Erneut lädt der MSV Pfarrwerfen zu einem herausfordernden EnduroCross-Turnier im schönen Pongau. Am 15. Juni 2019 sind all jene herzlich eingeladen, die hungrig auf knackige Enduro-Hindernisse sind. Auf der etwa 700m langen Strecke, versehen mit Geländekanten und Obstacles aus Fels, Holz, Beton und Reifen, schlägt des Endurocrossers Herz höher. Ob erfahrene Pro’s oder jene, die ihre Fahrtechnik verbessern wollen, für alle ist was dabei. In den Vorrunden bleibt Gelegenheit zum Üben und Toben, bevor es dann in der fordernden Knock-Out-Phase um den Tagessieg in der großen und kleinen Hubraumklasse geht. Es winken Sachpreise und Pokale.
Wem das noch nicht genug ist, dem können wir ein besonderes Extra anbieten: Eine Elektroklasse mit einheitlichen KTM Freerides, die zur Verfügung gestellt werden! Ein neugieriger Blick in eine mögliche Zukunft, einfach mal was anderes probieren oder ehrgeizig um einen zusätzlichen Pokal kämpfen? Alles davon kannst du haben. Die Teilnehmer bekommen natürlich in einer Trainingssession die Gelegenheit, sich mit den Stromern vertraut zu machen, bevor um den Elektro-Pokal gekämpft wird. Bonus: die Leihbikes müssen nachher nicht gewaschen werden.
Wo: Auf dem Parkplatz der Bergbahnen Werfenweng in der Zaglau
Wann: 15. Juni 2019, ab etwa 10:00 Uhr, Siegerehrung um 15:00 Uhr
Wie: in durchwechselnden Gruppen zu 4-5 Fahrern, getrennt nur durch Hubraum, keine Altersklassen
Wer: max. 50 Fahrer werden zugelassen, so kommt jeder auf seine Kosten. In der E-Klasse max. 16. Die Fahreranmeldung öffnet am 26.Mai
Warum: Herausforderung und Spass am Fahren gibts garantiert. Fürs leibliche Wohl ist gesorgt und der Reinerlös der Bewirtung geht an eine Charity.
Weitere Infos unter: https://msv-pfarrwerfen.jimdo.com/events/
Auf euer Kommen freut sich der MSV Pfarrwerfen!
Quellen: MSC Pfarrwerfen

Der einzige reine Nachwuchscup im Endurosport in Österreich legte einen fulminanten Saisonstart hin. Selbst der jüngste Enduro Nachwuchs kennt kein schlechtes Wetter!... Knapp 50 Kinder und Jugendliche konnten sich am exklusiv für den Juniorendurocup gemieteten Offroad Track am RedBull Ring zwei Tage lang so richtig austoben.
Da blieb fürs Handy mal weniger Zeit, denn auch neben dem umfangreichen Programm stehen die Freundschaften der Kids im Fahrerlager untereinander hoch im Kurs. Wie schon im Vorjahr, wird der gesamte Samstag für Trainingseinheiten in Gruppen je nach Fahrkönnen genutzt. Neben den Stammtrainern werden auch immer Gasttrainer eingeladen, um den Kids die bestmögliche Unterstützung und Möglichkeiten bieten zu können.
Dieses Wochenende konnte Sebastian Enöckl als hochkarätiger Österreichischer Nachwuchsfahrer als Trainer gewonnen werden. Der Offroad Track wurde Tage zuvor neu aufbereitet und so waren die Bedingungen amTrainingstag perfekt. Die drohende Schlechtwetterfront kam dann in der Nacht wie vorhergesagt. Damit waren die Bedingungen am Renntag gänzlich andere. Doch Obmann Alex Janko und Cheftrainer Herbert Lindtner reagierten rechtzeitig auf die Umstände. Die Strecken wurden so angepasst, dass diese für alle fahrbar waren, die schnellsten dennoch gefordert wurden.

Speziell die Klasse JE4 (Motorrädern über 125ccm) gleich zu Beginn hatten die volle Streckenlänge vor sich und durch den Regen entwickelten sich die Steinauffahren in der 1 1/2h Renndistanz zu einer echten Aufgabe. Hier drückte Local und Gaststartern David Rinner dem Rennen seinen Stempel auf und gewann unangefochten vor Simon Raffezeder und Dominik Löffler.
Gleichzeitig konnten auch die Papas und Mamas für die Eltern/Kind Wertung am Rennen teilnehmen. Danach waren die jüngsten der Klasse E1 an der Reihe. Bis 50ccm kämpften sich die Kids in den schon tiefen Spurrillen und lehmigen Bedingungen tapfer eine halbe Stunde lang durch den Wald. Angefeuert von Eltern und Betreuern gab es im Ziel lauter strahlende Kinderaugen. Besonders freuen konnte sich Maximilian Freudenthaler über seinen ersten Sieg vor Sebastian Reven und Emil Bauer.
In der Mittagspause wurde dann die Strecke wieder adaptiert für den nächsten Umlauf der Klasse E3 bis 85ccm. In dieser Klasse geht es schon richtig zur Sache. Da haben selbst ambitionierte Hobbyracer keine Chance mehr. Die 85er‘l fliegen bereits am Begrenzer durch den Wald. Sehr spektakulär und toller Sound. Hier konnte sich ein im Juniorcup kein unbekannter Gaststarter und MX ÖM Fahrer zum Sieger krönen. Luca Hölzl siegte vor Österreich schnellsten Nachwuchs Dame Jana Schal (die übrigens am Tag zuvor bereits ein Teamrennen beim EnduroMasters gewinnen konnte). Dahinter der jüngere Bruder Nico Hölzl als Dritter.
Der letzte Lauf forderte dann die Kids der Klasse JE2 mit Bikes bis 65ccm. Auch hier waren die Kids mehr als gefordert, doch wuchsen diese über sich hinaus und steigerten sich mit der Aufgabe. Denn die Spurrillen waren durch die Rennen zuvor nicht weniger geworden, doch alle bissen die Zähne zusammen und kämpften sich 45min durch. Ein spannendes Duell gab es zwischen Ricardo Bauer und Luca Kropitsch welches Ricardo für sich entscheiden konnte. Der Junior von Track Manager am RedBull Ring Peter Bachler nutzte seinen Heimvorteil und so feierte Fabian Bachler seinen ersten Stockerlplatz beim Juniorcup.
Schlussendlich ein perfekter Auftakt in die Saison 2019. Die Location mit Fahrerlager, der Aussattung und der abwechslungsreichen Strecke wie immer ein Highlight. Die Organisation rund um Alex Janko hatte trotz Wetterkapriolen alles fest im Griff. Am meisten begeistern aber die Kinder, die mit der Aufgabe über ich hinaus wuchsen. Die nächste Veranstaltung findet 9.-10.6. 2019 in Türnitz im Rahmen des "Roots of Türnitz" statt.
Alle Infos zum Cup unter www.juniorendurocuo.at

PA: E.Ederer, Fotos unter www.sportpixel.eu
KTM KINI Alpencup 2019, 2nd. Race in Berkheim/Baden-Württemberg/DE. Berkheim – auf in die 2. Runde… Auf den grandiosen Auftakt in Rietz folgt mit der sprunggewaltigen Strecke in Berkheim/Baden-Württemberg ein weiteres Highlight im Kalender des KTM KINI Alpencup 2019. Der MSC Berkheim tritt in diesem Jahr bereits am 25./26. Mai 2019 auf den Plan und haut sich wieder in die Vollen um alles für das 2. Rennen der Saison vorzubereiten.
In Berkheim meist auch das Who-is-Who der regionalen Szene wie Frank Stefan, Wolf Jonas, Max vonHeuß, Vorjahressieger Fleissig Marco, usw. am Start, die einen neuen Mix in die Klassen bringen und sicherlich wieder für einen besonderen Pepp in den Rennen sorgen werden.
Unvergesslich auch der Whip-Contest unter den Fahrern im letzten Jahr, der neben unglaublicher Flugakrobatik auch das Titelbild des heurigen Plakates bescherte. Rasante Rennen, Fights um jeden Platz, spektakuläre Flugeinlagen und ein top motivierter MSC Berkheim steht bereit für das 2. Rennen der Saison – see you there….!!!
Daten, Fakten, Infos zum Rennen in Berkheim/Baden-Württemberg/DE
Was: 2. Lauf zum KTM KINI Alpencup 2019
Wann: 25./26. Mai 2019
Wo: DE-88450 Berkheim, Eichenried, Schottergrube Max Wild, Strecke MSC Berkheim
Wie: Lizenzfreie int. Amateur MX-Serie mit durchschnittlich 350 Startern pro Rennen
Strecke: Strecke mit vielen Sprüngen, erdig/lehmiger Boden
Anfahrt: siehe MSC Berkheim - Anfahrtsplan
Anmeldung: über Login – Rennen Berkheim/BaWü (ab sofort offen...)
Reglement: unter Button: KTM KINI Alpencup - Register: Reglement
Zeitplan: folgt in Kürze
Infos auf www.endurocross.at
Text: Bernhard Walch, Fotos: Thomas Schaber
Die Enduro-Europameisterschaft wechselt nächstes Wochenende, am 18. Und 19. Mai 2019, zum zweiten Lauf der vier Wettbewerbe in die Slowakei: Die ehemalige Bergbaustadt hat auch eine Tradition im Endurosport. Lange Zeit war das „Sport-Trainings-Zentrum für Offroad-Motorräder“ eine der größten Clubs in der Slowakei. Zahlreiche Wettbewerbe fanden hier statt, im letzten Jahr erst ein Lauf zur Slowakischen und zur Tschechischen Meisterschaft.
Die Fahrer und Teams der Europameisterschaft ziehen mitten in die Stadt auf den historischen Marktplatz wo das Fahrerlager und der Mittelpunkt der Administration untergebracht ist. Samstag und Sonntag werden die über 100 Fahrer aus 13 Nationen ab 9:00 Uhr auf die drei Runden ins Gelände geschickt. Dabei sind täglich rund 180 km zu fahren und in jeder Runde drei verschiedene Sonderprüfungen zu absolvieren. Die Siegerehrung findet am Sonntag ab 17:00 Uhr statt.
Zur Einstimmung dieser internationalen Veranstaltung wird bereits am Freitag Abend ab 18:00 Uhr eine offizielle Eröffnung-Zeremonie durchgeführt – zusammen mit kulturellen Darbietungen und einem Feuerwerk zum Abschluss.
Beim Saisonauftakt hat sich der tschechische Fahrer Kristof Kouble als Favorit herausgestellt. Hinter ihm liegen punktgleich der Schwede Albin Elowson und der Finne Eemil Pohjola. Doch in seiner slowakischen Heimat darf Thomas Hostinsky sicher nicht unterschätzt werden: Der Husqvarna-Fahrer führt in der Meisterschaftswertung seine Klasse, die Zweitakter bis 250 ccm, bereits an.
Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com
Termine 2019
6,/7. 4. Góis / Portugal (www.goismotoclube.pt/)
18./19.5. Brenzo / Slowakei (www.bmt1.sk)
29./30.6. Madona / Lettland (www.lamsf.lv/en/sports)
6. - 8.9. Heinola / Finnland (www.hemk.net/)
PA: Robert Pairan

Komplett staubfrei, top Grip, natürliche Hindernisse wie umgefallene Bäume, Baumstöcke, kleine Schlammlöcher, Wurzelwerk und flott zu fahren. So präsentierte sich die gut 8 KM lange Enduro-Runde entlang der Leitha in den Harrach-Auen entlang der Leitha. Rund 180 Fahrer erfreuten sich über den zugunsten des Muttertags abgeänderten Zeitplan, ohne auf das freie Training, den Prolog zur Startaufstellung und ein 3 Stunden Rennen nach Masters Manier verzichten zu müssen.
Klassisches Nopp-out:
Für den Enduro Masters Gesamtsieger der Klasse E35 Florian Noppinger (MSC Moosbach/Terra X-Dream) war die Rennveranstaltung nach einem kräftigen Abflug in der Prologrunde zu Ende. Mit Gehirnerschütterung und Rückenzerrung gab es dann aus dem KH aber zum Glück gleich positive Rückmeldung, das zumindest sonst nichts Schlimmeres passiert ist. Michael Feichtinger (HQV, MSC Mattighofen/Terra X-Dream) siegte dann in der Klasse E35 wie schon beim Auftaktrennen in souveräner Art als Tagesschnellster aller Einzelfahrer.

MSC Mattighofen auf 1 und 2 in der Teamwertung:
MX Pilot Alex Pölzleithner erreichte mit seinem Teampartner (beide MSC Mattighofen) bei seinen ersten Masters Antritt gleich Platz zwei der Teamwertung. Der Tagessieg ging mit souveränen Vorsprung an deren MSC Kollegen Florian Reichinger (Terra X-Dream) und Walter Feichtinger (Schruf Racing).
Neues Siegergesicht:
Mit Rene Gantner (KTM HSV Wels) ex Motocross top 10 ÖM Pilot und auch Sixdays Brazil Teilnehmer gibt es nun wieder ein neues Siegergesicht in der Klasse E 45. Platz 2 dieser Klasse ergeht an Gotti Wieser (HQV, Golden Bunny Racing/Terra X-Dream) der nach dem dritten Platz in Wimpassing nun wieder eine Stufe höher am Podium steht!
Doppelsieger bei jung und alt:
Nach dem Auftaktsieg glänzte Sven Mayerhofer (Yamaha, E.A.R.T-Helten Racing) abermals und gewinnt auch das zweite Rennen zum Enduro Masters in der Juniorenklasse. Auch bei den Oldboys gewinnt Michael Jentl (KTM, Euromotors) mit eindeutigem Vorsprung zum zweiten mal und übernimmt somit klar die Gesamtführung dieser Klasse.
Drittelklausel bei Team Mixed bürgt für Spannung bis zum Rennende:
Wegen der Drittelklausel in der Team Mixed Wertung (die Dame muss mind. ein drittel der Rennrunden absolvieren) gibt es in dieser Wertung immer volle Action bis zum Rennende. Schlussendlich konnte Team Jana Schal/Dominik Löffler (Terra X-Dream/EC Granitbeisser) das Rennen für sich entscheiden. Platz zwei ergeht Team Terra X-Dream Sarah Pöcksteiner mit Lebensgefährten Sandro Allemann und Platz drei an das Ehepaar Christine und Christian Strengberger.

Ergebnisse:
Teamklasse
1. Florian Reichinger, MSC Mattighofen/Terra X-Dream und Walter Feichtinger, MSC Mattighofen/Schruf Racing
2. Clemens Forthuber und Alex Pölzleitner, MSC Mattighofen
3. Dominik und Andreas Leimhofer, EC Gravel Pit/ MRC 17er
Klasse Junior
1. Sven Mayrhofer, Yamaha E.A.R.T. Helten Racing
2. Simon Friedl Hail, Racing
3. Gerald Pernsteiner, MSC Kirchschlag
Klasse E 35
1. Michael Feichtinger, Terra X-Dream/ MSC Mattighofen
2. Kevin Mittendorfer, Terra X-Dream
3. Iby Jeremias
Klasse E 45
1. Rene Gantner, HSV Wels
2. Gotti Wieser, Golden Bunny Racing/Terra X-Dream
3. Andreas Werner, MSC Wildalpen
Klasse Oldboys
1. Michael Jentl, Euromotors Graz
2. Roland Neudorfhofer-Myslik, Eckl Racing
3. Günter Wieshofer, Twinshock Guru- Zweirad Reitbauer
Team Mixed
1. Jana Schal, Terra X-Dream und Dominik Löffler, EC Granitbeisser
2. Sarah Pöcksteiner und Sandro Allemann, Terra X-Dream
3. Christine und Christian Strengberger
Link: Zu den Ergebnislisten Speedworld Enduro 2019
Link: http://www.enduromasters.at/em/

PA: Joe Lechner
Es geht schlag auf schlag für die Stollenfraktion am Spielberg - Nach dem (leider etwas verregneten) „Junior Enduro Cup“ am vergangenen Wochenende, steht das nächste Enduro Event unmittelbar vor der Tür. Am kommenden Samstag trifft sich Österreichs Elite ein weiteres Mal, um für die Enduro- Trophy auf Punktejagd zu gehen.
Die Junior Cup Rider haben mächtig Schlamm aufgewirbelt, deshalb wird kurzer Hand der Bagger vor dem ÖM-Start am Spielberg nochmal seine Runden drehen. Die Wetterprognosen sehen vielversprechend aus, -so steht dem 2. Trophy Lauf 2019 nichts mehr im Wege.
Die Onlineregistrierung endet mit 13. Mai, 20.00 Uhr. Für kurzentschlossene gibt´s noch die bewehrte Vor- Ort- Anmeldung, die bis spätestens 30 min vor dem jeweiligen Rennstart, geöffnet ist!
Enduro- Trophy am Spielberg, -be a part of it
Quellen: P. Bachler

Der Spanier Mario Roman hat erstmal die Führung im Kampf um die diesjährige WESS Krone übernommen. Er gewann den ersten Lauf der World Enduro Super Series 2019 in Portugal. Der Sherco Factory Racing-Star zeigte sich sehr entschlossen und fuhr gegen Ende des Rennens vor seinem Teamkollegen Wade Young (RSA)auf das Podium. Dritter wurde Manuel Lettenbichler (KTM-GER).
Nach zwei Tagen mit actiongeladenem Endurocross- und City Prolog-Rennen war die Bühne bereit für das Hard Enduro-Hauptrennen. Unter den 300 Teilnehmern nahmen über 50 Pro-Fahrer den anspruchsvollen zweistündigen Kurs in Angriff. Dieser Kurs musste zweimal absolviert werden.
Alfredo Gomez (ESP) von Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing führte zu Beginn das Feld an, 15 Sekunden später folgte Taddy Blazusiak (POL) von Red Bull KTM Factory Racing. Bei der ersten großen Felsstufe im Flussbett hatte Blazusiak Gomez eingeholt und überholte mit Manuel Lettenbichler im Schlepptau.

In der Mitte der ersten Runde änderte sich die Reihenfolge. Mit wahnsinnigem Tempo übernahm Lettenbichler die Führung. Er schaffte es, sich 5 Minuten Vorsprung auf Billy Bolt (Husqvarna - GB), Jonny Walker (KTM - GB) und Graham Jarvis (Husqvarna - GB) herauszufahren. Mario Roman ist bis dahin bereits auf Platz 5 zurückgefallen. Blazusiak auf P6.
Angriff von Mario Roman:
Lettenbichler startete mit 6 Minuten Vorsprung in die zweite Runde. Bis dahin blieb er fast fehlerfrei und sah stark aus.
Roman und Young gingen jetzt ebenfalls an ihr Limit und steigerten ihr Tempo unter den sich verschlechternden Bedingungen. Das Duo schaffte es Lettenbichler zu überholen, der im entscheidenden Moment seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen musste. Roman enteilte Young und Lettenbichler, setzte seine Sherco in Front und holte sich den Eröffnungssieg der WESS-Saison. Young wurde mit vier Minuten Rückstand Zweiter.
Knapp dahinter kam Graham Jarvis ins Ziel. Es gab aber während des Rennens einen Markierungsfehler der für Verwirrung sorgte. Im Ziel wurde Jarvis Zeit revidiert. Lettenbichler war nun wieder dritter und Jarvis auf P4. Bolt wurde 5. und Walker auf P6.

Die Sieger im Interview:
Mario Roman: “Ich fühle mich großartig. Es ist so gut, den Sieg zu holen. 2016 war ich ungefähr eine Minute hinter Alfredo und dann zwei Jahre hintereinander hatte ich mechanische Probleme mit meinem Bike. Aber ich habe immer an mich geglaubt und wusste, dass ich es in diesem Jahr schaffen könnte. In der ersten Runde lag ich auf dem fünften oder sechsten Platz und konnte die ersten beiden nicht sehen, aber im weiteren Verlauf des Rennens fühlte ich mich stärker und konnte 100% Druck ausüben und die anderen nacheinander überholen. Die Strecke war in der zweiten Runde sehr viel schwieriger und ich wusste, dass ich auf diesen schwierigen Abschnitten die Zeit gutmachen kann.”
Wade Young: “Es fühlt sich toll an, heute Zweiter zu sein. Irgendwann war ich auf dem sechsten Platz und es mangelte mir an Selbstvertrauen, nachdem ich in einem der Flüsse zu kämpfen hatte - das hat einen großen Teil meiner Energie verbraucht. Ich kam jedoch stark zurück und gegen Ende begannen die Leute müde zu werden, Da konnte ich ein wenig steigern.”
Manuel Lettenbichler: “ Ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis und hatte insgesamt ein sehr gutes Rennen. Ich wusste zunächst nicht, dass der Abstand zu den anderen so groß war. Ich habe versucht, in der zweiten Runde das gleiche Tempo zu halten, aber Mario und Wade müssen geflogen sein. Ich denke, sie haben sich wahrscheinlich gegenseitig gepusht und es geschafft ein gutes Tempo zu halten als es richtig hart wurde. Graham hat mich auch an einigen Stellen eingeholt, aber ich konnte vorne bleiben. Ich musste in der ersten Runde anhalten, um eine Brücke zu bewegen, was mich einige Zeit gekostet hat, aber zum Glück haben sie mir das zurückgegeben und ich bin mit dem dritten Platz davongekommen. Es wäre schön gewesen, den Sieg zu holen. Ich bin aber auch so mit meiner Fahrt zufrieden und es war ein guter Start in die diesjährige WESS-Meisterschaft.”

Results – Round 1: Toyota Porto Extreme XL Lagares
1. Mario Roman (Sherco - ESP) 4:01:43.21
2. Wade Young (Sherco - RSA) 4:05:59.04 +4:15.83
3. Manuel Lettenbichler (KTM - GER) 4:07:09.68 +5:26.47
4. Graham Jarvis (Husqvarna - GB) 4:07:16.12 +5:32.91
5. Billy Bolt (Husqvarna - GB) 4:15:19.68 +13:36.47
6. Jonny Walker (KTM - GB) 4:29:26.58 +27:43.37
7. Alfredo Gomez (Husqvarna - ESP) 4:34:51.08 +33:07.87
8. Taddy Blazusiak (KTM - POL) 4:53:58.02 +52:14.81
9. Travis Teasdale (KTM - RSA) 5:01:43.91 +1:00:00.70
10. Jonathan Richardson (Husqvarna - GB) 5:11:22.83 +1:09:39.70
2019 World Enduro Super Series Standings (after round 1)
1. Mario Roman (Sherco - ESP) 1000 points
2. Wade Young (Sherco - RSA) 850 pts
3. Manuel Lettenbichler (KTM - GER) 770 pts
4. Graham Jarvis (Husqvarna - GBR) 690 pts
5. Billy Bolt (Husqvarna - GB) 610 pts
6. Jonny Walker (KTM - GB) 570 pts
7. Alfredo Gomez (Husqvarna - ESP) 530 pts
8. Taddy Blazusiak (KTM - POL) 490 pts
9. Travis Teasdale (KTM - RSA) 460 pts
10. Jonathan Richardson (Husqvarna - GB) 430 pts

Website: www.iRideWESS.com
Serie:
Round 1: Toyota Porto Extreme XL Lagares (Portugal) May 10-12
Round 2: Trèfle Lozérien AMV (France) May 17-19
Round 3: Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble (Austria) May 30-June 2
Round 4: Hixpania Hard Enduro (Spain) June 21-23
Round 5: Red Bull Romaniacs (Romania) July 30-August 4
Round 6: Hawkstone Park Cross Country (United Kingdom) September 21-22
Round 7: BR2 Enduro Solsona (Spain) October 5-6
Round 8: GetzenRodeo (Germany) November 2
Video: Jonny Walker nimmt ein Bad:
Quelle: WESS Promotion GMBH (Englisch), Photo credit: Future7Media, Video: Red Bull Motorsports
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