Die "Enduro Senioren Austria" haben ihre Saison mit dem "Stoppelfeld Enduro" in Kulm abgeschlossen. Unter den 50 Startern ging auch wieder Mex Wieshofer ins Rennen und berichtet von seinen Erfahrungen in dem teils gatschigen Rundkurs...
Die ganze Geschichte von Mex Wieshofer kannst du hier nachlesen:
https://wieshofer.eu/stoppel-cross-in-kulm/
Quellen: Wiesenhofer
Die Red Bull Romaniacs 2020 - die “Vertical Madness” Ausgabe der Extreme: Das Rennen hat stattgefunden. Entgegen aller Erwartungen und gegen alle Widerstände. In diesem schwierigen Jahr, in dem die meisten internationalen Rennen abgesagt wurden. Das Jahr, in dem die Enduro World Championship (WESS) bis auf ein Rennen abgesagt wurde...

Das Jahr, in dem der Veranstalter (mal wieder…) für verrückt erklärt wurde. Weil er in Zeiten der Krise einen Event durchführen wollte, den alle anderen für unmöglich hielten. Doch in Bezug auf “Unmöglich” scheint beim Veranstalter der Red Bull Romaniacs, Martin Freinademetz, irgend etwas verpolt zu sein. Denn er liebt unmöglich. Er organisiert Events mit einer derart komplexen Logistik, dass die Durchführung an sich eigentlich unmöglich ist. Er schickt seine Rennfahrer seit Jahren in “unmögliches” Gelände und freut sich diebisch, wenn sie ihn für verrückt erklären.
Doch Freude gab es in diesem Jahr der Krise wenig. Als alle Veranstalter ringsum aufgaben versuchten Freinademetz und sein Team bis zuletzt am originalen Veranstaltungstermin im Juli festzuhalten. Nur um dann, alles vorbereitet, Flüge gebucht und Strecke markiert, wenige Wochen vorher das Handtuch zu werfen. Doch aufgeben kam für das Team um Freinademetz, die alle irgendwie gleich auf “extrem” geschaltet sind, nicht in Frage. So wurde das Rennen angepasst, neu geplant und in den Oktober verlegt, auch wieder entgegen allen Empfehlungen.

Jetzt ist der Event Geschichte - und schreibt Geschichte:
Die einzige WESS-Veranstaltung im Jahr 2020
Die ersten Red Bull Romaniacs mit Schnee
Die erste Frau, die in der Goldklasse ins Ziel fährt
Die ersten Red Bull Romaniacs ohne Zuschauer, Prolog oder Gusterita Finish
Null Rettungseinsätze
Für die Teilnehmer waren die Herausforderungen im Vorfeld ähnlich extrem und begannen mit einem Wettlauf gegen die sich ständig ändernden Vorschriften, nicht gesicherter Verfügbarkeit von Flügen und unsicheren Grenzüberquerungen. Doch die Extremsportler sind schwer von ihrer Dosis Adrenalin fernzuhalten - viele Fahrer schlugen sich, unter teilweise wüsten Bedingungen durch, einige um die halbe Welt. Dann folgten die Sicherheitsbestimmungen vor Ort: Gesundheits-Tagebuch eine Woche im voraus, ärztliche Untersuchung als Bedingung und isolierte, individuelle Einschreibung und Logistik. Das waren die mit den Behörden vereinbarten Voraussetzungen, um den Event durchführen zu können.

Dem Bedarf nach “Sozialer Distanz” fielen vor allem die Zuschauer zum Opfer, die dem Veranstalter ausdrücklich untersagt waren. Damit war auch der beliebte Prolog im Zentrum der Stadt überflüssig. Stattdessen wurde ein Zeitfahren organisiert, die “Time Trials Qualification” (TTQ), die die Startreihenfolge für den ersten Tag festlegte, natürlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit...
Der erste Offroad-Tag führte das Rennen ins Olt-Tal mit spektakulären „Goldener Herbst“ Bedingungen, 100% Grip und magischen Farben. Der Tag wurde von Graham Jarvis gewonnen, dem bereits jetzt Manuel Lettenbichler mächtig Druck machte. Dieses Duell, sollte sich in einem Kampf um jeden Meter und Geschwindigkeiten am absoluten Limit durch das gesamte Rennen fortsetzen. An Tag 2 führte Letti, an Tag 3 wieder Jarvis und an Tag 4 lag wieder Letti vorn.
Offroad Tag 2 wurde zum “Musterschüler” für perfekte Fahrbedingungen, angenehmes Wetter und griffige Trails. Doch die Härte der Romaniacs fordert immer ihren Tribut, angenehme Bedingungen oder nicht. In der Goldklasse musste Taddy Blazusiak wegen einer rebellierenden Schulter aufgeben und Billy Bolt verlor bei einem üblen Sturz wertvolle Zeit und Energie.
Video Tag 4:
Video Tag 3:
Weitere Videos: RedBullMotorsports
Am Offroad Tag 3 war es vorbei mit der Wellness-Stimmung, jetzt ging es ans Eingemachte. Strömender, kalter Regen erwartete die Fahrer am Morgen, die höheren Lagen waren sogar mit leichtem Schnee bedeckt. Die Rennleitung war jetzt genauso gefordert wie die Fahrer: die Track-Manager mussten ausschwärmen und die Rennstrecke rechtzeitig vor Ankunft der ersten Fahrer auf die “Regen-Option” um-routen. Das klappte reibungslos und der Renntag ging ohne größere Zwischenfälle über die Bühne.
Das große Finale an Offroad Tag 4 fand am Samstag in Sibiu statt, nachdem das Rennen die Fahrer rund 100 km rund um Sibu geführt hatte. Diejenigen, die es durch die 4 ½ Tage geschafft hatten, wurden auf den Wendeltreppen eines Rohbaus noch einmal an ihre Grenzen gebracht.

Bild: Bester Österreicher Michael Walkner auf Gesamtrang 7!
Graham Jarvis hatte während der ersten drei Tage des Rennens im erbitterten Zweikampf gegen Manuel Lettenbichler einem Vorsprung von 27 Sekunden herausgefahren. Mit diesem Vorsprung ging er am Morgen des Offroad Tages 4 an den Start, seinen siebten Titel bei den Romaniacs in greifbarer Reichweite. Die Bedingungen entsprachen genau seinem Geschmack: nass, rutschig, schlechte Sicht - und er hatte einen guten Vorsprung.
Doch ein kapitaler Crash in der Gegend von Cisnadioara zerstörte seine Hoffnungen: durch verlorene Zeit und den Ausfall des E-Starters musste er sich jetzt den Rest des Tages mit Letti duellieren, der sich regelrecht in ihn verbissen hatte: der junge Wilde, der dem alten Leitwolf die Führung abnimmt. Letti’s müheloser Fahrstil und die Vermeidung schwerwiegender Fehler sicherten dem jungen Deutschen den Gesamtsieg.
Das Duell der beiden Alphas um den ersten Platz auf dem Podium wurde durch einen ebenso heftigen Kampf um Platz 3 begleitet. Billy Bolt, Alfredo Gomez und Wade Young verbrachten den größten Teil des Tages zusammen auf der Strecke und schenkten sich keinen Meter. Der Brite Bolt fuhr sich “das Herz aus dem Leib” und legte fast den ganzen Tag Bestzeiten vor. So konnte er sich den Tagessieg als Trophäe einfahren, nahm aber in der Gesamtwertung nur Platz 5 mit nach Hause. Er gewann den Tag mit einem Abstand von 45 Sekunden vor Alfredo Gomez und 59 Sekunden vor Wade Young.
Während Billy sich den Tagessieg sicherte, reichte dem Spanier Alfredo Gomez sein Vorsprung von den Vortagen, sich Platz drei in der Gesamtwertung einzuverleiben. Und das ist nicht der einzige Grund für den Spanier, sich zu freuen: seine Schwester Sandra Gomez schrieb heute auch Red Bull Romaniacs Geschichte: nach unsagbaren Strapazen auf einer Strecke, die den meisten männlichen Rennfahrern Alpträume verursacht, erreichte sie am Samstag klatschnass und völlig ausgekühlt als erste Frau das Finish der Gold-Klasse! Respekt !!

In der Silber-Klasse setzte sicher der Däne Peter Weiss nach einer durchweg konstanten Leistung während des Rennens und heftigen Kämpfen mit seinem Hauptkonkurrenten Fabien Poirot, dem Trial Weltmeister aus Frankreich durch. Der Deutsche Eddie Findling sicherte sich den Titel in der Bronze Klasse, wo mit Bernard Hugo auch ein Franzose auf Platz zwei landete. Der rumänische “Local” Emanuel Gyenes holte sich nach einem ähnlich interessanten Duell mit dem Franzosen Romain Courty den Titel der Iron-Klasse. Damit ist der zweite Platz in drei der fünf Klassen jeweils mit einem Franzosen besetzt! In der neu gegründeten Atom-Klasse setzte sich wiederum ein weiterer Rumäne an die Spitze: Dan Mateescu beendete das Rennen mit einem Abstand von über 20 Minuten gegenüber seiner Konkurrenz.

Martin Freinademetz am Ende der Veranstaltung und nach acht Monaten Kampf um das Rennen: “Es fühlt sich noch etwas unwirklich an, ich kann es kaum glauben, dass die Red Bull Romaniacs 2020 jetzt tatsächlich stattgefunden hat! Um an diesen Punkt zu kommen, mussten wir uns völlig neu aufstellen, dunkle, ungewisse Momente der Verzweiflung ertragen und auch finanziell tief in die Tasche greifen. Aber wir haben es geschafft, dank meines Ausnahme-Weltklasse-Teams, dank unserer treuen, überzeugten Partner und der Unterstützung der Rennfahrer. Wir haben den Beweis geliefert, dass es möglich ist, in diesen schweren Zeiten einen internationalen Motorsport Event durchzuführen. Dafür braucht es neben der nötigen Hartnäckigkeit allerdings auch viel Kooperation mit den Behörden, eine sorgfältige Umsetzung der Sicherheitsvorgaben und ein wenig Glück. Es war eine wichtige Lernerfahrung und hilft uns, den Weg für zukünftige Events zu ebnen.
Doch der lange Kampf hat sich gelohnt - und nachdem ich all die glücklichen Gesichter unserer Teilnehmer und das positive Feedback gesehen habe, würde ich es jederzeit wieder tun!”
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TV: Red Bull TV
WESS-Serie: Red Bull Romaniacs bei WESS
Film: Red Bull Romaniacs 2019 - The Movie
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PA: Volker Jacob, Fotos: Attila Szabo, Mihai, Stetcu
Alle Tagesberichte der Red Bull Romaniacs 2020:
Red Bull Romaniacs gestartet: Wade Young gewinnt Quali!
Red Bull Romaniacs: Jarvis gewinnt ersten Offroad Tag!
Letti setzt sich an die Spitze der Red Bull Romaniacs!
Red Bull Romaniacs Tag 3: Graham Jarvis peilt Sieg an!
Die Österreicher bei den Red Bull Romaniacs 2020:
Gold:
7. Michael Walkner #8 (AUT) Husqvarna Te300i 2stroke
Bronze:
8. Daniel Fasching #325 (AUT) Ridexpower
9. Stefan Rieger #319 (AUT) ESC Straßwalchen
11. Michael Scheublein #329 (AUT) FLATSCHINGFAST FACTORY TEAM
17. Martin Lindtner #307 (AUT) Ilupi / Big Balls and Fire
37. Alexander Steinwendtner #340 (AUT) Flatschingfast Factory Team
Iron:
10. Peter Nesuta #600 (AUT) Husqvarna/Damianik
19.Gerald Rieger #617 (AUT) ESC
Was ist Seeker 2000? Jedenfalls kein Rennen: Ein faszinierendes FREE RIDE Abenteuer speziell für klassische (Young timer) Enduro Motorräder soll die Teilnehmer durch die schönsten Abschnitte des Balkans führen...
Termin: 01. bis 08. August 2021
Die Streckenführung verläuft durch 3 Länder in einem LOOP von ca. 1500km. Start und Ziel der Veranstaltung ist der Ort Konjic (BIH) in der Nähe von Sarajevo.
Die genauen Informationen findest du auf der Website des Veranstalters.
Link: https://seeker-raid.com/
Bis 1. März gibt es noch eine vergünstige Anmeldegebühr. Die Anmeldung ist bereits geöffnet!
Quellen: S.Rosner
“Unmöglich” gibt es nicht: Graham Jarvis peilt seinen 7. Sieg bei den Red Bull Romaniacs an: Die Wellness-Tage sind vorbei. Nach den ersten zweieinhalb Renntagen mit Wetter a la “Goldener Herbst” und moderaten Temperaturen ging es heute morgen bei kühlem Regen an den Start - am Offroad Tag 3 der 17. Ausgabe der Red Bull Romaniacs...

Ähnlich gekühlt wie der Regen war auch die Stimmung, denn heute stand der härteste Tag der Rallye auf dem Programm. Und das galt nicht nur für die Rennfahrer: Aufgrund des Wetterumschwungs musste die Rennleitung die Strecke anpassen und zu schwierige oder gefährliche Abschnitte sperren. Eine extreme Herausforderung für die Trackmanager und Organisatoren. Trotz aller Herausforderungen sollte sich der Tag zu einem absoluten Highlight ohne Zwischenfälle entwickeln, denn kurz nach dem Start riss die dichte Wolkendecke auf und es hörte auf zu regnen. Der Renn-Tross ging pünktlich um 7:45 Uhr auf die Strecke rund um die Transalpina-Route in der Cugir-Sugag Gegend.
Der an diesem Morgen gesamt-Führende Manuel Lettenbichler ging als erstes auf die Piste, in drei-Minuten Etappen gefolgt von Wade Young und Graham Jarvis. Wieder drei Minuten später starteten Alfredo Gomez, Billy Bolt und Mario Roman. Letti eröffnete mit ordentlich Druck, um sich weit genug abzusetzen, fand sich aber irgendwann bei CP4 in Gesellschaft von Graham Jarvis wieder, der seine Routine bei widrigen Bedingungen gnadenlos ausspielte und Boden gut machte. Im MotoCross-Tempo ging es für die beiden dann den Rest des Tages als Duett durch die rumänische Wildnis, wobei sich gegenseitig kein Zentimeter geschenkt wurde. In der Gesamtwertung liegt Jarvis jetzt mit 25 sec vor Letti und geht morgen als erster in den finalen Tag.

Bei den Verfolgern fiel heute vor allem Mario Roman auf, der sich von seinem 6. Platz gestern auf den Dritten in der Tageswertung heute vorkämpfte und dem die erschwerten Bedingungen sichtlich taugten. Wir sind sicher, dass wieder zahlreiche Mitfahrer mit einem freundlichen “Sorry Bro” aus dem Weg geräumt wurden…! Roman erreichte das spektakuläre Ziel mit einer felsigen Abfahrt zusammen mit seinem Teamkollegen Wade Young, der es heute nur auf Platz 5 schaffte, sich aber in der Gesamtwertung seinen dritten Platz sicherte.

In der Silber-Klasse fuhr der Däne Peter Weiss seinen Vorsprung auf seinen Konkurrenten Fabien Poirot (FRA) weiter aus und der Engländer Joe Deakin surfte auf Platz drei.
In der Bronze-Klasse musste der führende Eddie Findling (DEU) den Tag an Hugo Bernard (FRA) abgeben, der 57 sec schneller war. Allerdings führt er in der Gesamtwertung weiterhin mit knapp neun Minuten.
Die Iron-Klasse wird weiterhin vom Red Bull Romaniacs Veteranen Many Gyenes (ROU) dominiert, der jetzt die Gesamtwertung mit 6 min vor Romain Courty (FRA) und Murray Shooter (IRL) führt. Mani hatte sich aufgrund einer Verletzung für die Iron-Klasse entschieden, um seinen Status als Teilnehmer und Finisher aller Red Bull Romaniacs Rennen nicht zu verlieren. Jetzt sieht das Ganze ziemlich sicher nach einem Gewinn aus…!

Der Rumäne Dan Ștefan Mateescu führt und dominiert die Atom-Klasse und liegt mit 52 min deutlich vor seinen Verfolgern Overall Rich Mumford (USA) und Firmin Mourino (FRA).
Offroad Tag 4 und damit der letzte Tag der Red Bull Romaniacs Vertical Madness Edition beginnt wie gewohnt am Samstagmorgen um 7:45 und wird die Teilnehmer 107 km (Gold Klasse) rund um Sibiu führen und auf einem Gebäude im Rohbau im Stadtzentrum von Sibiu enden.

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Video Rückblick auf Tag 1 und 2 der Red Bull Romaniacs mit Paul Bolton:

PA: Volker Jacob, Fotos: Adrian Crapciu, Hila Tibi
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Unternehmen Titelverteidigung: Lettenbichler setzt sich an die Spitze der Red Bull Romaniacs: Auf der zweiten Offroad-Etappe hat der Titelverteidiger zugeschlagen! Der Donnerstag war der Lettenbichler-Tag bei der 17. Ausgabe der Red Bull Romaniacs. Vorjahressieger Manuel Lettenbichler fuhr bei extrem herausfordernden Verhältnissen die schnellste Zeit des Tages und setzte sich an die Spitze der Gesamtwertung...

Vom Start weg verfolgte der deutsche KTM-Pilot eine klare Strategie und setzte Romaniacs-Rekordsieger Graham Jarvis unter Druck. Als Etappensieger vom Mittwoch startete Husqvarna-Star Jarvis als erster in den Offroad-Tag. Lettenbichler setzte ihm mit Vollgas nach, wohl wissend, dass er in der taktisch bestmöglichen Position ist, wenn er die Lücke zufährt und den britischen Ausnahmekönner dann aus nächster Nähe kontrolliert.
Im zweiten Teil der 110 Kilometer langen Etappe ging der Plan auf. Manuel Lettenbichler hatte Graham Jarvis eingeholt, sie erreichten das Ziel gemeinsam. Lettenbichler übernimmt die Gesamtführung, und Graham Jarvis verliert einen Platz. Der Südafrikaner Wade Young konnte sich nach einem starken Tag im Ziel mit Platz 3 in der Gesamtwertung belohnen.

Zwei Tage liegen noch vor den Piloten - und der Weg zum Sieg muss vor allem fehlerlos absolviert werden. Denn das Pro-Feld ist unglaublich ausgeglichen, das technische Niveau ist unglaublich hoch. Selbst die schwierigsten Hindernisse bewältigen die Top-Fahrer nahezu gleich bravourös. Bislang gelang es keinem Fahrer, sich an einer Stelle mit technischen Höchstanforderungen von den anderen abzusetzen. Im Rennen um den Sieg kann also schon ein kleiner Fehler entscheidend sein.
Dieser möglicherweise vorentscheidende Fehler könnte heute Billy Bolt passiert sein. Der Brite kam an einem Kliff-ähnlichen Abhang zu Sturz und rollte den gesamten Steilhang hinab. Die Kletterpartie zurück nach oben hat den Husqvarna-Piloten eine Menge Zeit gekostet. Die Chance auf's Podium ist jedoch intakt, wer bei Billy Bolt auf Sieg wetten will, würde von den Buchmachern momentan Traumquoten angeboten bekommen. Allerdings kann sich bei der Red Bull Romaniacs erfahrungsgemäß alles sehr schnell ändern.
Nichts ändern konnte Taddy Blazusiak. Der GasGas-Frontmann litt unter starken Schmerzen in der Schulter und stieg am Service-Point aus der zweiten Offroad-Etappe aus.

Auch in den anderen Klassen forderte die extrem schwierige Route von den Fahrern ihren Tribut. An der Spitze haben sich aber wieder die Favoriten durchgesetzt. In der Silber-Klasse behauptete der Däne Peter Weiss mit einem hart erkämpften Tagessieg seine Führung, der Franzose Fabien Poirot wird auch morgen alles daran setzen, die kaum drei Minuten Rückstand aufzuholen. In der Bronze-Klasse fährt der Deutsche Eddie Findling unangreifbar. In der Iron-Kategorie ist Many Gyenes gut auf Kurs Richtung Sieg. Er ist bislang der einzige Athlet, der alle bisherigen Ausgaben der Red Bull Romaniacs im Ziel beenden konnte. In der neuen Atom-Klasse liegt der Rumäne Dan Mateescu sicher 17 Minuten vor Rich Mumford und eine Stunde vor dem drittplatzierten Euzebio Reverte.
Die dritte Offroad-Etappe am Freitag führt für die Fahrer der Gold-Klasse über 135 Kilometer. Die Fahrzeit dürfte knapp unter fünfeinhalb Stunden liegen.
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Beste Österreicher in der Gesamtwertung nach Tag 2:
Gold:
7. Michael Walkner #8
Bronze:
5. Daniel Fasching #325
7. Stefan Rieger #319
12. Martin Lindtner #307
13. Michael Scheublein #329
23. Alexander Steinwendtner #340
Iron:
11. Peter Nesuta #600
18. Gerald Rieger #617
Der König der Karpaten ist im Land. Graham Jarvis gewinnt den ersten Offroad Tag bei der Red Bull Romaniacs 2020: Hermannstadt, Rumänien - 28. Oktober 2020: Eine Seenlandschaft in herbstlichen Farben war am Mittwoch die Kulisse für die erste Offroad-Etappe der "Red Bull Romaniacs"...
Graham Jarvis führt das Rennen an...
In dieser spektakulären Landschaft hat Altmeister Graham Jarvis ein weiteres Mal gezeigt, dass er auch im Herbst seiner Karriere zu den absoluten Sieganwärtern zählt.
Sechs Mal hat der Husqvarna-Star die "Red Bull Romaniacs" bereits gewonnen, im vergangenen Jahr musste er sich mit Rang 3 begnügen. Sein Ziel beim einzigen echten Offroad-Großevent in diesem Jahr liegt noch zwei Stufen höher am Podium. Wobei Jarvis zuvor bereits klar machte, dass er als Rennfahrer auf diesem hohen Niveau die Jahre durchaus bereits spürt: "Ich denke, ich bin schnell genug, aber ich weiß nicht, ob mein Körper diese fünf Tage durchhält. Ich habe dieses Problem schon während der letzten Jahre immer wieder gespürt. Körperlich bin ich in Topform, aber ich bin 45 Jahre alt und der Körper ermüdet schneller."

Von Ermüdungserscheinungen war auf dieser ersten Offroad-Etappe aber nichts zu bemerken. Die Top-Favoriten der Gold-Klasse fuhren den ganzen Tag über dicht beisammen, getrennt nur durch Sekunden. Der Brite Billy Bolt (Husqvarna) eröffnete die Etappe, gefolgt von Alfredo Gomez und Qualifikationssieger Wade Young (beide Sherco). Dahinter reihten sich Graham Jarvis und Manuel Lettenbichler ein, der Sieger der "Red Bull Romaniacs 2019".
Alfredo Gomez verlor später an Boden. Er hatte Abstimmungsprobleme, später verlor er seinen Trinkrucksack als er einen Baum hart touchierte. Dafür fuhr Taddy Blazusiak eine exzellente Etappe und konnte zur Führungsgruppe aufschließen. Auch die schwierigsten Passagen und halsbrecherische Hindernisse meisterten diese Ausnahmekönner nahezu im Gleichklang: "Olt Up", "Sheepfarmer", "Martin's Idea" oder "Titanic". Keiner der Top-Piloten konnte sich nennenswert absetzen, keiner verlor zu viel Zeit auf die anderen.

Und mittendrin setzte Graham Jarvis diskret einen Schritt nach dem anderen, um sich den Tagessieg zu sichern. Mit 5 Stunden, 14 Minuten und 49 Sekunden erreicht er das Tagesziel mit der besten Zeit. In der Gesamtwertung liegt er nun 41 Sekunden vor Titelverteidiger Manuel Lettenbichler, der Südafrikaner Wader Young hat ganze 4 Minuten und 20 Sekunden Rückstand.
Bei der zweiten Offroad-Etappe am Donnerstag im Bezirk Alba liegen 110 gehaltvoll-harte Enduro-Kilometer vor den besten Enduristen der Welt. Es wird wieder Top-Wetter erwartet.
In der zweitstärksten Silber-Klasse zeichnet sich ein Zweikampf ab. Tagessieger wurde der Däne Peter Weiss, in der Gesamtwertung weniger als zwei Minuten dahinter liegt der Franzose Fabien Poirot. Der drittplatzierte Rumäne Adrian Mihu hat bereits 40 Minuten Rückstand.

In der Bronze Klasse unterstreicht der Deutsche Alexander Gehlert mit einem erneuten Tagesrang 1 seine Sieg-Ambitionen.
In der Iron-Klasse zeichnet sich ein Duell zwischen Courty Romain und Many Gyenes ab. Sie liegen nur knapp mehr als eine Minute auseinander.
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PA: Volker Jacob, Fotos: Mihai Stetcu
#redbullromaniacs
Gesamtwertung nach Offroad Tag 1:
Graham Jarvis #3 (GBR)
Manuel Lettenbichler #1 (DEU)
Wade Young #13 (ZAF)
Billy Bolt #6 (GBR)
Alfredo Gomez Cantero #2 (ESP)
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