Anfang des Jahres haben wir 2 Stück des "Traxy Tyre Support System" für einen Enduro-Austria Test erhalten. Bereits im März konnte das System von Fahrern des E.A.R.T. in verschiedenen Einsatzgebieten unter die Lupe genommen werden - Hier sind unsere Erfahrungsberichte mit dem Reifensystem aus Slowenien:
Erster Eindruck:
Beim ersten Anblick sucht man natürlich gleich den Vergleich zu anderen Herstellern von Reifensystemen wie z.B. Tubliss. Im Prinzip funktioniert dieses System ja auch ähnlich. Das System kommt ordentlich verpackt und wirkt gut verarbeitet. Bei näherer Betrachtung wird man gleich skeptisch: Wie kann der dünne Mantel und der Schlauch den Hardenduro-Belastungen standhalten?
Hersteller: Kommt aus Slowenien www.ridetraxy.com
Preis: 99 Euro im Online Shop

Funktion:
Ein Schlauch, darüber ein Mantel und dann ein druckloser Hohlraum zwischen dem Mantel und dem Reifen. Diesen Hohlraum kann man mittels Luftdruck im Schlauch größer oder kleiner machen. Der Druck schwankt hierbei zwischen 0,1 und 2,2 Bar. Je nach Einsatzzweck und Reifen sollte man hier variieren.
Der Luftdruck hat eine große Auswirkung. Wenn man mit 1,8 Bar startet und dann auf 1,0 Bar verringert, steigt der Grip sehr stark. Weniger Druck habe ich nur bei einem Snow Speedhill getestet. Auf Schnee ist das Traxy ein Traum.

Dadurch, dass es zwischen Reifen und inneren Mantel keinen Luftdruck gibt, kann man durch Löcher im Mantel auch keinen "Patschen" haben. Allerdings sollte man bedenken, das jedes Loch sowie geringerer Druck zwar den Grip verbessert, das Gesamtsystem aber so weich macht, dass man auf Asphalt und Zwischenetappen nur mehr "dahereiert" Der weiche Reifen schwimmt extrem.

Montage Traxy:
Hier gibt es nicht sonderlich viel zu berichten. Man sollte sich das Youtube-Video vom Hersteller ansehen zwecks Einsatzes des beigelegten Silikons. Die Montage selbst geht sehr einfach. Nicht schwieriger als ein normaler Schlauch. Das Felgenband muss in perfekten Zustand sein, um Plattfüße zu vermeiden.
Weitere Videos auf www.ridetraxy.com
Fahreindruck:
Wer bergauf Grip sucht ist hier gut bedient. Je nach Luftdruck baut das Traxy extremen Grip auf. Man kann mit ausgelutschten Reifen Sachen rauffahren die sonst nicht gehen. Der Haken an der Sache ist, dass dieses Reifen Support System nur beim Hard Enduro funktioniert. Schnellere Teilstücke kann man zwar auch fahren. Gegen Mousse fahrende Kollegen hat man aber keine Chance. Klassisches Enduro mit einer Motocrossstrecke mittendrin kann man gänzlich vergessen.

Schrägfahrten zählen nicht unbedingt zu den Stärken des Systems. Wenn man schräg mit wenig Grip wegfährt walkt der Reifen sofort nach unten. Man steht danach gleich senkrecht nach oben. Zugegeben: Meistens ist das egal weil man dann gerade bergauf ja wieder super Grip hat. Falls man aber einen schlammigen Hang queren muss hat man definitiv einen Nachteil.
Reifenwahl:
Zum Testen hatte ich zuerst einen ganz weichen 120er Mitas Schneereifen montiert. Grip ohne Ende aber man konnte am Asphalt nicht schneller als 60 Fahren. Wheelies waren fast unmöglich, so wie sich das hinten bewegt hat. Danach wechselte ich auf ein anderes Mitas Reifenmodell mit härterer Karkasse. Das hat gut funktioniert und war auch auf Zwischenetappen brauchbar. Mit 1,8 Bar konnte man auch 150 fahren. Ich habe dann zwecks Grip auf 1 Bar reduziert. Das war dann ein guter Kompromiss.

Bild: Im schrägen Hang steht der Reifen quasi neben der Felge
Mein E.A.R.T. - Teamkollege Paul Bernsteiner hat währenddessen einen X-Grip 140er Superenduro getestet. Das war ähnlich wie bei mir mit dem weichen Winterreifen:
"Der Reifen lässt sich beinahe bis zur Hälfte reindrücken, sogar der Rollwiderstand beim Rangieren im Stand ist spürbar höher. Die kurze Etappe zum Waldstück verläuft auf Asphalt und schon da zeigt sich, dass etwaige Verbindungsetappen sicherlich nicht zur Stärke des Systems gehören, die Hinterradführung fühlt sich etwas schwammig an.
Im Gelände angekommen zeigen sich aber dann die waren Vorteile. Sobald es aufwärts geht, ist der Grip unglaublich, Anfahren auch im steilen Geläuf funktioniert hervorragend, egal ob steinig oder wurzeliger Waldboden. Schwächen lassen sich dann bei Schrägfahrten erkennen, aufgrund des extrem weichen Setups, walkt der Reifen dann doch recht stark nach unten und die Führung des Hinterrads ist in diesem Bereich dann doch als nicht optimal zu bezeichnen….“ Je kleiner und härter der Reifen ist, desto besser funktioniert es!

Haltbarkeit und Pannensicherheit:
Das Traxy ist haltbarer als man es dem System zutraut. Durchschläge steckt es scheinbar unbeeindruckt weg. Meine Ausfahrten damit waren ein Snow Speedhill und einige Enduro Trainings in der näheren Umgebung. Dort habe ich das Teil aber nicht gerade geschont. Ich bin mit meinen 100kg Kampfgewicht und der 500er Husky über Betonkanten gefahren, hab das Ding über Baumstämme geprügelt und bin auch weit gesprungen. Es war nicht kleinzukriegen. Mit normalem Schlauch wäre das überhaupt nicht gegangen, zumindest nicht mit einem Luftdruck bei dem man auch noch Hänge hochkommt. Dennoch bleibt gegenüber Mousse ein gewisses Restrisiko. Trotz des geringen Luftdrucks dreht sich der Reifen keinen Millimeter auf der Felge nach!

Unser Fazit:
Für Wettbewerbe sehen wir einen eingeschränkten Nutzen. Mag sein, dass das Traxy z.B. beim Lika Enduro und ähnlichen Rennen unschlagbar ist. Für alle anderen Rennen sind die Schwächen bei Verbindungsetappen zu ausgeprägt. Außerdem bleibt ja noch das Restrisiko wegen dem dünnen Schlauch.
Wer Grip für reines Hard Enduro oder die Schottergruben-Ausfahrten sucht oder gerne seine alten Reifen im Training runterfahren möchte ist hier bestens bedient.
Mittlerweile gibt es auch ein Upgrade mit Mousse Insert. Das werden wir hoffentlich nach der Corona Krise irgendwann noch mal testen können. Übrigens, auch nach 15 Einsätzen war das Teil nicht kaputt zu kriegen...
Test und Bericht: E.A.R.T., R.W. (Zur Verfügung gestellt von Traxy)
Leider musste das Roots of Türnitz 2020 abgesagt werden. Auf Grund von organisatorischen Gründen ist es leider nicht möglich die Veranstaltung zu verschieben. Somit fällt dieser Lauf zur Enduro ÖM auch weg...

Link: www.rootsoftuernitz.at
Das neue Roots of Türnitz hätte die erste Ausgabe unter neuer Organisation werden sollen. Das Team startete voll motiviert mit neuer Homepage ins Jahr 2020...
Mit der Absage trifft es leider auch den Juniorendurocup für unseren Nachwuchs. Dieser hätte den 2. Wertungslauf in Türnitz bestritten.
"Alle Fahrer wurden bereits verständigt und über die weitere Vorgehensweise informiert. Natürlich wird es das Roots of Türnitz 2021 wieder geben und wir freuen uns auf euch. In diesem Sinne gesund bleiben und wenn wir zusammenhalten können wir das Virus ausbremsen."
Quellen: Team Roots of Türnitz
Das "fleischleibchen.com" die besten T-Shirts unter der Sonne produziert ist ja nix mehr Neues. Kein Wunder, wenn Erzbergrodeo Pressechef und Grafikprofi, Martin Kettner, zuständig zeichnet. Zur aktuellen Lage gibt es jetzt ein Virus T-Shirt bei dem in einem fett gedruckten 3-Zeiler wieder mal keine Fragen offen bleiben...
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Text: Enduro-Austria, Bild: Grafiklehrling M.M. :-)
Für diesen Rückblick in die Enduro-Vergangenheit haben wir uns einen Enduro Masters Bericht rausgesucht der in dieser Serie bis heute am öftesten angesehen wurde. Interessanterweise ist es ein Artikel aus dem Jahr 2011. Der Artikel liegt zwar nur ganz knapp vor den anderen Enduro Masters Beiträgen, wenn man allerdings bedenkt, dass im Jahr 2011 noch keine Verlinkungen von Social Media Plattformen stattgefunden hatten ist dies schon interessant...

Lindtner verschafft sich mit Sieg wieder Luft, Brandauer/Enöckl fehlen noch zwei Punkte - Bei den Damen und in der Hobby Team-Klasse stehen Champs bereits fest...
Für die Dramaturgie der heuer erstmals ausgetragenen Enduro Masters-Serie hätten die Würfel nicht besser fallen können. Nach dem „Thayatal Enduro“ in Weikertschlag an der Thaya werden die Entscheidungen über den Gesamtsieg in vielen Klassen erst im allerletzten Rennen fallen. Showdown der Enduro Masters-Serie ist am 22. und 23. Oktober in Schrems. In der Klasse Profi Einzel hat sich Herbert Lindtner mit einem klaren Sieg in Weikertschlag etwas Luft verschafft. Im Profi Doppel fehlen Erich Brandauer und Lars Enöckl vor dem Finale nur noch zwei Punkte zum Gesamtsieg.
Den gesamten Bericht und die Ergebnisse von damals findest du im Originalartikel aus 2011:
Link zum originalen Artikel:
6. Lauf der Enduro Masters-Serie in Weikertschlag an der Thaya:
Harald (Wetz) Wetzelsberger hatte damals schon von den Enduro Masters berichtet. R.I.P. Wetz
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MAXXIS HardEnduroSeries Germany: HESG Talk am Ostersonntag live! Die Fahrer und Fans der MAXXIS HardEnduroSeries Germany werden genauso wie die restliche Bevölkerung derzeit aufgrund der Corona Krise aufgefordert zuhause zu bleiben, aus diesem Grund bringt die HESG nun eine Live Talksendung in die Wohnzimmer...

Serienkommentator Anton Bartel spricht dabei live mit den Serienorganisatoren und den Fahrern der Serie, zu aktuellen Entwicklungen in der einzigen Hardenduro Serie Deutschlands. Gleichzeitig wird es aber auch einen Rückblick in die mittlerweile zweijährige Geschichte der HardEnduroSeries Germany geben.
In der Premierenfolge wird vor allem über die aktuelle Entwicklung der Corona Pandemie im Bezug auf den Motorsport gesprochen und was dies speziell für Auswirkungen auf die weitere Saison haben wird. Ebenfalls per Skype zugeschalten wird ein Fahrer aus der Serie, dieser schildert wie er mit der aktuellen Situation umgeht.
„Wir hoffen das wir mit der Premierenfolge den Geschmack der HESG Gemeinde treffen. Auch wenn der Motorsport derzeit still steht, freut sich denke ich jeder über etwas Abwechslung von den aktuellen Nachrichten.“ sagt der MAXXIS HardEnduroSeries Germany Organisator Denis Günther.
Die Folge wird am Ostersonntag 12.04.2020 ab 18.00 Uhr auf diesem Serienyoutube Kanal übertragen:
Der Direktlink wird zeitnah in den Sozialen Medien der HESG publiziert.
Weitere Infos zur MAXXIS HardEnduroSeries Germany sind immer aktuell unter www.hardenduro-germany.de zu finden.
Foto: TK420 / Toni Keller, PA: Denis Günther
Wie sicher einige von euch mitbekommen haben, läuft bei auner im Onlineshop noch bis einschließlich Dienstag 14.4 die Aktion GET EGG-CITED mit -20% auf gewisse Artikelgruppen und GRATIS Versand innerhalb von Österreich und Deutschland. Bis Freitag gibt es noch -20% auf MX, Enduro & MTB Bekleidung. Freitag bis Sonntag sind alle Stiefel aus dem Onlineshop mit 20% rabattiert und von Sonntag bis Dienstag gibt es den Abschluss mit -20% auf alle Protektoren...
Des weiteren werden die Stores in GRAZ und WIENER NEUDORF am Dienstag 14.04 wieder ihr Pforten öffnen. Ab Dienstag wird auch der neue 380 Seiten starke Bekleidungskatalog, kurz genannt LOOKBOOK, erhältlich sein und in den beiden Stores aufliegen sowie bei jeder Bestellung in unserem Shop GRATIS mitgeschickt.
Solltest du gesondert den Wunsch nach dem neuen LOOKBOOK verspüren so sende uns einfach eine Mail an
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Quellen: Auner (Anzeige)
- KTM: Keine Teilnahme an Motorradmessen im Jahr 2020!
- HED: Oster-Angebot im Hard Enduro Shop!
- Rückblick: Enduro-Trophy + ÖM in St.Peter Kammersberg 2019
- Absage des Red Bull Erzbergrodeo 2020!
- Kilian Zierer im Enduro-Austria Interview!
- AMF: Änderungen bei Motorsport - Meisterschaften!
- Erstes JEC Rennen 2020 im Mai abgesagt!
- Neues Enduro Modell: RIEJU MR RACING 300
- Videos: Red Bull Romaniacs - Livestream 2019!
- Info und Angebote vom M-Racing Onlineshop!
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