Muttertagsrennen bei den Enduro-Masters, eine Schinderei für eine Tochter und viele Söhne in Reisersberg ! Deutsches Duo Forster/Scharl bei den Teams vorne ! Den Vorstellungen von einem geruhsamen Muttertag hat das Enduro Masters in Reisersberg, wo sich mit Ausnahme von Enduro-Queen Vroni Dallhammer ausschließlich die Söhne plagten, nicht unbedingt entsprochen. Denn das zweite Saisonrennen von Österreichs längster Enduroserie war von Beginn an eine richtig kernige Sonntagsbeschäftigung. Bei extrem tiefem Boden und teils heftigen Regenschauern feierte Michael Feichtinger-Mühlbauer (Husqvarna) seinen ersten Sieg in der Klasse Profi Einzel. Bei den Profiteams war das deutsche Duo Gerhard Forster und Robert Scharl (beide Beta) nicht zu biegen.

Feichtinger-Mühlbauer das ganze Wochenende Schnellster:
Prolog-Bestzeit am Samstag, Start/Ziel-Sieg beim 4 Stunden-Rennen am Sonntag: Für den 20-jährigen Mattighofener Michael Feichtinger-Mühlbauer lief es im bayerischen Reisersberg perfekt. „Es war richtig zach. Aber ich habe mir das Rennen gut eingeteilt", so Michael Feichtinger-Mühlbauer. Auf Platz zwei fuhr mit Herbert Lindtner (Reitwagen/Suzuki) der regierende Meister. Dem 38-jährigen Niederösterreicher wurde es in Reisersberg richtig schwer gemacht. Bereits nach wenigen Runden hatte Lindtner Probleme mit seinem Kit-Fahrwerk, eine Runde später zerstörte er im Angriffsmodus im anspruchsvollen Bachbett seine Hinterbremse. Dritter wurde der Schremser René Allram (KTM).

Reichinger-Brüder behalten im Sekundenduell die Oberhand:
Höchst spannend verlief das Rennen neuerlich bei den Teams. Dort duellierten sich eine handvoll Duos. Der deutsche Extremenduro-Spezialist Gerhard Forster und Robert Scharl hielten sich anfangs noch etwas im Hintergrund, während Niki Stelzmüller (Husqvarna) und Partner Andreas Ponweiser (KTM) das Feld anführten. Je schwieriger die Verhältnisse wurden, desto schneller wurde der deutsche Express. Forster/Scharl siegten letztlich vor Florian und Philipp Reichinger (beide Husqvarna). Die Brüder aus Munderfing rangen Stelzmüller/Ponweiser neuerlich in der allerletzten Runde nieder und brachten einen hauchdünnen Vorsprung ins Ziel.

Alle Informationen zur Serie auf www.enduromasters.at
Enduro Masters Reisersberg – Die Ergebnisse
Profi Einzel
1. Michael Feichtinger-Mühlbauer (Husqvarna), 19 Runden
2. Herbert Lindtner (Reitwagen/Suzuki), 19 Runden
3. René Allram (KTM), 16 Runden
Profi Team
1. Gerhard Forster/Robert Scharl (beide Beta), 20 Runden
2. Florian und Philipp Reichinger (beide Husqvarna), 19 Runden
3. Niki Stelzmüller (Husqvarna) / Andreas Ponweiser (KTM), 19 Runden
Hobby Einzel
1. Thomas Poiss (KTM), 16 Runden
2. Bernhard Hirl (Husaberg), 15 Runden
3. Dominik Hager (KTM), 15 Runden
Hobby Team
1. Martin Lallinger (Husqvarna)/Thomas Kaufmann (Husaberg), 17 Runden
2. Alexander Angerer/Florian Bades (beide KTM), 17 Runden
3. Christian Eder (Husaberg)/Felix Irlacher (Beta), 17 Runden
Oldboys
1. Roland Neudorfhofer-Myslik (GasGas), 15 Runden
2. Sepp Stanglechner (KTM), 13 Runden
3. Gerhard Kriegner (KTM), 12 Runden
Quelle: Wetzelsberger, vollewaesch.com, Fotos: Enduro Masters/Martin Petz
Zwei Laufsiege in Buzet! Europameister Werner Müller konnte bei seinem Gaststart im Alpe Adria Cup an beiden Tagen einen Laufsieg verbuchen. Die wunderschöne Runde im kroatischen Buzet hatte viele Tücken in sich und wartete mit 2 schweren Sonderprüfungen auf das mit ca. 200 Fahrern große Starterfeld.
Am Sonntag gewann der Team helohaus/ Kärntensport Pilot 3 von 4 Sonderprüfungen. Einen Spezialtest konnte ein sehr stark fahrender Florian Salbrechter für sich entscheiden, welcher an beiden Renntagen Zweiter wurde. Dritter wurde zweimal der Italiener Pietro Enrico Collovight.

Lauf Ende Mai in Rumänien. In einem stark besetzten Fahrerfeld konnte ich an beiden Tagen meine Routine ausspielen und beide Läufe gewinnen." Es ist wirklich sehr schade für den österreichischen Endurosport, dass solche Rennen aus dem Kalender der Staatsmeisterschaft gestrichen werden, diese Meinung teilten viele startende Österreicher mit dem Enduroprofi.
Ergebnis:
1.Platz Werner Müller/ AUT
2.Platz Florian Salbrechter/ AUT
3.Platz Pietro Enrico Collovight/ ITA
Link: http://www.emkbuzet.hr
Quelle: Roland Heckenbichler
Im April hatte der Endurotouren-Veranstalter "Enduro-Croatia" Besuch vom österreichischen "Adventure Team Semriach" bei Graz. Enduro-Croatia ist einer der Endurotouren-Partner von Enduro-Austria und bietet Touren in Istrien/Kroatien an. Das milde mediterrane Klima Istriens, die günstige Lage und das Bewusstsein für Umweltschutz und Naturschutz, macht dieses Gebiet zu einem echten kleinen Paradies für alle Offroad-Fans. 17 Endurofahrer genossen eine 3-Tages Tour in einem wunderschönen Gebiet. Das Wetter war perfekt, das Essen noch besser. Die Verantwortlichen wollten von den Österreichern wissen wie sie diese Tage erlebt haben.

Adventure Team Semriach: "Die Gegend eignet sich durch die einzigartigen Bodenbeschaffenheiten bestens zum Endurofahren. Es gibt lange Sandauffahrten wie auch steinige Singletrails. Für jeden ist da etwas dabei und jeder Fahrer, egal ob Profi oder Anfänger, kommt auf seine Kosten. Die täglichen Touren starten direkt vom Hotel aus, was natürlich alles viel einfacher gestaltet. Die Guides sind alle sehr freundlich und hilfsbereit und kennen sich in der Gegend bestens aus. Begeistert hat mich, dass die Guides sehr gut auf die Wünsche der einzelnen Fahrergruppen eingegangen sind. Seitens der Unterkunft gibt es auch nur Gutes zu berichten. Die Zimmer sind wirklich schön, die Küche ist sehr traditionell und sehr gut und es gibt 3 Mahlzeiten pro Tag. Alles in Allem waren es für uns drei sehr schöne und erlebnisreiche Endurotage. Danke an das Team !"

Enduro-Croatia möchte sich ebenfalls beim Adventure Team Semriach für den Besuch bedanken, freut sich auf ein Wiedersehen und auch auf deinen Besuch !
Für mehr Informationen besuche bitte die Veranstalterseite www.enduro-croatia.com
Dort findest du auch die offizielle facebook page: https://www.facebook.com/croatia.enduro
For phone information in English call: 00385918834852 (Anicic Dalibor)

Mehr als 7 Monate haben sich die Initiatoren, allen voran Alois Vieghofer mit der Enduro-Nachwuchsserie: 5/18 Juniorendurocup beschäftigt. Am 3. und 4. Mai konnte bei der ersten Veranstaltung in Schrems (Granitarena) eine sehr erfolgreiche Premiere gefeiert werden!

Man kann durchaus von einer Sensation sprechen, wenn 90 Kinder- und Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern die „Enduro-Zelte" aufschlagen um in einer der härtesten Offroad-Sportarten der Welt die „Grundschule" absolvieren zu können. Nicht nur hocherfreut sondern emotional stark getroffen war das OK-Team des neuen 5/18 Juniorendurocups aufgrund dieses Erfolges: „Ich war sprachlos und hatte bei der Siegerehrung Tränen in den Augen. Außerdem war ich froh, dass mein Partner Alex Janko und Rudi Kamerer die Siegerehrung machten, da ich nicht reden konnte, so mitgenommen war ich. Sieben Monate Arbeit und ich wusste nicht, ob diese gut aufgenommen wird und dann stehen 90 Starter, darunter Kinder, Jugendliche und Papas (Eltern) am Start, die Spaß haben. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen, einfach super", so ein emotional gerührter Alois Vieghofer.

Besonders erfreulich waren auch die Teilnahmen am Unterricht in Erste Hilfe, sowie in der Motorradtechnikschule, wo fast alle Kinder und Jugendliche dabei waren. Geübt wurden dabei auch einige Rettungsmaßnahmen an Freunden: „Ein dickes Lob an das Granitbeisserteam von Rudi Kamerer, Ablauf, Verpflegung und Strecke waren perfekt organisiert. Ein großer Dank geht an das Team der Zeitnehmung (Andreas, Michi und Sandra)", freut sich Vieghofer.
Als Trainer waren Edi Ederer und Rudi Rameis dabei und gaben wichtige Tipps und Erfahrungen an die jungen Talente sowie die Väter weiter. Rudi Rameis unterstützte auch als Mechaniker vor Ort die Fahrer während der Veranstaltung. Bereits im Training am Samstag war zu erkennen, dass viele schnelle Fahrer dabei sind. Damit darf man durchaus auf eine positive Entwicklung des rot-weiß-roten Enduro-Sports hoffen.
In der Klasse E1 Klasse (50 ccm) waren sieben Teilnehmer am Start, der Trainingsschnellste Luca Selesi gewann auch das Rennen, welches von vielen Zweikämpfen und Überholmanövern geprägt wurde. Rang 2 ging an Fabian Dosedel, vor Fabian Kaltenbrunner.

Spannend ging es auch in der E2 Klasse (65 ccm) zu, wo zehn Teilnehmer starteten. Im Training knallte Pauli Simmer vom E.A.R.T. Racing Team die schnellste Zeit hin. Die Nachwuchsfahrerin Zoe Janko kam aber perfekt vom Start weg und zeigte den Jungs zu Beginn den Auspuff ihres Bikes. Pauli Simmer lies aber nichts anbrennen und fightete bis zum Schluss und gewann das Rennen vor Felix Teufel und Manuel Fürst. Enduro-Mäderl Zoe Janko wurde noch beachtliche 6.te.
Die E3 Klasse (85 ccm): Beim Training zeigte sich schon, dass die E 3 Klasse mit sehr schnellen und talentierten Fahrern besetzt ist. Nikolaus Enzinger kam am Start ideal weg und führte das Feld an, dahinter waren Lukas Blamauer, Thomas Stöger und Christopher Vieghofer. Enzinger fuhr ein sehr schnelles und sicheres Rennen und konnte als Erster die Zielflagge sehen. Zweiter wurde Lokalmatador Dominik Löffler, vor dem jungen Tiroler Nikon Muigg.Trotz Missgeschick und Rennpech landete Christopher Vieghofer noch auf Rang 5.

Die Youngsters Klasse – E 4 war mit 21 Startern besonders stark besetzt. Auch in dieser Klasse bestätigten einige Fahrer ihr hervorragendes Talent. Beim Start der E 4 Klasse kam Patricia Vieghofer, die einzige Dame im Feld, vom E.A.R.T. Team als Vorletzte weg, weil ihr Motorrad nicht und nicht ansprang. Als Erster in die Kurve bog Jan Riegler gefolgt von Patrick Riegler und Sven Mayrhofer ein.
Der jüngste Teilnehmer in dieser Klasse war der 12 jährige Lokalmatador Matthias Schmid. Alle Starter fuhren ein sehr schnelles und schon sehr professionelles Rennen. Am Ende gewann der amtierende ACC – Wild Child Gesamtsieger Patrick Riegler, vor Sven Mayrhofer und Timo Riegler. Patricia Vieghofer konnte noch von ganz hinten auf Rang 10 fahren.

Zu Klasse E 5 (Papas): Eines der tollsten Rennen für Vater und Sohn, das sehr gut ankam und die Vater – Sohn Beziehung sehr gut gefördert hat. Der Start zeigte, dass die Papas das Rennen sehr ernst nahmen. Auch Rudi Kamerer ließ es sich nicht nehmen in der Wertung mit seinem Enkel Jan Proll zu starten und wurde am Ende auf Rang 14 gewertet.
Der erste Platz ging an Alexander Schmölz und Fabian Dosedel, vor Alexander Freihammer und Nikolaus Enzinger. Platz 3 für Georg und Felix Teufel. Auch in der E5 Klasse waren 21 Teilnehmer am Start.
Nach diesem traumhaften Saisonbeginn kann nun das Team rund um Alois Vieghofer ein wenig „Durchatmen" – in wenigen Wochen beginnen aber bereits wieder die intensiven Vorbereitungen auf das nächste 5/18 Juniorendurocup-Weekend – Am 28. und 29. Juni 2014 in Lunz am See (NÖ)!
Ergebnisse und alle Information zum 5/18 Juniorendurocup, sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter: www.juniorendurocup.at
Presseinformation – 5/18 Junior Enduro Cup / Grandiose Premiere am 3. und 4. Mai in Schrems Veranstalter: Enduro Gemeinschaft Waldviertel - Pressebetreuung: Thomas Katzensteiner + 43 676 4009918 / Mail:
Pauli Simmer holt ersten Nachwuchssieg für das E.A.R.T !
Besonders freut uns natürlich der Erfolg von Pauli Simmer. Pauli ist seit heuer im Enduro-Austria-Racing-Team E.A.R.T. und mit seinen 11 Jahren auch der jüngste Fahrer.
Pauli war hoch motiviert und konnte beim ersten Rennen zur 5/18er Serie gleich einen Sieg einfahren ! Herzliche Gratulation !
Pauli: "Am 4./5.Mai fand in Schrems das 1.Rennen von 5/18 Endurocup 2014 statt. Es war ein spannendes und lehrreiches Wochenende für mich. Bevor wir unserer Rennen am Sonntag fahren durften, mussten wir unsere Kenntnisse in der Ersten Hilfe und Technik auffrischen. Ich war total motiviert für Sonntag. Wetter, Gelände und Organisation hatten super gepasst. Ich kam mit der Rennstrecke in der Granitbeisserarena von Rudolf Kammerer sehr gut zurecht und konnte das Rennen mit dem 1.Rang in der 65ccm Klasse beenden. Freue mich schon auf den nächsten 5/18 Endurocup in Lunz."
Fahrtechniktraining mit Dieter Rudolf, Karl Katoch und Lars Enöckl am 17. und 18. Mai. Trainieren Sie Ihre Fahrkünste, verbessern Sie Ihre Leistungen und bewegen Sie Ihr Enduro Bike sicher im Grenzbereich. Das einzigartige Fahrtechniktraining mit Erzbergrodeo-Veranstalter Karl Katoch, extrem Enduro Pilot Dieter Rudolf und dem Prolog-Sieger 2013 Lars Enöckl bietet optimale Bedingungen für Enduro Begeisterte, vom Einsteiger bis zum aktiven Sportler. Egal, ob Sie bereits Erfahrung mitbringen oder nicht, die verschiedenen Streckenvarianten im Offroad Bike Track am Gelände des Red Bull Ring bilden die optimalen Voraussetzungen für den Einsatz leistungsstarker Enduros.

Unter Anleitung der drei Pros lernen Sie das besondere Fahrverhalten dieser charakterstarken Motorräder kennen oder optimieren Ihre Fahrtechnik durch völlig neue Eindrücke auf der herausfordernden Strecke. Sie fördern das technische Verständnis, den spielerischen Umgang mit allen Motorrädern und schärfen die Sinne. Ein unvergessliches Enduro Training ist hier garantiert.
Wenige Wochen vor dem härtesten Enduro-Rennen der Welt am legendären Erzberg, haben Sie die Chance beim einzigartigen Training teilzunehmen.
Fahrtechniktraining mit Dieter Rudolf und Lars Enöckl – die Eckdaten:
Termine: Samstag, 17.Mai 2014 oder Sonntag, 18. Mai 2014
Ort: Red Bull Ring, Spielberg
Dauer: 9.00 bis 17.00 Uhr
Preis: € 170.- mit eigenem Enduro Bike (€ 310.- mit gestelltem Enduro Bike) inkl. Verpflegung und Profi-Instruktor
Kursplätze: 2 x 30
Info & Anmeldung:
www.projekt-spielberg.at
Photo:Philip Platzer
Husqvarna Motorcycles verkündet mit Freude, dass die offizielle Bel-Ray Husqvarna Factory Team Bekleidung als Replica Edition ab sofort verfügbar ist. Die Factory Replica Offroad Hosen und Shirts, von Pela Renet, Gra-ham Jarvis, Thomas Oldrati, Joakim Ljunggren und Ma-thias Bellino im Wettkampf getragen, wird exklusiv für Husqvarna von Shot produziert.

Husky Style Factory Replica Bekleidung kommt in den drei Husqvarna Markenfarben blau, weiß und gelb mit markantem Husqvarna Logo auf der Brust, um den "Fac-tory" Look zu unterstreichen. Die Factory Replica Hose bietet einen anatomischen Schnitt für maximale Bewe-gunsfreiheit, einen Silikondruck im Bund und Kevlar ver-stärkte Knieinnenflächen. Das Factory Replica Shirt, ge-fertigt aus Mikro-Mesh Gewebe mit Sublimationsdruck für lange Haltbarkeit bei extremer Beanspruchung.

Ab sofort hast du die Chance, dich im Style der Hus-qvarna WM- und Extrem Enduro Rider mit deinen Freunden zu messen! Bei jedem offiziellen Husqvarna Händler zu bekommen!
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Factory Replica Shirt
Produkt Highlights - Factory Replica Hose
> Anatomischer Schnitt für maximale Bewegungsfreiheit > Vorgeformte Knie mit Stretch-Einlage
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> Anti Schlamm Reißverschluss
Produkt Highlights - Factory Replica Shirt
> Anatomischer Schnitt für maximale Bewegungsfreiheit > Sublimation Druck > Micro-Mesh Polyester Gewebe > Mesh-Einsätze für eine optimale Belüftung
Bayernland komplett in Tirolerhand... Nicht viel zu gewinnen gab es für die standhaften Bayern, gegen die angerückten Enduroschwergewichte aus dem Land der Berge. Einzig bei den Oldies hielt Rudi Steiner die blau/weiße Fahne hoch, aber in den restlichen Klassen ging nichts ohne Tiroler Adler. Aber alles der Reihe nach...
Von Trocken, Schnell, staubig bis Nass, Schlammig und extrem rutschig....
Dirt Days Penzberg als 3. Lauf zur ETT2014 (Enduro Totale Transnationale) durchgeführt in gewohnt beeindruckender Weise vom AMC Penzberg auf deren Offroadgelände, mit allen Zutaten für ein kurzweiliges Wochenende. Die Dirt Days hatten mal wieder alles auf dem Programm und so begannen die Tage vorerst mal ungewohnt für Penzberger Verhältnisse bei Sonnenschein und äußerst angenehmen Temperaturen. Die Donnerschläge aus der Böllermaschine von Michi Baur werden wohl das letzte Mal das Gelände des AMC Penzberg erschüttern, denn mit Ende August gibt es keine Genehmigung mehr und damit ist wohl auch das Ende des Geländes eingeläutet.

Bernhard Schöpf mit unbändigem Siegeswillen....
Die Youngsters, als Tagesstarter, hatten es zu Beginn aufgrund der ausreichenden Bewässerung dann doch ein wenig dirty & slippery, vor allem in der Steinpassage, was einigen bereits in der ersten Runde zum Verhängnis wurde. Darunter auch Bernhard Schöpf, der nach mäßigem Start sofort auf Angriffsmodus schaltete und in der besagten Steinpassage den Kürzeren zog. Indes in Führung das Trio rund um Schneider Philipp, Felix Wegleiter und Robert Scharl, die sich schon ein wenig absetzen können. Scharl übernimmt ab Runde 12 die Führung vor Wegleiter und Schneider. Schöpf hingegen kämpft weiterhin mit Problemen, taucht aber bereits auf Platz 4 auf. Nach rund einer Stunde kommt der Tiroler im Dienste des KTM Walzer Teams aber so richtig auf Touren und zeigt sein wahres Talent. Ab Runde 16 bricht er in die Spitzengruppe ein und macht Meter um Meter und übernimmt mit einem entfesselten Schlusssprint 3 Runden vor Ende die Führung. Nach Ablauf der 2h-Renndauer dann rund 30sec. Vorsprung für Bernhard Schöpf/KTM vor Robert Scharl/KTM und Felix Wegleiter/KTM mit bereits 2min. Rückstand als Letzter am Podest. Philipp Schneider/KTM kann nach „gscheiden Brezn" noch ein Top5-Ergebnis einfahren und Benjamin Walch/Beta komplettiert die Top5.
„Großer" Schöpf ganz vorn....
Die Masters als 2. Tagespunkt sehen mal wieder einen Blitzstart von Valtentin Rehrl/Beta, gefolgt von den Localheros Alois Fiechtner/KTM und Seppo Suttner/KTM. In Runde 4 aber der fast schon obligatorische Plattfuss bei Rehrl, der in ans Ende des Feldes zurück schmeisst. Indes stürmt Fiechtner an die Spitze, spürt aber bereits den Atem vom älteren der Schöpf-Brüder Marco am Hinterrad. Marco nimmt sich Zeit und in Runde 6 haut es Fiechtner im wahrsten Sinne weit zurück, während Marco Schöpf richtig Fahrt aufnimmt. Einmal in Führung, lässt er keine Zweifel am Sieg aufkommen und stellt seine Beta mit über einer Minute Vorsprung aufs oberste Podest. Dahinter reihen sich Seppo Suttner/KTM und Friedrich Christian/KTM auf die restlichen Plätze. Auf Platz 4 leuchtet Valentin Rehrl, der nach seinen Problemen eine spektakuläre Aufholjagd mit viel Kampfgeist und Tempo zeigte. Dahinter komplettiert der Vorarlberger Sven Capelli/Husqvarna die Top5 in der Master Klasse.

Es führt einfach kein Weg vorbei an diesen Tiroler Hünen...
Die Seniors beschließen Tag1 und hier treffen wieder mal zwei Urgesteine der Szene aufeinander. Rudi Pöschl vs. Thomas „Fuxxi" Günther – unzählige Titel, Siege und Kampfgeist pur, gepaart mit einer Gashand der oberen Liga lassen die Rennen der Beiden stets zu einem Spectaculum werden. Ab dem Donnerschlag aus der Böllermaschine von Michi Baur setzt sich fast schon erwartet Rudi Pöschl/Husqvarna in Führung. Im Flugschatten taucht aber Thomas „Fuxxi" Günther/Husqvarna auf, der auf seine Gelegenheit wartet und diese auch in Runde 5 nutzt, um an Pöschl vorbeizuziehen. Daraufhin wirklich Gas auf Anschlag, Spectaculum pur mit dem Ergebnis, dass es Günther nach 5 Runden in Führung runterzupft und nach schwerem Einschlag mal alle Groschen wieder sammeln muss. Pöschl derweil auf und davon, lässt sich der Tiroler die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und fährt das Ding souverän nach Hause. Günther indes schnell genug wieder auf den Beinen um den immer erst spät zündenden Südtiroler Stefan Schröck/Husqvarna in Schach zu halten und am Ende Platz 2 für den Bayer, vor Schröck, Lukas Bleiner/KTM und Tommy Kunert/KTM als Top5 bei den Seniors.
Die angenehmen Temperaturen füllten dann auch das Vereinshaus bei der Preisverteilung und bis lange danach bis auf den letzten Platz, denn zu erzählen gab es jede Menge und so klang Tag1 auch hier enduromäßig aus....
Tiroler/Bayern-Team als Maß der Dinge....
Enduromäßig präsentierte sich dann der Sonntagmorgen, jedoch im genauem Gegensatz zum Samstag. Statt angenehmer Temperaturen schockte der Blick auf den Gradmesser und schwere Regengüsse schlichen sich über Nacht ins Land und wollten den ganzen Tag auch nicht mehr weichen. Da halfen selbst die schärfsten Böllerschüsse und kürzesten Lederhosen nichts dagegen und auch der morgendliche Kater konnte nicht über die geänderten Verhältnisse hinwegtäuschen. Aber nicht umsonst trägt die Veranstaltung einen dirty Namen und so schreckt kaum jemand zurück. Teamrennen steht auf dem Programm und 50 Doppelkonstellationen lassen sich nicht lange bitten. Darunter auch mit Pöschl/Günther und Schöpf/Schöpf die Siegfahrer von gestern in gemeinsamer Paarung, was einiges für den Tag verspricht....

Ohrenbetäubender Böllerschuss, Start und fast wie üblich Rudi Pöschl in Front der Meute, vor Alois Fiechtner/Andreas Huber und dem Brüderpaar Bernhard und Marco Schöpf. Keine gmahte Wiesn aber heute für Pöschl/Günther, aufgrund der schweren und überaus rutschigen Verhältnisse gibt's für jeden Mal Probleme und so übernehmen Fiechtner/Huber in Runde 4 die Führung, die aber in Runde 7 wieder an Pöschl/Günther wechselt. Schöpf/Schöpf indes arbeiten sich ebenfalls an Fiechtner/Huber vorbei und bis Runde 11 deutet alles auf einen Zweikampf um die Spitze hin. Nach einer Stunde fängt sich Bernhard Schöpf einen Stein in der Bremsscheibe ein und verliert eine Runde bis zum Wechsel. Marco Schöpf daraufhin im Rennen und versucht die verlorenen Plätze wieder aufzuholen, indes sich die Bremsanlage von Bernhard nicht mehr reparieren lässt und die Beiden zur Rennhälfte die Segel streichen. An der Spitze weiterhin Pöschl/Günther, aber Fiechtner/Huber bleiben in Schlagdistanz und halten das Rennen bis zum Ende offen. Am Ende aber keine Fehler bei Pöschl/Günther und das Husqvarna-Duo holt sich den Sieg vor Fiechtner/Günther und dem Vorarlberger Duo Sven Capelli/Philipp Schneider. In die Top5 stellen sich weiters Benjamin Walch, der nach Ausfall von Teampartner Lukas Bair die Strapazen alleine auf seiner Beta in Angriff nimmt und den Tag mit einem großartigen 4. Platz beschließt. Kondition und Einstellung passen mal beim jungen Tiroler. Als letzte der Top5 fahren Markus Wanka/Herbert Ellecosta über die Ziellinie und geben den Weg frei für die Oldies als letzten Programmpunkt des WE...
Oldies lassen sich nicht schrecken...
Bei den Oldies strahlte Rudi Steiner vom obersten Podest, der mit einer lupenreinen 125ccm-Husqvarna auf dem rutschigen Terrain mal wieder bewies, dass es gerade bei den älteren Racern nicht immer einen Donnerbolzen zum Siegen braucht. Manchmal ist weniger eben mehr und Steiner damit auch der einzige bayrische Einzelsieger an diesem WE, was auch prompt mit ein paar Mass begossen wurde. Nass war man eh schon und so beglückwünschten sich Stephan Kiesel und Udo Berg, die ebenfalls vom Podium lachten. Dahinter komplettierten Jörg Radtke und Albert Sporer die Top5 der Oldies Klasse.
Normalerweise wäre der Tag damit noch nicht gelaufen und als Abschluss stand der Master of Dirt als Amerikanisches Finale für alle Top5-Fahrer der einzelnen Klassen auf dem Programm. Aufgrund der Wetterlage und der Verhältnisse wurde aber erstmals darauf verzichtet und im Einverständnis aller Anwesenden ging man gleich zum Ausklang des Wochenendes über.
Für die Zukunft des Geländes und der Dirt Days überhaupt stehen dunkle Wolken am Horizont, aber der AMC Penzberg gibt sich noch nicht geschlagen und bevor der Vorhang fällt, wird noch Alles unternommen – hoffen wir das Beste und Danke für die vielen Dirt Days der letzten Jahre.
Alle Ergebnisse, Infos, usw. zum Rennen und ETT2014: www.endurocross.at
Text: Bernhard Walch/Christian Gasser
Fotos: AMC Penzberg
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