Enduro-Austria mit Partner veranstalten am 17.11.2017 ein Reifen- und Mousse-Training für Alle!
Ziel ist es, die Offroad-Reifenmontage jedem näherzubringen. Insbesondere mit den modernen und flexiblen Reifen-Montiermaschinen ist es mittlerweile relativ einfach seine Reifen selber aufzuziehen. Noch dazu können diese Geräte sehr klein zerlegt werden und benötigen zu Hause und auch unterwegs sehr wenig Platz. Dazu gibt es eine Menge Tipps und Tricks die das Montieren leichter machen.
Enduro-Austria möchte alle 2-Rad Offroadfans am Freitag, 17.11.2017 in Peggau bei Graz zum Reifen-und Mousse- Training herzlich einladen. Damit auch keinem kalt wird, konnten wir als Partner die Fa. Plankenauer gewinnen, welche eine große Montagehalle zur Verfügung stellt die auch beheizt ist. Parkplätze stehen ebenfalls in großer Anzahl zur Verfügung.
Jeder ist herzlich eingeladen sich an den Montiermaschinen selbst zu versuchen. Los geht es um 18.00 Uhr!
Zusehen, mitmachen und lernen:
Als professionelle Unterstützung werden euch Enduroprofis alles erklären, vorzeigen und euch auch bei der Montage helfen. Dazu stehen euch neben dem Reifen- und Mousse Hersteller „X-Grip“ auch Profis aus der Enduro Six-Days Szene und der Rallye-Szene zur Verfügung. Günter Knopper, Motorradhändler, Endurofahrer und Rallye-Service Fachmann, wird euch beim Training ebenfalls unterstützen. Ebenfalls mit dabei: Firma Auner Graz und Fahrer des Enduro-Austria-Racing-Team.
Tolles Rahmenprogramm mit schönen Sachpreisen:
Um den interessanten Event abzurunden gibt es auch noch kostenlose Hopfengetränke und auch Alkoholfreies sowie einen Imbiss. Außerdem verlosen wir einige schöne Preise unter den Teilnehmern!
Komm am 17. November vorbei und verbringe mit uns einen entspannten Abend bei Reifen, Mousse und Snacks in Peggau bei Graz. Die Location ist nur wenige Kilometer in nördlicher Richtung von Graz entfernt und befindet sich gleich neben der Autobahnabfahrt Deutschfeistritz.
Bitte keine eigenen Reifen und Felgen mitbringen! Es soll ein Training für Jedermann werden!
Location/Anreise:
Adresse: Reifenhaus Plankenauer, Am Oberfeld 5, 8120 Peggau
Google Maps: https://goo.gl/maps/YWdJDVJuHfK2
Das Event wird unterstützt von:
Der nächste Winter kommt bestimmt... Und der Gamsjäger Andi mit seiner "Rabenkogel-Crew" ist dann wie jedes Jahr auch schon längst auf die üppigen Gosauer Schneemassen vorbereitet. Als Beweis gibt es jetzt schon den Termin für das mittlerweile 6. Holzknecht-Skijöring Gosau.
27.01.2018 - Save the date!
Link: www.rabenkogel.at

Grandioser Saisonschluss: Die Mannen der Enduro- Trophy nützten den letzten schönen Herbsttag für das Saisonfinale der Team- und Kids Trophy. Als Austragungsort wurde der Offroad Bike Track am Red Bull Ring gewählt. Um 09. 30 Uhr wurde die Startflagge für die Team Rider nach oben geschwenkt. Den Holeshot sicherte sich Martin Hirner vom Oberlandler Racing Team, dicht gefolgt von Tobias Auer aus Unzmarkt.
Nach einigen Überholmanövern setzte sich Altmeister Markus Tischhart zwischenzeitlich an die Spitze. Er nahm am Spielberg die 2 Stunden alleine in Angriff, da sein Team Kollege Daniel Stocker verhindert war! In der Endabrechnung standen die beiden Walzer Piloten Florian Mednitzer und Maurice Egger als Sieger fest. Markus Tischhart konnte im Alleingang den 2. Platz, vor dem MX Strecke Schönberg Lachtal Team (Mario Kobald/ Oliver Hansmann), sichern.
Somit heißen die Gesamtsieger der Team- Trophy 2017 Markus Tischhart und Daniel Stocker (Team RT“ Come Back“). Durch den Tagessieg am Red Bull Ring, konnte sich das Walzer 99 Team mit Metnitzer/ Egger, noch auf Rang 2 nach vorne schieben! Der 3. Gesamtplatz ging an das Oberlandler Power Team mit Thomas Rinner und Tobias Auer.

Ab 13. 00 Uhr standen die Kinder Rennen am Programm:
Die neu gegründete Kids Trophy gewinnt immer mehr an Beliebtheit, -so schoben wieder über 30 Nachwuchsrennfahrer am Spielberg Ihre Maschinen an die Startlinie. Es wurden jeweils zwei Läufe in drei verschiedenen Wertungsklassen ausgetragen. Allein bei den Jüngsten in der Klasse Bambini gingen 13! Teilnehmer an den Start. Der schnellste in dieser Klasse war wieder einmal Tom Resch vom Team MX Strecke Schönberg Lachtal, dicht gefolgt von Rafael Stary. Der dritte Tagesrang ging an Paul Leitgeb vor Lorenz Herbst und Fabian Bachler(OLRT).
Die Klasse Kinder gewann Seriensieger Moritz Wendner (Team MX Strecke Schönberg Lachtal) vor Matthias Stingl (Team Walzer) und Fabian Isopp (MX Meadow Racing Team).
Die Klasse 85 ccm (Jugend) entschied in eindrucksvoller Manier Florian Leban für sich, er fuhr wieder einmal wie von einem anderen Stern und knallte zwei Laufsiege in den Parcours! Sensationeller 2. wurde Klaus Bischof Junior vom IBI Racing Team. Der dritte Platz ging mit Thomas Hecher ebenfalls an das IBI Racing Team.

Hier noch die Platzierungen der Kids Trophy 2017:
Bambini:
Sebastian Schitter aus Scheifling (Team MX Strecke Schönberg Lachtal) konnte mit 2 Punkten Vorsprung den Gesamtsieg 2017 holen, -Gratulation!
2. Platz: Tom Resch (Team MX Strecke Schönberg Lachtal)
3. Platz: Paul Leitgeb (Team MX Strecke Schönberg Lachtal)
4. Platz: Lorenz Herbst (MSC Maria Alm)
5. Platz: Fabian Bachler (Oberlandler Racing Team)
Kinder:
1. Moritz Wendner (Team MX Strecke Schönberg Lachtal)
2. Mathias Stingl (Team Walzer)
3. Felix Leitner
4. Luis Steinberger
5. Maxi Hartenfelser (Enduro Team Lobming)
Jugend:
1. Platz: Marco Schläffer (Team MX Strecke Schönberg Lachtal)
2. Platz: Klaus Bischof Junior (IBI Racing Team)
3. Platz: Thomas Rumpold (Team MX Strecke Schönberg Lachtal)
4. Platz: Thomas Hecher (IBI Racing Team)
5. Platz: Florian Leban (Team Sepero/ MX Strecke Schönberg Lachtal)

Bei bestem Herbstwetter pilgerten viele Besucher zum Spielberg und konnten Enduro Sport vom Feinsten hautnah miterleben! Vor allem bei den Kinderrennen wurde gefightet bis zur Zielflagge, -sensationelles Racing…
Fortsetzung folgt nächstes Jahr, wenn´s wieder heißt „get ready for Trophy 2018“!!!
Link: www.enduro-trophy.at



Bericht: P. Bachler, Fotos: Johannes Kundegraber

Nach dem Titelgewinn des Briten Steve Holcombe in der Top-Klasse EnduroGP der „MAXXIS FIM ENDURO WORLD CHAMPIONSHIP am Samstag, dem ersten Fahrtag des „GP ACERBIS of GERMANY“, zogen am Sonntag der Spanier Josep Garcia in der Enduro2 und Holcombes Landsmann Bradley Freeman in der Enduro Junior nach. Der damit einhergehende Jubel war zwar bei den betreffenden Teams groß, doch für die zahlreichen Fans von „Rund um Zschopau“ gab es an diesem Tag nur eine, die im Mittelpunkt stand – Maria Franke. Die 25-jährige Zeitzerin schaffte es bei ihrem Heimrennen tatsächlich die vielfache Weltmeisterin Laia Sanz aus Spanien noch abzufangen und den Titel im Women´s Enduro FIM World Cup 2017 zu gewinnen.
Nächtlicher Regen hatte die ohnehin berühmt-berüchtigte Geländefahrt „Rund um Zschopau“ noch schwieriger gemacht als ohnehin schon Das störte den frischgebackenen EnduroGP-Weltmeister Steve Holcombe kein bisschen – im Gegenteil, denn auch am finalen Fahrtag war er eine Klasse für sich und gewann erneut. In seine sechseinhalb-stündige Fahrt durch den Mittleren Erzgebirgskreis hatte er eine kumulierte Prüfungszeit von 58:27,64 Minuten gepackt, womit er eine halbe Minute schneller war als der Franzose Loic Larrieu. Mit weiteren 14 Sekunden Rückstand belegte dessen Landsmann Christophe Nambotin den dritten Rang. „Nach meinem gestrigen, vorzeitigen Titelgewinn hatte ich noch das Ziel, beide Tage zu gewinnen. Außerdem ging es noch um den Marken-WM-Titel für Beta. Jetzt bin ich absolut glücklich und zufrieden. Die Strecke war hart, eine der härtesten der letzten beiden Jahre, aber genauso sollte Enduro sein. Die Fans waren ebenfalls einfach fantastisch“, meinte Steve Holcombe nach seiner Ankunft im Ziel und am Ziel seiner Träume.

Bild: Josep Garcia
In der Klasse Enduro reichte Josep Garcia ein fünfter Platz in der Tageswertung, um ebenfalls Weltmeister zu werden. Der Brite Jamie McCanney hatte mit seinem Sieg vor seinem älteren Bruder Daniel und dem zweifachen Weltmeister Eero Remes aus Finnland zwar alles in seiner Macht stehende getan, um den erst 20-jährigen Spanier im WM-Ranking noch abzufangen, doch war dieser clever genug, das Ding nach Hause zu schaukeln. „Ich wollte heute nur irgendwie den Titel einfahren und habe deshalb viel, viel langsamer gemacht als gestern. Jetzt hat es geklappt, und darüber bin ich echt glücklich. Vielen Dank ans Team, die einen echt tollen Job gemacht haben. Sie haben hier noch einmal alles gegeben und nichts dem Zufall überlassen“, verlautbarte Josep Garcia unter ohrenbetäubendem Lärm seiner mitgereisten Fans.
Auch in der Klasse Enduro Junior gewann ein Brite beide Tage – Brad Freeman. Dieser musste sich allerdings gegenüber Steve Holcombe noch 24 Stunden gedulden, um sich nun ebenfalls Weltmeister 2017 nennen zu dürfen. Dabei musste er bis zum Schluss alles geben, denn der lange Zeit in der WM Führende Italiener Davide Soreca hatte seit dem Samstag zwar einen Zähler Rückstand auf Brad Freeman, es aber bei einem Sieg seinerseits noch selbst in der Hand. Am Ende fehlten dem Italiener knapp 18 Sekunden auf Freeman sowie zur Krönung als Weltmeister.

Bild: Steve Holcombe
Ein Titel 2017 ging dennoch nach Italien, und zwar an Andrea Verona, der allerdings schon vorzeitig den Youth Enduro FIM World Cup für sich entschieden hatte. Das war auch gut so, denn wegen einer beim Training zugezogenen Bein-Verletzung konnte er in Zschopau nicht antreten. Mit seinem Tagessieg fixierte der Franzose Leo Le Quere immerhin den Vizetitel.
Spannender hätte die Ausgangslage im Women´s Enduro FIM World Cup vor dem finalen Fahrtag nicht sein können. Maria Franke hatte sich mit ihrem auf der letzten Prüfung hingebogenen Tagessieg am Samstag bis auf drei Punkte an Laia Sanz heran geschoben und somit die große Chance, mit einem weiteren Sieg die Spanierin noch vom Platz an der Sonne zu verdrängen. Auf der ersten Sonderprüfung des zweiten Tages nahm Maria Franke ihrer Rivalin acht Sekunden ab und verlor auf der zweiten deren sieben. Im darauffolgenden Test verendete Laia Sanz´ Motor, so dass die Deutsche fortan ohne Druck zum Tagessieg sowie zum Titel fahren konnte. „Heute früh war ich ziemlich nervös, was ich von mir eigentlich gar nicht kenne. Schade für Laia, aber dadurch musste ich nichts mehr riskieren und konnte die Fahrt sogar genießen. Die Stimmung war wirklich unglaublich, was man sonst, wenn man voll konzentriert ist, nicht so mitbekommt. Ich bin stolz auf unser kleines Privatteam, dass wir uns gegen das große Werksteam durchgesetzt haben“, gab die sonst etwas reserviert wirkende Rennamazone anschließend freudestrahlend zu Protokoll.
Zufriedene Gesichter sah man durchweg auch bei der Organisations- und Fahrtleitung mit Jan Kolomaznik, André Rudolph und Jens Horn, gleichzeitig Marias Teammanager, an der Spitze: „Wir haben eine tolle Veranstaltung erlebt und abgeliefert. Das Wetter hat gepasst und seitens des Serienpromoters und des Weltverbandes haben wir viel Lob bekommen. Wir bedanken uns bei rund 40.000 Fans für ihr Kommen an den drei tollen Tagen und vor allem bei allen unseren Helfern, Partnern, Sponsoren und Gönnern, kurz bei allen, die zum Gelingen beigetragen haben“, meinte das Führungstrio im Wesentlichen unisono.
Mit Tagesrang acht in der EnduroGP holte sich Marco Neubert wie am Vortag den Sieg in der gleichzeitig ausgetragenen Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft. Christian Brockel wurde wieder Zweiter und der DEM-Führende Dennis Schröter diesmal Dritter.
Während für die WM-Piloten ihre Saison 2017 nun abgeschlossen haben, dürfen die DEM-Teilnehmer vom 3. bis 5. November in Rüdersdorf am östlichen Stadtrand von Berlin zu ihrem Saisonfinale 2017 noch einmal ran. Dort wird dann im nächsten Jahr, ebenfalls im Oktober, das WM-Finale 2018 stattfinden.
Weitere Infos zu „Rund um Zschopau“ unter: www.enduro-zschopau.de
PA/Fotos: Thorsten Horn
… „Let’s fetz“ dachte sich wohl Bernhard Schöpf und knallte an beiden Tagen eine Bestzeit im Enduro Test aufs Parkett und schnappte sich sein erstes Podest in der Enduro Europa Meisterschaft.
In diesem Jahr konzentrierte sich der 2fache Staatsmeister auf die Enduro EM und war in der österreichischen Staatsmeisterschaft zeitlich bedingt nur an einigen Rennen am Start. Dies jeweils mit maximalem Erfolg, jedoch am internationalen Parkett fehlte noch der letzte Baustein, der jetzt offensichtlich gefunden wurde. Beim dreitägigen Finale der Enduro EM in Gelnica/Slowakei schlägt am zweiten Tag die Stunde von Bernhard Schöpf.
Der Team Walzer KTM Fahrer springt mit einer überragenden Bestzeit im Enduro Test auf das Podest von Tag 2 und holt sich damit das erste Podium bei einer EM in seiner Karriere. Am ersten Tag musste sich der Tiroler noch knapp mit dem vierten Rang zufrieden geben, obwohl er im letzten Enduro Test die Bestzeit markieren konnte, aber zwei Stürze im vorangegangen Extrem-Test verhinderten einen Einzug unter die Top3. Am zweiten Tag passte dann alles zusammen und mit der nötigen „Wut im Bauch“ setzte Schöpf noch eines drauf und sicherte sich mit Tagesrang 3 einen Podest Platz im internationalen Starterfeld der Enduro EM.
Blieb noch das Abschlussmotocross am dritten Tag – auch hier schlug sich der Mann aus Karres/Tirol beachtlich und konnte trotz der starken MX-Konkurrenz ein Top10-Ergebnis einfahren. Podest Platz, zweimal Bestzeit im Enduro Test und auch sonst ein großer Schritt in die richtige Richtung sind das Resümee aus dem Finale in der Slowakei. Summa summarum schließt Bernhard Schöpf seine erste volle EM-Saison auf den 5. Platz ab. Nach den letzten Ergebnissen fast schade, dass die Saison nun abgelaufen ist. Mit jeder Menge Erfahrung geht es damit ins nächste Jahr und Potential steckt auf jedem Fall in dem Tiroler – keep your eyes on Mr. Schöpf….!!
Ergebnisse Enduro EM-Finale in Gelnica/Slowakei: Tag 1: Senior E2 - Tag 1 Tag 2: Senior E2 - Tag 2 Tag 3: Senior E2 - Tag 3 Endstand Enduro EM: Meisterschaftsstand 2017 - Senior E2 See you & keep on riding!
Text: Bernhard Walch/Christian Gasser Fotos: SEPA.Media/Josef Bollwein
Enduro-WM u. Enduro-DM “Rund um Zschopau”: Erster Weltmeister steht fest, doch Spannung für Finaltag gestiegen..
Steve Holcombe sicherte sich am vorletzten Fahrtag der Saison 2017 der „MAXXIS FIM ENDURO WORLD CHAMPIONSHIP“ beim „GP ACERBIS of GERMANY“ in Zschopau vorzeitig den WM-Titel in der Top-Klasse EnduroGP. Nach neun schwierigen Spezialtests hatte der Brite bei einer kumulierten Prüfungszeit von 53:42,03 Minuten gut 20 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten, den Franzosen Christophe Nambotin. Loic Larrieu, ebenfalls aus Frankreich, landete mit weiteren acht Sekunden Rückstand auf Rang drei.
Dabei hätte der mit 40 Punkten Vorsprung angereiste Steve Holcombe es durchaus gemütlicher angehen können, denn selbst im Falle eines Sieges seines letzten verbliebenen Verfolgers im Kampf um die WM-Krone, Loic Larrieu, hätte ihm ein zehnter Platz gereicht, was bei nur 17 Startern sicherlich ein Leichtes für den bis dato vierfachen Saisonsieger gewesen wäre. So aber machte er seinen zweiten WM-Titel nach 2016 quasi standesgemäß perfekt. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich ein zu hohes Risiko eingehen würde. Ich war selbst überrascht, als man mir immer wieder meine Zeiten im Vergleich zur Konkurrenz sowie die Zwischenergebnisse mitteilte. Als ich zum Ende hin tatsächlich in der Situation war, die Weltmeisterschaft mit einem Sieg zu erringen, habe ich diese Chance genutzt. So fühlt sich das richtig gut an“, kleidete er seine Gedanken während und kurz nach dem Rennen in Worte.
Bester Deutscher war der WM-Gaststarter Marco Neubert aus dem Lößnitzer Ortsteil Affalter, und das, obwohl sich ihm auf der drittletzten Prüfung bei einer gut zehn Meter breiten Fahrbahn ein Bäumchen mit einem Durchmesser von unter zehn Zentimetern in den Weg stellte, er spektakulär über den Lenker vom Motorrad fiel und sich einen Zeitverlust von rund 40 Sekunden einhandelte. „Ich bin bei der Anfahrt quer gekommen und wollte dann nur noch vermeiden, mit einer Lenkerseite am Baum hängenzubleiben“, schilderte er die skurrile, beinahe belustigende Situation aus Fahrersicht später. Die DEM-Wertung gewann der 30-jährige Sachse dennoch, haderte allerdings mit dem in der WM-Wertung möglichen, jedoch dadurch entgangenen siebenten Platz, wobei er sich mit Rang zehn nicht verstecken muss.
Die Klasse Enduro2 gewann der Brite Daniel McCanney vorm WM-Spitzenreiter Josep Garcia. Da der Spanier damit seinen ärgsten Widersacher, des Siegers jüngerer Bruder Jamie McCanney, auf Rang drei verwiesen hatte, wuchs sein Vorsprung in der WM-Tabelle auf nun 15 Zähler an. Der aktuelle WM-Dritte, der Finne Eero Remes, kam nicht über Platz sechs hinaus und ist damit aus dem Titelkampf ausgeschieden.
Video von EnduroGP: Highlights Tag1
Während in der Youth-Kategorie der World-Cup-Gesamtsieger mit dem aus Verletzungsgründen nicht angereisten Italiener Andrea Verona bereits vor „Rund um Zschopau“ feststand, hat sich die Situation in der Junior-Kategorie und bei den „Women´s“ weiter zugespitzt. Bei den Junioren gewann Brad Freeman, ebenfalls ein Brite, den heutigen Tag und hat damit dem Italiener Davide Soreca die WM-Führung abgeknöpft. Allerdings trennt die Beiden nur ein Punkt, so dass nun praktisch absolute Chancengleichheit herrscht. Das gilt auch für die Damen-Klasse, denn da Maria Franke auf der letzten Wertungsprüfung des Tages einen 15-Sekunden-Rückstand gegenüber der Multi-Weltmeisterin Laia Sanz aus Spanien in einen 0,17-Sekunden-Vorsprung umwandelte und knapp gewann, kann die Zeitzerin mit einem weiteren Sieg am Finaltag auch in der Gesamtwertung aus eigener Kraft die Tabellenerste noch überflügeln und World-Cup-Siegerin 2017 werden.
In der DEM-Wertung gingen die Plätze zwei und drei hinter Marco Neubert an den „Motocrosser auf Abschiedstour“, den 32-jährigen Christian Brockel, bzw. an Davide von Zitzewitz.
Während für die WM-Piloten am Sonntag der Deckel auf deren Saison 2017 draufgemacht wird, ermitteln die DEM-Protagonisten ihre Meister 2017 beim DEM-Finale vom 3. bis 5. November in Rüdersdorf am östlichen Stadtrand von Berlin, wo im nächsten Jahr die WM, ebenfalls im Oktober, Station machen wird.
Weitere Infos zu „Rund um Zschopau“ unter: www.enduro-zschopau.de
Pressemitteilung/Fotos: Thorsten Horn

Geier 6 Wochen nach OP zurück aus dem Krankenstand:
„Die Meisterschaft ist in fünf Klassen noch völlig offen“, sagt Enduro Masters-Mastermind Joe Lechner. Somit kommt es beim allerletzten Enduro Masters-Saisonrennen, dem Herbstgranitbeißer am 28. und 29. Oktober in Schrems, zum großen Showdown. Auch Markus Geier wird im Granitwerk Kammerer rund sechs Wochen nach seiner Schlüsselbein-OP am Start sein. Denn selbst er ist nach vier Siegen noch nicht durch.
Auch Geier muss ran:
Bei allen Rennen der laufenden Masters-Saison blieb Markus Geier in der Klasse E Junior bisher unantastbar. Das Punktemaximum reicht ihm jedoch noch nicht, um den Titel schon fix in der Tasche zu haben. Nach einem Schlüsselbeinbruch, den sich der KTM-Pilot beim Kaolinwerk-Rennen in Aspang zugezogen hat, wird er deshalb nur rund sechs Wochen nach der Operation in Schrems starten. „Sicher wird gefahren. Ich habe eine Woche nach der OP mit der Therapie begonnen. Fünf Stunden in Schrems sollten sich mit einigen Schmerztabletten also ausgehen“, grinst der 22jährige Schalchener. Hinter Geier auf Platz 2 lauert nämlich Wolfgang Kendler (Sherco) vom MSC Faistenau. Bei Abwesenheit von Geier könnte der Salzburger den Oberösterreicher Geier mit einem Sieg noch abfangen und sich den Titel holen. Eng hergehen wird es auch um den dritten Gesamtrang: Christoph Haslinger (Husqvarna) und Mathias Raffezeder (Beta) liegen durch nur einen Punkt getrennt auf den Plätzen 3 und 4.

Teams: Pirpamer-Brüder in Favoritenrolle:
15 Punkte Vorsprung haben Alesandro (KTM) und Roberto (Husqvarna) Pirpamer als Führende der Teamklasse. Dreimal standen sie heuer schon ganz oben am Siegespodest. Damit haben die Powerbrüder aus Tirol 15 Punkte Vorsprung auf Marco Messner (Husqvarna) und Florian Wedenig (KTM) vom 907 Racing Team aus der Steiermark. Punktegleich auf den Rängen 3 und 4 liegen derzeit die Paarungen Stefan und Dominik Huemer (beide Husqvarna) sowie Patrick Haidinger und Benjamin Putz (beide KTM). Für diese beiden Teams ist theoretisch auch Platz 2 in der Saisonwertung noch möglich.
Auch Feichtinger-Twins im Granitwerk:
Weit vorne wird man beim Finale in Schrems sicherlich auch Michael Feichtinger (Terra X-Dream/Husqvarna) finden. Der neue Junioren-Staatsmeister 2017 sowie Vize-Staatmeister in der offenen Klasse wird mit Zwillingsbruder Walter (KTM) in der Team-Klasse die Granitarena rocken.

Schlagabtausch in allen Klassen:
Alles drin ist in der Klasse E 35 für Florian Noppinger und Daniel Frenkenberger (beide KTM). Zwischen den beiden Piloten liegen aktuell 19 Punkte. KTM-Pilot Rene Allram ist als Dritter ebenfalls in Schlagdistanz und hat noch Chancen auf den Vizemeister-Titel. Ganz ähnlich die Ausgangslage in der Klasse E 45. Dort führt Robert Wagner (KTM) mit 19 Punkten Vorsprung auf Gerald Vollnhofer (KTM). Die Oldboys geben es sich immer besonders krass. Hier rittern vor allem Roland Neudorfhofer-Myslik (KTM, 93 Punkte) und Johann Ungersbäck (KTM, 87 Punkte) um den Gesamtsieg. Helmut Malterer (GasGas) ist mit 72 Punkten auch noch bei der Musik.
Fünf Stunden Herbstgranitbeißer:
Traditionell sind die Granitbeißer-Rennen im Granitwerk Kammerer die längsten der Enduro Masters-Serie. Zum Finale geht es über die Renndistanz von fünf Stunden. Schon beim Sommergranitbeißer hat Streckenchef Didi Hackl viele neue Streckenteile in die Granitarena modelliert und damit viel Lob geerntet. Für den Herbstgranitbeißer haben sich Hackl und sein Team wieder allerhand einfallen lassen. „Nicht mehr im Programm ist der Bergabsprung, der im vergangenen Jahr so gefürchtet war. Dafür gibt es heuer eine komplett neue und nicht einfache Auffahrt. Kann aber umfahren werden“, grinst Hackl.
Enduro Masters Herbstgranitbeißer – Der Zeitplan:
Samstag, 28. Oktober 2016
8.00 bis 11.00 Uhr Anmeldung
9.00 bis 13.00 Uhr Freies Training
13.30 Uhr Fahrerbesprechung
14.00 bis ca. 15.30 Uhr Prolog/Zeittraining
Sonntag, 29. Oktober 2016
8.00 bis 9.00 Uhr Anmeldung
10.00 bis 15.00 Uhr Rennen
Weitere Infos unter www.enduromasters.at

Pressemitteilung: H. Wetzelsberger, Foto1: (c) Niki Peer
- Präsentation KTM Freeride E-XC Modell 2018!
- Yamaha Testtag am 21.Oktober in Kirchschlag!
- Enduro-Austria Rennkalender 2018 online!
- 5/18 JuniorEnduroCup 2017 abgeschlossen!
- Mit Enduro Floricic Endurotouren das ganze Jahr über!
- Enduro EM 2017: Pavoni Matteo ist Overall - Sieger!
- E.A.R.T. - Nachwuchsbericht vom 5/18 Finale Schrems!
- 2-Rad Offroad am Red Bull Ring: Nochmals durchstarten!
- Enduro EM 2017: Erste Meister stehen fest!
- Giovanni Sala ist neuer Gas Gas Enduro Team Manager!
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