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Rennkalender 2026

ÖM   EM   WM   ISDE 

SuperEnduro   HEWC   HEWR

Projekt Spielberg 640x80

Top10-Ergebnis mit einem weinenden Auge: Es läuft weiter gut für Österreichs stärksten Hard Enduristen Lars Enöckl. Der KTM-Pilot aus Lunz am See konnte am vergangenen Wochenende beim stark besetzten „Red Bull 111 Megawatt 2017“ in Polen wieder ein Top10-Resultat anschreiben. Nach Platz 15 am Erzberg im Juni und Platz 8 bei der „Red Bull Romaniacs“ im Juli hat sich der 28jährige mit einem 9. Platz in Polen wieder als einer der wenigen Amateure in der Hard-Enduro-Weltspitze behauptet...

 

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Das „Red Bull 111 Megawatt“ findet auf dem Gelände des Kraftwerks Bełchatów etwa 100 Kilometer südwestlich von Warschau statt. Es ist das größte Braunkohlekraftwerk der Welt, das Areal des Kohleabbaus ist so groß wie der Wolfgangsee. Hier hat der „pensionierte“ polnische Enduro-Star Taddy Blazusiak zum bereits vierten Mal einen harten und ermüdenden Kurs angelegt.

Die KTM-Legende Blazusiak hat unter anderem vier mal das rot-weiß-rote Erzbergrodeo gewonnen. Die Teilnehmer an seinem „Red Bull 111 Megawatt“ bekamen dann auch auf jedem Meter zu spüren, dass Blazusiak die Härten des Erzbergs nach wie vor ins Herz geschlossen hat. Bereits nach der ersten Runde waren 140 der 500 Starter ausgeschieden. Vor allem drei extrem steile Bergauf-Passagen warfen Dutzende Piloten im wahrsten Sinn des Wortes ab. Nach mehr als zwei Stunden sind nicht einmal 30 Starter im Ziel gewertet worden.

Lars Enöckl ging auf seiner KTM 250 EXC TPI von Startplatz 11 ins Rennen und konnte speziell zu Beginn das Tempo der Spitze gut halten. Kurz vor dem Ende kam Enöckl als Sechster zur letzten steilen und langen Auffahrt. Dort allerdings nutzen einige stärker motorisierte Konkurrenten ihren Kraftvorteil und gingen an Enöckl vorbei. Der Lunzer kann mit Platz 9 aber mehr als gut leben. Der Sieg in Bełchatów ging zum dritten Mal in Folge an Enöckls KTM-Markenkollegen Jonny Walker.

Lars Enöckl nach dem „Red Bull 111 Megawatt“: „Natürlich war es ärgerlich, dass mich ein paar Piloten am letzten Anstieg noch ziemlich haben spüren lassen, dass sie mehr Kubik haben. Ich habe danach nochmal voll riskiert. Unmittelbar vor dem Ziel war noch ein gewaltiges Steinfeld aufgetürmt. Dort hätte ich noch den einen oder anderen Platz gutmachen können. Doch ist mir dann das Vorderrad zwischen zwei Felsen gerutscht und ich hatte ziemlich zu tun, das Bike wieder frei zu bekommen. Im Großen und Ganzen ist das weinende Auge sehr klein. Ich bin das ganze Wochenende über gut gefahren und am Ende war es ganz knapp. Es war ein wirklich cooles Rennen!“

Lars Enöckl hat nur wenig Zeit, seine Batterien wieder aufzuladen. Schon am 28. September trifft sich der Hard-Enduro-Zirkus in Kemer in der Türkei beim „Red Bull Sea to Sky“. Dort findet sich der Österreicher in einer neuen Rolle wieder. Als Vorjahressieger ist diesmal er der Gejagte.

 

Pressemitteilung: C.Panny, Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool

 

 

Gewinner des Rennes ist Jonny Walker:

Jonny Walker: “Getting a third Red Bull Megawatt win feels amazing, it certainly helps put the disappointment of Romaniacs and Erzberg behind me. It was a lot closer at the finish than I wanted, but a win is a win so I’m really pleased I was standing on top of the podium. Generally, things went really well – I lead during the first two laps and felt really comfortable. I had an issue with my rear mousse on the final lap, so I couldn't push like I wanted to but half way around the final lap I had more than a one-minute lead. I knew I was going to get caught and I got
a little nervous right before the finish, but things worked out good in the end. Thankfully I managed to get through the final rock section and across the finish line ahead of Mario. Megawatt’s been good to me in recent years so to get a third win here is awesome.”

Results – Red Bull 111 Megawatt
1. Jonny Walker (KTM) 2:22:21.66
2. Mario Roman (Sherco) 2:22:32.51
3. Graham Jarvis (Husqvarna) 2:23:59.59
4. Alfredo Gomez (KTM) 2:24:35.46
5. Manni Lettenbichler (KTM) 2:24:59.00
6. Paul Bolton (KTM) 2:28:16.75

 

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Quellen Jonny Walker: Future7Media

 

Die neu vorgestellte KTM FREERIDE 250 F repräsentiert mit ihrem hochmodernen 250-ccm-4-Takt-Motor mit doppelten, obenliegenden Nockenwellen, welcher alle Vorteile der mit Verbrennungsmotoren bestückten Vorgängermodelle in sich vereint, die konsequente Weiterführung der ultradynamischen und erfolgreichen FREERIDE-Reihe...

 

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Dieses vielseitige Motorrad besitzt einen überarbeiteten Verbundrahmen und ein schlankes Bodywork mit einem neuen Kotflügel und einer neuen Scheinwerfermaske. Ihre Optik harmoniert so perfekt mit ihrem sportlichen Charakter, der von ihrem extrem geringen Gewicht von weniger als 99 kg noch aufgewertet wird. Dieses Bike ist in der Lage, herausforderndes und unbekanntes Offroad-Terrain zu erkunden, ohne dabei übermäßig laut zu sein. Seine vertrauenerweckende Leistungsentfaltung und komfortable, niedrige Sitzhöhe machen es zum ultimativen Allrounder auf Fun-Trails sowie beim Trial- und Enduro-Fahren.

Die voll homologierte KTM FREERIDE 250 F kommt mit einer hochwertigen Federung vom Typ WP Xplor daher, was sie zu einer ungemein wendigen und großartigen Wahl für Offroad-Neueinsteiger und Fahrer macht, die nach einer Alternative zu konventionellen Trial- und Enduro-Bikes suchen. Ihre drehmomentstarke Leistungscharakteristik und verbesserte Massenzentralisierung, welche auf das Konto des gegenüber den Vorgängermodellen kompakteren, leichteren und um 20 mm kürzeren 250-ccm-Motors geht, garantieren, dass die völlig neue KTM FREERIDE 250 F auch weiterhin die Messlatte für maximale Vielseitigkeit im Gelände darstellt.

 

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„Die KTM FREERIDE 250 F ist die ultimative Spaßmaschine. Sie hat wirklich was drauf und ist unglaublich wendig, nicht zuletzt wegen ihres neuen 250-ccm-4-Takt-Motors, welcher alle Vorteile der Vorgängermodelle in einem überarbeiteten und leichteren Fahrwerk in sich vereint. Dank ihres verbesserten Handlings, der Federung vom Typ WP Xplor und einer geschmeidigen, linearen Leistungsentfaltung war es für uns ein Riesenspaß, die neue KTM FREERIDE 250 F während ihrer Entwicklung für das Modelljahr 2018 über Trial-Hindernisse zu dirigieren und ihr in Enduro-Gelände oder auf dem Weg zur Arbeit die Sporen zu geben. Sie ist der perfekte Allrounder mit einer Extraportion Spaß“, so Joachim Sauer vom KTM Product Marketing Offroad.

 

Link: http://www.ktm.com/at/freeride/ 

 

In wahrer READY TO RACE-Manier bietet KTM seinen Fans dazu passende KTM PowerParts und KTM PowerWear mit einer breiten Palette an Bekleidung, Teilen und Zubehör. Um die Freeride-Erfahrung noch intensiver zu machen, offeriert KTM eine ganze Reihe speziell für die FREERIDE-Modelle entwickelter KTM PowerParts. Das Bike mit KTM PowerParts bestückt und von Kopf bis Fuß in KTM PowerWear mit hochwertigen Schutzelementen gekleidet, können Fahrer jede Fahrt vollkommen unbeschwert in Angriff nehmen.

 

Pressemitteilung KTM

 

 

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Pascal Rauchenecker gewinnt den prestigeträchtigen Elite-Klasse Siegerreifen: Das Aspangrace hat sich schon vor Jahren seinen Stellenwert in der österreichischen Enduro-Rennszene gesichert. Nach dem Erzberg ist dieses Rennen sicher die bekannteste und bestbesuchte Enduroveranstaltung in Österreich. Dementsprechend groß ist auch die Ehre, einen der schmucken Reifenpokale in der Garage hängen zu haben. Besonders, wenn der Pokal vom Samstagrennen stammt und Elite-Klasse draufsteht.

Es gibt sehr wenige, die diesen Pokal besitzen. Rudi Pöschl hält den Rekord mit 4 Siegen. Seppi Fally und Pascal Rauchenecker haben jeweils zwei. Lars Enöckl und Willi Stocker einen. Vor 2007 gab es noch verschiedene altersabhängige Pro-Klassen.

 

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Bild: Markus Geier

 

Genug Geschichte: Heuer waren wieder die schnellsten österreichischen Endurofahrer am Start. Am Papier schien eigentlich alles klar. Pascal Rauchenecker ist der einzige echte Enduroprofi in Österreich. Dennoch schaffte es Bernhard Schöpf nach schlechtem Start 2 Stunden lang dranzubleiben. Mit 110% Einsatz konnte er sogar kurzfristig die Führung übernehmen.

Rauchenecker hatte aber mehr Reserven und schaffte es stets zu kontern. Nach dem Tanken passierte Bernhard Schöpf ein Missgeschick in Form eines Bergab-Überschlages. Danach konnte er Raucheneckers Tempo nicht mehr mitgehen. Trotzdem, ein spannender Fight auf allerhöchstem Niveau. Super zum Ansehen für die zahlreichen Zuseher. Von den Fahrern hatte sowieso fast jeder die Gelegenheit den 2 Fahren beim Überrunden zuzusehen ;-)

 

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Bild: Benni Schöpf

 

Die Sieger aller Klassen im Überblick:
Samstag Rennen 1
Klasse 2 - bis 250ccm bis 26 Jahre: Unterberger Mario
Klasse 3 - bis 250ccm, 26 bis 45 Jahre: Wagenhofer Michael
Klasse 7 - Golden League (ab 45 Jahre): Birgmann Andreas

Klasse 8 - Team: Feichtinger Walter / Feichtinger Michael

Samstag Rennen 2
Klasse 1 - Aspangrace-Elite: Rauchenecker Pascal
Klasse 4 - über 250ccm bis 26 Jahre: Sieber Marcel
Klasse 5 - über 250ccm, 26 bis 35 Jahre: Allram Rene
Klasse 6 - über 250ccm, 35 bis 45 Jahre: Wolfgruber Rüdiger

 

Viele Fotos des Rennens auf www.only-dirt.at und www.sportpixel.eu

Video: Gewinner Pascal Rauchenecker mit Helmkamera von Franz Luder/only-dirt

 

Perfekte Bedingungen:

Die Strecke hatte man heuer wieder leicht verändert. Mittlerweile sind keine richtig schnellen Stücke mehr dabei. Die Rundenzeiten liegen auch deutlich über 20 Minuten (Außer bei den ersten 2 der Elite Klasse). So was findet man in Österreich selten. Der Schwierigkeitsgrad ist eher gering. Sogar das Wetter hat heuer mitgespielt. Es war nicht zu heiß. Der Boden war gerade so feucht, dass man guten Grip hatte. Keine Schlammlöcher, kein Staub. Optimalbedingungen! Den Fahrern hat es gefallen.

Abends gab es dann wieder die übliche Siegerehrung mit tollen Preisen und danach startete die legendäre Aspangrace-Party, die mitunter den Rennausgang vom Sonntag entscheidend beeinflussen kann. Da gibt es doch gewisse Parallelen zum Erzberg!

 

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Bild: Vieghofer Patricia gewinnt die Damenwertung

 

Am Sonntag gab es wie jedes Jahr das gleiche Programm noch einmal. Nur, dass die Runde in die andere Richtung gefahren wurde. Wie immer waren am Sonntag auch weniger Fahrer am Start und die Strecke wurde leicht verkürzt. Sonntags kommen unter anderem auch die berühmten „Sonntagsfahrer“ zum Rennen. Da kann es schon mal passieren, dass jemand glaubt, dass die Entscheidung am einzigen 20 Meter langen Asphaltstück gefällt wird und dort mit 110% Risiko sein Motorrad wegschießt.

Manche dürften sich auch zu viele Supercrossvideos anschauen und führten eine im österreichischen Endurosport unübliche Blockpass-Fahrweise ein. Wie auch immer, letztendlich gab es auch am Sonntag ein Spitzen-Rennen und würdige Sieger. Außerdem gab es einen Lauf zum Junior Enduro Cup. Für diesen gibt es aber einen eigenen Bericht.

Hier die Sieger vom Sonntag:

Klasse 1 - Aspangrace-Elite: Blengl Hannes
Klasse 2 - bis 250ccm bis 25 Jahre: Frenkenberger Daniel
Klasse 3 - bis 250ccm, 30 bis 45 Jahre: Wagenhofer Michael
Klasse 4 - über 250ccm bis 26 Jahre: Harrer Marvin
Klasse 5 - über 250ccm, 26 bis 35 Jahre: Allram Rene
Klasse 6 - über 250ccm, 35 bis 45 Jahre: Tischhart Markus
Klasse 7 - Golden League (ab 45 Jahre): Pertl Volker

Klasse 8 - Team: Pirpamer Roberto / Wegleiter Felix

 

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Bild: Rüdiger Wolfgruber, Sieger der Klasse 6

 

Wie jedes Jahr gab es im Aspanger Kaolinwerk spannende Rennen im perfekten Endurogelände. Das Rundherum ist wie immer über jeden Zweifel erhaben und das merkt man auch anhand der Tatsache, dass die insgesamt 1000 Startplätze in kürzester Zeit ausgebucht sind. Außerdem gibt's bei keinem anderen Rennen außer den internationalen Großveranstaltungen mehr Facebookpostings.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön dem Veranstalterteam. Weiter so.

Alle Infos und Ergebnisse auf www.aspangrace.at

 

 

Bericht: Enduro-Austria, R.Wolfgruber
Fotos 2 und 3 www.only-dirt.at
Weitere Fotos: www.sportpixel.eu

0911 steilhangrennen

 

Das Team MX Strecke Schönberg Lachtal veranstaltet am 16.September ein Steilhangrennen in Oberwölz. Das 1. Öberwölzer Steilhangrennen bietet außerdem ein Rahmenprogramm mit Autoausstellung und musikalischer Unterhaltung.

Achtung die Teilnahme ist auf 70 Starter limitiert !

Online-Anmeldung unter folgendem Link: http://my2.raceresult.com/78572/?lang=de 

Alle Informationen auf http://www.teammx.at/ (Bei IE Broserproblemen bitte einen anderen Browser benützen)

Facebook: https://www.facebook.com/teamMXssl/ 

 

Startgebühr: 40 Euro

Zum zeitlichen Ablauf:

Anmeldung: 07:00 bis 08:30 Uhr (offene Klasse)

Technische Abnahme: 07:00 bis 08: 30 Uhr

Start: 1. Lauf - 09: 00 Uhr bis ca. 12:00 Uhr
2. Lauf - 13: 00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Startnummer wird von jedem Teilnehmer selbst bei der Anmeldung gezogen.

Startreihenfolge: 1.Lauf – Startnr.: 1 bis 70 -  2.Lauf – Startnr.: 70 bis 1

Wertung: Gewertet wird nur der bessere Lauf (höhere Weite). Sieger ist jener, welcher die höchste Weite am Oberwölzer Steilhang erreicht.

Mittagspause: 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Siegerehrung: ca. 18:00 Uhr danach Abendunterhaltung im Zelt mit den GroBla Buam

 

 

Quellen: teammx.at

0911 krka anmeldung

 

Alle die das beliebte KRKA Enduro 2018 mitfahren wollen, sollten sich jetzt schon mal den Wecker stellen. Am 15. September 2017 wird nämlich die Online-Anmeldung geöffnet. Erfahrungsgemäß wird der Andrang jedes Jahr größer und die Veranstaltung ist sicher wieder in kurzer Zeit ausverkauft!

Neues Rennen für 2018:

Die TRXRAID-Crew bietet für nächstes Jahr zusätzlich auch ein neues Enduro Konzept: Das ENDUROCXS "Hard Enduro Race" am 25. April 2018. Wer also die volle Packung haben will kann sich auch dafür anmelden. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist nur für KRKA ENDURO RAID 2018 Motorräder reserviert. TRXRAID bietet ENDUROCXS, eine Enduro Sonderprüfung, welche offensichtlich auf der Hard Strecke des KRKA Enduro stattfindet. Für alle Motorräder die eine neue Herausforderung anstreben. Ein Vergleich auf anspruchsvoller Strecke.

Alle Infos zum gesamten Programm auf http://www.trxraid.com/

 

 

 

Heuer erstmalig zählte das Extreme Enduro FENIX in Kresevo (Bosnien) zum Alpe Adria Extreme Enduro Cup. Es gab dort vorher schon Rennen - Mit der Zugehörigkeit zu diesem neuen Cup, welcher aus insgesamt 4 Rennen besteht, wurde es jetzt auch in Österreich beworben. E.A.R.T. Fahrer Rüdiger Wolfgruber hat sich die Veranstaltung angesehen:

 

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Rüdiger: Ich fuhr im Zuge eines Urlaubs in Kresevo vorbei und habe das gleich einmal getestet...

Extreme-Enduro-Test am Freitag:

Für alle Fahrer der Expert Gold und Expert Diamant Klasse wurde am Freitag direkt in der Stadt ein kleines Enduro-Cross vorbereitet. Dafür wurde ein nicht unerheblicher Aufwand betrieben. Als Hindernisse dienten 5 Autos, Baumstämme sowie Reifen und Rampen. Außerdem führte der Kurs in ein Waldstück mit einer kniffligen Bergab-Steilkurve. Das Gefühl beim hinabrollen dieses Abhangs ähnelt wohl dem eines Skifahrers, der in Kitzbühel in die Mausefalle einbiegt. Es war richtig steil!!

In der Vorrunde hatte jeder Fahrer zwei Einzelläufe auf Zeit, wobei die bessere Zeit gezählt wurde. Die neun besten Fahrer qualifizierten sich für die drei Semifinale, in denen jeweils drei Fahrer gegeneinander antraten. Die Sieger dieser Semifinale bestritten dann das große Finale welches Miha Spindler für sich entscheiden konnte.
Das Event war gut aufgezogen und der ganze Platz voll mit Fans. Da war richtig was los und die Stimmung war toll. Es hat mir großen Spass gemacht dabei zu sein! Die Bergab-Kurve war zwar sehr herausfordernd, der Rest jedoch gut fahrbar. Da ich im Training schon 15 Runden fahren konnte, hatte ich eine gute Linie für mich entdeckt. Beim Bewerb reichte das für Platz 6.

Die Frage nach dem Grund dieses Bewerbes kann allerdings nicht beantwortet werden. Laut Reglement hätte er Einfluss auf die Startaufstellung der kommenden Tage haben sollen. Die Einbeziehung des Ergebnisses war für mich jedoch nicht nachvollziehbar. Die drei Finalisten dieses Rennens konnten sich jedoch über ein Preisgeld freuen.

 

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Klassic Enduro am Samstag:

Dieser Bewerb war von den Teilnehmern aller Klassen zu bewältigen. Das Ergebnis zählte als Startaufstellung für den Hauptbewerb am Sonntag. Ich dachte ursprünglich, dass man für die Klasse „Heavy“ eine eigene Strecke macht. Aber nein: Die dicken "KTM 990 Schiffe" hatten den gleichen Track wie alle anderen Klassen. Die hatten richtig harte Arbeit im Wald :)

Für den Rest war es eher entspanntes Enduro mit absolut humanen Zeitvorgaben. Als Spezial-Test nutzte man die in Kresevo vorhanden MX-Bahn und baute eine kleine Waldschleife ein. Die Crossanlage würde übrigens auch in Österreich was hermachen. Ein Riesenareal, top gepflegt und mit Stromanschlüssen zum Campen. Die Sprünge der Stecke sind im Vergleich doch etwas kurz, aber für die Enduros war das ganz ok.
Die Strecke der großen Endurorunde war 35 Kilometer lang und nicht besonders schwierig oder spektakulär.

Extrem Enduro am Sonntag:

Am Sonntag war alles anders. Interessanterweise auch der Ort des Starts, den so mancher Teilnehmer auf der Crossanlage erst kurz zuvor und noch beim Unziehen in der Unterhose mitbekommen hat. Die Startreihen wurden nach der Platzierung des Klassik Enduro in 3er Reihen festgelegt. In etwa so wie beim Hare Scramble am Erzberg in kleinerem Rahmen. Die letzte Reihe der insgesamt 18 Expert-Fahrer hatte jedoch nur ca. 2 Minuten Rückstand. Der Track der Expert-Klasse war ganz schön heftig. Spätestens nach 30 Sekunden im 2. Steilhang kamen alle ins Schwitzen. Die erste Schinderei. Dann gings weiter mit Tempobolzerei. Nach und nach kamen ein paar Stellen die einige Tiral Künste verlangten.

Ungefähr bei Rennmitte zeigte sich der Hauptgegner. Ein steiniger Steilhang, versteckt unter einem Heidelbeerfeld. Nur ein Fahrer konnte diesen Hang direkt bewältigen. Die nächsten 10 im Kelomatmodus im Zick-Zack Kurs bzw. unter gegenseitiger Hilfe. Für einige war dort auch Endstation. Danach war nichts mehr zu holen. Der Rest vom Track war zwar nicht leicht, aber so gut fahrbar das man die zuvor aufgerissenen Rückstände nicht mehr aufholen konnte. Gewonnen hat Miha Spindler mit 15 Minuten Vorspung.

 

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Platzierungen der Österreicher:
3. Expert Gold Markus Fasching
5. Expert Gold Rüdiger Wolfgruber
2. Ladies Stephanie Dirnberger

Zusammengefasst war das erste Enduro Fenix sehr gut organisiert. Die Veranstalter haben sich große Mühe gegeben und waren stets hilfsbereit. Bei der Durchführung des Rennens gab es nichts auszusetzen.
Leider ist die Anreise von Österreich sehr weit und für eine gute, jedoch nicht außergewöhnliche Strecke muss jeder selber entscheiden ob er diese Fahrt auf sich nehmen will.

Fahrzeit auf der Enduro: Samstag 3 Runden mit jeweils 90 Minuten Zeit; Sonntag ca. 2 Stunden
Die Expert Klasse ist im Vergleich mit Rennen a la Enduro Trophy sehr hart.
Die anderen Klassen kann denke ich fast jeder mitfahren.

Im Zuge des Alpe Adria Extreme Enduro Cup ist der Bewerb gut aufgehoben. Könnte man 2 Rennen Richtung Österreich, Ungarn oder Slowakei bringen so wäre das ein super Extreme-Enduro Cup für uns und es würde sicher auch mehr Österreicher anlocken.

Für alle nicht -Cup-Fahrer könnte man das Rennen mit einer Endurotour in Uskopje verknüpfen. Dort gibt es jede Menge geführte Touren und eines der besten Endurogelände, das man sich vorstellen kann.

 

Infos: http://www.enduro-fenix.com/eng/index.html bzw http://www.enduro-fenix.com 

 

 

Bericht: Rüdiger Wolfgruber
Fotos: Enduro-Austria + FB Fenix

 

 

Am 14. Oktober veranstaltet der Enduroklub W7 wieder die Endurocross-Trophy. Ab 09:00h werden spannende Kämpf mit Motocross- u. Enduromaschinen in Entschendorf/St. Margarethen an der Raab ausgetragen. Im Rennmodus geht es, den ganzen Tag über, in verschiedenen Hubraumklassen über eine ausgewiesene Strecke...

 

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Zudem wird auch die österreichische Meisterschaft zur Klassik-Motocross mit Leistungsstarken Motocrossmaschinen vergangener Tage ausgetragen. Unter den insgesamt rund 250 Startern werden sich auch wieder nationale Top-Fahrer aus der österreichischen Enduro- u. Motocrossmeisterschaft mischen.

Zuschauer sind herzlich willkommen. Für Ihr leibliches Wohl rund um die Strecke wird bestens gesorgt.
Der Enduroklub W7-St. Margarethen/Raab lädt alle herzlich zu diesem Motorsport Highlight in Oststeiermark ein.

Nähere Informationen zum bevorstehenden Rennen unter www.enduroklub-w7.at

Auf Ihr Kommen zu dieser, in unserer Region, sicherlich einzigartigen Veranstaltung freut sich der W7 Enduroklub St. Margarethen an der Raab.

 

 

PA: Enduroclub W7

 

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