Finnland: Husqvarna präsentiert alle 2020er Enduros im neuen Design. Bei den neuen Modellen wurden 60% aller Teile überarbeitet. Das Ziel war unter anderem, das Bodywork hinsichtlich Fahrbarkeit, Komfort und ermüdungsfreieres Fahren zu verbessern. Dies wurde mit einem neuen Fahrwerkssetting, Ergonomie, neuem „Rahmenflex“, und einer geänderten Umlenkung erreicht. Die Sitzposition wurde durch die neue Umlenkung und einer neuen Sitzbank um 20mm abgesenkt.
Auch bei den Motoren wurde die gesamte Modellpalette überarbeitet. So wurde beispielsweise bei allen Motoren die Kompression erhöht um eine höhere Motorleistung zu erreichen. Die Motoren und Anbauteile wurden ebenfalls hinsichtlich einer besseren Massenzentralisierung überarbeitet. Bei den Zweiaktern wurden zusätzlich der "Auslassport" und die Wasserpumpe verbessert. Der Auspuffkrümmer wurde hinsichtlich besserer Bodenfreiheit, Haltbarkeit und Leistungsentfaltung optimiert. Außerdem gibt es einen neuen Sensor für eine bessere Anpassung an die Meereshöhe.
Mit der 150ccm Zweitakt gibt es auch ein neues Modell. Bei den 4-Taktern wurde die komplette Ventilsteuerung erneuert. So hat man beispielsweise mit dem neuen Zylinderkopf bei den 450er und 501er Modellen 500 Gramm an Gewicht eingespart. Der Brennraum wurde ebenfalls modifiziert.
Alle Husqvarna Enduro Modelle mit Detailbildern und den wichtigsten technischen Daten sind bereits auf der offiziellen Husqvarna Website verfügbar:
Link: https://www.husqvarna-motorcycles.com/at/enduro/
Die neue Husqvarna MY20 Enduro-Reihe ist ab Juni 2019 weltweit bei allen autorisierten Husqvarna Motorcycles-Händlern erhältlich.
Nach der Präsentation werden die neuen Husqvarna Enduro Modelle 2020 im finnischen Gelände getestet. In Kürze folgt dann hier auf Enduro-Austria der ausführliche Bericht.
Die wichtigsten Neuerungen:
Neuer Rahmen mit erhöhter Längs- und Torsionssteifigkeit
TE 150i mit elektronischer Kraftstoffeinspritzung
Neuer 250g leichter 2-teiliger Rahmen
Überarbeitete WP XPLOR Gabel
Überarbeiteter WP XACT Dämpfer
Neues Stoßdämpfer-Verbindungsmaß für reduzierte Sitzhöhe und mehr Kontrolle
Neue Abgassysteme für optimale Leistung und Haltbarkeit
Neuer Sitz, 10 mm tiefer...
Verbesserter Kühlkreislauf
Fortschrittliches neues Karosseriedesign mit neuer und verbesserter Ergonomie
Aktualisierte 4-Takt-Motoren mit verbesserter Leistung und Fahrbarkeit
1 Grad tieferer Anbau bei T 250i / 300i-Motoren für verbesserte Fronttraktion
Aktualisierter TE 250i / 300i-Zylinder
Ein erstes Kurzvideo mit Rundumsicht der neuen Husqvarna findest du auf unserer Instagram Site: https://www.instagram.com/enduroaustria_official/
Enduro-Austria, R.W. Fotos: Husqvarna
Nur noch wenige Tage trennen uns vom Endurocross-Turnier am 15.Juni in Werfenweng/Pongau! Der MSV Pfarrwerfen arbeitet in den letzten verbleibenden Tagen bis zum Samstag, 15. Juni noch emsig an der Strecke, die sowohl natürliche als auch künstliche Hindernisse auf etwa 700m Länge unterbringt. Ob Auffahrten, Felsstufen oder Rampen - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auf der Rennstrecke in leichter Hanglage darf man sich also spannende Bewerbe erwarten.
In Kürze wird es ein Demo-Video auf der Veranstalterwebsite geben https://msv-pfarrwerfen.jimdo.com/events/
Die Anmeldung hat noch geöffnet, ein paar Restplätze sind noch vorhanden, ebenso in der neuen Elektro-Klasse mit bereitgestellten KTM Freerides. Bei etwa 40 Fahrern wird aber geschlossen, damit jeder Teilnehmer auch oft genug zum Fahren kommt! Für Bewirtung ist gesorgt, die Einnahmen kommen einem karitativen Zweck zugute.
Weitere Infos und Bilder vom Streckenbau:
https://msv-pfarrwerfen.jimdo.com/2019/06/08/countdown-zum-zaglauer-endurox/
Auf euer Kommen freut sich der MSV Pfarrwerfen!

Quellen: MSV Pfarrwerfen

Das Ötscher Enduro Race geht bereits in die fünfte Runde! Team Ötscher Race: "In gewohnter Manier, bieten wir euch insgesamt rund 14 km besten Enduroboden, welcher zwei Tage lang im wahrsten Sinne des Wortes „bearbeitet“ werden darf...
Am Samstag herrscht wie gewohnt freies Fahren auf der Enduro Runde, samt allen schweren Streckenelementen. Und so viel darf verraten sein, es wird die eine oder andere Neuheit geben, welche vielen von euch die persönlichen Grenzen aufzeigen werden! Am Nachmittag beim Prolog, geht es dann um die Startaufstellung für Sonntag. Bestimmt wieder ein Hundertstel-Krimi der Spitzenklasse!

Dann das Highlight am Samstagabend:
Das Enduro-Cross verspricht atemberaubende Kopf an Kopf Duelle bei nervenzerreißender Atmosphäre. Fürs körperliche und geistige Wohl ist bestens gesorgt. Ausgelassene Stimmung im Publikum an der open Air Bar garantiert. Am Sonntag geht es dann richtig zur Sache! Die besten Endurofahrer nationaler und internationaler Herkunft rittern sich knallhart Runde für Runde um den Sieg.
Viele Sachpreise und Pokale bis zum fünften Platz in jeder Klasse warten auf euch! Die Startplätze sind limitiert, also schnell sein beim Anmelden! See you am Ötscher!"
Link: http://anmeldung.endurocup.at
Euer ÖEC – Team!

Quellen: Ötscher Race
Anzeige: Die Regina Z-RING Kette ZSE: REGINA CHAIN hat im Einklang mit seiner Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung die neue Enduro-Wettkampfkette für die anspruchsvollsten Offroad-Fahrer entwickelt: ZSE. ZSE ist die derzeit beste „leichtlaufende“ Kette auf dem Markt, langlebig, für effizienteste Kraftübertragung durch verringerte Reibung
Kugelgestrahlte Bleche aus Kohlenstoffstahllegierungen
massive Buchsen
herausragende Leichtigkeit
OEM bei vielen Motorradmarken
Regina ZSE Kette hier erhältlich!
Auch für den Straßeneinsatz ist eine Z-Ring Kette bei uns erhältlich:
Die Regina Rennkette 135 GPZ - diese Kette ist für Supersport und Superbike (500-900ccm) und Ralley/Langstrecken-Enduro (450-900ccm) geeignet.
Regina GPZ Kette hier erhältlich!
Quellen: Auner (Werbung)
MX Buckelhube Murau 08./ 09. Juni 2019: Am Samstag, dem 08. Juni steht auf der Murauer Buckelhube die brandneue 125 Yamaha zum Testen bereit. Nach dem Gleichmäßigkeitsrennen der klassischen Motorräder „Made in Austria“, wird ab 15. 00 Uhr die Strecke für eine Stunde freigegeben. Um 16. 00 Uhr fällt das Startgatter für das einstündige „Team- Motocross“ (Nenngeld 15 €!!!) für Jedermann(frau).
Danach können Interessierte die blaue Rakete, zur Verfügung gestellt vom MX- Store.at aus St. Johann am Tauern, von 17.00- 18. 00 Uhr im Zuge des Kindertrainings ein weiters Mal auf Herz und Nieren prüfen! MX- Store Inhaber Kurt Wipplinger wird persönlich vor Ort sein und weitere Modelle von Yamaha zur Schau stellen.
Auch „Salbes MX- Enduro Store“ wird auf der Buckelhube Aufstellung nehmen und mit Bekleidung und Ersatzteilen den Renndienst übernehmen.
Am Sonntag, dem 09. Juni wird der 3. Lauf des „Kärntner Motocross Cup“ unter der Führung des MSC Zimmerei Salbrechter über die Bühne gehen. Die Anmeldung ist am Renntag bis 07:30 Uhr vor Ort noch möglich!
Weitere Infos zum MX Wochenende auf:
www.msc-zimmerei-salbrechter.jimdo.com
Die Veranstalter und Partner freuen sich auf viele Besucher südlich der „Bierhauptstadt Murau“ :-)
PA: Peter Bachler, Foto1: J. Kundegraber

"Bin stolz auf meine Leistung." Lars Enöckl mit Platz 11 bester Österreicher beim "Red Bull Hare Scramble 2019: Das “25. ErzbergRodeo” ist auch dieses Jahr seinem gnadenlosen Ruf als härtestes Ein-Tages-Enduro-Rennen mehr als gerecht geworden. Nur 16 der 500 Starter haben am Sonntag das Ziel des “Red Bull Hare Scramble” erreicht. Der Niederösterreicher Lars Enöckl ist einer dieser 16 Helden. Der Lunzer steuerte seine X-GRIP-Husqvarna auf Platz 11. Er ist damit bester rot-weiß-roter Pilot beim diesjährigen Härte-Klassiker am Erzberg.
Die Welt-Elite des Enduro-Sports ist zum 25. Jubiläum des “ErzbergRodeos” in die Steiermark gekommen. Viele sind an der 35 Kilometer langen Strecke gescheitert, die die Veranstalter zum Jubiläum noch ein Stück weiter verschärft hatten. Mit einer höchst konzentrierten sowie technisch und körperlich starken Leistung hat sich Lars Enöckl aber ein weiteres Mal als Amateur in Schlagdistanz zur Weltspitze der Enduro-Profis klassiert.
Mit der elft-besten Prolog-Zeit ging Lars Enöckl am Sonntag beim ‘Hare Scramble’ aus der ersten Startreihe in das Rennen gegen den Berg aus Eisen. Der Vorteil der ersten Reihe war aber schon kurz nach dem Start verspielt, als Enöckl – wie viele andere – in den Stau nach einem Sturz geriet und viel Zeit verlor. Danach startete Lars Enöckl eine Aufholjagd, die ihn bis auf den 11. Platz führte.

Lars Enöckl: “Eigentlich bin ich beim Start gut weggekommen, doch dann wurde es katastrophal. Unmittelbar nach dem Start war nach einem Sturz die erste Auffahrt blockiert. Ich bin da ebenfalls mit dem Rest des Feldes gestanden und nach hinten durchgereicht worden. Aber ich habe die Ruhe behalten und meinen Rennplan danach beinhart durchgezogen. In den ersten Waldpassagen konnte ich schon ein paar Positionen aufholen. Ich bin dann immer mein Tempo gefahren und habe an jeder Schlüsselstelle gewusst, was ich zu tun habe. Ich habe auch einen neuen X-GRIP-Reifen verwendet, der mir immer gute Rückmeldung vom Rad gegeben hat, das hat mein Vertrauen in das Bike noch mal vergrößert. Bis ‘Carls Dinner’ bin ich tadellos durchgekommen, ich hatte dort sogar noch ein paar Kraftreserven und konnte diese hammerharte Passage sehr gut bewältigen. Gegen Ende war die ‘Grüne Hölle’ extrem brutal. Ich habe da mit Dieter Rudolf und Jonathan Richardson eine super Allianz gebildet. Wir haben uns gegenseitig rauf gerissen. Später habe ich mich zusammen mit Jonathan Richardson abgesetzt. In ‘Dynamite’ habe ich einen Fehler gemacht und er ist ein wenig weggefahren, ich konnte ihn später aber überholen. Wir haben uns bis ins Ziel gegenseitig gepusht und haben uns einen mega-geilen Zielsprint geliefert. Die letzten fünf Kilometer sind wir fast ein Motocross-Rennen um den 11. Platz gefahren – und ich habe mich dann durchsetzen können. Dieser elfte Platz macht mich unglaublich happy. Ich bin stolz auf meine Leistung und auf das, was ich an diesem Erzberg-Wochenende gezeigt habe. Ich bin auch stolz auf mein Team, das mich die ganze Zeit perfekt betreut hat. Die ’11’ kann man, glaube ich, so stehen lassen. Ich bin sehr, sehr zufrieden. Das war ein wirklich cooles 25. ErzbergRodeo für mich.”
Lars Enöckl hat nun nicht einmal drei Wochen Zeit, um Kraft für die nächste Herausforderung zu tanken. Von 21. bis 23. Juni steigt in Spanien das ‘Hixpania Hard Enduro’, der vierte Bewerb der diesjährigen ‘World Enduro Super Series”.
PA: C.Panny, Fotos: (c) Philipp Platzer und Ludwig Fahrnberger

5. Int. Classic Enduro Mühlen am 1. und 2. Juni 2019: Viele Rennserien sparen sich das Beste bis zum Schluss auf, jedoch nicht die Enduro-Classic. Da geht das Highlight des Jahres (eigentlich 2-Jahres) schon Anfang Juni über die Bühne. Rund um Mühlen veranstalten die Enduro-Senioren ein zweitägiges Event das seinesgleichen sucht...
Eine Enduro Runde von über 50 km, dazu Startprüfung, Beschleunigungsprüfung, Trailprüfung und die Geländesonderprüfung. Das Ganze 2 Mal am Samstag und einmal am Sonntag. Als Schlussakt dann nochmals die Sonderprüfung. Diesmal vom langsamsten bis hin zum Schnellsten. Spannung garantiert.

Aber jetzt von Beginn an. Alle Motorräder mussten bereits früh am Morgen in den Parc fermé abgestellt werden. Jeder Teilnehmer schiebt dann sein Motorrad in den Startbereich. Dort hat man dann eine Minute Zeit, um das Motorrad zu starten. Klingt jetzt etwas trivial in Zeiten von Einspritzung und Elektrostarter, aber bei den alten Geräten, sieht die Sache schon ganz anders aus. Vor allem die Viertakter trieben ihren Besitzern schon vor den ersten Meter so einige Schweißperlen auf die Stirn.
Zum Glück kam dann „nur“ die Beschleunigungsprüfung. Hinstellen, Vollgas, Kupplung, Gang und los. Bei den kleinen Hubräumen Gang, Gang, Gang, Gang, Gang … Dann verschwanden alle für 1 bis 2 Stunden im Wald. Die 50 Km Runde war nämlich alles andere als nur Schotterweg und Wiesen. Auffahrten, Abfahrten, fiese Holzschläge und feine Trails. Ein Traum für alle Enduristen. Die schweren Stellen durften jedoch von den Oldies auch umfahren werden. Und hier ist man nicht ab 40 ein Oldie, sondern ab 70.

Am höchsten Punkt, auf der Tonnerhütte (1600 m) dann die Trailsonderprüfung. Ein galt ein paar Hindernisse zu überfahren und sein Gleichgewicht auf einem Pfosten unter Beweis zu stellen. Hier war die Zeit egal, Strafsekunden gab es für Fußeinsatz oder runterfallen.
Zum Schluss dann zurück nach Mühlen und vorbereiten auf die Geländesonderprüfung. Bis jetzt ging ja noch alles recht gemütlich zur Sache, aber jetzt zählt jede Sekunde. Auf einer schrägen Kuhwiese wurde ein ca. 2 km langer Rundkurs ausgesteckt. Die Runde selbst war eine gute Mischung aus schnellen und langsamen Kurven, Vollgasauffahrten und doch schwierigen Abfahrten. Also wirklich eine meisterschaftstaugliche Strecke.

Am Anfang war es zwar noch recht rutschig, aber nach kurzer Zeit herrschten perfekte Bedingungen. Und an alle, die jetzt glauben die alten Herren tragen ihre alte Enduro über die Strecke, weit gefehlt! Vollgas und Körpereinsatz vom Ersten bis zum Letzen. Da kreischt die alte Maico mit der CZ um die Wette. Einfach gewaltig. Die Herren sind nicht alt geworden, sondern bestens gereift. Durch das Reglement ist hier aber nicht automatisch der Schnellste der Gewinner, da auch das alter von Mensch und Maschine in die Wertung einfließen. Und da sich hier alt und jung um die Plätze streiten, funktioniert diese Wertung sehr gut.
Die schnellsten Zeiten ist zwar Bernhard Walzer gefahren, aber da er ein „neues“ Motorrad hat und selbst auch noch nicht der älteste ist haben ihm die Kaiserbrüder fast noch den Tagessieg abgeluxt.
Die Ergebnisse aller Klassen unter www.endurosenioren.at
Viele Fotos auf: https://drive.google.com/drive/folders/1h4GYUjBrNYIZQPZvkAOwP7538rjSkl7R?usp=sharing

Es bleibt nur zu sagen, ein großartiges Event. 250 Starter aus ganz Europa genossen die Mühlner Gastfreundlichkeit und kommen bestimmt wieder. Ein paar Deutsche haben gesagt: „da fährste irgendwo mitten durch den Bauernhof und die Landleute klatschen und feuern dich noch an. In Deutschland undenkbar…“
Das einzig negative, es dauert jetzt wieder 2 Jahre bis zur nächsten Mühlner Wertungsfahrt.

Bericht und Fotos: Enduro-Austria / A. Edlinger
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