Endurosportler im Interview: Diesmal mit Lukas Orthacker. Der 17-jährige Grazer konnte sich heuer den Vizemeister Titel in der ÖEC Serie, Klasse E1 sichern...

Wie fing bei dir mit dem Motorsport alles an?
Begonnen hat alles durch meinen Stiefopa der mir ein Poketbike kaufte als ich 10 war. Jedoch fuhr ich damals nur mit einem Helm und trug keine Schutzausrüstung. Als meine Mama das erfahren hat, meinte sie, dass ich es gescheit probieren soll mit richtiger Schutzausrüstung und einem ,,richtigen“ Motorrad...
Welches war dein erstes Motorrad?
Mein erstes richtiges Motorrad war eine Ktm 85ccm Baujahr 2003.
Was war dein größter Erfolg und dein bestes Motorraderlebnis?
Mein größter Erfolg bisher war es den Vizemeister Titel bei dem heurigen Österreichischen Enduro Cup in der Klasse E1 zu holen. Ein bestes Erlebnis zu haben ist wirklich schwer da jeder Tag auf dem Motorrad ein Besonderer ist.
Welches Rennen war für dich bisher die größte Challenge und warum?
Ich finde jedes Rennen ist für sich eine eigene Challenge da die Bedingungen und die Strecke nie gleich sind, aber eines der härtesten Rennen für mich war das ÖEC Ötscher Race dieses Jahr. Eigentlich herrschte perfektes Enduro Wetter mit viel Schlamm und Regen, einer anspruchsvollen großen Runde und einer technisch anspruchsvollen Sonderprüfung. Nur mit den schweren Sektionen auf der großen Runde und einer Knieverletzung hatte ich den Renntag über sehr zu kämpfen.

Welche Rennen konntest du im Corona-Jahr fahren?
Heuer fuhr ich die gesamte ÖEC mit, das Family Enduro in St. Georgen und ein Rennen der Slowenischen Cross Country Meisterschaft.
Wie bereitest du dich auf die Rennsaison vor und wo trainierst du?
Unter der Woche probiere ich so oft wie möglich Mountainbiken zu gehen oder mich anders fit zu halten und am Wochenende gehe ich wenn möglich Motocross oder Enduro fahren. Ich trainiere meistens in Ungarn oder auch oft in unserer Vereinsstrecke in Feldkirchen.
Welche Teilnahmen stehen in Zukunft auf deinem persönlichen Rennkalender?
Für nächstes Jahr muss ich erst schauen welche Rennserie möglich ist, da keiner weiß wie es mit Corona weitergeht. Fix möchte ich starten bei: Red Bull Harescramble. Krka Raid, Lika-Land of the wolfs
Welche Ziele hast du dir gesetzt, was möchtest du im Endurosport noch erreichen?
Zwei meiner größten Ziele sind die Red Bull Romaniacs zu finishen und einen Meistertitel in Österreich zu gewinnen.
Welches Motorrad fährst du derzeit bzw. in naher Zukunft?
Vor kurzem bin ich auf eine Husqvarna TEi 250 umgestiegen.
Wer sind deine Sponsoren und Unterstützer?
Tarco Racing Team
Meyers Gasthof Fam. Orthacker
Parts for Riders
Jak Racing
Kaminbau Ehrenhöfler
Porr Bau GMBH
Reico Vital-Systeme
Profil:
Name: Lukas Orthacker
Alter: 17
Wohnort: Graz, Stmk
Größe: 186cm
Gewicht: 90kg
Hobbys: Enduro fahren, Mountainbiken, Skitouren gehen, Stockschießen
Beruf: Zerspanungstechniker
Lieblingsessen: Wienerschnitzel mit Reis
Lieblingsgetränk: Puntigamer
Musik: offen für jede Musikrichtung
Trainingsstrecken: Tarco Arena
Instagram-Internetadresse: lukasorthacker11
Facebook-Internetadresse: Lukas Orthacker
Team: Tarco Racing Team
Motorrad: Husqvarna TEi 250
Fotos: Endurocup, Niki Peer
Vorfreude ist die größte Freude... Der Termin für eines der beliebtesten und schönsten Endurorennen Österreichs wurde jetzt in den Enduro-Austria Rennkalender eingetragen. Das ÖEC Mountainenduro soll von 18. bis 20. Juni 2021 in Rohr im Gebirge stattfinden. Kein Mensch weiß, wie es mit der Corona Geschichte weitergeht, dieser Termin im Juni ist aber sicher eine gute Wahl!

Links:
Zum Enduro-Austria Rennkalender 2021
Foto: Niki Peer
Bei der neuen KTM 690 ENDURO R hat KTM alle Gedanken an Grenzen und Limits beiseitegeschoben. Dieses Bike wurde mit der fortschrittlichen Technik ausgerüstet, die es braucht, um seinen Offroad-Ahnen auf den härtesten und längsten Schotterpisten der Welt alle Ehre zu machen...

Vor zwei Jahren präsentierte sich die letzte Version dieses Motorrads mit neuen Höhen in Sachen Ergonomie, Elektronik (mit einstellbarem ABS) und Handling und wurde schnell zu einem Maßstab im Travel-Segment. Die KTM 690 ENDURO R der Generation 2021 ist leistungsstark, schlank und wendig zugleich. Ihr (schräglagenabhängig regelndes) Kurven-ABS und Offroad-ABS sowie ihre Motorrad-Traktionskontrolle und die sensibel ansprechende Motor-Schleppmoment-Regelung garantieren, dass KTM-Fans für alle Bedingungen und Untergründe die perfekte Abstimmung finden.

Eine Federung vom Typ WP XPLOR (von den Enduro-Modellen inspiriert und speziell an die KTM 690 ENDURO R angepasst) sorgt für optimale Gripverteilung, schenkt Vertrauen und bringt die Leistung des Motors zuverlässig auf den Boden. 74 PS und 73,5 Nm Drehmoment garantieren Fahrspaß, selbst auf langen Straßenabschnitten.
Viele der bewährten Stärken des Motorrads blieben für 2021 unverändert, während umfassende Updates die neue KTM 690 ENDURO R zu einer noch besseren Wahl für Fahrer machen, denen Vielseitigkeit wichtig ist. Um die Alltagstauglichkeit des Bikes noch weiter zu verbessern, hat KTM die mittels des Schalters am Lenker gesteuerten Fahrmodi verfeinert: Der STREET-Fahrmodus aktiviert nun das 2-Kanal-ABS sowohl am Vorder- als auch am Hinterrad. Im OFFROAD-Modus wird die ABS-Funktion am Hinterrad deaktiviert, damit man im Gelände ein besseres Bremsgefühl hat. Das ABS selbst profitiert von einem neuen Modulator, um die Bremskraft besser zu dosieren, was auch bedeutet, dass es jetzt während der Fahrt aktiviert werden kann.
Das neue Dashboard verfügt über eine ABS-‚Taste‘, damit man die Fahrhilfe schnell aus- und in den waschechten Offroad-Modus schalten kann. Angezeigt werden nun auch die Drehzahl sowie der eingelegte Gang. Äußerlich glänzt das Bike in für 2021 neu gestalteten Grafiken und Farben, um auch weiterhin alle Blicke auf sich zu ziehen.

Die KTM 690 SMC R des Jahres 2021 packt das Drehmoment und die schiere Power des LC4-Motors in eine Supermoto, die den Herzschlag der Fahrer ansteigen lassen wird. Sie bietet Fahrern, die sich an kurvigen Bergstraßen erfreuen, sich in der Innenstadt durch den Verkehr schlägeln oder auf der Rennstrecke gewaltige Drifts hinlegen möchten, die passende Technik zum blitzschnellen Beschleunigen und ebenso schnellen Verzögern.
Dieses Bike kennt nur ein Ziel und ist seit jeher ein Ausdruck der Philosophie von KTM: sportlich, aggressiv, extrem und dennoch einfach zu handhaben. Im Laufe der Jahre wurden diese Eigenschaften dank eines hochwertigen Chrom-Molybdänstahl-Rahmens, einer WP APEX-Federung, einer speziellen Supermoto-Ergonomie und vielseitiger ABS-Modi wie Kurven- und Supermoto-ABS (Schräglagensensoren am Hinterrad deaktiviert) noch weiter entwickelt.

Die KTM 690 SMC R des Jahres 2021 besitzt dasselbe ABS-Modul wie die KTM 690 ENDURO R, das Einstellungen am neuen, praktischen Dashboard auch während der Fahrt zulässt. Die KTM 690 SMC R kommt mit hochwertigen Bremsen von Brembo daher, die für das 2021-Modell überarbeitet wurden. Dank einer optimierten Steifigkeit bietet der Brembo M 4.32-Bremssattel, der sich vorn in eine 320-mm-Bremsscheibe (240 mm hinten) verbeißt, eine neue Stufe der Verzögerung. Noch mehr Kontrolle und Feedback für den Fahrer sind das Ergebnis. Genau wie bei ihrem Schwestermodell wurde auch das Design der KTM 690 SMC R überarbeitet und ist jetzt noch aufregender. Das Bike besitzt den klaren und modernen Look, um seinen Status als KTMs neueste Interpretation des Supermoto-Gedankens für die Straße und die Strecke widerzuspiegeln. Zusätzlich dazu ist sie mit einem neuen Katalysator bestückt, der dafür sorgt, dass sie und ihre LC4-Schwestern die Euro 5-Norm erfüllen.
Beide Modelle können für Besitzer eines A2-Führerscheins auf 35 kW gedrosselt werden.
Joachim Sauer, KTM Product Manager: „Der LC4-Motor war schon immer das kraftvolle Herz der KTM 690 ENDURO R und der KTM 690 SMC R, wir haben es aber geschafft, auf dieser Stärke weiter aufzubauen und zwei Motorräder zu schaffen, die eine spezielle Rolle in KTMs Aufgebot einnehmen. Wir haben Wege gefunden, um Fahrern für 2021 ein noch aufregenderes und kompetenteres Paket zu geben, und dafür gesorgt, dass beide Bikes auch weiterhin das Nonplusultra in ihren Klassen bleiben. Sie sind auf ihre Art einzigartig und wir haben vor, ihre Unkompliziertheit und ihren Fahrspaß zu erhalten.“
Die KTM 690 ENDURO R und KTM 690 SMC R des Jahres 2021 werden demnächst bei den autorisierten KTM-Händlern zu haben sein.
Nähere Informationen zu Preisen und Verfügbarkeit gibt es bei den autorisierten KTM-Händlern oder auf www.ktm.com
Quellen: KTM
Die Bosnia Rally vom 25. bis 31. Juli 2021: "Eine familiäre Trainings-Veranstaltung in entspannter Atmosphäre. Jene Fahrer die eine besondere Herausforderung suchen und Spaß an der Navigation haben, sind bei uns richtig..."
Bosnia Rally
Die Anmeldung für diese Veranstaltung wird am 01.Dezemeber geöffnet!
Alle Informationen und die Registrierung findest du auf https://bosnia-rally.com/
Fakten und Zeitplan:
Roadbook & GPS Navigation
5 Etappen / 1400km
Briefing Deutsch / English
ORGA & Medical Team
Fahrerlager
GPS Tracking Service
1.12.2020 – Registrierung offen
1.3.2021 – EarlyBird Nennung geschlossen
1.7.2021 – Reguläre Nennung geschlossen
24.7.2021 – EXTRA CLASS / PROLOG
25. – 31.7.2021 – BOSNIA RALLY 2021
Bild: Bastian Brüseke (Bosnia Rally)
Die 2020 Red Bull Romaniacs ist im Kasten - und die nächste ist in Vorbereitung! Team Red Bull Romaniacs: "Vor genau einer Woche sind die erfolgreichen Finisher im Zentrum von Sibiu angekommen, wir haben in den letzten sieben Tagen die Strecke abmarkiert und gereinigt - aber auch unsere Hausaufgaben in Bezug auf das neue Veranstaltungsdatum gemacht...

Die Red Bull Romaniacs 2021, “Vertical Madness Reloaded” Edition!
Termin: 27. bis 31. Juli 2021
Die Online Einschreibung wird am 1. Dezember 2020, um 12:00 Uhr EET eröffnet.
Ja, und wie ihr seht, peilen wir wieder den Sommer an! Obwohl die Austragung im Herbst eine absolut positive Überraschung mit vielen Höhepunkten war, gehen wir davon aus, dass die Durchführung im Sommer mehr Vorteile sowohl in der Abwicklung als auch für die Logistik und Planung der Teilnehmer bietet. Außerdem sind wir so terminlich am “weitesten” von irgendwelchen “Infektions-Wellen” entfernt, und hoffen, dass sich das öffentliche Leben bis dahin wieder normalisiert.
Die Vertical Madness Ausgabe, die wie unsere erste Red Bull Romaniacs im Herbst ausgetragen wurde, schmeichelte sich bei den Teilnehmern mit prachtvollen Farb-Feuerwerken in den Wäldern der Karpaten ein. Das Wetter war moderat, an den ersten beiden Renntagen sogar sonnig! Die Strecke, Schwierigkeitsgrad und Grip wurden von vielen Fahrern als “perfekt” und sogar “beste aller Zeiten” beschrieben - und das obwohl Tag 3 in strömenden Regen startete und sogar Schnee auf dem Menü stand.

Auch in diesem Jahr haben wir einen Film vorbereitet, der die ganze Pracht in knapp 30 Minuten auf den Punkt bringt:"
Hier klicken: Das Video von www.redbull.com
Weitere Infos und Filme auf Red Bull TV !
Weitere Informationen:
Videos auf Youtube: www.youtube.com/c/RBRomaniacs
Tägliche Updates auf Facebook: www.facebook.com/RBRomaniacs
Webseite Red Bull Romaniacs: www.redbullromaniacs.com
Zusätzliche Berichte www.redbull.com/de/de/motorsports/offroad
PA: Volker Jacob, Fotos: Hila Tibi, Mihai Stetcu
GASGAS 2021 Media Launch in Österreich - GET ON THE GAS! Vor ziemlich genau einem Jahr wurde auf der EICMA 2019 bekannt gegeben, dass die Pierer Mobility Group die spanische Traditionsmarke GASGAS übernehmen sollte. Nach und nach sickerten erste Informationen durch, ein eigenes MXGP-Team mit Fahrern wie Glenn Coldenhoff wurde gegründet und die ersten Erfolge ließen nicht lange auf sich warten…
Als weitere Aushängeschilder wurden Taddy Blazusiak und Laia Sanz für die Segmente Extremenduro und Rallyeraid präsentiert und zu guter Letzt wurde in Amerika kurzerhand das berühmte TroyLeeDesigns-Team mit Superstar Justin „BAMBAM“ Barcia zum Supercross Werksteam gemacht. Alle Zeichen stehen also auf volle Attacke…
Durch die Neuübernahme gab es natürlich jede Menge Diskussionsstoff, am Wirtshaustisch gingen die Meinungen auseinander, eine „rote KTM“ mit unbekannten Bremsen und ähnliche Aussagen wurden getätigt, der Praxistest wird zeigen, wie sich die neuen Modelle gegen die Platzhirsche aus eigenem Hause schlagen werden! Ende Oktober war es endlich soweit und das komplette 2021er Lineup wurde feierlich der Medienwelt präsentiert, der Augenmerk wurde auf die jeweiligen wichtigsten Modelle gelegt, somit werden folgende Modelle 2021 angeboten:
• Trial: 125, 250, 280, 300 (Standard und GP-Ausführung)
• MX: E-Mini, 50, 65, 85, 125, 250F, 450F
• Enduro: 250 2T, 300 2T, 250F, 350F
• E-Mobility: eine komplettes Lineup von E-Bikes ist in Planung (R Raymon Baugruppe)
Die komplette Trialsparte wird wie bisher in Spanien vom Band laufen, für das Baujahr 2021 war die Zeit zu kurz um etwaige Innovationen einfließen zu lassen, zumal GASGAS schon immer eine der führenden Marken im Trialsport gewesen ist und dies nicht als negativ zu bewerten ist. Was aber auf jeden Fall bemerkbar sein wird ist, dass österreichisches Qualitätsmanagement in Spanien Einzug halten wird.
Da unsere Kernkompetenz bei Enduro-Austria eindeutig im Endurosegment liegt, wird der Augenmerk in diesem Bericht auch auf diesen Bereich gelegt. Die Enduros überzeugen mit modernem und schlankem Bodywork, die Form der Plastikteile ist völlig neu, wirken sehr schlank und aus einem Guss.
Ein wichtiger Punkt ist natürlich die Sitzposition, welche wie ich meine, der optimale Mittelweg zwischen einer KTM und einer Husqvarna ist. Man sitzt fühlbar mehr „auf“ dem Motorrad, ähnlich wie bei der orangen Schwester, in Verbindung mit der Umlenkung und einem Aluheckrahmen der gute Mittelweg. Der Hauptrahmen, die Motoren und das Fahrwerk sind identisch mit ihren Schwestern, die Bremsen und Kupplung sind von Braktec, einer großen und sehr erfahrenen Firma, welche seit Jahrzehnten Erfahrungen im Straßen- und Trialsport haben. Alle Modelle besitzen eine elektronische Einspritzung.
Wir hatten einen ganzen Tag, um die gesamte Modellpalette zu testen, ich bin unzählige Runden gefahren, um möglichst objektiv alle Modelle vergleichen zu können. Gefahren wurde in der Nähe des KTM Werks auf der Strecke des MSC Mattighofens, ein kleiner Teil der MX-Strecke und eine großzügige und flotte Endurorunde mit allem Drum und Dran standen als Testareal zur Verfügung:
GASGAS EC250F:
Mit der kleinen quirligen Viertakt 250er habe ich begonnen, schon beim Aufsteigen fühlt man sich wohl, auch für mich mit 185cm Körpergröße hat man Platz und kann sofort attackieren. Das Fahrwerk ist eher weich abgestimmt, fühlt sich aber gut an, auf dem wurzeligen und anfangs noch schlammigen Kurs konnten auch bei schnellerer Gangart keine Unsicherheiten ausgemacht werden. Der Motor könnte stärker sein, wobei da eine Auspuffanlage sicherlich Abhilfe schaffen könnte, um ein paar PS zusätzlich einzuhauchen. Für Hobbyfahrer ist die 250F sicherlich eine super Alternative, wobei Benni Schöpf in der Enduro-Meisterschaft heuer mehrmals gezeigt hat, dass mit der kleinen Viertakt Bestzeiten kein Problem sind, wie immer liegt’s an uns Fahrern wie sehr man den Gashahn spannt!
GASGAS EC350F:
Als nächstes habe ich mir die allseits beliebte 350er geschnappt und kann vorweg gleich sagen, das war mein Lieblingsmodell an diesem Tag, mehr Runden bin ich mit keiner anderen gefahren! Der Motor ist top, überfordert nie und liefert bei hohen Drehzahlen super Spitzenleistung, bei gleichzeitig herrlicher Beherrschbarkeit.
Egal ob tiefer Waldboden oder Wurzeln, die angepeilte Spur kann meistens gehalten werden. Und sollte es etwas langsamer werden, kann man das Motorrad spielerisch über die Kupplung umsetzen oder über Hindernisse dirigieren. Nicht umsonst ist im KTM Konzern die 350er das beliebteste Modell. Generell muss ich sagen, dass die leichtgängige Kupplung perfekt funktioniert und sich keinesfalls vor den Mitstreitern verstecken muss und keine Schwächen gezeigt hat.
GASGAS EC300:
Schon seit Jahren sind auch die großen 300er Zweitakter ein Verkaufsschlager, somit war ich auch da gespannt, wie die neue Rote funktioniert. Schon beim ersten Aufsitzen merkt man, dass das Fahrwerk bei den Zweitaktern ein wenig weicher abgestimmt ist. Nach einigen Minuten Fahrzeit zeigt sich aber, dass dies nicht gleichzeitig bedeutet, dass das Fahrwerk bei flotterer Fahrweise überfordert ist.
Auch da glaube ich, dass die Abstimmung für einen großen Teil der Käuferschaft super funktionieren wird, die schnelleren Piloten lassen sich ihr Fahrwerk sowieso individuell abstimmen. Der Motorlauf der neuen 300i kann getrost als perfekt bezeichnet werden, die Leistung setzt unglaublich sanft ein und zieht einem auch ohne Kupplungsreiberl superelastisch aus den Kurven heraus. Im oberen Drehzahlbereich fällt die Leistung dann ein bisschen ein, die von früher gekannten Zweitakt-Angstmomente bleiben somit komplett aus!
Ein besonderes Augenmerk habe ich auch auf die „neuen“ Braktec-Bremsen gelegt, die Hinterbremse beißt giftig zu und auch mit der vorderen Bremse habe ich den ganzen Tag kein Problem gehabt oder mir mehr Bremskraft herbeigewünscht. Im direkten Vergleich mit einer Bremse von Brembo müsste wahrscheinlich gesagt werden, dass auf den neuen roten Rennern aus Mattighofen etwas mehr Handkraft von Nöten ist, um dieselben Bremsleistungen zu erzielen.
Eigentlich kaum der Rede wert, wenn man sich einmal auf ein Motorrad eingestellt hat. Bei den heurigen Romaniacs konnte Werksfahrer Taddy Blazusiak durch eine Verletzung leider nicht das volle Potenzial des neuen EC300 zeigen, ihre Käufer wird dieses Motorrad auf jeden Fall finden und war nach der 350er mein zweiter Favorit.
GASGAS EC250:
Dadurch, dass die 300er Zweitakt schon so super fahrbar erscheint, war ich natürlich gespannt, wie ihre kleine Schwester auf dem Waldkurs reagieren wird. Der Unterschied ist eigentlich nicht wirklich groß, im unteren Drehzahlbereich bietet sie weniger Motorkraft um dann etwas schneller in den Begrenzer zu drehen. Auch da zeigt sich, dass im höchsten Drehzahlbereich die Leistung ein wenig herausgenommen wurde um optimale Fahrbarkeit zu erzeugen.
Nach kurzer Zeit habe ich mich auch auf dieses Motorrad eingegroovt und richtig Spaß beim Rundendrehen gehabt. Ein kurzer Griff in die Kupplung und schon zoomt dich auch die 250er Zweitakt über den nächsten Streckenabschnitt. Wie immer ist die Wahl des Motorrades eine Geschmacksache über die sich nicht streiten lässt, ich würde in diesem Fall die 300er bevorzugen.
Fazit:
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die neuen GASGAS Modelle großartige Motorräder sind, bei welchen die positiven Eigenschaften ihrer Schwestern vereint wurden und vom Fleck weg gut funktionieren. Aufgrund des eher rutschigen Untergrundes auf der Teststrecke kamen die verbauten Maxxis-Reifen schnell an ihre Traktionsgrenzen, der verbaute Lenker ist auf der schmalen Seite und für meinen Geschmack etwas zu sehr gekröpft. Dies sind aber Punkte, die der versierte Fahrer sowieso immer auf seinen Geschmack hin abändert.
Alle Modelle und Details: https://www.gasgas.com/de-at.html
Text: P.B. EART. Fotos: Romero S., Campelli M., GASGAS
Die Red Bull Romaniacs „vertical madness“ fand vom 27.- 31. Oktober 2020 in Sibiu statt. Sie gilt als die härteste Hard Enduro-Rallye der Welt. Der Österreicher Michael Walkner landet bei den Profis in der schwierigsten Klasse auf dem hervorragenden 7.Platz!

Auch wenn es heuer durch die strengen Corona Maßnahmen (keine Zuschauer, Maskenpflicht,…) etwas anders abgelaufen ist, leisteten die Veranstalter Martin und Sigrid Freinademetz und ihr Team Großartiges und sorgten für einen reibungslosen Rennverlauf. Das Rennen erstreckte sich über fünf Tage, wobei der erste Tag ein einstündiges Qualifying für die Startreihenfolge des ersten von vier Offroad-Tagen war.
„Ich habe mich monatelang auf dieses Rennen vorbereitet und bin daher, so wie viele andere Fahrer, froh, dass dieses Rennen durchgeführt werden konnte,“ so ein glücklicher Michael.
Nach einem hervorragenden 12. Platz 2019 setzte Michael einen weiteren Schritt in Richtung Weltspitze. Die vier aufeinander folgenden „Offroad-Renntage“ verlangten von allen Fahrern einiges ab. Nicht umsonst wird sie auch als „vertical madness“ bezeichnet.
Es ist ein echter Test für Ausdauer, Geschicklichkeit und Durchhaltvermögen über unvorhergesehene Hindernisse, extreme Auf- und Abfahrten mit anstrengenden Schiebepassagen mitten durch die rumänische Wildnis. „Dass ich mit den besten Hard- Enduro Fahrern teilweise schon sehr gut mithalten konnte, übertraf auch meine Erwartungen! Vor allem meine Fitness und das Zusammenspiel von Körper und meiner 300 Husqvarna halfen mir sehr, dass ich die insgesamt 25 – stündige Fahrtzeit bewältigen konnte“, so ein durchaus zufriedener Michael Walkner.

Am letzten Offroad- Tag mobilisierte er nochmals alle Reserven und ließ mit einem 6.Platz in der Tagewertung ordentlich aufhorchen. Natürlich passierten den teils übermüdenden Teilnehmern auch einige Fehler. Stürze und kleine Hoppalas gehörten zur Tagesordnung. „Einmal verlor ich nach einer gelungenen schwierigen Auffahrt die Kontrolle über das Motorrad und stürzte samt meiner Husqvarna in ein dichtes Gebüsch. Dies kostete mir sehr viel Zeit und Energie. Nach solchen Missgeschicken und 3 bis 4- stündigen Fahrzeiten, war ich immer sehr froh, die Servicezonen, wo mein kleines Team auf mich wartete, zu erreichen!“ In dieser zwanzigminütigen Servicezeit wurde Fahrer sowie Motorrad für die weiteren Herausforderungen am Nachmittag fit gemacht.
Mit einem 7.Platz in der Gesamtwertung der Romaniacs 2020 kann Michael mehr als zufrieden und überglücklich die Heimreise antreten.
Overall results- Romaniacs 2020 – Top 10 Gold class:

Quelle Walkner, Fotos: Irina Gorodnyakova
Alle Tagesberichte der Red Bull Romaniacs 2020:
Red Bull Romaniacs gestartet: Wade Young gewinnt Quali!
Red Bull Romaniacs: Jarvis gewinnt ersten Offroad Tag!
Letti setzt sich an die Spitze der Red Bull Romaniacs!
Red Bull Romaniacs Tag 3: Graham Jarvis peilt Sieg an!
Manuel Lettenbichler gewinnt Red Bull Romaniacs 2020!
- Classic-Enduro Fahrerbericht: Stoppelfeld Enduro in Kulm!
- Manuel Lettenbichler gewinnt Red Bull Romaniacs 2020!
- 1500km bei Seeker 2000: Für Enduros bis Baujahr 2000!
- Red Bull Romaniacs Tag 3: Graham Jarvis peilt Sieg an!
- Halloween bei 24MX: 15% Rabatt auf die gesamte Website!
- Letti setzt sich an die Spitze der Red Bull Romaniacs!
- Red Bull Romaniacs: Jarvis gewinnt ersten Offroad Tag!
- Enduro Kaposvar/Ungarn im November!
- Das Premium Enduro Upgrade mit WP XPLOR PRO 6500!
- Red Bull Romaniacs gestartet: Wade Young gewinnt Quali!
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