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Rennkalender 2026

ÖM   EM   WM   ISDE   HEWR

SuperEnduro   HEWC   HEWR

Klim

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Enduro-Spezialist Lars Enöckl mit Erfolgserlebnis beim "Trèfle Lozérien AMV": Der zweite Bewerb der "World Enduro Super Series" (WESS) führte den niederösterreichischen Hard-Enduro-Spezialisten Lars Enöckl auf für ihn nicht alltägliches Terrain. Der französische Enduro-Klassiker "Trèfle Lozérien AMV" wird im klassischen Wettkampfmodus bestritten. Das heißt, die technischen Schwierigkeiten halten sich in Grenzen, dafür ist das Tempo auf den Sonderprüfungen sagenhaft hoch. Lars Enöckl konnte seine X-GRIP-Husqvarna unter mehr als 600 Startern auf den 24 Gesamtrang pilotieren, in seiner E3-Klasse wurde er Vierter.

Das "Trèfle Lozérien AMV" führt an den drei Renntagen mehr als 600 Kilometer durch das französische Departement Lozére. War der Kurs im vergangenen Jahr staubtrocken und schnell, so haben Regen und Schlamm das Rennen in diesem Jahr ausgesprochen rutschig und schwierig gemacht. Speziell die schnellen Cross-Passagen auf nassem Gras ließen jede Sonderprüfung zum Husarenritt werden.

Lars Enöckl: "Das Rennen war sehr intensiv. Es hat geregnet und war sehr kalt. Diese Bedingungen haben Alles sehr spannend gemacht. Fahrerisch habe ich am ersten Tag ein wenig gebraucht, um mich an die Sonderprüfungen zu gewöhnen, auch ein Sturz war dabei. Mit jedem Kilometer bin ich aber besser mit den Bedingungen und dem rutschigen Kurs zurecht gekommen. Die Zeiten in den Sonderprüfungen wurden auch immer besser. Am letzten der drei Tage war es wirklich sehr ok. Ich bin mit Gesamtrang 24 wirklich zufrieden. Und der vierte Platz in meiner E3-Klasse freut mich auch sehr. Das klassische Enduro ist nicht so ganz meine Welt, daher bin ich zufrieden, hier gute Punkte für die WESS-Gesamtwertung gesammelt zu haben."

Die "World Enduro Super Series" macht als nächstes Station in Österreich. Beim "Erzbergrodeo" in der Steiermark (30. Mai – 2. Juni) kann Lars Enöckl seine Hard-Enduro-Fähigkeiten wieder voll ausspielen.

 

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PA: C.Panny, Fotos: Carmen Mayr

 

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KTM EXC 2020 Presse Launch Spanien: Am 20.05.2019 war es soweit. Die von vielen lang ersehnten KTM EXC Enduromodelle für die Saison 2020 wurden in Bassella/Spanien vorgestellt. Keine geringeren als Jonny Walker und Taddy Blazusiak haben die neuen Modelle vorgefahren und der Motorradpresse präsentiert.

KTM hat bei der Modellpflege bewusst auf große Neuentwicklungen - bis auf eine Ausnahme - verzichtet und sich auf die radikale Verbesserung und Weiterführung bewährter Konzepte entschieden. So konnte bei allen Kubaturen das Gewicht gedrückt und die Zuverlässigkeit gesteigert werden.

Die 2020er KTM Modelle werden von neuen und noch effizienteren Motoren angetrieben. Sie besitzen ein überarbeitetes Fahrwerk mit einer verbesserten WP XPLOR-Federung, ein geschärftes Handling, ein neues Bodywork, einen neuen Luftfilterkasten, ein neues Kühlsystem und eine neue Auspuffanlage. Mit einem hochwertigen NEKEN-Lenker, Brembo-Bremsen, No-Dirt-Fußrasten und CNC-gefrästen Naben mit Giant-Felgen wird die KTM EXC 2020 zu den schnellsten und extremsten Enduros am Markt.

Als besonderes Highlight zum 25 jährigen Jubiläum des Erzberg Rodeos hat KTM für die kommende Saison die KTM EXC 300 TPI Erzbergrodel Limited Edition (500 Stück) auf den Markt gebracht. In dieser Konfiguration wird das Motorrad „ready to race“ für die härtesten Rennen der Welt angeboten. Die Liste der Extras umfasst neben den obligatorischen supersoft Reifen bereits Lüfter, Kühlerschützer, Motorschutz, Bremsscheibenschutz vorne und hinten, geschlossenen Handguards und Bergeschlaufen – also im Grunde genommen wirklich bereit für das Harescramble am Iron Giant!

Auch die SixDays Modelle glänzen wieder mit diversen Powerparts wie zum Beispiel Lüfter für die 4T-Motorräder, gefräster Gabelbrücke, Schnellversteller der Federvorspannung an der Gabel, Mapping Schalter und natürlich dem Dekor, welches für 2020 in Anlehnung an den Austragungsort der ISDE in Portugal gestaltet wurde.

Weiters wurde eine komplette Neuentwicklung enthüllt: Die KTM EXC 150 TPI. Dieses Motorrad wurde von vorne bis hinten neu überdacht und konstruiert und stellt für viele junge Fahrer und Anhänger der leichten und einfach zu bewegenden Motorräder eine ernstzunehmende Option dar! Agiles Handling und ein breites nutzbares Drehzahlband werden versprochen – aber mehr dazu im finalen Bericht.

 

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Die wichtigsten Novitäten im Überblick:

KTM EXC 2-stroke:

- Überarbeitetes Chassis mit mehr lateraler und Torsionssteifigkeit
- Der Verzicht auf den Kickstarter (kann nachgerüstet werden)
- Neu konstruierter Öltank
- Erweiterung um einen Umgebungsdrucksensor für schnelleres Ansprechverhalten auf Änderung der Seehöhe
- Neue Abgasanlage – Birne mit Rippen für mehr Steifigkeit an den neuralgischen Stellen
 
KTM 4-stroke:

- Wie bei den 2T Modellen überarbeiteter Rahmen
- Kompletter Verzicht auf eine Kickstarter (Nachrüsten nicht mehr möglich)
- Überarbeitete Zylinderköpfe mit höherer Verdichtung an allen Modellen
- Neue dreiteilige Abgasanlage

Nach der Präsentation geht es zum Test ins Gelände. In Kürze folgt dann hier auf Enduro-Austria der ausführliche Bericht zu den neuen KTM Modellen.

Link: Alle Modelle auf  https://www.ktm.com/at/enduro/

 

KTM EXC Modelle 2020:

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KTM 150 EXC TPI 2020

 

 

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KTM 250 EXC-F Six Days 2020

 

  

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KTM 250 EXC-F 2020

 

 

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KTM 250 EXC TPI 2020

 

 

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KTM 300 EXC TPI Erzbergrodeo

 

 

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KTM 300 EXC TPI 2020

 

 

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KTM 350 EXC-F Six Days 2020

 

 

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KTM 350 EXC-F 2020

 

 

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KTM 450 EXC-F Six Days 2020

 

 

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KTM 450 EXC-F 2020

 

 

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KTM 500 EXC-F Six Days 2020

 

Senior Product Manager Offroad Joachim Sauer zur neuen KTM 2020:

„Die neuen KTM EXC-Enduros sind zu allem bereit. Angesichts brutaler Herausforderungen wie der World Enduro Super Series, welche klassische Enduro-Rennen ebenso beinhaltet wie einige der härtesten Events der Welt, müssen die KTM EXC-Modelle auf extreme Bedingungen vorbereitet sein. Dank der Bemühungen unserer Entwicklungsteams in aller Welt, welche selbst leidenschaftliche Motorradfahrer sind und die Wünsche unserer Kunden verstehen, und dank unserer Werksfahrer, die unsere Bikes ultimativen Langzeittests unterziehen, verbessern wir unsere unerreichten Enduros mit atemberaubender Geschwindigkeit weiter. Die KTM EXCs des Jahres 2020 stellen eine neue Generation von Enduros dar, die auf eine herausragende Ahnenreihe zurückblicken und mit den neuesten Innovationen aufstrebende Enduristen und Profis in gleichem Maße zufriedenstellen."

Um auch noch das letzte Quäntchen Performance aus den neuen KTM EXCs herauszukitzeln, hat KTM eine hochwertige Auswahl an KTM PowerParts entwickelt, mit denen Fahrer ihre Maschinen weiter aufwerten können. KTM-Enduro-Fans bieten sich außerdem eine breite Palette an Fahr-, Schutz- und Freizeitbekleidung in Form der KTM PowerWear, was sicherstellt, dass sie auf und abseits ihres Bikes immer READY TO RACE sind.

Alle Modelle auf  https://www.ktm.com/at/enduro/

 

Bericht: Enduro-Austria, T.B. Fotos: Enduro-Austria und KTM

 

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HardEnduroSeries Germany: Gutzeit dominiert den zweiten Saisonlauf in Crimmitschau. Der Veranstalter in Crimmitschau erhöhte den Schwierigkeitsgrad zum Vorjahr um ein Vielfaches. Die HardEnduroSeries Germany kam am letzten Wochenende an den Ort zurück wo vor einem Jahr alles begann. Bei erneut sommerlichen heißen Temperaturen gab es in Crimmitschau ein Rennwochenende der Extraklasse, denn mit dem Sächsischen Offroadcup und einem Superenduro am Samstagabend gab es reichlich Rennaction.

X-Grip Prolog Award

Der Renntag begann für die 157 Teilnehmer zunächst mit dem Prolog, dieser bestimmt bei der HardEnduroSeries Germany immer die Gruppeneinteilungen für den weiteren Renntag. Auf einer Sonderprüfungsähnlichen Runde waren die klassischen Enduro Fahrer diesmal leicht im Vorteil. Dies zeigt sich auch im Ergebnis, denn mit Tim Apolle und Kevin Nieschalk waren zwei Fahrer an der Spitze die Ihre Ausbildung ganz klar in diesem Bereich gemacht haben. Robert Scharl auf Platz 5 und Blake Gutzeit auf 6 hielten sich stattdessen noch etwas zurück, dies sollte sich aber am weiteren Renntag noch ändern.

 

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Gruppenrennen – Siege für Hentschel und Gutzeit

Aufgrund der Hitze und der langen anspruchsvollen Runde entschied man sich die Distanz auf 90 Minuten zu verkürzen. Dennoch waren die meisten Fahrer nach diesem Teil des Renntages schon völlig ausgepowert. Der HET Reinsdorf hatte in die Kiesgrube Gablenz / Crimmitschau eine kräftezehrende anspruchsvolle Runde gezaubert die den Titel Hardenduro zurecht trug.

Im ersten Gruppenrennen lieferten sich Tim Apolle und Leon Hentschel ein spannendes Duell. Die Führung wechselte auf der 20 Minuten langen Runde mehrfach. Am Ende setzte sich Hentschel allerdings durch und sicherte sich einen Platz in der ersten Reihe für das Finalrennen. Im zweiten Gruppenrennen war es Blake Gutzeit der fehlerfrei seine Runden drehte und den Heat vor Tobias Wittek gewinnen konnte.

Finale – Gutzeit schlägt zurück

Im Finale über 90 Minuten oder 4 Runden wurden auf der Runde weitere spektakuläre Abschnitte eingebunden. 83 Fahrer stellten sich hier der Herausforderung bei senkender Hitze. Glücklicherweise machten die Vorhergesagten Gewitter einen Bogen um die Strecke, denn sonst wären einige Hänge zu unbezwingbaren Gegnern geworden.
Den besten Start erwischte Tim Apolle gefolgt von Robert Scharl und Blake Gutzeit. Der Südafrikaner Gutzeit hatte an einen der ersten Berge einen kleinen Hänger und verlor etwas an Boden.

In Runde 2 hatte er dann aber bereits die Spitze übernommen und setzte sich etwas ab. Dahinter pendelte sich das Ergebnis auch ein, mit Tim Apolle auf Platz zwei und Robert Scharl als Dritter waren die Plätze auf den Podest bezogen.

 

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Die Seniorwertung war erneut eine klare Angelegenheit für Dirk Peter und bei den Junioren siegte zum zweiten Mal Louis Richter. Beide setzten sich damit bereits etwas von ihren Verfolgern ab. In der Gesamtwertung hat sich die Spitze hingegen weiter zusammengeschoben. Scharl führt weiterhin mit 2 Punkten vor dem neuen zweitplatzierten Blake Gutzeit und Tim Apolle. Auch Leon Hentschel auf Platz 4 hat mit 5 Punkten Rückstand noch alle Chancen für die zweite Saisonhälfte die am 11.08. in Vellahn fortgesetzt wird.

 

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PA: Denis Günther, Fotos: S.B. Foto / Silvio Bronst

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Enduro Trophy: 2. Lauf am Red Bull Ring: Eine Sternstunde von Philipp Schneider! Der 2.Lauf zur Enduro Trophy am Red Bull Ring in Spielberg sorgte heuer für einige Überraschungen. Der Red Bull Ring ist eher bekannt als leichte, aber kräfteraubende Strecke. Als Fahrer erinnert man sich da mitunter an staubige Hitzeschlachten im Hochsommer...

Dieses Jahr war vieles anders: Veranstalter Peter Bachler und sein Team haben die Runde etwas modifiziert. In diese neue Runde wurden mehr Elemente aus dem Trialparcours integriert und die durchschnittliche Rundenzeit auf ca. 10 Minuten angehoben. Es war jetzt keineswegs so, dass die Runde nicht zu schaffen war. Sie war aber immerhin so knackig, dass einige Fahrer manche Passagen zweimal anfahren mussten.

 

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Bei den Profis kam später auch noch leichter Regen dazu, was zu einer Glanzleistung von Philipp Schneider führte, - dazu später. Der erste Lauf fand bei bestem Endurowetter statt. Die Strecke war vom Regen in der Vorwoche noch etwas rutschig, insgesamt jedoch ganz gut fahrbar. Die Abschnitte mit den glatten Steinen haben einigen Fahrer etwas Schweiß gekostet. Dennoch: Optimale Bedingungen für gutes Racing. Insgesamt waren im ersten Lauf 100 Fahrer am Start.Das Ergebnis: Klasse E1: 1. Felix Wegleitner 2. Ulrich Mayer 3. Dominikus Craigher

Klasse E2:

1. Markus Tischhart

2. Paul Moser

3. Christoph Hasler

Klasse 45+

1. Josef Podlipnig

2. Roman Markl

3. Gerald Salbrechter

 

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Der 2. Lauf startete nach der gesetzlich vorgeschriebenen Mittagspause, pünktlich um 14.00 Uhr. In der Einführungsrunde zu diesem Meisterschaftslauf hat es zwar schon etwas getröpfelt, die Strecke war jedoch noch in optimalen Zustand. Es gab keine Staubentwicklung und die Steinpassagen waren vom ersten Lauf schon trocken gefahren.

Kurz nach dem Start zum Rennen stellte sich allerdings leichter Regenschauer ein. Das kurze Nass machte die Oberfläche etwas rutschig. Es war sehr interessant zu beobachten, wie die Profis ihre gewohnte Linie im Trialpacours nicht mehr halten konnten und begannen neue Spuren zu suchen. Philipp Schneider erwischte den besten Start und konnte mit dem einsetzenden Regen seine Technikskills perfekt ausspielen. Während die meisten anderen Piloten Probleme bekamen konnte nur Toni Mulec seinen Speed mitgehen. Dieser schaffte es schließlich auch Schneider zu überholen. Philipp hat zwar noch bis zum Rennende voll gepusht, musste sich aber mit Tagesrang 2 begnügen. Da Mulec keine österreichische Lizenz besitzt, feiert Philip Schneider seinen ersten Meisterschaftssieg, -Gratulation!

Klasse Profi:

1. Toni Mulec
2. Philipp Schneider
3. Walter Feichtinger
4. Matthias Wibmer
5. Florian Reichinger

Klasse Junior:

1. Matthias Bachner
2. Maurice Egger
3. Alexander Neuhold

Klasse E3:

1. Aleks Mlekuz
2. Lukas Wimmer
3. Andreas Striessnig

 

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Im 2. Lauf waren ebenfalls weit über 100 Fahrer am Start. Der Red Bull Ring ist für die Fahrer immer angenehm. Anders als bei anderen Rennen muss man nicht lange nach der Strecke suchen. Man kann auch locker in das Fahrerlager reinfahren und seinen Parkplatz suchen, ohne in Gefahr zu laufen einen Kilometer retour schieben zu müssen. Nebenbei gibt’s auch eine Bike Waschanlage und exzellente Verköstigung.

Wer sehen will wo richtig Geld investiert wird, muss sich nur auf die Tribüne des Red Bull Rings setzen. An diesem Tag waren zufällig auch einige Autorennen. Diese waren sogar für Motorradinteressierte spannend. Die Fahrer hatten übrigens die gleichen Probleme mit dem Regen wie die Enduristen. Dort fährt man dann halt mal ins Kiesbett. Sieht angenehmer aus als ein Sturz mit der Enduro ;-)!

Vielen Dank an das Trophy Team für das großartige Rennen! Der nächste Event der Enduro Trophy findet am 20. Juli in Rothenfels statt. Am Tag darauf folgt dann der 2. Lauf zur internationalen Team- und Kids- Trophy.

Link: www.enduro-trophy.com 

Link: Enduro ÖM: Philipp Schneider feiert sein bestes ÖM-Resultat!

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Bericht: Enduro-Austria, R.W., Fotos: J. Kundegraber

 

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Der Spanier Josep Garcia hat in zweiten Runde der World Enduro Super Series im französischen Trèfle Lozérien AMV den Sieg errungen. Bei fordernden Bedingungen wurde der Red Bull KTM Factory Racing-Pilot zum ersten nicht-französischen Sieger in der 33-jährigen Geschichte des Rennens. Mit Jamie McCanney (GB) von Yamaha und Nathan Watson (KTM - GB) auf den Plätzen zwei und drei war es auch das erste Mal, dass der beste französische Fahrer außerhalb der Top-Drei platziert wurde.

Die zweite Runde der WESS-Meisterschaft 2019 war eine Herausforderung für die über 600 Fahrer. Kontinuierlicher Regen und gelegentlicher Nebel sorgten während der drei Renntage dafür, dass die 719 Fahrkilometer für alle körperlich und geistig anstrengend waren.

Mit dem Sieg an den Tagen eins und zwei startete Garcia als bester Fahrer in den dritten und letzten Renntag. Er hatte einen Vorsprung von 30 Sekunden vor McCanney und Jeremy Tarroux (Sherco - FRA). Als zweitschnellster nach McCanney im Eröffnungstest gewann Garcia die Tests zwei und drei. Danach wurde er erneut zweiter im vorletzten Test. Im 15. und letzten Spezialtest fuhr er dann auf Sicherheit und holte sich seinen ersten Sieg beim Trèfle Lozérien AMV.

 

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Hinter ihm gab es einen heftigen Kampf um die restlichen Podestplätze. McCanney, der am Morgen die schnellste Zeit im Eröffnungstest gefeiert hatte, setzte sich gegen seine Rivalen durch und holte sich den zweiten Platz. Die beiden Fahrer im Kampf um Platz 3 lagen vor der letzten Sonderprüfung nur eine Zehntelsekunde auseinander. Watson setzte sich letztendlich mit knapp über einer Sekunde vor Gauthier durch und sicherte sich in der Endphase des Rennens den letzten Podiumsplatz.

Mit Gautheier 4. Platz war es das erste Mal in der Geschichte des Events, dass kein französischer Fahrer in den Top 3 vertreten war. Nach einer starken Fahrt am zweiten Tag rutschte Tarroux auf den fünften Platz ab, Teamkollege Theo Espinasse (FRA) komplettierte die Top Sechs.

Die acht Runden umfassende World Enduro Super Series geht mit der dritten Runde beim österreichischen Red Bull Hare Scramble vom 30. Mai bis 2. Juni weiter.

 

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Die Sieger im Interview:

Josep Garcia (KTM - ESP): „Es ist unglaublich, meinen ersten WESS-Sieg im Jahr 2019 zu holen und als erster nicht-französischer Sieger hier bei Trèfle Lozérien ein Stück Geschichte zu schreiben. Die Bedingungen passten wirklich nicht zu mir - ich bin kein großer Fan von nassem, rutschigem Schlamm. Aber ich habe mich bei allen Spezialtests sehr angestrengt und alles ist perfekt gelaufen. Es war nicht einfach, direkt von Extreme XL Lagares hierher zu kommen, aber ich wusste, dass dieses Rennen für meine WESS-Meisterschaft wichtig sein würde. "

Jamie McCanney (Yamaha - GB): „Schon als ich anfing, die speziellen Tests hier in Frankreich zu absolvieren, wusste ich, dass Josep Garcia der Fahrer sein würde, den ich beobachten sollte. Wenn die Bedingungen nicht zu nass waren oder wenn sie für die 450er besser geeignet waren, konnte ich einige Tests gewinnen. Und das freut mich sehr. Aber Garcia war während der gesamten Veranstaltung wirklich stark. Ich bin seit einiger Zeit nicht mehr im Enduro-Sport unterwegs, habe erst eine Schulterverletzung und eine Operation hinter mir und mich dann auf Rallyes konzentriert. Es ist wirklich toll, hierher zu kommen und dieses Ergebnis zu erzielen. Trotz des Wetters war es eine großartige Veranstaltung. Ich kann nicht sagen, ob ich für weitere WESS-Rennen zurück sein werde, aber ich würde gerne in Hawkstone antreten, wenn mein Zeitplan dies zulässt. "

Nathan Watson (KTM - GB): „Ich bin sehr zufrieden mit dem dritten Gesamtrang. Dies ist dass erste Classic Enduro, dass ich seit diesem Event vor 12 Monaten gefahren bin. Ich war mir nicht sicher, was mich erwartet, aber ich war auch sicher, dass dieses Rennen zu mir passt. Ich hatte drei konstante Tage und hielt meine Pace 15 Sondertests aufrecht, was wirklich wichtig war. Ich habe es wirklich genossen, den 450 zu fahren - es hat mir sehr geholfen, unter diesen Bedingungen gut zu fahren. Es war richtig knapp vor dem letzten Abschlusstest, nicht einmal eine halbe Sekunde zwischen dem dritten und vierten Platz. Zum Glück habe ich es geschafft, das Rennen auf dem 3. Rang zu beenden. “

 

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Link: www.iridewess.com 

Ergebnisse: 2. Runde: Trèfle Lozérien AMV 2019

1. Josep Garcia (KTM - ESP) 01:03:07.557
2. Jaime McCanney (Yamaha - GB) 1:03:49.586 +42.029
3. Nathan Watson (KTM - GB) 1:03:55.612 +48.055
4. Julien Gauthier (Yamaha - FR) 1:03:57.013 +49.456
5. Jeremy Tarroux (Sherco - FR) 1:04:10.136 +1:02.579
6. Theo Espinasse (Sherco - FR) 1:05:04.311 +1:56.754
7. Christophe Nambotin (Gas Gas - FR) 1:05:10.817 +2:03.260
8. Emmanuel Albepart (Yamaha - FR) 1:05:21.908 +2:14.351
9. Jonny Walker (KTM - GB) 1:05:31.888 +2:24.331
10. Joe Wootton (Husqvarna - GB) 1:05:52.828 +2:45.271
14. Manuel Lettenbichler
15. Billie Bolt
16. Taddy Blazusiak
24. Lars Enöckl
25. Michael Walkner
25. Alfredo Gomez

 

WORLD ENDURO SUPER SERIES – 2019 SCHEDULE
Round 1: Toyota Porto Extreme XL Lagares (Portugal) May 10-12
Round 2: Trèfle Lozérien AMV (France) May 17-19
Round 3: Erzbergrodeo Red Bull Hare Scramble (Austria) May 30-June 2
Round 4: Hixpania Hard Enduro (Spain) June 21-23
Round 5: Red Bull Romaniacs (Romania) July 30-August 4
Round 6: Hawkstone Park Cross Country (United Kingdom) September 21-22
Round 7: BR2 Enduro Solsona (Spain) October 5-6
Round 8: GetzenRodeo (Germany) November 2

 

Quelle: WESS Promotion GMBH (Englisch), Photo credit: Future7Media

 

enduro-european championships

 

Den zweiten Fahrtag beim zweiten Lauf zur diesjährigen Enduro-Europameisterschaft im slowakischen Brezno gewann überraschend der Tscheche Kristof Kouble: Über die Hälfte der Zeit hatte der Vortagessieger Albin Elowson geführt, doch ein Getriebeschaden an seinem Motorrad setzte den Schweden vorzeitig schachmatt. Kurz vorher war schon dessen Landsmann Mikael Persson, der gestrige Gesamtdritte, nach einem Sturz mit Elektrikproblemen ausgefallen.

So konnte der erst 19jährige Junior Rony Kytönen aus Finnland auf den zweiten Platz der Gesamtwertung vor den Briten Jed Etcheles fahren. In dieser Reihenfolge war letztlich auch die Gesamtwertung über die beiden Tage und Kouble führt die Meiserschaftswertung in der Overall-Klasse an.

Alle beide Fahrer gewannen auch ihre Hubraumklasse: Kouble die Junioren-Klasse 2/3, Kytönen die Junioren-Klasse 1. Etcheles startet als Junior mit Kouble in der gleichen Klasse und wurde deshalb dort Zweiter.

Auf den vierten Platz in der Gesamtwertung des zweiten Tages kam der einzige Italiener am Start, der ehemalige Europameister Maurizio Micheluz, der die Klasse der 250ccm-Zweitakter gewann. Direkt dahinter auf dem fünften Platz der erst 17jährige Max Ahlin, der im Youth-Cup mit der 125er auf den fünften Platz in der Gesamtwertung fuhr.

 

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Bei den Damen gewann Audrey Rossat, die ehemalige Europameisterin von 2014: Die Französin profitierte auf der anspruchsvollen Strecke von ihrer großen Erfahrung und beendete den Tag mit den wenigsten Strafminuten – alle anderen Damen hatten, wenn sie überhaupt das Ziel erreichten, auch auf der Strecke Verspätung gehabt.

Wegen des schlechten Wetters mit heftigem Regen hatte der Veranstalter Teile der Strecke und der Sonderprüfungen entschärft. Das war auch gut so, denn es wurde trotzdem noch schwer genug – am Ende standen gerade einmal noch 70 der ursprünglich 107 am ersten Tag gestarteten Teilnehmer im Ziel.

Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com 

 

Termine 2019

6,/7. 4. Góis / Portugal (www.goismotoclube.pt/)

18./19.5. Brenzo / Slowakei (www.bmt1.sk)

29./30.6. Madona / Lettland (www.lamsf.lv/en/sports)

6. - 8.9. Heinola / Finnland (www.hemk.net/)

 

PA: Robert Pairan

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Der Vorarlberger Philipp Schneider holt am „Red Bull Ring“ das Punkte-Maximum: Als gelernter Hard-Enduro-Spezialist ist der Vorarlberger Philipp Schneider seit einigen Jahren mit stets steigender Formkurve auch in der Enduro-ÖM unterwegs. Am Samstag hat der 31jährige nun seinen bislang größten Erfolg in der ÖM eingefahren. Bei der "Enduro Trophy" in Spielberg wurde Philipp Schneider Lauf-Zweiter. Da Sieger Toni Mulec (SLO, Husqvarna) aber keine Lizenz hat, hat Schneider die ÖM-Wertung am "Red Bull Ring" gewonnen.

"Ich bin wirklich sehr zufrieden, in Spielberg der schnellste Österreicher gewesen zu sein", sagt Philipp Schneider, der aber doch auch ein wenig hadert: "Ich war knapp dran am Laufsieg, es hat dann aber nicht mehr gereicht. Ich war beim Start gut dabei und konnte danach auch die Führung übernehmen. Dann hat Toni Mulec aber extrem Druck gemacht und sich die Führung geholt. Ich habe dann gegen Ende auch nochmal voll aufgedreht, aber es ist sich nicht mehr ausgegangen. Aber das ist jedenfalls ein riesiges Ergebnis für mich und eine gute Motivation für das ErzbergRodeo in zwei Wochen."

 

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In der ÖM-Gesamtwertung bleibt Walter Feichtinger an der Spitze. Der KTM-Pilot aus Oberösterreich wurde am Spielberg hinter Mulec und Schneider Dritter: "Ich bin beim Start leider nicht so gut weg gekommen. Ich bin dann bei der Aufholjagd auch gestürzt und habe zwei Plätze verloren.

Nach etwa einer Stunde habe ich dann endlich einen guten Rhythmus gefunden und konnte mich noch auf Platz 3 pushen. Ich bin damit sehr zufrieden. Und ich muss sagen, die neue Streckenführung am 'Red Bull Ring' hat es ziemlich in sich." Walter Feichtinger addiert damit weitere wichtige Punkte auf sein ÖM-Konto.

 

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Für den bislang Führenden in der Junioren-Wertung lief es dagegen alles andere als gut. Der junge Kärntner Thomas Reichhold kam am "Red Bull Ring" heftig zu Sturz und muss nun Pause machen: "Mir hat's den Lenker verschlagen und ich bin etwa fünf Meter über eine Böschung abgeflogen. Hab' mir eine Gehirnerschütterung und mehrere Prellungen geholt. Das ist schon bitter, weil ich wirklich in Top-Form gewesen bin. Ich möchte mich auf diesem Wege aber speziell bei Andreas Koller bedanken. Er ist stehen geblieben, um mir zu helfen und hat gewartet, bis die Sanitäter da waren."

Andreas Koller (Husqvarna) vom MSC Steyrtal fuhr schlussendlich auf Platz 21. Thomas Reichhold dagegen musste im Krankenhaus versorgt werden. Er muss nun zumindest fünf Wochen pausieren. Wenn alles glatt geht, kann Reichhold schon beim nächsten ÖM-Lauf wieder einsteigen. Der findet nämlich am 20. Juli statt; wieder im Rahmen der "Enduro Trophy" in Rothenfels/Oberwölz in der Steiermark.

Link: www.enduro-trophy.com und https://www.austria-motorsport.at/ 

 

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PA: C.Panny, Fotos: J.Kundegraber

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  • Enduro EM: Albin Elowson gewinnt Tag 1 in Brezno / Slowakei
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