondere die Gewinnung und Verarbeitung von Kalkstein. Das Gelände bietet Platz für den parc ferme in historischen Gemäuern und Platz für einen vorwiegend natürlichen Extremtest nebenan.
Insgesamt gibt es auf dem 55 km langen Rundkurs, der täglich dreimal gefahren wird, jeweils drei verschiedene Sonderprüfungen: Extrem-, Cross- und Enduro-Test. Der Cross-Test ist ca. 6. km vom Fahrerlager entfernt, und führt über einen leicht sandige Wiesenkurs. Der Enduro-Test nur 4 km entfernt und hat mehrere Auf- und Abfahrten mitten durch den Wald. Ein Streckenplan liegt dieser Aussendung bei.
Der Belgier Erik Willems hat die Chance auf der Husqvarna seinen Meistertitel bereits nach dem ersten Fahrtag zu sichern: Sein schärfster Konkurrent, der Brite Dan Mundell hatte in Schweden nach einem Sturz einen technisch bedingten Ausfall und so fehlen ihm viele Punkte. Doch zuerst muss Willems vor Mundell im Ziel gewertet werden.

In den einzelnen Hubraumklassen sind die Punkteabstände nicht so groß, so dass die Meister wohl erst am letzten Fahrtag entschieden werden.
Traditionell wird bei dem Finale auch eine Nationen-National-Meisterschaft ausgetragen: Dafür gibt es die Trophy-, Junior-Trophy, Senioren-Trophy und Damen-Trophy-Teams der einzelnen Länder. Dabei hat Deutschland seinen Heimvorteil genutzt und zählt bei den Nationalmannschaften mit Edward Hübner, Jeremy Sydow, Tolman Krause und Luca Fischeder und bei den Junioren mit Felix Melinkoff, Garry Dittmann, Tristan Hanak und Leon Thoms zu den Favoriten.
Die Siegerehrung für die Meisterschaften ist am Sonntag Abend ab 18:00 Uhr, direkt auf dem Gelände des Museumsparkes.
Zusätzlich ist der Wettbewerb auch das Finale der Vintage-Europameisterschaft. Das historische Ambiente vor Ort passt hervorragend zu den ebenfalls historischen Fahrzeugen dieses Wettbewerbes
Das Live-Timing finden sie an beiden Tagen direkt auf der offiziellen Homepage, zusammen mit allen Informationen, Ergebnissen, den Meisterschaftsständen und mehr:
https://www.enduroeuropean.com/

Termine 2022
19./20. März Italien – Pietramontecorvino (Foggia)
02./03. April Ungarn – Tamasi
23./24. Juli Finnland – Sipoo
28.-30. Oktober Deutschland – Woltersdorf

PA: Robert Pairan
Was für ein Jahr! Sam Sunderland vom GASGAS Factory Racing startete im Januar mit einem überwältigenden Sieg bei der Rallye Dakar und ist jetzt der FIM World Rally-Raid Champion 2022! Das Doppel zu schaffen ist eine unglaubliche Leistung, und dank Sam und dem gesamten Team haben sie den ersten Weltmeistertitel für GASGAS im Rallye-Wettbewerb geholt.

GASGAS feiert seinen ersten Rallye-Raid-Weltmeistertitel:
Sam Sunderland: „Erstaunlich! Es war ein verrücktes Jahr mit dem Dakar-Sieg und dem Sieg in Abu Dhabi, aber dann hatten wir im Sommer eine große Lücke. Wir waren für die letzte Runde in Marokko wieder im Einsatz, aber diese war hart, da ich mir bei einem Sturz das Handgelenk verletzt habe, bevor wir überhaupt gestartet sind. Aber da die Meisterschaft auf dem Spiel stand, blieb mir nichts anderes übrig, als mich durchzusetzen, und mein Ergebnis dort machte die Sache für die letzte Runde wirklich einfacher. Ich hatte gestern ein paar knappe Entscheidungen und danach, und da ich wusste, dass es fast unmöglich sein würde, auf das Gesamtpodium zu kommen, hielt ich die Dinge super stabil. Ich bin wirklich dankbar, das GASGAS Factory Racing Team hinter mir zu haben, es war ein fantastisches Jahr und ich weiß, dass wir uns alle darauf freuen, dieses Jahr zu feiern!“

Im Laufe der Rennsaison hätte es für Sam Sunderland nicht viel besser laufen können. Das Jahr 2022 beginnt mit dem Sieg beim größten Rennen von allen, der Rallye Dakar, und es gab keinen besseren Start in das Jahr. Und mit seinem überwältigenden Sieg übernahm Sam früh die Führung in der FIM World Rally-Raid Championship 2022.
Die zweite Runde, die Abu Dhabi Desert Challenge, stand als nächstes an und die Siegesserie des GASGAS Factory Racing-Stars ging weiter. Mit einem fehlerfreien Rennen und immer noch begeistert von seinem Dakar-Sieg holte sich der Brite seinen zweiten Sieg auf Anhieb und baute seinen Punktevorsprung an der Spitze der Weltmeisterschaft weiter aus.
Nach einigen Absagen und Verschiebungen im Rennkalender trat Sam erst bei der Rallye du Maroc Anfang Oktober wieder für die FIM World Rally-Raid Championship an. In seinem vielleicht wichtigsten Ergebnis der Saison überwand Sam das Unbehagen eines Sturzes vor dem Rennen, zeigte eine mutige Leistung und belegte den fünften Gesamtrang, um seine Führung in der Meisterschaft zu behaupten.
Vor dem diesjährigen Finale, der Rallye Andalusien, brauchte Sam nur drei Punkte, um zum Weltmeister gekrönt zu werden. Aber wissend, wie schnell sich die Dinge im Rennsport ändern können, überließ der Brite nichts dem Zufall und fuhr im Prolog die Bestzeit. Ein zweiter Platz auf der ersten Etappe setzte seinen vielversprechenden Start fort, bevor der zweite Renntag wegen schlechten Wetters abgesagt wurde.
Rallye Andalusien 2022 – Vorläufige Wertung Stufe 4
1. Adrien Van Beveren (Honda) 1:22:53
2. Kevin Benavides (KTM) 1:23:09
3. Luciano Benavides (Husqvarna) 1:24:24
10. Sam Sunderland (GASGAS) 1:26:43
Rallye Andalusien 2022 – vorläufige Gesamtwertung [nach Etappe 4]
1. Adrien Van Beveren (Honda) 9:58:48
2. Kevin Benavides (KTM) 10:02:02
3. Luciano Benavides (Husqvarna) 10:05:25
5. Sam Sunderland (GASGAS) 10:14:10

PA: GASGAS
Motoracingstore veranstaltet am 29.10.2022 am Kraberg, am Trail und Motocross Gelände in Grünburg, einen Testtag. Zwischen 13:00 und 16:00 Uhr können die neuesten 2023er Modelle ausprobiert werden...
Zur Verfügung stehen folgende 2023er Sherco-Modelle:
125 Factory SE 2t
300 Factory SE 2t
300 Factory SEF 4t
500 Factory SEF 4t
Termin: 29. Okt., 13:00 – 16:00
Location: Zehetner, Kraberg 9, 4594 Zehetner, Österreich
Link: Mehr Infos und Anmeldung
Quellen: Motoracingstore.at
- Golden Mountain Enduro: Jeremias Iby holt Platz 3 nach Österreich!
- Enduro Floricic: Vier tolle Tage in Lika!
- Red Bull Erzbergrodeo 2023: Termin und Anmeldung!
- Test Ride Days und mehr bei Terra X-Dream:
- Die Enduro-Classic Seniorenmeister 2022 stehen fest!
- Werner Müller Racing Team: Worldcup-Doppelsieg zum Saisonabschluss!
- Rock´N Roots Enduro in Lanzing/Tittmoning am 29.Oktober!
- Vorschau 4 Std. Team-Motocross-Rennen in Strallegg/Birkfeld!
- Night Race 2022: Einzigartiges Motocross-Spektakel unter Flutlicht
- Finale der Enduro-EM und Enduro-DM am 29./30. Oktober!
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