Lange hat es gedauert, bis man den Södinger Damianik Husqvarna Top Fahrer Patrick Neisser wieder in der heimischen Cross Country Meisterschaft am Start gesehen hat. Die Vorzeichen waren schwierig, enorm starke Besetzung, fehlende Rennpraxis und dazu eine nagelneue XCC Strecke am Gelände des HSV Ried in Mehrnbach.
Neisser erwischte einen schlechten Start, kam aber sofort ordentlich in die Gänge. In der zweiten Runde hat er sich auf den zweiten Rang nach vorne gearbeitet. Vor ihm der Gaststarter und amtierende Motocross Staatsmeister Lukas Neurauter aus Tirol, hinter ihm der neunfache Enduro Europameister Werner Müller. In dem am besten besetzten ACC Lauf der Saison konnte Neisser den Rückstand auf Neurauter in Grenzen halten und den Vorsprung auf Müller ausbauen.
Eine der Schlüsselstellen in der Strecke, war ein kurzes aber sehr schwieriges Steinfeld. Als es zum Überrunden ging passierte es laufend, dass die Ideallinie durch gestürzte Fahrer blockiert war. Neisser probierte es quer durch die Felsen und ging hart zu Boden. Nachdem auch Werner Müller im Steinfeld Bodenkontakt hatte konnte er den zweiten Rang vorerst halten. Kurz darauf warf das Steinfeld den Staatsmeister von 2014 erneut ab.
Diesmal verbog sich dabei die vordere Bremsscheibe heftig. Eine Weiterfahrt war möglich. Aufgeben normal keine Option. Das Vorderrad dreht am griffigen Boden ganz gut durch die Bremszage, der doch vorhandene Wiederstand führte aber auf den glatten Stellen der Strecke zu Untersteuern und in der Folge zu einem erneuten Abflug. Unter diesen Voraussetzungen war es einfach zu gefährlich weiter zu fahren und Neisser beendete das Rennen vorzeitig.
FAZIT: Speed top, Bike top, Rennpraxis verbesserungswürdig, nächstes Jahr – Vollgas!
Als letztes Saisonrennen wird Neisser voraussichtlich noch beim legendären Nightrace in den Weinbergen von Imbach starten. Wer den Besuch eines Heurigen in Krems bei einem Top Motocross ausklingen lassen möchte ist 14 Tagen beim MSC Imbach optimal aufgehoben.
Text: AUXAM racing, www.auxam.at Fotos: www.Only-dirty.at
Das letzte Rennen zur Red Bull Ring Trophy 2016 in Spielberg ist geschlagen: Noch einmal motivierten sich viele Fahrer und ließen sich den finalen Countdown nicht nehmen. Zum Abschluss wurden die Cracks mit perfekten Bedingungen belohnt. Die Strecke wurde im Vorfeld nochmal saniert und in entgegengesetzter Richtung zum "Normalbetrieb" gefahren. Auch der Spielberger Wettergott hatte diesmal ein Einsehen :-)
Obwohl es sich um eine Einsteigerrennserie handelt, kann sich auch bei der Red Bull Ring Trophy das fahrerische Level absolut sehen lassen. Zur Freude der Zuseher wurde bis zur letzten Sekunde gefightet und nach einer Stunde Renndistanz standen folgende Sieger fest:
In der Zweitaktklasse nahm Florian Metnitzer vor Andreas Koller und Mario Hausmann den ersten Platz ein.
Die Klasse 4- Takt entschied Hasler Christoph vor Blengl Hannes und Hirner Martin für sich.
Kurz nach der Tagessiegerehrung wurden in den gewohnten zwei Klassen die Gesamtsieger geehrt.
Klasse 2 Takt 2016:
Den Gesamtsieg mit 88 Zählern holte sich Andreas Koller vom MSC Steyrtal vor Mario Hausmann auf seiner Rosenberger Husky. Gesamt dritter wurde Christian Gallob, der für den MSC Gailtal an den Start ging.
Klasse 4 Takt 2016:
In souveräner Manier holte sich Christoph Hasler (72 Punkte) vom Team Wulz den Gesamtsieg bei den Viertaktern. Vizemeister wurde Hannes Blengl vom Enduro- Austria Racing Team -und das Podium machte Josef Wulz vom Team Wulz mit seinem dritten Gesamtrang komplett.
Ein herzliches Dankeschön an alle Fahrer, Sponsoren, Gönner und Freiwilligen fürs Mitwirken bei der RBR- Trophy 2016, -es war eine coole Sache und schreit nach mehr !
Das Unmögliche ist wahr geworden! Der Kärntner Enduro Löwe Werner Müller ist Doppelmeister in der österreichischen Ausgabe der Cross Country Challenge. Er konnte das Rennen in der Senioren Klasse am Vormittag souverän gewinnen und auch am Nachmittag konnte Müller mit einem zweiten Platz, hinter Gastfahrer Lukas Neurauter und vor Mario Hirschmugl alles klar machen...
Dadurch, dass Neurauter keine Punkte für dieses Rennen bekommt, konnte Müller mit 30 Punkten einen Punktegleichstand zwischen sich und Hirschmugl herstellen. Aufgrund der Gleichstandsregelung gilt die Platzierung im letzten Rennen, damit konnte Werner Müller auch den Profititel holen.
Michi Dolzer holte sich in der Klasse Junioren einen dritten Platz, auch für ihn hat es zum österreichischen Meister gereicht. Ebenso wie für Thomas Reichhold, der den 1. Platz in der Klasse Youngsters einfuhr und somit mit einem Punkt Vorsprung den Meistertitel holte. Daniel Pusar musste sich nach einem durchwachsenen Rennen mit einem 6. Platz begnügen. Auch Manuel Isopp entschied sich kurzfristig für eine Rennteilnahme und konnte als Gastfahrer einen souveränen 1. Platz einfahren.
Das gesamte Werner Müller Racing Team (WMRT) Kärnten Sport ist stolz auf diese 4 Titel. Morgen geht es, ebenfalls in Ried, um den Europameister-Titel. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden.
Fotos: © WMRT
Zwei Österreicher schließen die Top 10! Lars Enöckl holt sich den Sieg beim Red Bull Sea to Sky 2016 und Philipp Schneider schließt die Top 10 ab! Lars Enöckl hat es geschafft! Nur wenige Tage nach seinem 28. Geburtstag holt sich Privatfahrer Lars Enöckl (AUT/KTM) noch sein schönstes Geburtstagsgeschenk am Gipfel des Mount Olympus, beim Red Bull Sea to Sky ab. Überglücklich kommentiert er seinen ersten Extreme Enduro Sieg im Zielbereich. Zweiter wurde Andi "Letti" Lettebichler (DEU, KTM) vor dem Drittplatzierten Scott Bouverie (ZAF, KTM)
Top 10 Results - Mountain Race - Red Bull Sea to Sky 2016
1.Lars Enöckl (AUT, KTM), 3:48:22
2.Andreas Lettenbichler (DEU, KTM), 3:51:00
3.Scott Bouverie (ZAF, KTM) 3:51:14
4.Manuel Lettenbichler (DEU, KTM), 4:00:53
5.Dwayne Kleynhans (ZAF, KTM), 4:16:55
6.Kyle Redmond (USA, Beta), 4:23:26
7.Kyle Flanagan (ZAF, Yamaha), 4:27:08
8.Pol Tarrés Roca (ESP, Beta), 4:35:30
9.Mitch Carvolth (USA, KTM) 4:36:16
10.Philipp Schneider (AUT, KTM), 4:38:20
Video: Red Bull.com (Bitte auf das Bild klicken)
Video: ORF Beitrag in der TV-Thek (Bis 14.10. verfügbar)
Links:
www.facebook.com/RedBullSeatoSky
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Mit einem Tagessieg und jeder Menge Selbstvertrauen tritt KTM-Werksfahrer Matthias Walkner die Heimreise von der „Rallye Maroc“ an. Der 30jährige Motorradpilot aus dem Tennengau konnte hier am Donnerstag die vierte Etappe gewinnen. In der Gesamtwertung nach insgesamt fünf Etappen belegt Walkner Platz 7.

Platz 1 und 2 in Marokko gingen an den Australier Toby Price und den Briten Sam Sunderland, beides Walkners Teamkollegen im "Red Bull KTM Rally Factory Racing Team“. Auf Platz 3 landete der Chilene Pablo Quintanilla (Husqvarna), der sich damit knapp den Titel des FIM Cross Country Weltmeisters sichert. Diesen Titel hatte sich im vergangenen Jahr Matthias Walkner geholt. Wegen seiner monatelangen Verletzungspause (Oberschenkelbruch auf der 7. Etappe der „Dakar“) konnte er den WM-Titel in diesem Jahr aber nicht verteidigen.
Für Matthias Walkner war die „Rallye Maroc“ der zweite Renneinsatz nach dem Comeback. Durch einen zeitraubenden Navigationsfehler am dritten Tag hatte er in Marokko zwar keine Chancen mehr auf die Top 3. Dennoch zieht er eine mehr als positive Bilanz.

Matthias Walkner: „Das war eine extrem wichtige Woche für mich. Einerseits wirklich ein schönes Gefühl, einen Etappensieg einzufahren - fast auf den Tag genau neun Monate nach meinem bösen Crash. Mich freut aber fast noch mehr, dass ich in punkto Speed und Navigation eigentlich wieder auf dem Niveau von vor dem Crash bin. Auf der letzten Etappe (am Freitag) war die Navigation wirklich extrem schwierig.
Ich hatte das aber sehr gut im Griff und habe mir keine Fehler erlaubt. Auch das Renntempo ist wieder da, wo es sein soll. Ich bin extrem happy! Das schaut alles sehr vielversprechend aus. Die Richtung stimmt definitiv! Zwar hatte ich nach meinem Roadbook-Patzer (am Mittwoch) keine Chance mehr auf’s Podium. Aber die Einzelresultate und der kontinuierliche Fortschritt sind mir viel wichtiger. Ich werde immer fitter, und mit dem Motorrad komme ich auch immer besser zurecht. Ich bin jetzt sehr zuversichtlich, dass ich bis zur ‚Dakar‘ wieder da bin, wo ich sein will.“
Die 39. Auflage der ‚Rallye Dakar‘ startet am 2. Jänner 2017 in Paraguay. Sie führt dann über 9000 Kilometer durch Bolivien und Argentinien.
C.Panny, Fotos: (c)Marcin Kin
ACC Finale in Ried. Am 07./08.10. findet das große ACC Finale in Ried statt, bei dem Werner Müller selbstverständlich wieder in der Senioren- als auch in der Profiklasse am Start ist. Das bedeutet insgesamt 8 Rennstunden für den Kärntner Löwen, der trotz seines Alters durchaus noch mit den jungen Fahren mithalten kann. Die Motivation passt: „Ich bin bereit für das Finale und haben mir vorgenommen alle vier Rennen zu absolvieren, ob ich es körperlich schaffe bleibt abzuwarten“, so der Kappler Enduroprofi.
Die Rennen am Samstag schließen die österreichische Ausgabe der Cross Country Rennen ab. Sollte Werner Müller diese beiden Rennen erfolgreich beenden, kann er in beiden Klassen den österreichischen ACC-Meistertitel mit nach Hause nehmen. Am Sonntag wird dann europaweit der beste Fahrer ermittelt. Nach wie vor ist Werner Müller der einzige Endurist, der in beiden Klassen antritt.
Auch das Werner Müller Racing Team (WMRT) Kärnten Sport ist mit von der Partie und kämpft um Titel. Thomas Reichhold fährt in der Klasse Youngsters, Michael Dolzer in der Klasse Junioren und Daniel Pusar in der Klasse Sport 2 um einen Titel mit. Es bleibt spannend.
Link: www.werner-mueller.at
Presse: Mag. Nicole Fischer
- ISDE: Österreich mit jüngsten Team gegen die Weltspitze!
- Classic Enduro Seniorenmeisterschaft: Das Finalrennen!
- Mehrnbach ist bereit für das ACC und ECC Finale!
- Lars Enöckl startet beim Getzenrodeo!
- Mit TigerTrip die Oilibya Rallye Maroc 2017 erleben!
- Viele Hobbyfahrer und Einsteiger beim Enduro Grafenbach!
- Six Days 2016: Österreich-Teams mit Facebook-Seiten online!
- Enduro Team Tirol: Bericht über Endurowandern in Istrien!
- Neu: KLIM Spanngurte bei 3ride.at !
- E.A.R.T. Fahrer Kaltenbrunner: Platz 2 bei JuniorEnduroCup!
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