Zum 16. Mal in Folge hat XVENTURE die Ehre bekannt zu geben, dass die Veranstaltung ausverkauft ist. Die Red Bull Romaniacs werden einmal mehr Fahrer aus rund 50 Nationen zur Edition "Sweet 16" in Sibiu begrüßen. Auch weil die Red Bull Romaniacs die 5. Runde in der World Enduro Super Series (WESS) sind, werden alle Top-Fahrer, die Ambitionen auf den Titel „Ultimate Enduro Champion“ haben, in Sibiu erscheinen. Und einige von ihnen sind bereits eingetroffen...
Graham Jarvis (UK, Husqvarna) ist der Mann, den es zu schlagen gilt: Mit einem Rekord von sechs Siegen bei Red Bull Romaniacs kommt der 44-Jährige nach seinen jüngsten Siegen beim Erzbergrodeo und Hixpania in Bestform nach Sibiu und ist mit Sicherheit fest entschlossen, den siebten Sieg hinzuzufügen:
Graham Jarvis: „Red Bull Romaniacs war schon immer eines meiner Lieblingsrennen. Es erfordert einfach extreme Ausdauer und die 4 Offroad-Tage fordern Dir sowohl mental als auch physisch viel ab. Momentan bin ich in wirklich guter Form und führe das WESS-Ranking an. Ich muss nun meine Kraft für die Karpaten sammeln und hoffe, dass das Wetter gut wird. Ich habe kürzlich noch meine Jarvis Signature Tours in Bosnien und Griechenland durchgeführt, was mir viel Spaß gemacht hat, so dass ich mich bereit fühle und mein Bestes geben werde. Natürlich ist es mein Ziel, es wieder auf das Red Bull Romaniacs Podium zu schaffen - denn das ist nach einem so langen und anstrengenden Rennen ein außerordentlich gutes Gefühl.“
Der werksunterstützte Privatfahrer Manuel Lettenbichler aus Deutschland (KTM) ist noch nicht einmal halb so alt wie Jarvis und derzeit hinter dem Altmeister auf Platz 2 der WESS-Rangliste. Nun möchte Mani endlich sein erstes WESS-Hard-Enduro-Rennen gewinnen. Die Edition Sweet 16 wäre der perfekte Ort dafür - vor allem, weil sein Vater Andreas „Letti“ Lettenbichler vor 10 Jahren bei den Red Bull Romaniacs 2009 den Sieg holte:
„Red Bull Romaniacs ist das beste Rennen der Saison. Und das hat einen guten Grund: Es ist das beste Gefühl ever, wenn Dir auf den letzten Kilometern des vierten und letzten Offroad-Tages klar wird, dass Du das Rennen nach den 4 langen und anstrengenden Tagen auf brutalen Tracks tatsächlich ins Ziel bringen wirst. Vor dem Rennen hast Du gemischte Gefühle: Du weißt, dass es sehr, sehr schwer werden wird, aber wenn Du alle Herausforderungen in diesen Tagen meisterst, dich durchbeißt und es bis zur Ziellinie schaffst: Das ist unbezahlbar. Es ist so krass viel wert, dass ich es nicht wirklich beschreiben kann.
Ich war in den vergangenen Jahren ein paarmal auf dem Podium und habe jetzt schon eine ganze Weile darauf gewartet, den letzten Schritt auf das oberste Treppchen des Podiums zu machen - die Red Bull Romaniacs zu gewinnen, wäre momentan das Größte, was ich mir vorstellen kann, und ich werde alles geben, um das zu schaffen. Ich erwarte für die Edition Sweet 16, dass Wade Young sehr stark sein wird. Graham hatte in den vergangenen Rennen eine wirklich atemberaubende Form und er wird einer derjenigen sein, die es zu schlagen gilt, aber Red Bull Romaniacs unterscheidet sich von den anderen Rennen: Es geht nicht darum, ein paar Stunden lang stark zu sein, es geht darum, vier Tage hintereinander stark zu sein, weitestgehend fehlerfrei zu navigieren und auch hier und da ein bisschen Glück zu haben.“
Südafrikas Wade Young (Sherco) kommt mit Sicherheit nach Sibiu zurück, um seinen Sieg vom letzten Jahr zu verteidigen:
"Jedes Jahr wird das Rennen immer härter. Ich denke, es wird dieses Jahr wieder etwas härter werden. Und es ist ein langes Rennen - daher wäre es das erste Ziel, Fehler zu vermeiden und so weit nach vorne zu kommen wie möglich. Es sind alles in allem 5 Tage, du musst die ganze Zeit konzentriert bleiben und ein Fehler kann alles ändern. Du kannst das Rennen anführen und mit einem kleinen Fehler am letzten Tag kann alles vorbei sein. Deshalb ist es für mich die größte Herausforderung, durch all die schwierigen und vermeintlich leichten Sektionen hindurch konzentriert zu bleiben. Ich habe das Gefühl, dass ich im letzten Jahr mit deutlich mehr Erfahrung in das Rennen gegangen bin. Ich denke auf jeden Fall, dass es ein großer Vorteil sein wird, in Rumänien super fit und gesund zu sein.“
KTM und Husqvarna schicken ihre Factory Team-Lkws nach Sibiu und es gibt bereits 15 Serviceteams, welche die Arbeitsgeräte für ungefähr 200 Teilnehmer vorbereiten, die sich für Leihräder und Serviceleistungen angemeldet haben.
Die Tracks und Services
Nachdem recht feuchtes Wetter die Karpaten in letzten Wochen dominierte, ist es jetzt deutlich freundlicher geworden und wir erwarten, dass die Bedingungen besser sein werden als im letzten Jahr und der Slogan „Sweet 16“ hoffentlich von den Wettergöttern unterstützt werden wird. Die Sweet 16-Tracks sind in perfektem Zustand. Jeder Meter aller Klassen wurde von unserem Team der Track Manager unter der Leitung von Teo Isac sorgfältig getestet und vorbereitet. Red Bull Romaniacs ist als die härteste Enduro-Rallye der Welt bekannt und wird dem Ruf auch dieses Jahr gerecht - aber die Tracks sind in allen Klassen so gestaltet worden, dass gut vorbereitete Fahrer es durchaus ins Ziel schaffen werden.
Als besonderen Service für die Zuschauer haben wir auf unserer Website (www.redbullromaniacs.com/2019-edition -> Spectator Points) über die vier Offroad-Tage verteilt insgesamt 54 Zuschauerpunkte beschrieben. Alle Offroad-Tage und Zuschauerpunkte werden mit GPS-Koordinaten und detaillierten Beschreibungen geliefert. Wann die Action für jeden Zuschauerpunkt zu erwarten ist, wird ebenfalls angegeben - die Zeiten beziehen sich auf die Top-Fahrer. Wir empfehlen den Support-Crews der Fahrer, den Zuschauern, Freunden und der Familie, diese Informationen zu lesen: Nicht nur, um Ihre Tage während Sweet 16 sinnvoll zu planen, sondern auch, weil die Details ebenso informativ wie unterhaltsam sind: Sie werden es genießen, einige Fakten über Zuschauerpunkte zu erfahren klangvollen Namen wie "Cisnadioara Zicky Zacky", "Ass Slide", "Flying Ford" und "Hug the Tree" zu erfahren.
Protect Your Eyes - 100%
Nicht nur die ersten Fahrer sind in Sibiu angekommen, sondern auch die Brillen von 100%: Um den Fahrern aus über 50 Ländern zu helfen, ihre Augen während des Rennens zu schützen, wird 100% - eine Marke, die es seit den frühen 80ern gibt und hochwertigsten Offroad-Brillen produziert - jedem eingeschrieben Fahrer der Red Bull Romaniacs Edition Sweet 16 kostenlos eine Brille überlassen. Und wenn die Fahrer die 100%-Brille während des Rennens tragen, erhalten sie an jedem Offroad-Tag und an mindestens einem Tankpunkt eine saubere Brille im Austausch, um mit klarer Sicht wieder loszulegen!
Liveübertragung Prolog & Offroad Race Day 4
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Partner vom Red Bull Media House am 30. Juli 2019 den Sweet 16 Prolog und am 3. August 2019 den letzten Offroad-Tag 4 - insbesondere auch den berüchtigten Hillclimb im Ziel in Gusterita - live auf Red Bull TV übertragen werden. Wenn es im Prolog und am letzten Tag wirklich spannend wird, kommt die Action somit live in die Wohnzimmer und auf die Computer derjenigen, die es nicht nach Sibiu schaffen konnten.
Live News
Red Bull Romaniacs war eines der ersten, wenn nicht das erste Enduro-Event, das dem internationalen Publikum etwas bot, was wir in der Vergangenheit "Live-Blogging" nannten. Während Bloggen normalerweise eine Form der Kommunikation mit einem eher persönlichen Fokus und Stil ist, haben wir uns entschlossen, die Qualität unserer Live-Kommunikation in verschiedener Hinsicht zu verbessern und sie stattdessen „Live-News“ zu nennen.
Während der Sweet 16 Edition werden insgesamt etwa 20 Live-News-Reporter die Action aus verschiedenen Perspektiven verfolgen: Es werden Live-News-Teams vor allem vom Start, den Checkpoints, Tankpoints und dem Ziel abdecken. Andere Teams fahren mit ihren Enduro-Bikes zu den Spectator Points und Signature Sections, um von dem Geschehen nahezu in Echtzeit zu berichten. Die Informationen, Fotos und Videos werden von den Teams an das Hauptquartier gesendet und dort sofort vom Live Team-Manager überprüft, validiert und veröffentlicht, damit das Publikum die stimmigen Informationen und qualitativ hochwertigen Fotos und Videos erhält.
Competitors Photo Service
Fahrer, Fans und Familienangehörige können die individuellen Fotos, die von professionellen Fotografen aufgenommen wurden, auf unserer Website (in niedriger Auflösung) durchsuchen und anzeigen und - wenn gewünscht - in hochauflösender Druckqualität erwerben. Neu für 2019: 24 Stunden nach dem Prolog können Sie ALLE Ihre Eventfotos für 2019 aus dem Prolog und allen vier Offroad-Tagen "einmalig" für einen günstigen Preis erwerben.
Pre - und Post-Event Highlights
Samstag, 27. Juli 2019 - Ausflug zum Charity Projekt nach Lupeni
Sibiu - Lupeni (Vulcan, Petrosani)
Wir organisieren am Samstag eine entspannte Geländefahrt, um die rumänische Landschaft zu erkunden und eines der von Red Bull Romaniacs unterstützten Wohltätigkeitsprojekte, die Valea Jiului Down Syndrome Association, zu besuchen.
Optionen der Fortbewegung
Enduro-Bike: Leichtes Gelände
Auto, Van, Motorrad: Straße
Beitrag zum Wohltätigkeitsprojekt für jeden Teilnehmer: EUR 50
Montag, 29. Juli 2019 - City Ride & Media Show
Alle Teilnehmer des Jahres 2019 werden - angeführt von Martin Freinademetz und Andy Fazekas - auf dem „City Ride“ vom Fahrerlager durch die Stadt Sibiu zum Prolog am Bulevardul Corneliu Coposu in Sibiu gebracht. Die Fahrer der Gold Class werden dort die von Andy Fazekas und seinem Team aufgebauten Hindernisse testen, so dass sowohl die Medienvertreter als auch die Zuschauer die Gelegenheit haben werden, bereits einen Tag vor dem berüchtigten Prolog ein paar Fotos von den Top-Fahrern machen zu können.
Samstag, 3. August 2019 - Siegerehrung und Poolparty
Die Preisverleihung beginnt um 22:00 Uhr im "Versailles". Medaillen werden an diejenigen verliehen, die es erfolgreich bis ins Ziel geschafft haben und das Highlight einer jeden Klasse wird die Präsentation des Podiums sein. Danach wird das gesamte Publikum während der Poolparty genau das Gefühl feiern, das Mani bereits beschrieben hat: "Vor dem Rennen hast du gemischte Gefühle: Du weißt, dass es sehr, sehr schwer werden wird, aber alle Herausforderungen in diesen Tagen zu meistern und auszuhalten und es zu schaffen bis zur Ziellinie: Das ist unbezahlbar."
Über Red Bull Romaniacs
Die Red Bull Romaniacs Hard Enduro Rally wurde 2004 von Martin Freinademetz ins Leben gerufen. Seitdem hat sich das Event als „The World’s Toughest Hard Enduro Rally“ fest etabliert und zieht Jahr für Jahr Top Fahrer und ambitionierte Amateure aus über 50 Ländern an.
Das Rennen verteilt sich über 5 Tage - 5 Tage purer Hard Enduro Racing Action: Gestartet wird am ersten Tag mit dem gleichsam spektakulären wie legendären Prolog, der jedes Jahr mitten in Sibiu (Hermannstadt) von tausenden von Zuschauern verfolgt wird. Es folgend vier Offroad Renntage, in denen die Fahrer in dem Gebiet der Südkarpaten rund um Sibiu herum in den Genuss von einigen der wohl schönsten und gleichzeitig herausfordernsten Hard Enduro Tracks auf diesem Planeten kommen. Durch die Kombination von GPS-Navigation durch atemberaubende Wildnis, steilste Auf- und Abfahrten und die gleichsam erfahrene wie professionelle Organisation werden die Red Bull Romaniacs zu einer der härtesten, aber auch im besten Sinne erinnerungswürdigsten Erfahrung für die Hard Enduro Fahrer.
LINKS
Website: www.redbullromaniacs.com
Instagram: www.instagram.com/redbullromaniacs
Twitter: www.twitter.com/RedBullRomaniac
YouTube: www.youtube.com/c/RedBullRomaniacsOfficial
WESS: www.redbull.tv/WESS
PA: Red Bull Romaniacs - Media Service, Carsten M. Steffen, Fotos: Tiba Hila, Red Bull Romaniacs, Tiba Hila, Mihai Stetcu
Der Oberösterreicher Walter Feichtinger gewinnt in Rothenfels, Philipp Schneider bleibt ihm auf den Fersen: Höchst spektakulär ist die Enduro ÖM in der Steiermark aus der Sommerpause in die zweite Hälfte der Saison gestartet...
In Rothenfels gab es im Rahmen der "Enduro Trophy" eine gewohnt kernige Renn-Runde mit Allem, was das Enduristen-Herz begehrt: schnelle Forstwege, anspruchsvolle Waldauffahrten und jede Menge Wurzel-Passagen. Vor dem Start des ÖM-Laufs sorgte Regen für durchaus willkommene Abkühlung und ein müdes Lächeln in den Gesichtern all derer, die sich hier im vergangenen Jahr durch den Dauer-Wolkenbruch gekämpft hatten.
Das Comeback aus der Sommerpause verlief packend und über weite Strecken Rad an Rad: der Meisterschaftsführende Walter Feichtinger (KTM) und der Osttiroler Matthias Wibmer (Husqvarna) lieferten sich mehrere Runden lang einen beherzten Zweikampf. In der vorletzten Runde konnte sich Feichtinger dann ein wenig absetzen. Der bekannt kämpferische Matthias Wibmer gab aber nicht auf, seine Aufholjagd fand kurz vor dem Ziel jedoch ein plötzliches und schmerzhaftes Ende.
Wibmer kam bei recht hoher Geschwindigkeit zu Sturz. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Matthias Wibmer selbst bedankt sich für die vielen Genesungswünsche: "Es geht mir schon wieder ganz gut. Das mit dem Sturz ist sehr schade. Denn bis dahin war mein Rennen fast perfekt.“ Trotz des Sturzes hat Matthias Wibmer aber einen Podestplatz erobert: er wurde als Dritter gewertet.
"Ich hoffe, Matthias ist bald wieder ganz fit", sagt Rothenfels-Sieger Walter Feichtinger. Als ÖM-Führender zählte er natürlich zu den Favoriten, doch ist ihm das Rennen vor Allem zu Beginn nicht leicht gefallen: "Ich war am Anfang sehr nervös, weil ich das erste Mal auf dieser Strecke gefahren bin. Also kannte ich den Verlauf der Runde nicht. Auch bin ich beim Start mit einem anderen Piloten kollidiert, es ist zum Glück aber gleich weiter gegangen. Ab Runde 3 ist es dann ganz gut gelaufen. Matthias Wibmer hat mich später zwar überholt. Nach dem Tankstopp aber konnte ich gut attackieren und Matthias in der vorletzten Runde überholen. Dass er gestürzt ist, habe ich erst im Ziel erfahren."
Platz 2 in Rothenfels holte sich der Vorarlberger Philipp Schneider. Der Sieger der ÖM am "Red Bull Ring" bleibt damit Walter Feichtingers erster Verfolger im Rennen um den Titel. Bei noch vier ausstehenden Bewerben liegen nur 13 Punkte zwischen den Beiden. Dem Gesamt-Dritten Thomas Reichhold fehlen bereits 38 Punkte auf Walter Feichtinger.
Link Enduro-Trophy: www.enduro-trophy.com
Link zur offiziellen ÖM Wertung: https://www.austria-motorsport.at/wertungen/
Fotos auf: https://www.facebook.com/johannes.kundegraber
Der junge Kärntner Thomas Reichhold kann allerdings sehr zufrieden sein. Denn vor der ÖM-Sommerpause war er am "Red Bull Ring" heftig gestürzt. Die Gehirnerschütterung und die Prellungen haben offenbar keinerlei Bremswirkung. Reichhold fuhr in Rothenfels auf Platz 4 des ÖM-Open-Laufs und gewann die Junioren-Wertung. Er übernimmt damit auch wieder die Führung in der Junioren-Gesamtwertung.
PA: hartenduro.at, Fotos: Johannes Kundegraber
In Vellahn startet am 11.08.2019 das zweite Saisondrittel – Nennungen weiterhin möglich. Nach den beiden erfolgreichen Läufen im Frühjahr des Jahres, warten nun alle auf die Fortsetzung im August - Für das 1. Vellahner ADAC Hardenduro am 11.08.2019 sind noch einige Startplätze frei...
Die Veranstaltung bietet sich dabei besonders für die Nordlichter an, denn die Strecke des MC Vellahn liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A24 (Berlin-Hamburg), nur rund 10 Kilometer sind es von der Abfahrt Wittenburg bis zum Veranstaltungsgelände.
Durch die gute Autobahnanbindung ist der 3. Lauf der HardEnduroSeries Germany 2019 aber auch aus den restlichen Teilen Deutschlands sehr gut erreichbar. So sind es zum Beispiel aus dem Harz wo am 01.09. der 5.Saisonlauf stattfindet nur 250 Kilometer zu diesem Lauf.
Da bei der HESG auch Gastfahrer immer gern gesehen sind, bietet sich der Lauf auch an um erste Versuche im Hardenduro zu unternehmen. Durch den Modus mit Prolog, Gruppenrennen und Finale wird die Strecke jeweils auf das Fahrerniveu angepasst.
Dazu schildert Serienmanager Denis Günther: “Vellahn bietet sich besonders für Einsteiger in die Hard- und Extremenduro Scene an. Durch die permanente Endurocrossstrecke, wo auch der Prolog durchgeführt wird können sich alle an die Hindernisse herantasten. Die schwierigsten Streckenteile werden in der Serie grundsätzlich erst im Finale gefahren, somit kommen alle Fahrer auf genügend Fahrzeit und natürlich auch Fahrspaß. Wer weiß, vielleicht finden wir in Vellahn auch einen zukünftigen Star der Scene.“
Die Nennungen sind unter https://www.hardenduro-germany.de/registration-1-vellahner-adac-hardenduro-11-08-2019/ möglich. Für 55,00 Euro gibt es dabei das rundum sorglos Paket für die Fahrer. Im Nenngeld sind bei der HardEnduroSeries Germany grundsätzlich auch die Startnummern und Transponder inbegriffen.
Wichtig für das Rennen ist das man eine Lizenz benötigt, dabei ist es egal ob man nun Internationale Lizenz, A-,B-,C-Lizenz oder DMSB Racecard vorweisen kann. Die DMSB Racecard ist für 19 Euro im Voraus über die Webseite des DMSB oder die DMSB – APP problemlos zu lösen.
Der MC Vellahn ist seit einiger Zeit damit beschäftigt die Strecke fürs Event vorzubereiten. Inbegriffen ist neben der Endurocrossstrecke auch ein Abschnitt mit einigen Auffahrten, die im Sand durchaus die sprichwörtliche „Spreu vom Weizen“ trennen können.
Alle weiteren Infos und auch die Nennungen sind unter www.hardenduro-germany.de zu finden.
PA: Denis Günther, Fotocopyright: TK420 / Toni Keller
Enduro Trophy in Rothenfels: Spannende Rennen mit sehr knappen Ergebnissen! In Rothenfels sind die Enduristen unter sich. So versteckt wie der Campingplatz, ist auch die Endurostrecke. Das Publikum kommt hier leider nicht voll auf seine Kosten, da die Protagonisten meist allein im Wald unterwegs sind. Trotzdem hat die Strecke ihren Reiz...

Die gelungene Kombination aus schnellen Forstwegen, Waldauffahrten und Wurzelpassagen machten die beiden Rennläufe sehr spannend. Zur Freude des Veranstalters, waren sehr viele ausländische Fahrer an der Startlinie zu finden, vor allem Slowenien galt als zweitstärkste Teilnehmernation!
Das Wetter zeigte sich Samstagmorgen von seiner besten Seite. Am Nachmittag kamen Wolken auf und sorgten für eine feuchte Abkühlung. Nach dem Wolkenbruch vom letzten Jahr kostete das die Fahrer aber nur ein Lächeln.
Rennen 1: Im ersten Lauf war die Strecke naturgemäß noch in Bestzustand. Trocken, jedoch nicht staubig. Optimale Bedingungen für die Rennen der Klassen E1, E2 und 45+. Das sorgte für spannendes Racing und knappe Ergebnisse. In der E1 konnte sich Dominikus Craigher den Sieg gerade mal mit 5 Sekunden Vorsprung sichern.
E1:
1. Dominikus Craigher
2. Simon Raffezeder
3. Sandi Pusnik
In der Klasse E2 ließ Markus Tischhart keine Zweifel an seiner Siegesambition aufkommen. Dahinter ging es knapp zur Sache. Platz 2 bis 4 lagen innerhalb von 15 Sekunden.
E2:
1. Markus Tischhart
2. Armin Marko
3. Frenk Konecnik
Auch bei den älteren Teilnehmern war es sehr spannend. Während Lokalmatador Günter Schopohl mit Roman Markl um den Heimsieg in Rothenfels battelte, gab es um die Plätze 2 bis 5 einen Kampf bis zur Ziellinie. Alle innerhalb von einer Minute. Leider ging Roman in der letzten Runde der Sprit aus und so fuhr Schopohl souverän seinen ersten Saisonsieg entgegen.
Hier die besten drei 45+
1. Günter Schopohl
2. Josef Podlipnig
3. Marko Omar Al Hiasat

Am Nachmittag zeigten dann die Profis, die Junioren und die Klasse E3 ihr können. Die Strecke hatte natürlich unter dem ersten Lauf gelitten und war schon leicht „zerbombt“. Ein paar leichte Regengüsse kühlten die Fahrer und Zuseher zwischendurch etwas ab. Die schnelle Strecke verlor zusehends an Grip.
Im Meisterschaftslauf kämpfte Walter Feichtinger mit Matthias Wibmer rundenlang um die Führung. Knapp vor der letzten Runde stürzte Wibmer im Zielbereich an 2. Stelle liegend schwer und musste das Rennen vorzeitig beenden. Philipp Schneider konnte so noch vor Ablauf der Rennzeit an ihm vorbeiziehen und sich den 2. Platz sichern. Walter Feichtinger konnte damit seine Führung in der Meisterschaft weiter ausbauen. Philipp Schneider ist ihm jedoch weiterhin auf den Fersen. Noch ist alles offen!

Profi:
1. Walter Feichtinger
2. Phillipp Schneider
3. Matthias Wibmer
4. Thomas Reichhold
5. Florian Reichinger

In der Klasse Junior siegte Manuel Mönig 25 Sekunden vor einem entfesselt fahrenden Thomas Hecher (iBi Racing Team). Im Kampf um Platz 3 konnte sich Benedikt Leitner vor Lukas Orthacker durchsetzen. Die junge Slowenin Tjasa Fifer verpasste nur knapp eine Top10 Platzierung. Im Ziel hatte Sie gleich viele Runden wie der Sieger, -Hochachtung.!!
1. Manuel Mönig
2. Thomas Hecher
3. Benedikt Leitner
In der Klasse E3 holte sich Aleks Mlekuz mit über zwei Minuten Vorsprung überlegen den Sieg. Dahinter matchten sich Rene Pfatschbacher, Andreas Striessnig und Rüdiger Wolfgruber um die restlichen Podestplätze.
E3:
1. Aleks Mlekuz
2. Rüdiger Wolfgruber
3. Andreas Striessnig

Mit dem Auslaufen der Enduro- Trophy am Ende der Saison war diese Veranstaltung naturgemäß die letzte dieser Art in Rothenfels. Wie gut das Verhältnis zwischen Grundbesitzer und Veranstalter ist kann man daran erkennen, dass Veranstalter Peter Bachler einen wirklich netten Preis vom Grundeigentümer Philipp Steiner überreicht bekommen hat.
Um das Rennen in Rothenfels ist es wirklich schade, es zählt zu den absoluten Top Locations in Österreich!!!
Der nächste Event der Enduro Trophy folgt am 14. September in Möderbrugg, mit der legendären Runde über drei!! Berge... see you there!!!
Link: www.enduro-trophy.com

Bericht: Enduro-Austria, R.W., Fotos: J.Kundegraber
Vom 06. bis 08. September 2019 findet in der kleinen kroatischen Stadt Kunovac wieder das beliebte Extreme Enduro Lika statt. Die Veranstaltung mit dem mittlerweile bekannten Spitznamen "Land of the Wolf" zieht jedes Jahr auch viele bekannte Fahrer aus Österreich an...
Info: Es sind nur noch wenige Tage Zeit die Anmeldegebühr einzuzahlen. Alle Fahrer die bis zum 01. August nicht eingezahlt haben werden von der Fahrerliste gestrichen! Sollte sich jemand angemeldet haben und doch nicht an der Veranstaltung teilnehmen können, ersucht der Veranstalter dies per e-mail bekannt zu geben, da sich mehrere Fahrer auf der Warteliste befinden.
Homepage mit Infos: http://www.extremeendurolika.eu/
Zur Fahrerliste 2019:
http://www.extremeendurolika.eu/index.php/services/rider-list-2019
Fahrerlisten - Stand 23.07.2019:
https://extremeendurolika.eu/riders2019/gold.pdf
https://extremeendurolika.eu/riders2019/silver.pdf
https://extremeendurolika.eu/riders2019/bronze.pdf
Quellen: #extremeendurolika #landofthewolf7
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Die World Enduro Super Series geht in die zweite Saisonhälfte. Im Kampf um den diesjährigen ULTIMATE ENDURO CHAMPION führt Graham Jarvis vor Manuel Lettenbichler. Dritter ist Mario Roman. Der nächste Event sind die Red Bull Romaniacs...

Bei der 16. Ausgabe der Red Bull Romaniacs, einer der beliebtesten Enduro-Veranstaltungen, reisen die Teilnehmer von aus aller Welt nach Sibiu. Großbritannien hat mit 79 die meisten Teilnehmer, gefolgt von Deutschland mit 60 und Australien mit 31. Ein wahrhaft internationales Ereignis, an dem auch Fahrer aus Hongkong, Amerikanisch-Samoa und Indonesien teilnehmen werden.
Red Bull Romaniacs war schon immer eine Herausforderung und gilt seit langem als die härteste Hard Enduro Rallye der Welt, und das aus gutem Grund. Die weite und weitläufige Wildnis der Karpaten bereitet sich auf die 16. Ausgabe vor, die liebevoll als „Sweet 16“ bezeichnet wird.
Die Austragungsstadt Sibiu wird traditionell am Dienstag, den 30. Juli, mit dem berüchtigten Urban Prolog beginnen, bevor die Teilnehmer aus über 50 Nationen an vier extrem anspruchsvollen Offroad-Tagen in den umliegenden Bergen an den Start gehen.

Graham Jarvis ist der vierte Meisterschaftsführende in dieser Saison. Der Husqvarna-Pilot, der bereits sechs Red Bull Romaniacs-Siege verbuchen konnte, ist fest entschlossen, erneut auf dem Podium zu stehen und damit seinen Vorsprung an der Spitze der WESS-Wertung auszubauen.

Graham Jarvis
Alle anderen Protagonisten des Hard-Enduro werden versuchen, dem bereits 44-jährigen Jarvis seinen 7. Romaniacs Sieg zu verwehren. Nur 120 Punkte hinter ihm auf Platz zwei liegt Manuel Lettenbichler. Der Privatfahrer war während der gesamten Serie in Topform und rückte den bahnbrechenden Sieg immer näher. Im Jahr 2018 war er einer der besten Fahrer und wird voraussichtlich erneut um den Sieg kämpfen.

Wade Young
Dreißig Punkte hinter Lettenbichler ist mit Mario Roman auf dem dritten Platz ein weiterer Fahrer, der 2019 um Siege kämpft. Der Sherco-Fahrer möchte seine WESS-Bilanz unbedingt um einen weiteren Sieg ergänzen.
Wade Young, der letztjährige Sieger der Romaniacs wird heuer wohl auch ein Wörtchen um den Sieg mitreden. Er hätte letztes Jahr beinahe auch die WESS gewonnen, hat aber trotz zwischenzeitlicher Gesamtführung einige Rennen ausgelassen.
Der Spanier Alfredo Gomez (Husqvarna) lieferte 2019 einige der besten Leistungen seiner Karriere ab und stand kurz vor dem Sieg in der vierten WESS-Runde. Er verlor bei Punktegleichstand gegen seinem Teamkollegen Jarvis. Als mehrfacher Podiumsplatzierter bei Red Bull Romaniacs hat der Spanier das Zeug, an die Spitze zu gelangen.
Der amtierende WESS-Champion Billy Bolt (Husqvarna - GB) gewinnt mit einem starken fünften Gesamtrang in Runde vier wieder an Selbstvertrauen und beginnt, seine Verletzungen vor der Saison hinter sich zu lassen. In der Hoffnung, dieses Tempo in Rumänien fortzusetzen, wird Bolt zweifellos ein Fahrer sein, den man im Auge behalten sollte.

Taddy Blazusiak
Für Red Bull KTM Factory Racing liegt der Fokus in Rumänien bei der Rückkehr auf das Podium, das seit der zweiten Runde in Frankreich verpasst wurde, als Josep Garcia (ESP) Trefle Lozerien AMV anführte. Als einziger Rennsieger des Teams im Jahr 2019 liegt Garcia auf dem sechsten Gesamtrang vor seinen Teamkollegen Jonny Walker (GB), Taddy Blazusiak (POL) und Nathan Watson (GB). Während die „Klassik“ Enduro-Spezialisten Garcia und Watson ein Top-Five Ergebnis nicht stören würde, wissen sowohl Walker als auch Blazusiak, dass sie Podiumsergebnisse benötigen, um in den Titelkampf zurückzukehren.
Walker ist zweimaliger Gewinner der Red Bull Romaniacs und war 2018 Dritter in der Gesamtwertung. Er wird versuchen, seine Erfahrungen für das einwöchige Event zu nutzen. Blazusiak zeigte in den ersten Tagen des vergangenen Jahres eine starke Leistung, musste das Rennen jedoch wegen einer Lebensmittelvergiftung abzubrechen.
Auch Cyprian, Teasdale und Tarres streben Top-10 an:
Der tschechische Fahrer David Cyprian war 2018 Siebter. Seine Stärken liegen in Langstreckenrennen wie dem Red Bull Romaniacs. Der Südafrikaner Travis Teasdale ist ein weiterer Fahrer, auf den man achten muss. Er war 2018 Zehnter in der Gesamtwertung.

Travis Teasdale
Mit bis zu 34 Teilnehmern in der Gold-Klasse sind unter anderem der US-Amerikaner Keith Curtis (KTM), der Südafrikaner Matthew Green (Husqvarna) und Brett Swanepoel (Husqvarna), der Österreicher Michael Walkner (KTM), der Australier Chris Perry, Die Italiener Michele Bosi (Husqvarna) und Sonny Goggia (Husqvarna) sowie Israels Suff Sella mit dabei. Mit Sandra Gomez wird erstmals auch eine Frau in der Gold-Klasse an den Start gehen.
Was erwartet die Fahrer bei Red Bull Romaniacs?
Red Bull Romaniacs gilt als härteste Hard Enduro-Rallye der Welt und beginnt am Dienstag, dem 30. Juli, mit dem Stadtprolog in Sibiu, bevor es die Fahrer für vier Tage in die Wildnis der umliegenden Karpaten führt. Der mit 12 künstlichen Enduro-Hindernissen gefüllte Prolog am Dienstag sorgt für einen spektakulären Start in die 16. Ausgabe des Rennens, bei dem die Teilnehmer in einer Reihe von Qualifikationsrennen gegeneinander antreten, die die Startreihenfolge für den Eröffnungstag des Rennens festlegen.
Die vier Offroad-Tage sind ein echter Test für Ausdauer, Geschicklichkeit und oft auch Entschlossenheit. Ab der Morgendämmerung führt jeder Tag die Teilnehmer tief in bergiges Terrain, während sie isolierte Berggipfel erklimmen und über weite Gebiete der einspurigen Forstwirtschaft navigieren. Das Management von Maschine und Körper, das oft alleine und bis zu acht Stunden am Tag durchgeführt wird, ist der Schlüssel zum Erfolg in Rumänien.

Schau es dir live an:
Red Bull Media House - exklusiver Medienpartner von WESS - wird umfangreiche Live-Übertragungen der fünften Runde bei Red Bull Romaniacs auf Red Bull TV liefern. Der berüchtigte Sibiu-Prolog wird am 30. Juli live gezeigt, bevor die Kameras am letzten Off Road-Tag 4 am 3. August beim Gusterita-Bergaufstieg live gehen. So wird sichergestellt, dass der Moment des Sieges der fünften Runde nicht verpasst wird.
Die World Enduro Super Series geht mit dem fünften Lauf bei Red Bull Romaniacs vom 30. Juli bis 3. August weiter.
Championship Standings (After Round 4 of 8)
1. Graham Jarvis (Husqvarna - GB) 2690pts; 2. Manuel Lettenbichler (KTM - GER) 2570pts; 3. Mario Roman (Sherco - ESP) 2540; 4. Alfredo Gomez (Husqvarna - ESP) 2314; 5. Billy Bolt (Husqvarna - GB) 2155; 6. Josep Garcia (KTM - ESP) 2125pts; 7. Jonny Walker (KTM - GB) 2090pts; 8. Taddy Blazusiak (KTM - POL) 1900pts; 9. Nathan Watson (KTM - GB) 1631pts; 10. Travis Teasdale (KTM - RSA) 1610pts…
Fahrer 2019: https://www.redbullromaniacs.com/2019-edition/competitors-2019/
Red Bull Romaniacs Winners:
2018: Wade Young (Sherco)
2017: Graham Jarvis (Husqvarna)
2016: Graham Jarvis (Husqvarna)
2015: Jonny Walker (KTM)
2014: Jonny Walker (KTM)
2013: Graham Jarvis (Husaberg)
2012: Graham Jarvis (Husaberg)
2011: Graham Jarvis (Husaberg)
2010: Chris Birch (KTM)
2009: Andreas Lettenbichler (BMW)
2008: Graham Jarvis (Sherco)
2007: Cyril Despres (KTM)
2006: Michel Gau (KTM)
2005: Cyril Despres (KTM)
2004: Cyril Despres (KTM)
Red Bull Romaniacs Event Information:
Website: www.redbullromaniacs.com
Website: www.iRideWESS.com
Quellen: WESS, Photo credit: Future7Media
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