Laufsieg für den regierenden Staatsmeister. Führungswechsel in der Gesamtwertung. KTM-Pilot Bernhard Schöpf hat beim vorletzten ÖM-Lauf der Saison keinen Zweifel aufkommen lassen. Der regierende Staatsmeister hat die Konkurrenz am vergangenen Wochenende in Möderbrugg in der Steiermark um fast vier Minuten abgehängt und das Rennen klar für sich entschieden...

Schöpf: „Es war eine wahre Freude, hier zu fahren. Die Strecke war ein echter Hammer! Mein Start war wieder einmal nicht das Gelbe vom Ei, danach aber habe ich enorm gepusht. Dass der Vorsprung mit 3.42 Minuten so groß ist, freut mich - ich habe mich in diesem Gelände auch richtig wohl gefühlt.“
Der insgesamt dreifache Staatsmeister absolviert in diesem Jahr nicht alle ÖM-Läufe. Sein Hauptaugenmerk liegt in dieser Saison auf der Enduro-Europameisterschaft. Dafür nimmt er in Kauf, seinen ÖM-Titel diesmal nicht verteidigen zu können. Im Kampf um die Thronfolge hat in Möderbrugg die Führung gewechselt. Husqvarna-Pilot Thomas Hostinsky hat sein Motorrad auf dem zweiten Platz geparkt und liegt in der ÖM-Gesamtwertung nun in Führung: „Die Strecke war mir an manchen Stellen fast ein wenig zu schnell. Doch in den technisch schwierigen Passagen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Jetzt wird es spannend. Es ist ein cooles Gefühl als ÖM-Führender zum Finale zu kommen.“

Der bisher führende Michael Feichtinger hatte in Möderbrugg vom Start weg mit Bremsproblemen zu kämpfen. Nach mehreren Stürzen kämpfte er sich noch auf Platz 6. In der Gesamtwertung hält er den Rückstand auf Hostinsky damit in Grenzen. Beim ÖM-Finale im September muss Michael Feichtinger aber enorm Druck machen, um seine Chance noch zu nutzen. Doch steht jetzt schon fest, dass der nächste Staatsmeister jedenfalls eine Husqvarna pilotiert.

Auch im Rennen um den dritten Platz in der ÖM-Gesamtwertung zeichnet sich ein Zweikampf unter Husqvarna-Markenkollegen ab. Und zwar zwischen dem Osttiroler Matthias Wibmer und dem Steirer Patrick Neisser, der sich mit dem dritten Platz in Möderbrugg die ein bisschen bessere Ausgangsposition verschafft hat: „Möderbrugg war einfach nur toll. Die Strecke war wie das Enduro-Paradies. Es war alles dabei! Sechster Gang Vollgas, eine Trial Passage, Bachdurchfahrten und geniale Auf- und Auffahrten. Sensationell!“
Der große ÖM-Showdown findet am 16. September in St. Georgen ob Judenburg in der Steiermark statt. Dieser traditionsreiche Lauf fordert den Piloten mit endlos langen schwierigen Auffahrten und rasant steilen Abfahrten noch einmal Alles ab.

Die Top 5 vor dem ÖM-Finale (inoffiziell): 1. Thomas Hostinsky, 149 (Husqvarna), 2. Michael Feichtinger, 143 (Husqvarna), 3. Patrick Neisser, 118 (Husqvarna), 4. Matthias Wibmer, 114 (Husqvarna), 5. Walter Feichtinger, 102 (KTM)
Links:
www.husqvarna-motorcycles.com/de_at.html

PM: Christian Panny, Fotos: (c) Franz Luder
Nach Bruch im rechten Oberarmkopf Florian Reichinger startet Comeback-Versuch. Eigentlich ist Florian Reichinger derzeit so fit wie noch nie. Wenn der Bruch im Bereich des rechten Oberarmkopfes nicht wäre. Acht Wochen dauert die Verletzungs-Zwangspause des jungen Oberösterreichers nun schon. Ein Ende ist jedoch in Sicht...

Crash in Spielberg
Es war im Mai 2017 beim Staatsmeisterschaftslauf in Spielberg. Als Reichinger gerade zum Überrunden ansetzen will, kommt der vor ihm fahrende Pilot ins Straucheln. Reichinger donnert in die herrenlos herumfliegende Maschine und muss ebenfalls schwer zu Boden. „Das fällt in die Kategorie ‚einfach klassisches Pech‘. Einen Gedanken daran würde ich maximal nur dann verschwenden, wenn ich einen Fehler gemacht hätte. So ist es erledigt und ich freue mich, wenn ich hoffentlich bald wieder dabei sein kann“, sagt der Husqvarna-Pilot aus dem Terra X-Dream-Rennstall von Joe Lechner.
Abriss des Tuberculum Majus
Noch nicht erledigt sind für den Munderfinger jedoch die Folgen des Crashs. Wäre nur die Schulter ausgekugelt gewesen, wäre die Geschichte längst erledigt. Vor allem aber der Abriss des Tuberculum Majus, ein Knochenvorsprung am oberen Ende des Oberarmknochens, an dem einige Schultermuskeln hängen, plagt Reichinger seit nunmehr acht Wochen. „Derzeit ist an Motorradfahren noch nicht zu denken. Der rechte Arm lässt sich noch nicht über Schulterhöhe heben“, erzählt er.
Test im August
Die Rückkehr auf die Rennstrecke hat der 22jährige Oberösterreicher aber bereits eingetaktet. „Ich möchte unbedingt im August auf der Hausstrecke des MSC Mattighofen in Sollern einen ersten Versuch starten. Die Strecke kenne ich in- und auswendig. Da stellt sich gleich heraus, ob es funktioniert oder nicht.“ Wann er wieder bei einem Rennen am Start stehen wird, will sich Reichinger in der Folge in Ruhe überlegen.

Fitness getankt
Körperlich ist er für ein Comeback - abgesehen von den Einschränkungen im rechten Arm - auf alle Fälle perfekt vorbereitet. Die Zwangspause wurde intensiv genutzt, um sich mit verschiedenen Sportarten fit zu halten. „Am Anfang, als der Arm noch gar nicht zu gebrauchen und nur Gehen möglich war, bin ich viel Wandern gewesen. Mittlerweile kann ich den Mountainbike-Lenker wieder halten und Schwimmen funktioniert auch immer besser. Eigentlich ein recht komplettes Training, das auch richtig Spaß macht“, grinst Reichinger.
Seit acht Jahren im Renngeschehen
In der österreichischen Enduro-Szene wird Sport auf sehr hohem Niveau geboten. Florian Reichinger fährt seit acht Jahren Rennen, hat also bereits weit über 100 Renn-Einsätze hinter sich. Dazu kommen unzählige Trainingsstunden auf dem Motorrad. Über einen derart langen Zeitraum findet man selten Fahrer, die sich noch keine gröbere Verletzung eingehandelt haben. „Ich halte mich an die vielen guten Enduro-Piloten in Österreich, die sich nach einer Verletzung wieder zurückgekämpft haben. Das sind richtig tolle Sportler“, so Reichinger.
Quellen: Harald Wetzelsberger
Wer Interesse an den neuen 2-Takt Einspritzermodellen von Husqvarna hat: Du hast bei Andreas Bachner in Lunz am See die Möglichkeit diese Modelle zu testen! Andi Bachner: "Wir werden die TE 250i, TE 300i sowie einige Cross Modelle zur Verfügung stellen. Um Euch lange Wartezeiten zu ersparen, würden wir uns auf eine Mail Anmeldung freuen....
Anmeldung:
Schickt uns auf
Testtag:
Wann: 18.08.2017 ab 12:00 Uhr
Wo: 3293 Lunz am See Pramlehen 1, wo auch das "OEC Pramlehen" stattfindet.
Infos: http://www.bachner-lunz.at
Andreas Bachner und Team freuen sich auf Euer kommen.
Foto: Husqvarna
Dieses Jahr führte die Rally „Gibraltarrace“ von Burgas (Bulgarien) am Schwarzen Meer quer durch Europa nach Gibraltar. Mehrere tausende Kilometer bewältigte dabei das internationale Starterfeld mit über 70 Teilnehmern aus Italien, England, Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Spanien auf der 14 Tage dauernden Rally. Sie zählt damit zu einer der längsten der Welt. Bereits voriges Jahr hat die steirische Motorradlegende Helly Frauwallner die „Gibraltarrace“ gewonnen...
Der italienische Veranstalter Manuel Podetti zeigt sich dieses Jahr sehr zufrieden vom Interesse der Motorsportszene. Mehrere Sportjournalisten begleiteten so die Rally, um darüber zu berichten.
Der gebürtige Gleichenberger Helly Frauwallner hat in den letzten Jahren an vielen internationalen Rallys rund um den Globus teilgenommen. Rally Mongolia, Raid de Himalaya in Indien, Heros legend nach Dakar, Rally Bosnia, Griechenland Rally und viele mehr standen dabei bereits am Programm, wo er die meisten gewinnen konnte.
Den 6-fachen Motocross-Staatsmeister aus der Südoststeiermark hat die "Sucht" Motorrad nie losgelassen und so mischt er mit seinen 56 Jahren und körperlicher Top-Kondition - gepaart mit viel Erfahrung - bei jeder Rally noch immer ganz vorne mit. Mit seiner Yamaha 450er, die von seinen treuen Weggefährten und Mechanikern Ernst Huber und Toni Fassold jeweils für die Rallys mit Spezialteilen umgebaut wird, bezwingt er damit jedes Gelände.
"Es ist jedes Mal eine große Herausforderung und auch ein Abenteuer um um den Sieg mitfahren zu dürfen", meint der routinierte Biker Frauwallner "aber jeder Meter Unaufmerksamkeit kann auch eine große Gefahr und kann einen schwerwiegenden Unfall nach sich ziehen"! Freund und Wegbegleiter Bertram Mayer ist im Service-Car zumeist mit dabei.
Moderne Rallys stellen eine besondere Herausforderung in der Navigation dar, die per GPS erfolgt, wo einzelne Wegpunkte ganz exakt und zum richtigen Zeitpunkt angefahren werden müssen, da man sonst Strafpunkte kassiert. "Schnell fahren ist nicht unbedingt das Wichtigste bei diesen Rallys - es gehört auch viel Strategie und Erfahrung dazu, um gewinnen zu können", so Helly. "Gute Kondition, volle Konzentration, ein perfektes Motorrad und Ausdauer gehören ebenso dazu."
Dieses Jahr gewann Helly seine Motorradklasse und wurde Gesamtzweiter hinter dem Engländer Mark Kinnard.
Der Felsen von Gibraltar - das Ende Europas - mit Ausblick auf Afrika als Zieleinlauf ist für jeden Motorradfahrer, nach so einer Gewalttour, ein besonderes emotionales Erlebnis. Vergessen sind die staubigen Pisten, die Hitze und die Strapazen von der tausenden Kilometer Fahrt...
Quellen: Frauwallner
Yamaha Testtag in Strengberg: Nachdem Yamaha in der Enduro WM in beiden Klassen auf Platz 2 liegend die WM Krone klar im Focus hat, könnt ihr beim Testtag der Fa. GS-Power am 29.7. in Strengberg die beiden Yamaha WR250F & WR 450F Enduros ausführlich testen. Daneben werden auch noch die brandneuen 2018er YZ125 & YZ250 2-Takt Raketen sowie die YZF 250 MJ 2018 zur Verfügung stehen.
Damit den Kids nicht fad wird, werden Yamaha Kinderquads und eine PW50 für den Nachwuchs bereit stehen. Der MSC Strengberg sorgt für das leibliche Wohl, das GS-Power Team sowie Herbert Lindtner und Edi Ederer werden für die technischen Belangen zur Verfügung stehen.
Mit dem Powertuner von Yamaha können die Motorräder in sekundenschnelle vor Ort beliebig an die eigenen Vorlieben angepasst werden...
Zu den Offfrroad Modellen:
https://www.yamaha-motor.eu/at/products/offroad-motorcycles/competition/index.aspx
Offroad-Weekend in Nursch 5. – 6. August 2017. Comeback der Seitenwagen-Gespanne, ein ultimatives 4 Stunden Mofa-Rennen, GOASSBERGTROPHY für alle Motocross-Fahrer & eine Mega-Party mit Zeltfest! Mit einem echten Offroad-Weekend wartet der MSC Nursch heuer am 5. und 6. August auf...
Am Samstag steigt das beliebte MOFA-Rennen mit einer Dauer von 4 Stunden, wo man sich auf einen echten „Klassiker“ gefasst machen darf. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Comebacks der Seitenwagen-Gespanne. Neben dem internationalen Seitenwagen-Motocross-Rennen bringt der Sonntag mit der GOASSBERGTROPHY auch zahlreiche Motocross-Läufe. Fans und Besucher dürfen sich auf spannende Rennen und auf ein tolles Zeltfest freuen!
„Am Samstag werden wir wieder das beliebte MOFA-Rennen starten, damit setzen wir die MOFA-Tradition fort“, freut sich MSC Nursch Obmann Ewald Schönhofer. Der MSC Nursch zeichnet mit diesem Event für ein tolles Veranstaltungsprogramm: „Natürlich darf auch die Zeltfeststimmung nicht fehlen, am Samstag werden uns die Jungen Fetzer mit Live Musik durch den Abend begleiten“, so Schönhofer weiter.
Comeback der Seitenwagen-Gespanne:
Zu den Highlights zählen am Sonntag in Nursch mit Sicherheit die Läufe zum int. Seitenwagen-Race. Die sehenswerten Gespanne präsentieren sich damit wieder den Fans: „Viele freuen sich bereits auf diese Läufe, wir sind stolz dass wir diese Rennen in Nursch fahren können“, sagt mit Markus Hofmann, der stellvertretende Obmann des MSC Nursch.
Motocross-Fahrer erleben in Nursch einen garantiert spannenden Sonntag!
Mit der GOASSBERGTROPHY wird ein offener Motocross-Lauf ausgeschrieben – für die Klassen Lizenz, MX2, MX Open, Vintage, 50ccm, 65ccm, 85ccm! Es gibt ein begrenztes Starterfeld mit max. 40 Fahrern pro Klasse.
Um sicher bei diesem Offroad-Wochenende in Nursch dabei sein zu können, empfiehlt es sich die Anmeldung rasch zu erledigen. Infos und Anmeldungen unter: www.motocross-nursch.at
Presseinfo: Tom Katzensteiner
Mario Hirschmugl verletzte sich leider bei einem Filmdreh für einen Fernsehbeitrag am linken Knie und erlitt einen Riss des Kreuzbandes. Mario:“ Ich wurde zu einem Filmdreh für einen Beitrag eingeladen, welchen ich natürlich gerne annahm. Leider rutschte mir nur kurz das Vorderrad weg und ich stellte meinen Fuss aus Reflex auf den Boden. Ich merkte sofort das irgendwas nicht stimmte...
Das MR bestätigte meine Vermutung und ich habe mir das Kreuzband im linken Knie gerissen. Für mich ist die Verletzung natürlich sehr schade da ich in der ÖM sowie in der ACC im Spitzenfeld platziert bin und jetzt leider eine Weile ausfallen werde. Mittlerweile mache ich Physiotherapie und ich habe auch das Radtraining wieder aufgenommen. Ich hoffe natürlich so schnell wie möglich wieder aufs Motorrad zu kommen.“
Anbei die Links zu den Videos:
ORF /Steiermark heute: http://tvthek.orf.at/profile/Steiermark-heute/70020/Steiermark-heute/13938397
Youtube: PB TV Pro
https://www.youtube.com/watch?v=RPqK_lcTDUg
Foto: www.only-dirt.at
- Österreicherin ready für die härteste Enduro Rally der Welt!
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