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Rennkalender 2026

ÖM   EM   WM   ISDE   HEWR

SuperEnduro   HEWC   HEWR

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Schlussakkord der Enduro-Trophy 2019: Während die Onlineanmeldung für Möderbrugg kurz vor Ladenschluss steht, ist parallel dazu bereits die Anmeldung für das „letzte Finale“ der Enduro- Trophy geöffnet! Am 05. und 06. Oktober hallt der Startschuss aus ´Djangos´ Flinte zum letzten Mal durchs Murtal! St. Georgen ist zum 17. Mal Schauplatz für das legendäre Finale der Enduro- Trophy.

Der Samstag steht wieder ganz im Zeichen der Enduro- Trophy und am Sonntag werden die Teamrider und Kids am „Bergmoarhof“ kräftig am Kabel ziehen, -mehr dazu demnächst!

 

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Vorerst noch ein paar Worte zum bevorstehenden Lauf in Möderbrugg:

Die Onlineanmeldung endete mit 09. September um 20.00 Uhr! Für Kurzentschlossene ist in gewohnter Manier die Nachnennung vor Ort bis spätestens 1 Stunde vor dem jeweiligen Rennstart möglich! Am Samstag werden mit der Enduro- Trophy, der Enduro ÖM und der GNES (Grand National Enduro Series) gleich drei Wertungen ausgefahren!

Letztere Serie geht ins Finale, -die aktuellen Zwischenstände sind in Kürze auf www.enduro-trophy.com  abrufbar!
Am Sonntag wird die internationale Team- Trophy und die iBi Kids- Trophy über die Bühne gehen.

Es ist angerichtet: Die perfekte Infrastruktur Rund um das Anwesen der Familie Hölzl kann sich heuer wirklich sehen lassen. Ein riesiges Fahrerlager, Zuseher Parkplätze, Tankzone und nicht zuletzt das Startareal befinden sich gut erreichbar direkt neben der L114. Vor allem die Schottergrube wurde erstklassig mit Reifenhindernissen, einer Steinsektion, zahlreichen Sprüngen uvm. adaptiert! Für die schwierigen Streckenteile gibt´s selbstverständlich wieder Umfahrungen!

Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle an die Firma Erdbau und Transporte Hölzl, die mit Ihrem tagelangen Einsatz, sowohl für Fahrer, als auch für Zuseher eine perfekte Kulisse in die Schottergrube gezaubert hat!!

Wir sehen uns am Wochenende...

 

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PA: Peter Bachler, Fotos: www.only-dirt.at 

Im Zuge des heurigen DIMOCO AspangRace 2019 konnten wir für euch noch ein paar Fahrerstimmen zum Rennen einholen. Benni Schöpf, Manuel Lettenbichler und Alfredo Gomez sowie Petra Muigg im Interview. Auch Killian Zierer schildert das Rennen aus seiner Sicht:

 

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Bernhard Schöpf: Ich hatte einen schlechten Start, konnte aber dann gleich mal gut „Boden machen“. Es war mit der Sicht extrem schlecht, ich konnte mich aber trotzdem auf Platz 4 vorkämpfen. Ich habe dann auch noch den Führenden Manuel Lettenbichler sowie den zweitplatzierten Phillipp Schneider und Alfredo Gomez auf Position 3 in Sichtkontakt bekommen und versucht vorzufahren. Es war für mich aber mit dem Staub so schwierig, dass ich für mich selbst entschieden habe bei diesem Staub nicht mehr auf Druck zu fahren. Ich konnte den Boden nicht mehr richtig erkennen und habe deshalb beschlossen das Rennen abzubrechen.

Ich glaube es waren insgesamt zweieinhalb Runden die ich gefahren bin. Die Entscheidung des Rennabbruchs ist mir nicht so schwer gefallen, da die ÖM ja heuer von Anfang an nicht mein Ziel war. Es wäre natürlich schon schön gewesen mit den Top-Jungs hier vorne mitzufahren aber ich kann es verkraften da ich eben nicht um den Titel mitfahre. Ich habe heuer insgesamt ein wenig runtergeschalten, bin sozusagen in einen Kurzruhestand getreten und habe mir bewusst heuer keine Ziele gesetzt. Mitfahren möchte ich aber jedenfalls bei einem Klassiker in Deutschland, dem Enduro Zschopau 2019. Dieses Rennen habe ich schon seit 4 Jahren am Plan und ich werde dort in der E1 Klasse an den Start gehen.

 

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Manuel Lettenbichler: Spitzer Bernhard, den Organisator, kenne ich ja schon mehrere Jahre und er fragte mich ob ich nicht vorbeikommen möchte. Ich habe dann meinen Urlaub kurz nach hinten verschoben und mir gedacht, es wäre auch eine super Vorbereitung für den WESS Lauf im Hawkstonepark. Ich war vor 3 oder 4 Jahren schon mal hier, da war es auch brutal staubig, da hatte damals auch der Alfredo abgebrochen. Es hat mir vom Rennen her aber damals schon gefallen.

Es war auch heuer gut wobei die Strecke diesmal ein wenig enger war. Insbesondere im Wald war es halt schwerer zu überholen und für uns Profis nicht optimal weil du ja die gutgemachte Zeit natürlich wieder verlierst wenn du hinter einem Hobbypiloten nachfahren musst. Sonst war die Strecke aber wieder Top und durch die teilweise „Zerbombung“ auch ein Top Training für mich. Vom Staub her hab ich es mir fast schlimmer vorgestellt. Ich bin ganz gut zurechtgekommen. Klar muss man da manchmal vom Gas runter gehen aber es war noch auszuhalten. Damals vor ein paar Jahren sind wir in die andere Richtung gefahren und da hatte es deutlich mehr gestaubt. Das Rennen hat aber jedenfalls Wiederholungswert. Wenn es mein Terminkalender irgendwie hergibt schaue ich nächstes Jahr sicher wieder runter.

 

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Alfredo Gomez: Ich habe die erste Stunde des Rennens genossen. Nach meinem Urlaub bekam ich dann aber ein paar Blasen an meiner rechten Hand aber es war trotzdem ein gutes Rennen für mich. Ich konnte auch auf das Podium fahren obwohl es wieder recht gefährlich war mit dem Staub. Ich bin sehr happy mit dem 2.Platz. Die Temperatur macht mir weniger zu schaffen, da es ein schnelles Rennen mit genug Fahrtwind ist :-) Ich hoffe ich kann auch in Zukunft wieder einmal hier starten.

 

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Petra Muigg: Ich habe ein super Rennen gehabt. Ich bin in der ersten Startreihe gestanden und war beim Start auf dritter Position. Ich habe dann versucht die Position zu halten, hatte keine groben Probleme und wurde in der Herrenklassen dann 7te von insgesamt 125 Startern. Die Strecke war schon ziemlich zusammengeschlagen und staubig, aber dadurch, dass ich vorne weggefahren bin, war die erste Runde super und auch später haben alle gut Platz gemacht. In 3 Wochen geht es dann bei den Sea to Sky für mich weiter.

 

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Killian Zierer: Am Samstag startete ich beim Aspang Race in Gruppe 3, über 250ccm, bis 26 Jahre. Das Teilnehmerfeld von 99 Ridern in dieser Gruppe war nicht zu unterschätzen, zumal ich von den vergangen Jahren weiß, dass die Überholmöglichkeiten auf dieser Strecke begrenzt sind und wir noch mit 5 anderen Gruppen an den Start gehen. Es gelang mir ein hervorragender Start, ich konnte sofort die Führung übernehmen und ließ somit nicht nur die anderen Fahrer, sondern vor allem den Staub hinter mir. Dies kam mir auf jeden Fall auch zugute. Es gelang mir ein fulminantes Rennen in diesen 3 Stunden. Trotz der Hitze, des brutalen Staubs und der doch schon vom ersten Rennen durch Schläge und tiefe Furchen geprägten Strecke.

Ich war von Anfang an fehlerfrei unterwegs, was den Vorteil hatte, immer fokusiert und konzentriert fahren zu können. Am Ende erreichte ich als Erster mit einer Runde Vorsprung auf die Konkurrenz das Ziel. Erleichterung und das Gefühl des Stolzes machten sich breit – ein grandioser Tag in meiner noch jungen Karriere! Am Abend durfte ich die begehrte Sieger-Trophäe des Dimoco Aspang Race bei toller Stimmung entgegennehmen.

Link: https://www.aspangrace.at

Interviews: Enduro-Austria, M.M. Fotos: https://www.only-dirt.at/ PA und Fotos Zierer: Stefan Leitner

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Auch in diesem Jahr wird wieder das W7 Endurocross in St. Margarethen an der Raab stattfinden. Es werden wieder lokale Spitzenfahrer um den Sieg in den unterschiedlichen Klassen sowie um die W7 Endurotrophy kämpfen. Zusätzlich gibt es auch EVO und Youngtimer sowie Classic-Motocross-Meisterschaftsläufe, die Classic MX Serie mit Motocross Maschinen aus der Vergangenheit. Für Zuschauer und auch die Fahrer ein besonderer und einmaliger Event.

Team W7: Anmeldung ist auf unserer neuen Homepage unter www.enduroklub-w7.at  Online möglich.(Sind aber schon fast voll) Da die Teilnehmerzahl limitiert ist können wir bei einer vor Ort Anmeldung keine Starplätze/Teilnahme garantieren.

 

PA: Josef Macher

 

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Lokalmatador Roni Kytönen konnte sich am zweiten Fahrtag beim Finale der Enduro-Europameisterschaft im finnischen Heinola schon vorzeitig gleich beide möglichen Titel sichern. Mit einem Tages-Gesamtsieg holte sich der Husqvarna-Pilot nicht nur den Titel bei den Junioren der kleinen Hubraumklasse E1, sondern gleichzeitig auch den Europameistertitel in der Gesamtwertung aller Fahrer.

Dabei sah es in der ersten der drei Runden noch nicht danach aus: In der zweiten Sonderprüfung war der 19jährige gestürzt und hatte ca. 20 Sekunden auf die Konkurrenz verloren. Diesem Rückstand fuhr er hinterher und holte ihn in nach fünf Tests wieder auf. Anfang der dritten Runde konnte er wieder die Führung übernehmen und behielt dann die Nerven und baute seinen Vorsprung bis ins Ziel auf über 15 Sekunden aus.

Das Nachsehen hatte Jed Etchells, der Brite, der als Einziger noch echte Chancen auf den Titel gehabt hatte. Seinen zweiter Tagesrang „entschuldigte“ er damit, dass es nicht mehr so nass und rutschig, wie am ersten Tag gewesen wäre.

Gleichzeitig wurden noch einige Titel in den verschiedenen Klassen vorzeitig entschieden:

Mit einem weiteren Tagessieg sicherte sich die Schwedin Hanna Berzelius auf ihrer Husqvarna mit einem weiteren Tagessieg den Titel bei den Damen. Bei den Junioren unter 21 Jahre wurde ihr erst 17 Jahre alter Landsmann Max Ahlin Europameister: Der Husqvarna-Pilot ging kein Risiko ein, wurde in der Klasse, bisher ungeschlagen nur Zweiter hinter seinem Landsmann Albin Norbbin, was aber für den vorzeitigen Titel bereits reichte.

In der hubraumgroßen Junioren-Klasse E2-E3 holte sich der von Kytönen geschlagene Jed Etchells auf der Sherco mit fast zwei Minuten Vorsprung den Tagessieg und gewann geleichzeitig den vorzeitigen Titel. Er tritt damit in die Fußstapfen seiner britischen Landsleute Steve Holcombe und Brad Freeman, die ebenfalls schon in der Europameisterschaft erfolgreich waren.

Vom Lokalmatador und Gaststarter Mika Tamminen wurde der Jiri Hadek aus der tschechischen Republik zwar heute geschlagen, doch trotzdem holte der KTM-Fahrer vorzeitig den EM-Titel in der Klasse der Zweitakter über 250 ccm. Nachdem schon am ersten Fahrtag der Titel in der kleinen Viertakt-Klasse bis 250 ccm vorzeitig an Patrik Markvart vergeben worden war, ging am zweiten Fahrtag der Titel in der großen Viertakt-Klasse über 250 ccm an Lokalmatador Eemil Pohjola, der mit seiner TM bisher alle Läufe gewinnen konnte.

Beim Abschluss-Motocross am letzten Tag auf der ehemaligen Motocross-WM-Strecke in Heinola, müssen neben den Siegen in der Veranstaltungswertung noch die Meistertitel für die Senioren und die kleinen Zweitakter bis 250 ccm ausgefahren werden.

Das Live-Timing im Internet: https://live.kalkku.fi/

 

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Finnland holt in Finnland den Sieg

Am dritten und letzten Fahrtag beim Finale der Enduro-Europameisterschaft im finnischen Heinola wurden die Wertungen National-Mannschaften entschieden: Das Abschluss-Motocross auf der ehemaligen MX-WM-Strecke hatte der „Heinola MotoKlub“ (HeMK) bestens vorbereitet und konnte deshalb problemlos durchgeführt werden. Die Fahrer gingen klassenweise an den Start, doch ihre Ergebnisse wurden auch übergreifend für die Mannschaften gewertet.

Am Ende verwunderte es nicht, dass Gastgeber Finnland die Trophy mit den Fahrern Roni Kytönen, Antti Hänninen, Mika Tamminen und Eemil Pohjola gewann. Zweiter wurde die Trophy aus der Slovakai und Dritter das Team aus Schweden.

Der Finne Pohoja hatte schon am Vortag seinen Einzel-Titel als Europameister in der Klasse über 250 ccm Viertakt gesichert. Doch der überragenste Fahrer aus dem finnischen Team war zweifelsohne Roni Kytönen: Der 19jährige Junior gewann nicht nur den Europameistertitel in der Junioren-Klasse E1, sondern wurde auch Meister aller Klassen in der Overall-Wertung. Zusätzlich mit der Trophy (siehe oben) und seinem Team von „Kytönen Motorsport“ gewann er zusätzich den Titel bei den Trade-Teams.

 

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20 Jahre, nachdem sein Vater Vesa Weltmeister geworden war, holte sich jetzt sein Sohn Roni den größtmöglichen internationalen Erfolg beim Finale der Europameisterschaft. In der Junior-Trophy gewann das Team aus Schweden mit Einzel-Europameister Max Ahlin, Albin Norrbin, Oscar Ljungström und Noah Largen, vor Finnland und Frankreich.

Auch bei den Damen standen die Schweden ganz oben auf dem Treppchen: Die Damen-Trophy gewannen die Schwedinnen mit Europameisterin Hanna Berzelius, den Schwestern Martina und Emilia Reimander und Emma Wennbom, vor Finnland und England. Aber bei den Senioren waren die Finnen wieder erfolgreich: Den Senioren-Trophy gewannen die Fahrer Janne Mukkala, Santeri Enjala, Mika Paavola und Marco Leponiemi vor Schweden.

Weil aber nicht in allen Klassen die Meisterschaft schon vorzeitig entschieden worden war, galt die Aufmerksamkeit im zweiten Rennen des Tages, bei den Senioren, dem Führenden Sebastian Krywolt: Der Pole verteidigte mit einem Tagessieg nicht nur seine Führung, sondern auch seinen Europa-Meistertitel in der Senioren-Klasse.

Nicht ganz so leicht hatte es der Italiener Maurizio Micheluz: Der Husqvarna-Fahrer ging mit reichlich Punktevorsprung in den letzten Tag, doch im Crosslauf der 250 ccm Zweitakt-Klasse kam er nur auf den dritten Platz. Das reichte dem schon 36jährigen aber, um ebenfalls den Europameistertitel in der 250er 2-Takt-Klasse zu verteidigen.

Mehr Informationen, Pläne, Ergebnisse, Meisterschaftsstände und weiterführende Links gibt es immer aktuell und direkt auf der offiziellen Homepage: http://enduro-europa.com

Termine 2020

04.-05. April 2020 – Castel di Tora, Italien
16.-17. Mai 2020 – Ber, Ungarn
27.-28. Juni 2020 – Kielce, Polen
8.-9. August 2020 – Plasy, Tschechische Republik

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PA: Robert Pairan

 

Lars Enöckl nach Bruch der Kniescheibe erstmals wieder auf dem Motorrad: In kleinen Schritten versucht Hard-Enduro-Spezialist Lars Enöckl, seine Form wieder aufzubauen...

 

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Nachdem er sich beim “Hixpania Hard Enduro” im Juni die linke Kniescheibe gebrochen hatte, musste der Lunzer seine X-GRIP-Husqvarna stehen lassen und sich ganz auf die Reha konzentrieren. Nun aber hat Enöckl zwei erste leichte Fahrtage auf einer Motocross-Strecke in Italien absolviert. So groß die Freude über das Comeback am Bike ist, so groß ist aber auch der Trainingsrückstand. Lars Enöckl ist sich bewusst, dass er noch einige Zeit braucht, um wieder in die "World Enduro Super Series" (WESS) zurückkehren zu können.

 

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Lars Enöckl: "Ich freue mich, dass ich wieder auf dem Motorrad gesessen bin. Es waren zwar wirklich nur leichte, recht gemächliche Runden, aber das Fahrgefühl war gleich wieder gut, es hat sich alles stabil angefühlt. Allerdings war mir schon davor klar, dass ich bei Weitem noch nicht bei 100 Prozent bin. Ich muss die Belastung noch sehr dosieren. Wenn es intensiver wird, macht sich das Knie recht rasch bemerkbar. Ich trainiere zu Hause viel, um Stabilität und Kraft zurück zu bekommen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen die nötigen Fortschritte mache, um bald wieder bei einem Rennen dabei sein zu können. Ich möchte mich aber auch bei all meinen Sponsoren und Partnern bedanken, dass sie diese Verletzungspause zusammen mit mir durchstehen. Ein spezielles Dankeschön an dieser Stelle an die Firma Gebetsroither, die es mir ermöglicht, nicht nur bei den Rennen im Wohnwagen immer meine gewohnte Ordnung und meine gewohnten Abläufe zu haben. Auch jetzt beim Wiederaufbau habe ich dadurch die Möglichkeit, problemlos und flexibel immer genau da trainieren zu können, wo es für meinen aktuellen Trainingsstatus am sinnvollsten ist."

Zur Vorgeschichte: den Bruch der linken Kniescheibe zog sich Lars Enöckl am 21. Juni 2019 in Aguilar de Campoo zu. Beim Prolog des zur WESS zählenden “Hixpania Hard Enduro” rutschte ihm kurz vor dem Ziel an einem Baumstamm das Hinterrad weg. Es folgte ein "Umfaller", der unmittelbar keine allzu großen Schmerzen verursachte. Später dann hat sich das vermeintliche Hämatom als Bruch der Kniescheibe herausgestellt.

LINK: Lars Enöckl Homepage

 

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PA: Hartenduro.at Fotos: (c) Enökl und Mihai Birca

 

Auch dieses Jahr wurde wieder im Bulgarischen Kazanlak die mittlerweile 12. Auflage der Six Days Crazy Job Hardenduro-Rallye ausgetragen. In der Woche vom 18.08. – 23.08. hat das internationale Fahrerfeld in drei verschiedenen Klassen (Profi, Expert, Standard) im wirklich sehr abwechslungsreichen Gelände rund um das Buzludzha-Monument gegeneinander antreten können.

 

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Das Rennen selbst setzt sich aus einem Prolog und vier Offroad-Tagen zusammen, die je nach Klasse unterschiedlich heftig ausfallen können. Sehr zur Freude der teilweise schon schwer geschundenen Fahrer gibt es nach drei Tagen am Motorrad einen Ruhetag um sich und das Material für die finalen zwei Tage vorzubereiten – dieser wird auch recht gerne zur Auffüllung der Elektrolytspeicher mit dem ein oder anderen hopfenhaltigen Kaltgetränk genutzt, was den Mythos, dass der dritte Tag der härteste wird, jedes Jahr aufs Neue befeuert. (Am Ruhetag wurde angeblich noch nie ein Rennen gewonnen, aber schon unzählige verloren)

In diesem Jahr war auch die Klasse Profi relativ stark besetzt, was in den vergangenen Jahren leider nicht immer der Fall war – hier haben meist nur eine Hand voll Fahrer das Ziel am letzten Tag gesehen. Grund dafür war sicherlich die recht ungewöhnlich hohe Dichte an steirischen Motorsportlegenden, die sich in einem schwachen Moment zu diesem abenteuerlichen Rennen überreden haben lassen. Somit war der Schlachtplan für die kommenden Tage klar: es geht nicht um gewinnen oder verlieren, es geht ums Gewinnen!

 

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Am 18.08. wurde dann zum ersten Kräftemessen gerufen – der Prolog:

Es musste eine ca. 15km lange Endurostrecke zum Buzludzha-Monument zurückgelegt werden. Der Prolog war sehr abwechslungsreich und beinhaltete sowohl enge, technisch anspruchsvollere Sektionen, als auch Erzberg-ähnliche Vollgasstrecken. Der bulgarische Hardenduro-Profi Teodor Kabakchiev sicherte sich hierbei den ersten Startplatz für Offroad-Tag 1 vor dem zweimaligen Erzberg Ironroad-Prolog Sieger Seppi Fally, dem leider die Navigation zum Verhängnis wurde, und Thomas Boder vom Enduro-Austria-Racing-Team.

Ab dem 19.08. wurde es ernst. Pünktlich um 09.00 wurde der erste Fahrer auf die erste Etappe losgelassen.
Unter den drei angebotenen Klassen findet im Normalfall jeder halbwegs versierte Endurist seine persönliche sportliche Herausforderung. Die Klasse Standard ist sicherlich für jeden ambitionierten Hobbyfahrer mit einer einigermaßen vertretbaren körperlichen Konstitution zu bewältigen. Für die Klasse Expert sollte man dann doch schon ein wenig Erfahrung mit sich bringen und auch den Trainingsplan in der Vorbereitungsphase nicht ausschließlich an die Bieraktionen des örtlichen Getränkemarktes anpassen – hier ist jede Etappe gespickt mit doch recht anspruchsvollen Auf- und Abfahrten und das meist über mehr als fünf Stunden.

 

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Diejenigen, die sich für die Klasse Profi anmelden, wissen hoffentlich was sie tun. Der Schwierigkeitsgrad hierbei ist an der Silver-Klasse der Romaniacs angelehnt – jedoch mit etwas mehr Zeit zur Erholung zwischen den einzelnen Sektionen.
Während der vier Tage in den bulgarischen Bergen hat sich dann selbstverständlich auch das ein oder andere Drama abgespielt, was aber gänzlich ungehört geblieben ist. Wie gesagt die SixDays CrazyJob Hardenduro-Rallye ist ein Stück weit ein Abenteuer, bei dem man über weite Teile der Strecke alleine unterwegs ist – das sollte einem bewusst sein. Fehlerfreie Navigation ist hier der Schlüssel zum Erfolg!

Teodor Kabakchiev hat seine Überlegenheit jeden Tag aufs Neue unter Beweis gestellt, was teilweise auch an seiner Ortskenntnis liegt – was aber keinesfalls seine Leistung schmälern soll, er ist auch fahrerisch kaum zu biegen.
Um die restlichen Plätze wurde vier Tage lang auf den zwischen 90km und 100km langen Etappen erbittert gekämpft.

Zusammenfassend betrachtet bietet dieses Renne wirklich alles was das Enduroherz begehrt und ist auf alle Fälle die meist doch recht beschwerliche Anreise nach Bulgarien wert – wenn man sich natürlich bei der Wahl der Klasse nicht selbst überschätzt hat.

Die Podestplätze der Österreicher:

Klasse Profi:
Thomas Boder Platz 2
Oswald Payr Platz 3

Klasse Standard Team:
Peter Nesuta/Karl Katoch Platz 2
Thomas Bauriedl/Werner Schwee Platz 3

Klasse Expert Team:
Patrick Resch/Stefan Rieger Platz 2

Klasse Profi Team:
Thomas Boder/Oswald Payr Platz 1
Seppi Fally/Philip Seteram Platz 2

 

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Abschließend muss noch eine außerordentliche Leistung erwähnt werden: Georg Hutter hat eindrucksvoll bewiesen, warum er seit Jahren die Rangliste der härtesten Weizer anführt! Er hat die zwei letzten Tage der Klasse Profi mit gebrochenem Knöchel bewältigt! Er wurde bereits operiert und plant schon sein Comeback – gute Besserung Georg!

Web: http://www.sixdayscrazyjob.com/index.php 

Facebook Site: https://www.facebook.com/SIX-DAYS-CRAZY-JOB-193799993475/ 

Wie immer viele Top Fotos von http://actiongraphers.com/ 

 

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Bericht: Enduro-Austria, T.B. 

Fotos: http://actiongraphers.com/ 

 

Der 5/18-Juniorendurocup ist momentan die Nachwuchsschmiede in Österreich und äußerst erfolgreich. Auch Enduro-Austria Fahrer Sven Mayrhofer konnte sich mal einen der begehrten Meistertitel holen und ist als Trainer beim Verein noch aktiv. Im Interview mit Obmann Alexander Janko wird eine vielversprechende Zwischenbilanz gezogen...

 

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Enduro-Austria: Die ersten drei Rennen des Juniorendurocups sind vorbei und das vorletzte Rennen in Grafenbach steht vor der Tür. Wie lief die Saison bis jetzt?

Alexander Janko: Da das erste Jahr schon so super gelaufen ist, mussten wir nicht viel nachjustieren. Am Samstag kommen alle Klassen auf eine Nettotrainingszeit von bis zu 5 Stunden. Speziell beim "Roots auf Türnitz" konnten wir ein hoch qualifiziertes Training mit Lars Enöckl, Dieter Rudolf und Rob Scharl anbieten. Danke auch an Philip Bertl der dies ermöglichte. Bis zu 60 Teilnehmer pro Renntag zeigen uns, dass wir am richtigen Weg sind. Danke an Cheftrainer Herbert Lindtner und alle die uns im Training und rundherum unterstützen.

Enduro-Austria: Für alle die überlegen an so einem Rennwochenende Teil zu nehmen. Wie läuft alles ab?

Alexander Janko: Jeder ist willkommen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Wir trainieren am Samstag nicht in ccm Klassen, sondern in, dem Fahrkönnen angepassten, Kleingruppen. So kann es zB. sein, dass ein etwas nicht so versierter 85ccm Fahrer mit den 65ccm Fahrern mit trainiert, oder umgekehrt. Für jeden ist etwas dabei. Auch kann jeder für sich selber entscheiden, ob er nur am Training teilnehmen oder auch ein Rennen fahren möchte. Beim Rennen besteht ebenfalls die Möglichkeit leistungsmäßig angepasst zu starten, da sind wir flexibel und finden immer eine Lösung. Und für die Motivierten gibt es eine Meisterschaftswertung.

 

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Enduro-Austria: Das klingt nach einer sehr soliden Plattform, wie wird es in Zukunft weiter gehen?

Alexander Janko: Wir werden so weitermachen wie bisher, ich denke die Plattform stimmt. Wir haben mit Herbert Lindtner, Rudi Rameis, Edi Ederer, Niki Kalina, Schrenk Julia und Erich Brandauer einen Top nationalen Trainerstab. Wird können von der Trialtechnik über Enduro bis zum Motocross alles abdecken und so den Nachwuchs optimal auf ihr weiteres Enduroleben vorbereiten. Auch unterstützen uns immer wieder nationale TOP-Fahrer aus der Enduroszene. Da wir uns hauptsächlich im Osten von Österreich bewegen, bin ich noch auf einer Suche nach einer Location im Westen, mal sehen ob sich da für nächstes Jahr schon was ergibt. Ansonst sind wir sehr zufrieden wie es läuft.

Enduro-Austria: Was sind die Grundregeln bzw. was möchtest du den Enduroneuligen mit in die Zukunft geben?

Alexander Janko: Regeln haben wir wenige. Die oberste Regel ist Fairness im Sport und gemeinsam Spaß am Fahren haben. Mitgeben wollen wir all unseren Schützlingen, dass neben dem Wettbewerb hauptsächlich die Freude am Fahren im Vordergrund steht und Hindernisse am Weg da sind um sie zu überwinden. Endurofahren ist auch eine Lebensschule. Unser Nachwuchs lernt von Anfang an, dass wir uns gegenseitig unterstützen und es ist schön zu sehen
wie sich im Fahrerlager Freundschaften bilden, die über diese Wochenenden hinaus gehen.

Für jeden der jetzt auf den Geschmack gekommen ist besteht dieses Wochenende die Chance zum Meisterschaftslauf in Grafenbach zu kommen.

Webseite: http://www.juniorendurocup.at 

 

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Fotos: Juniorendurocup, Interview: Sven Mayrhofer / Alexander Janko

 

  • HardEnduroSeries Germany: Nennung zum Finale!
  • Enduro EM: Führender Kouble nach Verletzung nicht mehr dabei!
  • Enduro ÖM AspangRace: Walter Feichtinger holt Maximalpunkte!
  • DIMOCO AspangRace 2019: Letti gibt drei Lehrstunden!
  • Enduro Europameisterschaft: Das Finale in Finnland!
  • HardEnduroSeries Germany: Debüt in Hamma geglückt!
  • Enduro-Trophy Möderbrugg: Vorbereitungen auf der Zielgeraden!
  • Lust auf Herbst Enduro Spaß? Enduro Croatia!
  • Jan Wunderlich: Kurzinterview mit dem Leader ÖEC Jungspund!
  • Manuel Lettenbichler startet bei DIMOCO AspangRace 2019!

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