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Rennkalender 2026

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HED - Hard Enduro Shop

MAXXIS HardEnduroSeries Germany rückt mit einem Rennen in Bayern auch weiter in Richtung Österreich: Aus 4 mach 6: Reisersberg und Reetz komplettieren den Kalender 2020! Der erste neue Termin der MAXXIS HardEnduroSeries Germany wurde mit dem Lauf in Reetz am 10.10.2020 bereits kurz vor dem Jahreswechsel präsentiert. Heute folgt mit Reisersberg im Bayerischen Wald, der südlichste Veranstaltungsort der Saison...

 

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Damit wird am 04.07.2020 erstmals ein Rennen in Bayern ausgetragen. „Wir freuen uns in Bayern ein Rennen ausrichten zu können und haben mit dem MCC Röhrnbach-Reisersberg e.V. im DMV den idealen Club gefunden. Damit kommen wir den vielen Fahrern aus Süddeutschland entgegen. Aber auch für Tschechische und Österreichische Teilnehmer wird die Strecke sehr gut erreichbar sein." freut sich Serienorganisator Denis Günther über den neuen Veranstalter.

Positiver Effekt ist dabei, dass man die lange Sommerpause zwischen den Lauf in Crimmitschau am 31.05. und Meltewitz am 13.09. mit einem weiteren attraktiven Event unterbrochen hat. Während man in Bayern auf Hartboden treffen wird, ist in Reetz das komplette Gegenteil zu erwarten. Die Strecke im westlichen Brandenburg wird auf der Webseite des MSC Burg Eisenhardt liebevoll als „Sandmonster" bezeichnet.

Neben einem Waldstück erwartet die Teilnehmer eine große Sandgrube, wo ein neuer Modus in der HESG Geschichte gefahren wird. Die Serienorganisation erklärt den Modus folgendermaßen: „Wir werden erstmals ein Sprintenduro durchführen. Am Morgen wird es wie üblich einen Prolog geben. Dieser dient aber nicht zur Gruppeneinteilung, sondern erstmals zur Startaufstellung für ein Sprintenduro. Neben einer Etappe wird es einen Extremtest in der Sandgrube geben.

Um Staus zu vermeiden und das schnelle Fahrer nicht von langsamen blockiert werden, wird wie im klassischen Enduro üblich pro Runde eine Zeitkontrolle eingebaut. Somit fahren die schnellsten Fahrer gemeinsam und werden nicht auf langsame Piloten auflaufen." Der Kalender der MAXXIS HardEnduroSeries Germany beinhaltet in seiner finalen Version nun 6 Rennen in 4 Bundesländern und wird von März bis Oktober ausgetragen.

Die Serien Präsentation findet erneut auf der Sachsenkrad in Dresden vom 17.- 19.01.2020 statt. Der Saisonauftakt wird am 28.03.2020 in Neuhaus-Schierschnitz stattfinden.

Bereits jetzt können sich die Fahrer für die Saison unter www.hardenduro-germany.de/einschreibung  registrieren.

Link:

www.hardenduro-germany.de 

 

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PA/Foto: DG Design / Denis Günther

 

Der junge Österreicher Matthias Buchinger berichtet von seinem ersten Auftritt bei der SuperEnduro WM: Matthias Buchinger: "Erstes FIM WM Rennen für mich! Freitag erstmals technische Abnahme und eine eigene Box aufbauen. Gewaltig gleich neben den Factory Jungs zu stehen...

 

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Dann besichtigten wir die Strecken: Sehr anspruchsvoll, perfekter Boden und coole Sprünge! Erstes Training: Ich konnte verschieden Linien ausprobieren und die Sprünge testen. Ich fühlte mich gut auf dem Bike.

Zeittraining: Ja, 8 Minuten sind nicht viel. Da war die Nervosität schon größer. Gleich in der ersten Runden bin ich bei der Brücke rauf gelegen... Und nachher waren harte Hände schon auch ein Problem.

Somit LSQ Rennen: Start aus der 2. Reihe. Es war vorerst alles gut - Die Steinpassage durch und bei der Brücke rauf -  Da lagen einige Fahrer und ich wollte die Außenspur fahren. Habe aber leider mit dem Hinterrand genau eingekeilt und brauchte fast 50 sek. um weiter zu kommen. Somit dann Platz 7...3 Plätze zu viel.

Keine Ausreden! 1 Monat Zeit bis Budapest und ich bin extrem motiviert.

Matthias Buchinger #44

 

Links:

www.superenduro-riesa.de 

www.superenduro.org/

 

Alle Ergebnisse des SuperEnduro in Riesa:

pdfErgebnisse Riesa Europe

pdfErgebnisse Riesa Junior

pdfErgebnisse Riesa Prestige

 

Text und Bild: Buchinger

Martin Freinademetz als "Staubfahrer" entspannt ins Ziel der 2. Dakar-Etappe: Recht wenig Durchblick hatte Martin Freinademetz zu Beginn der zweiten Dakar-Etappe am Montag. Ziemlich lange saß er im Staub zweier vor ihm fahrender Fahrzeuge fest. Danach allerdings hatte der Erfinder der "Red Bull Romaniacs" freie Fahrt und einige Passagen, die er als leidenschaftlicher Offroader in vollen Zügen genießen konnte...

 

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Seine zügige Fahrweise ließ ihn auf (dem vorläufigen) Tagesrang 61 landen. In der Gesamtwertung macht Freinademetz aber keine großen Sprünge nach vorne. Dafür sorgt eine 43-Minuten-Zeitstrafe, die er sich wegen eines verpassten Wegpunktes auf der ersten Etappe eingehandelt hatte. Der Ärger hält sich allerdings in Grenzen, denn Martin Freinademetz konzentriert sich nicht auf die Gesamtwertung, sondern einzig darauf, die "Rallye Dakar 2020" komplett zu absolvieren und im Ziel zu beenden. Knapp mehr als 7000 Kilometer liegen noch vor ihm.

Martin Freinademetz: "Wie schon in der Früh befürchtet, bin ich heute zum ‘Dustrider’ geworden – zum Staubfahrer. Es war sogar noch schlimmer als ich erwartet hatte. Ich bin die erste Zeit mit 50, 60 km/h im Staub hinter zwei ATV-Piloten her geschlichen und es war nicht und nicht möglich, die beiden zu überholen. Ich wollte schon den Hut drauf hauen! Nachdem ich an den Beiden endlich vorbei war, ist es besser gegangen. Ich habe einen guten Rhythmus gefunden und bin Schritt für Schritt einen Fahrer nach dem anderen weiter nach vorne gekommen. Ich habe mich dann an einer Position eingereiht, wo’s angenehm zu fahren war. Weil zu gewinnen gibt es bei der 'Dakar' ja ohnehin nichts für mich, nachdem ich ja gestern schon mehr als 40 Minuten Strafzeit bekommen habe. Also versuche ich nur, meine Startposition um ein paar Plätze zu verbessern. Und ich schaue, dass mir das Motorradfahren hier einfach Spaß macht. Die Strecke auf dieser zweiten Etappe war an sich sehr schnell und sehr, sehr staubig. Und weil es so schnell war, haben uns dann die Autos relativ bald eingeholt. Und wenn dich ein Auto überholt ist die Sicht vorübergehend komplett weg, manchmal ist es so schlimm, dass man kurz stehen bleiben muss. Im zweiten Teil der Strecke ist es dann immer wieder länger auf der selben Piste dahin gegangen. Das heißt, man konnte das Fahren wirklich genießen und musste nicht ständig mit den Augen am Roadbook hängen. Ich konnte hier also immer wieder auch mal einen Blick auf die Landschaft werfen."

 

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Im Ziel der zweiten Etappe hat Martin Freinademetz nun erstmals wieder Zeit, ein wenig zu regenerieren. Die ersten beiden Nächte waren sehr kurz für ihn. Vor der ersten Etappe waren das Roadbook zu markieren und die letzten Vorbereitungen zu treffen, vor der zweiten Etappe musste er die Sturzschäden an seinem Motorrad beheben. Das hat unterm Strich jeweils nur knapp vier Stunden Schlaf ermöglicht. Diesmal aber ist nichts zu reparieren. Martin Freinademetz kann vor der dritten Etappe am Dienstag deutlich länger schlafen: "Ich freue mich schon auf die nächsten Tage."

Martin Freinademetz wird unterstützt von: Auner Kriega KTM KINI Shop Leatt Michelin Red Bull

Link Dakar: https://www.dakar.com/en

Link Facebook: https://www.facebook.com/mfreinademetz

 

PA: Hartenduro.at, Fotos: Xventure, Red Bull Content Pool

 

 

 

Christopher Vieghofer über Superenduro WM/EM Rennen in der Sachsenarena Riesa Deutschland: Gleich nach dem 7 tägigen Training in Spanien kam ich nach 18 Stunden Fahrzeit am Donnerstagnachmittag zu Hause an und die Vorbereitungen für das Superenduro Rennen in Riesa dauerten dann auch noch bis fast Mitternacht...

 

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Kurz geschlafen einladen und ab nach Riesa! Nach ca. 6 Stunden Fahrzeit kamen wir in der Sachsenarena an wo wir gleich unsere Box im Fahrerlager suchten. Die Box gefunden konnten wir gleich auf die Strecke um die Hindernisse zu begutachten. Wow! Gewaltig was hier das Riesa Team auf die Füße gestellt haben. Für mich war es sehr beeindruckend! Technisch sehr schwierig und auf jeden Fall hat man hier keinen einzigen Meter um einmal Erholungsluft schnappen zu können.

Nach der Streckenbesichtigung ging es gleich zur Anmeldung und zu der technischen Abnahme.
Am nächsten Tag lag das Training an. Leider sind die 6 min. Training für mich zu kurz um wirklich alle möglichen Linien zu probieren. Hier wurde auch die Zeit gemessen und diese mir aber für das darauffolgenden Zeittraining kein Glück brachte. Die langsameren Fahrer wurden unverständlich für mich beim Zeittraining als erstes reingelassen und somit war das Chaos perfekt. Ich konnte keine einzige Runde ohne aufgehalten zu werden absolvieren. Einmal abgewartet um freie Fahrt zu haben lag am nächsten Hindernis wieder ein Fahrer. Leider! So gab es für mich nur eine Möglichkeit in die Endläufe zu kommen, das last Chance Race wo ich unbedingt 2er werden muss um bei den besten 14 zu landen.

 

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Mit Azzalini Alessandro, Marco Messner und weitere schnelle Piloten in meiner Gruppe beim Last Chance Race minimierte sich wohl auch die Chance 2er zu werden. Mit ein paar Eigenfehler und den 6. Platz war es dann auch zu Ende für mich.

So konnte ich wieder als Zuseher die MEGA Superenduro WM/EM Show erleben.
Dieses Mal war ich nicht mehr so nervös und konnte auch wieder einiges an Erfahrungen mitnehmen. Trainieren, trainieren heißt es jetzt um in Budapest Ungarn am 1. Februar noch mal alles zu geben und vielleicht reicht es dort mit ein bisschen Glück in die Top 14 zu fahren um bei den Endläufen dabei sein zu können.

Euer Christopher Viegi Vieghofer

 

Link: www.superenduro-riesa.de 

Link: https://www.superenduro.org/

 

Alle Ergebnisse des SuperEnduro in Riesa:

pdfErgebnisse Riesa Europe

pdfErgebnisse Riesa Junior

pdfErgebnisse Riesa Prestige

 

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Fotos: Vieghofer Alois, Wedening Florian

 

"Schnell & intensiv!" Martin Freinademetz nach 10 Jahren wieder eine Dakar-Etappe gemeistert - "Hohe Geschwindigkeit. Intensive Navigation." - Die ersten 750 Kilometer der "Rallye Dakar 2020" in Saudi Arabien waren für Red Bull Romaniacs-Mastermind Martin Freinademetz nach zehn Jahren Pause das erste sehr intensive Wiedersehen mit der legendären Langstrecken-Rally...

 

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Der Tiroler hat am Sonntag das Ziel der ersten Etappe von Jeddah nach Al Wajh wohlbehalten erreicht und wurde im vorläufigen Klassement auf Platz 96 geführt. Die Platzierung ist für ihn aber zweitrangig. Mit Augenmaß und schwerst gedrosselter Risikobereitschaft will Martin Freinademetz vielmehr alles daran setzen, in knapp zwei Wochen das Ziel der knapp 8000 Kilometer langen Rally zu erreichen. 

Er wäre dann der erste österreichische Motorrad-Pilot, der auf allen drei bisherigen Dakar-Schauplätzen das Ziel erreicht: in Afrika ist ihm das bereits 2007 gelungen, in Südamerika 2010. Selbst bei schonendster Fahrweise ist eine Dakar-Zielankunft ein höchst ambitioniertes Ziel. Zuletzt lagen die Ausfallraten oft bei mehr als 50 Prozent. Martin Freinademetz ist als Privat-Pilot auf sich alleine gestellt, er hat keine große Service-Crew und auch nur ein sehr überschaubares Ersatzteillager mit.

Zwar hat Martin Freinademetz die erste Etappe im Ziel beendet, restlos zufrieden war der er aber nicht. Zu Beginn ist er auf recht zügigen Schotter-Passagen zwei Mal zu Sturz gekommen. Er selbst kam nicht zu Schaden, am Motorrad allerdings wurden einige Reparaturen notwendig. Später dann hat der KTM-Pilot durch fehlerhafte Navigation Zeit verloren.

 

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Martin Freinademetz: "Die erste Etappe ist für mich ehrlich gesagt nicht ganz nach Wunsch verlaufen. Zu Beginn habe ich mich gleich einmal mit dem Bike hingelegt und den Kies geküsst, später ist mir das auf einer Schotterpiste wieder passiert. Dabei sind mein Fußraster und noch ein paar andere Kleinteile gebrochen. Die Geschwindigkeiten auf dieser ersten Etappe waren sehr hoch. Und ich muss sagen, ich habe mit der Navigation doch einige Probleme gehabt. Wenn man zehn Jahre lang keine derartige Rallye fährt, so kommt man schon sehr aus der Übung. Die Navigation ist sehr intensiv geworden. Die Vorgaben im Roadbook sind sehr detailliert. Alle paar Meter gibt’s irgendeine Info, man hat die Augen fast mehr am Roadbook als auf der Strecke. Das ist schon sehr kompliziert und schwierig gewesen. Ich glaube auch, dass ich einen Wegpunkt verpasst habe. Ich muss also damit rechnen, dass ich noch eine Strafzeit bekomme. Aber unterm Strich muss ich zufrieden sein. Ich bin im Ziel und mir tut nichts weh. Das Abenteuer kann weitergehen."

Die erste "Dakar" in Saudi Arabien bringt einige Neuerungen für die PilotInnen. So bekommen sie ihr Roadbook vor der zweiten Etappe am Montag erst wenige Minuten vor dem Start ausgehändigt. Sie müssen die richtige Spur also "auf den ersten Blick" finden, das soll das Tempo in der Motorrad-Klasse insgesamt drosseln. Für die Motorräder beginnt am Montag auch die erste sogenannte Super-Marathon-Etappe. Das heißt, sie haben im Etappen-Ziel nur 10 Minuten, um das Motorrad zu warten und auf die dritte Etappe vorzubereiten und dürfen dabei keine Hilfe von Außen annehmen.

Link Dakar: https://www.dakar.com/en 

Link Facebook: https://www.facebook.com/mfreinademetz 

 

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PA: Hartenduro.at, Fotos: (c) Xventure

 

Die beste Gelegenheit, sich auf die anstehenden Winterevents vorzubereiten: Alle Enduro-Fans, die nicht auf die wärmere Jahreszeit warten wollen, können sich am Sonntag, dem 12. Jänner 2020 im Fahrerlager des Red Bull Ring, so richtig austoben!

 

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Von 09.00- 12.00 Uhr kann jedermann(frau) für nur 20 € trainieren. Zwei Schneekanonen arbeiten bereits auf Hochtouren, um den Enduro Spezialisten eine perfekte Piste für heiße Drifts zu schaffen. Beim freien Training auf der gut 500 Meter langen Strecke wird mit handelsüblichen Reifen gefahren, Instruktor Peter Bachler steht mit den nötigen Tipps parat, um auch im Schnee die Spur zu halten.

Die erstklassige Infrastruktur am Red Bull Ring lässt keine Wünsche offen:

-Genügend Parkmöglichkeiten im Fahrerlager direkt an der Trainingsstrecke

-Beheizte Anmeldung in der Box 18

-Beheizte Umkleide

-Duschmöglichkeiten im Boxengebäude unmittelbar neben dem Fahrerlager

-Ausschank für Heißgetränke uvm. in der Anmeldebox

-ca. 500 m lange Strecke auf Schnee mit professioneller Absperrung, -in beiden Richtungen befahrbar

 

Die Anmeldung ist bei der Rubrik „Enduro“ unter folgendem Link erreichbar:

https://www.projekt-spielberg.com/de/erlebnisse-mit-motor/fahrerlebnisse

Kurzentschlossene können sich selbstverständlich auch vor Ort in der Box 18 ab 08.00 Uhr anmelden!!!

 

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Quellen: Red Bull Ring, Foto: Lucas Pripfl

 

Altmeister Taddy Blazusiak rockte die SACHSENarena - Taddy Blazusiak heißt der überlegene Sieger des diesjährigen SuperEnduro-WM-Laufes in Riesa. Der sechsfache Weltmeister gewann alle drei Läufe der Top-Klasse Prestige und wiederholte damit seinen Grand-Prix-Sieg vom Debüt in Sachsen im Jahr 2015...

 

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Bei der sechsten Ausgabe des Riesaer Hallen-Spektakels verwies der 36-jährige Pole die Briten Billy Bolt und Jonny Walker auf die Plätze. In der Junior-Klasse musste der Norddeutsche Leon Hnetschel nur dem US-Amerikaner Ty Cullins den Vortritt lassen. Mit 5.000 Zuschauern war die SACHSENarena Riesa wieder bis auf den letzten Platz gefüllt.

„Es war unglaublich, dass ich alle drei Rennen gewinnen und damit die WM-Führung übernehmen konnte. Im Training bin ich noch nicht gut mit der schweren Strecke zurechtgekommen, doch über den Tag wurde es immer besser und am Abend waren meine Fahrten nahezu perfekt. Die Halle ist nicht die größte, aber die Riesaer Fans waren genauso enthusiastisch wie jedes Jahr. Es war wieder eine tolle Atmosphäre“, meinte der Multi-Weltmeister anschließend.

Vorausgegangen waren in allen drei Klassen atemberaubende, teils dramatische Rennen mit tollen Positionskämpfen – einfach hochklassiger Motorsport. Der erste Act des Abend war wieder die Superpole, bei der sich der KTM-Werkspilot Jonny Walker den besten Startplatz sicherte und die drei Extra-Punkte für die Weltmeisterschaftswertung einstrich. Sein Teamkollege Taddy Blazusiak landete auf Rang zwei, was schlussendlich dessen letzter Punktverlust für den restlichen Abend sein sollte.

Im ersten Heat führte zunächst der Husqvarna-Factory-Rider Alfredo Gomez aus Spanien vor seinem Stallgefährten Billy Bolt. In der zweiten Runde passierte dann der als WM-Leader angereiste Brite den Spanier, strauchelte allerdings fünf Runden später an der spektakulären Brücke. Wie sich noch herausstellen sollte, war dies der neuralgische Punkt der wieder von allen Seiten gelobten anspruchsvollen Strecke. Der inzwischen von Platz drei auf zwei vorgefahrene Taddy Blazusiak nahm die Einladung dankend an und fuhr zu einem letztlich ungefährdeten Laufsieg. Billy Bolt verlor dabei sogar noch zwei weitere Plätze an Alfredo Gomez sowie den anfangs per Sturz weit zurückgefallenen Jonny Walker.

 

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Im zweiten Heat, bei dem die beiden Siebener-Startreihen in umgekehrter Reihenfolge Aufstellung nahmen, stürmten Billy Bolt und der Noch-WM-Zweite Taddy Blazusiak schnell nach vorn. Wieder holte sich der erst 22-jährige Mann der Zukunft die Spitzenposition, und wieder verlor er diese an der aus zig Baumstämmen gezimmerten Brücke an Taddy Blazusiak. Immerhin brachte er diesmal wenigstens Rang zwei ins Ziel. Jonny Walker musste erneut eine Aufholjagd starten und schaffte es wieder vor bis auf den dritten Platz.

Beim finalen Rennen diktierte der Multi-Weltmeister das Geschehen von Beginn an, feierte einen ungefährdeten Start-Ziel- sowie den ebenso souveränen Tagessieg. Zweiter wurde Alfredo Gomez, doch da er den mittleren Heat nur auf Platz sieben beendet hatte, reichte es für ihn noch nicht einmal fürs Podium. Auf diesem standen nach Laufplatz drei Billy Bolt sowie Jonny Walker.

Hinter den Top 4 wurde der Südafrikaner Blake Gutzeit mit den Plätzen acht, vier und fünf quasi „best oft the rest“. Hinter dem Spanier Pol Tarres wurde der Badener Kevin Gallas Siebenter der Tageswertung. Er sagte dazu: „Das war wieder ein Hammer-Abend. Die Fans in Riesa, sind die geilsten der Welt. Meine ersten beiden Rennen waren von einer jeweils schlechten Startposition sehr gut. Ich bin beide Male sehr sauber und konstant gefahren. Mit zwei Mal Platz sechs war ich sehr zufrieden. Im dritten Lauf hatte ich zwar wieder einen guten Start, doch im Bergaufstück hoch auf die Brücke haben sich vor mir alle festgefahren, sodass ich dort ewig hing. Ich glaube, ich bin erst als Vorletzter dort wieder weggefahren. Danach habe ich drei Runden gebraucht, um meinen Rhythmus wiederzufinden und konnte dann noch ein paar Positionen gutmachen. Unterm Strich bin ich zufrieden, zumal ich in diesem Winter nur drei Trainingstage auf dem Motorrad hier in Deutschland bei suboptimalen Bedingungen hatte.“

 

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Der zweite Deutsche im Feld, Tim Apolle aus Sachsen-Anhalt, wurde, wie beim Saisonauftakt im polnischen Krakau Anfang Dezember 2019, guter Neunter. Der Aufsteiger aus der Klasse Junior war damit ebenfalls zufrieden. Er resümierte anschließend: „Mein Heimrennen hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht. Hier sind immer sehr viele Fans auch aus meinem Umfeld, das ist einfach toll. Vom sportlichen her bin ich nicht mit mir zufrieden, wobei ich selten zufrieden bin und immer mehr will. Trotzdem ist es der Weg in die richtige Richtung. Wieder Top 10 in der Prestige-Klasse, der höchsten Klasse in der Welt, ist nicht so schlecht. Das Ergebnis ist okay, wobei ich weiß, dass ich noch besser fahren kann. Das habe ich im Training gezeigt, doch im Rennen fehlt mir vielleicht noch ein wenig Erfahrung im Pulk. Vielleicht mache ich mir auch nur selbst zu viel Druck. Mit etwas Abstand werde ich meine heutige Leistung sicherlich besser einschätzen, aber man will ja nach vorn kommen.“

 

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In der Klasse Junior der bis 23-Jährigen dominierte der US-Boy Ty Cullins fast nach Belieben. In den ersten beiden Läufen lag er zu Beginn jeweils weit zurück, was ihn nicht davon abhielt, zu gewinnen. Nach seinem Start-Ziel-Sieg im dritten Heat war er natürlich auch der Tagessieger, wie schon zuvor in Krakau. Ebenfalls wie beim ersten von fünf Läufen zur SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2019/2020 wurde Leon Hentschel aus Uelzen Gesamtzweiter und strahlte anschließend bis über beide Ohren. Dazu sagte er: „In den ersten beiden Rennen lief alles gegen mich, doch am Ende konnte ich jeweils noch Dritter werden. Im dritten Lauf ging dann alles glatt, sodass ich Zweiter werden konnte, damit bin ich top zufrieden. Ty ist schwer zu schlagen. Bei den nächsten Rennen versuche ich aber weiter, ihn einzuholen.“

 

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Auch hier war mit Milan Schmüser aus Tensfeld in Schleswig-Holstein ein zweiter deutscher Fahrer am Start. Der erst 16-jährige Rookie wurde nach den Plätzen 14, elf und neun Tageszwölfter, wozu er erklärte: „Ich wurde heute leider ein bisschen vom Pech verfolgt und habe auch selbst zu viele Fehler gemacht. Aber ich bin soweit zufrieden, dass ich mich, wie in Polen, wieder für die Wertungsläufe qualifizieren konnte und im letzten Lauf nach dem Holeshot sogar eineinhalb Runden lang führen konnte.“

Die Rennen zum SuperEnduro Europe Cup entschied der Italiener Sonny Goggia für sich. Zweiter wurde Marco Pfeifer aus dem baden-württembergischen Berglen, gefolgt vom Schweden Magnus Thor. Mit dem Marbacher Pascal Springmann auf Rang fünf, Mirko Fabera aus Heideck auf Platz sechs sowie Thomas Schley (Köln), Marcel Teucher (Wiesa) und Louis Richter (Pockau), die die Plätze neun, zehn und elf belegten, schafften es unter 44 Startern fünf Deutsche in den Main Event.

 

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Nach diesem zogen auch die Veranstalter Daniel und Tobias Auerswald von der Eventmanufaktur Auerswald aus Hohndorf bei Stollberg ein positives Fazit. Quasi unisono meinten sie: „Wir bedanken uns als erstes bei den wieder zahlreichen Fans, die uns seit 2015 die Treue halten. Aber auch unserem sportlichen Ausrichter, dem MSV Riesa, unserem Rennleiter Heiner Schmidt, allen Helfern, Sponsoren und Partnern danken wir, dass wir gemeinsam wieder so ein tolles Motorsport-Fest erleben konnten. Nachdem unser sächsischer Ministerpräsident Michael Kretschmer im vorigen Jahr unser Schirmherr war, ist er auch in diesem Jahr als Privatperson zu uns gekommen, worüber wir uns sehr gefreut haben.“ Dazu fügte bzw. drohte Daniel Auerswald bereits an: „Im nächsten Jahr rocken wir die Halle erneut“, was dann am 9. Januar 2021 der Fall sein wird.

Weitere Infos ebenfalls unter www.superenduro-riesa.de 

 

Alle Ergebnisse des SuperEnduroRiesa:

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PA und Fotos: Thorsten Horn

 

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