Das österreichische Nationalteam beim FIM International 6 Days of Enduro Rennen (ISDE) in Italien! KTM Walzer präsentiert stolz die vier Fahrer des Trophy Teams! Teamchef Berni Walzer sowie das Team rund um KTM Walzer übernahm in diesem Jahr die komplette Organisation für das Trophy Team bei der diesjährigen International SixDays of Enduro Rennveranstaltung welche in seiner 95. Ausgabe in der Lombardei in Italien stattfindet...

Es sind sozusagen die Olympischen Spiele des Enduro Sports bei der rund 500 Fahrer aus 30 Nationen an den Start gehen und für Ihr Land an sechs Tagen Racing alles geben!
Sechs Tage Racing, jeden Tag davon bis zu sieben Stunden am Motorrad und dabei mehr als 1.000 Offroad-Kilometer liegen vor den Teilnehmern.
Eine Mammut-Aufgabe!
Für die Fahrer denen körperlich alles abverlangt wird aber auch für den Teamchef der sich im Vorfeld in Zusammenarbeit mit KTM sowie dem Hauptsponsor WEINBERGER – Best Of Holz und der AMF - Austrian Motorsport Federation und Metzeler Motorradreifen mächtig ins Zeug gelegt hat!
Erstmalig ist es dem Teamchef Berni Walzer gelungen die Teilnahme am SixDays Rennen für die vier Fahrer des österreichischen Trophy Nationalteams kostenneutral zu halten!
Berni Walzer: „Die Kosten von mehreren Tausend Euro die sonst jeder einzelne Fahrer selbst zu tragen hatte wurde von uns UND vor allem von den Sponsoren übernommen. Dies fängt bei der Nenngebühr für das Rennen an, geht über die komplette Bekleidung und die Dekore der Motorräder, sechs Reifensätze pro Fahrer, das KTM Race Service vor Ort, bis zur Unterkunft der Fahrer und Betreuer und vieles mehr. Ich bin der Meinung dass den Fahrern des österreichischen Nationalteams keine Kosten dafür entstehen sollten wenn Sie ihr Land bei einem solchen Rennen vertreten! Dies ist uns glücklicherweise gelungen und die Fahrer können sich so voll und ganz auf das Rennfahren konzentrieren!“
Walter Feichtinger aus Mattighofen in Oberösterreich auf KTM 350 EXC-F am Start der E2 Klasse:

Walter Feichtinger der aktuell die Rangliste der Österreichischen Enduro Open ÖM Rennserie anführt, ist absolut wohlverdient im diesjährigen Nationalteam. Neben dem nötigen Speed verfügt er ebenfalls über die nötige Erfahrung bei SixDays Rennen. Walter fuhr bereits bei vier SixDays Rennen mit und holte dort 2x die Gold Medaille und 1x die Silber Medaille 1x musste er mit gebrochenen Fingern das Rennen vorzeitig beenden. Mit dieser Erfahrung und seiner Motivation stehen die Chancen auf ein weiteres Top Ergebnis für Österreich bestens!
Michael Feichtinger aus Mattighofen in Oberösterreich auf KTM 350 EXC-F am Start der E2 Klasse:

Walters Bruder Michael ist ebenfalls am Start für das österreichische Nationalteam. Er ließ sogar den letzten Enduro ÖM Lauf aus um sich gesundheitlich nach seinem Sturz und einer Verkühlung zu kurieren und für das SixDays Rennen fit zu sein. Bereits drei Mal bestritt Michael ein solches Rennen und konnte sich dort 2x die Gold Medaille und 1x die Silber Medaille sichern. Grund genug für Teamchef Berni Walzer, Micheal als Piloten für das Nationalteam ins Boot zu holen!
Bernhard „Benni“ Schöpf aus Karres in Tirol auf KTM 250 EXC-F am Start der E1 Klasse:

Vor kurzem noch auf einer KTM 300 EXC TPI bei den Red Bull Romaniacs unterwegs, ist Benni bereits wieder ready für eine neue Herausforderung! Nach drei Teilnahmen an SixDays Rennen wo er 2x die Silber Medaille und 1x die Gold Medaille holte ist Benni bereit für das nächste Highlight in seiner Karriere und wird mit seinem Speed sicherlich für eine Top Platzierung für Österreich sorgen!
Mario Hirschmugl aus Kapfenstein in der Steiermark auf KTM 500 EXC-F am Start der E3 Klasse:

Mario fühlt sich seit jeher auf den Big Bikes wohl und wurde aufgrund seiner bisherigen Leistungen sowohl bei österreichischen als auch bei internationalen Rennen von Berni Walzer für das Nationalteam nominiert. Bisher bestritt er zwei SixDays Rennen, eines davon 2013 in Sardinien wo er eine Silbermedaille erringen konnte und eines 2015 in der Slowakei wo Mario eine Goldmedaille einfuhr.
Berni Walzer stellt mit dem WALZER SIXDAYS TEAM AUSTRIA also eine mehr als schlagkräftige Truppe an den Start des diesjährigen FIM International 6 Days of Enduro Rennens! Drücken wir UNSEREN Jungs die Daumen und zeigen dass sich Nationalstolz nicht nur auf die österreichische Fußball-11 beschränkt! Toi Toi Toi Walter, Michael, Benni und Mario! Keep the rubber side down! Und lasst es krachen für Österreich!
Danke an unsere Sponsoren und Partner!
Weinberger Best of Holz – Made in Austria
Metzeler Motorradreifen
KTM
AMF - Austrian Motorsport Federation
PA: Rene Novak, Team KTM Walzer Presse/PR. Fotos by KTM Walzer
Die traditionsreiche Location in der obersteirischen Gemeinde Oberwölz, lädt die Stollenfraktion am 04. September 2021 zum letzten Schlagabtausch der heurigen Saison. Bereits im Jahre 2005 wurde hier, noch unter dem Namen „Orange- Trophy“ Enduro Geschichte geschrieben...

Von 2006 bis 2012 war die Enduro- Trophy im Sommer zu Gast. Die darauffolgenden 5 Jahre war das Gelände der Fam. Steiner Schauplatz des über die Grenzen hinaus bekannten Winterenduro, -bis im Sommer 2019 die Enduro Elite wieder um Staatsmeisterschaftspunkte kämpfte. Nach einem Jahr Pause steht nun die traumhafte Kulisse mit über 120 ha Größe für die Family Enduro bereit.

Zurück zu den 1000 Wurzeln:
Die Streckenführung 2021 wird an vergangene Zeiten angelehnt, -das heißt im Klartext: Hohlwege, zahlreiche Wald Auf- und Abfahrten, knackige Wurzelpassagen und dazwischen Wege zum Ausrasten, -eine richtige Enduro Runde eben.
Da es sich um den Finallauf handelt, werden am Abend nach dem Rennen die Gesamtsieger der Family Enduro 2021 geehrt. Zahlreiche Trophäen und Sachpreise warten auf die siegreichen Teilnehmer.
Link: Zeitplan und Infos

Quellen: Peter Bachler, Fotos: J. Kundegraber
Testbericht MXG-Parts Fußrasten: Genervt vom ständigen Abrutschen von den Fußrasten? Du bist viel im Hardenduro - Gelände unterwegs? Wir haben die Extreme Fußrasten von MXG-Parts getestet...
Die MXG-Parts Fußrasten sind ordentlich verpackt bei uns angekommen und der erste Eindruck war sehr gut, das Material ist schön verschweißt - die Dinger haben sehr scharfe Zähne. Die Montage war sehr unkompliziert und nicht anders als bei den Original-Fußrasten.
Zum Testen wurden die Fußrasten auf einer KTM 300 EXC 2020 montiert und in verschiedenstem Gelände gefahren. Unter anderem auf der Motocross-Strecke über schnelles Enduro bis hin zum Erzberg und den Red Bull Romaniacs.
Der Unterschied zu den Standard - Fußrasten ist zum einen das Material, und zum anderen der Versatz von 5 mm nach unten, und 10 mm nach hinten. Damit sind sie optimal für den Hardenduro-Einsatz. Durch die Schwerpunktverlagerung nach hinten/unten ist mir gleich bei der ersten Fahrt aufgefallen, dass sich das Anheben des Vorderrades und das Balancieren im Stand allgemein leichter und sicherer anfühlt. Aber selbst auf Motocross-Strecken habe ich den Versatz nicht als störend empfunden. Außerdem sind die Löcher der Fußrasten vergrößert und erleichtern so die Schlammentfernung.
Hergestellt ist das Produkt aus Edelstahl, das macht ein Zerstören der Fußrasten quasi unmöglich. Ich war auf härtestem Terrain unterwegs und selbst ein Überschlag mit Einhängen an der Fußraste brachte nur ein leichtes „verbiegen“ was mit einem Montageeisen gleich wieder behoben war ;) Die Zähne sind sehr scharf und abgerutscht bin ich so gut wie nie. Aber auch die Stiefel waren trotz der sehr scharfen Zähne bis jetzt nicht sonderlich verschlissen.
Der Unterschied zu den Alternativen aus Titan ist sicher das Gewicht, die paar Gramm mehr wird aber in Summe wohl kaum jemand bemerken. Preis/Leistung ist unserer Meinung nach richtig gut da sie richtig viel aushalten, und deutlich billiger sind als andere Alternativen.
Erhältlich hier im Webshop von MXG-Parts - Jetzt für noch mehr Modelle:
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Passend für: GASGAS EC / EC-F
Modelljahr: 2021
Passend für: GASGAS MC / MC-F
Modelljahr: 2021
Passend: KTM SX-SXF
Modelljahr: 2016-2021
Passend: KTM EXC-EXCF
Modelljahr: 2017-2021
Passend: KTM XC/XC-W/XC-F/XCF-W
Modelljahr: 2017-2021
Passend: Husqvarna TC/FC
Modelljahr: 2016-2021
Passend: Husqvarna TE/FE
Modelljahr: 2017-2021
Passend: Husqvarna TX/FX
Modelljahr: 2017-2021
Erfahrungsbericht: E.A.R.T. J.I. (Dieser Artikel wurde für den Test kostenlos zur Verfügung gestellt)
Die inspirierende Geschichte der weltweit erfolgreichsten Offroad-Fahrerin Laia Sanz! "Hände hoch, wenn Sie glauben, Laia Sainz zu kennen? Viele Leute denken, dass sie es tun, aber wir sind sicher, dass Sie nicht wirklich alles über die weltweit führende Motorradrennfahrerin und ihre unglaubliche Geschichte wissen, bis Sie Laia Sanz "ungefiltert" gesehen haben. Wir haben mit den Kameras nichts unversucht gelassen um mehr über ihre inspirierende Karriere zu erfahren, ungefiltert und direkt von unserer großartigen Athletin.

Laia Sanz: Ungefiltert – die wahrhaft inspirierende Geschichte eines Champions. Tauchen Sie ein in die einzigartige Denkweise dieser Offroad-Motorsport-Legende. Die Königin der Wüste teilt ihre Erfolgsgeheimnisse und vieles mehr.
Von bescheidenen Anfängen, Fahrradfahren mit ihrer Familie in Spanien, bis hin zur leidenschaftlichen und talentierten Wettkämpferin, die sie heute ist, schreibt Laia weiterhin eine unglaubliche und inspirierende Geschichte. In Laia Sanz: Unfiltered erfährst du, wer sie beeinflusst hat, was sie zum Erfolg getrieben hat und wie es sich für sie anfühlt, in einer überwiegend von Männern dominierten Sportarten anzutreten.
Laia beschreibt detailliert jeden entscheidenden Moment ihrer Karriere und erklärt die Geheimnisse ihrer vielen Erfolge. Ob Sie es glauben oder nicht, im Wettbewerb geht es für Laia nicht nur ums Gewinnen, sondern darum, sich spannenden Herausforderungen zu stellen, Ziele zu setzen und neue Disziplinen zu meistern."
Seien Sie bereit, sich inspirieren zu lassen!
Link: Laia Sanz Story auf GASGAS.at
Link: Laia Sanz auf facebook
Quellen: GASGAS
Enduro-Klassiker in Ternberg feiert heuer 10-jähriges Jubiläum – Anmeldung ab 21.8. – 12 Uhr möglich! 220 Startplätze werden für das Enduro Koglerhof am 18. September zur Verfügung stehen. Der Countdown für die Anmeldung beginnt in wenigen Tagen: Ab Samstag, 21. August (12 Uhr) wird der Anmeldebutton auf der Homepage der Firma Rameis Motorrad Handel aktiviert – unter: www.rameis-motorrad.at beginnt dann der Kampf um die Startplätze für dieses besondere Enduro-Race „Rund um den Koglerhof“…

„Seit der Premiere im Herbst 2011 erfreut sich das Enduro Koglerhof jährlich einer besonderen Beliebtheit. In einer besonders schönen Region, mitten im Ennstal, in der Marktgemeinde Ternberg bekommen Fahrer und Fans ein tolles Enduro-Rennen geboten“, sagt Rudi Rameis, der auch bei der 10.ten Auflage als Veranstalter des Enduro Koglerhof auftritt. Alle Vorgaben und behördlichen Auflagen zum Zeitpunkt der Veranstaltung müssen eingehalten werden, aus heutiger Sicht: Zutritt mit 3G-Regel!
Die Erstveranstaltung vor 10 Jahren hat Robert Lietz erfolgreich durchgeführt, der OC Ernsthofen hat in den Folgejahren diese Veranstaltung sehr gut organisiert, seit einigen Jahren wird das Enduro-Koglerhof von Rudi Rameis und seinem Team gemanagt : „Wir freuen uns sehr, heuer wieder das Enduro Koglerhof ausschreiben zu können. Dazu findet heuer ja die Jubiläumsveranstaltung – 10 Jahre Enduro Koglerhof statt“.

Nur 220 Startplätze:
Der Kampf um die Startplätze beginnt bereits mit Freischalten der Anmeldung auf www.rameis-motorrad.at – ab 21.08.2021 um 12 Uhr
Bereits am Freitag, dem 17. September ist ein freies Training am Koglerhof möglich (12:00 – 16:30 Uhr) – Kostenbeitrag für dieses Training EUR 25,00
Das erste Rennen steigt am 18. September um 10 Uhr und das zweite Rennen um 14 Uhr.
Neben den Enduro-Rennen ist am Koglerhof natürlich während dem gesamten Renntag auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Das Koglerhof-Team mit der Familie Rinnerberger verwöhnt wieder alle Fahrer und Besucher mit kulinarischen Highlights.

PA: T. Katzensteiner, Fotos: www.sportpixel.eu
Anfang August wurde die Presse zur BETA Sportenduro Präsentation der Modellreihe 2022 in Rohr im Gebirge geladen. Enduro-Austria konnte sich also einen genaueren Eindruck über die neuen BETA Modelle verschaffen!...

Von Jahr zu Jahr steigt das Niveau im Endurosport. Die Rennen werden immer härter, länger und schneller. Dadurch steigen aber klarer weise auch die Anforderungen an das Material. Die italienische Traditionsmarke Beta erweitert daher stetig ihr Lastenheft und hat sich in den vergangenen Jahren im hart umkämpften Segment der Offroad-Motorräder zu einem der Big-Player entwickelt – und das mit Recht!
Wirft man neuerdings einen Blick auf die Fahrerlager der Enduro-Veranstaltungen sieht man, dass die akribische Entwicklungsarbeit und die einhergehenden Verbesserungen Früchte tragen und die Verkaufszahlen von Beta in die Höhe schnellen hat lassen. Für das Modelljahr 2022 wurde die ohnehin schon hervorragende Basis der letzten Evolutionsstufe
nochmals überarbeitet – und zwar tiefgreifender als man es erwartet hätte.
Die Neuerungen im Überblick:
Eine der Schlüsselkomponenten ist ganz klar das Fahrwerk. Hierbei kommen bei der Standard Version der RR-Modelle weiterhin Dämpfungselemente aus dem Hause Sachs zum Einsatz – jedoch mit überarbeitetem Setting. Die Kompressionseinstellung des Dämpfers wurde nun in Low- und Highspeed unterteilt und bietet jetzt ein noch breiteres Spektrum an Einstellmöglichkeiten. Die Gabel hat lediglich eine neue Abstimmung erhalten – was sich aber in Verbindung mit dem neuen Dämpfer im Test sehr gut schlägt.
Optisch wurden die neuen Beta-Modelle nur farblich umgestaltet. Das komplette Erscheinungsbild wirkt nach wie vor sehr hochwertig und lässt grundsätzlich in punkto Qualität und Verarbeitung keine Wünsche offen.
Die 4-Takt Modelle:
Die Aggregate der 4-Takt Palette wurden in den letzten Jahren bereits grundlegend überarbeitet und weiterentwickelt. Bei der neuesten Generation hat sich das Entwicklungsteam auf die elektronische Motorsteuerung konzentriert und die Parameter der zwei wählbaren Mappings „dry und wet“ sowie die Wirkung der Motorbremse angepasst.
Weiters wurde das Primärgetriebe gewichtstechnisch optimiert um die rotierenden Massen gering zu halten und den Gangwechsel so exakt und leichtgängig wie möglich zu gestalten.
Die auffälligste Neuerung ist aber der Einsatz einer Kupplung mit einer Tellerfeder anstelle der konventionellen Spiralfedern. Der Kraftaufwand für die Betätigung ist merklich gesunken, was ein deutliches Plus in Sachen Komfort mit sich bringt. Auch die Modulierbarkeit wurde dadurch nochmals verbessert.

Die 2-Takt Modelle:
Der Bestseller aus dem Hause Beta, die RR 300, hat die größten Veränderungen erfahren. Der Motor wurde beim hubraumstärksten Modell grundlegend überarbeitet. Der Zylinder wurde komplett neu konzipiert, die Bohrung erhöht und der Hub der Kurbelwelle verringert. Auch der Zylinderkopf wurde an die neuen Komponenten angepasst. Es kommt nun auch eine Iridium-Zündkerze zum Einsatz.
Das Ergebnis ist deutlich spürbar! Die Leistungsentfaltung ist noch linearer und die Kontrollierbarkeit vor allem aus tiefen Drehzahlen heraus sucht nun seinesgleichen. Wie auch in den 4-Takt Modellen kommt bei der neuen RR 300 und RR 250 das neue Kupplungspaket mit Tellerfeder zum Einsatz.
Beim Modell mit der kleinsten Kubatur, der RR 125, wurden der Zylinderkopf und die Auslasswalze überarbeitet, mit dem Ziel einer Drehmomentsteigerung vor allem im mittleren Drehzahlbereich. Die RR 200 blieb aus technischer Sicht unangetastet.

Die Fahreindrücke:
Getestet wurde unter, für einen Enduro-Test, optimalen Bedingungen – Regen, technische Passagen, schnelle Teilstrecken, steile Auf- und Abfahrten, Wurzelteppiche, Steine, alles was das Herz begehrt.
In der Produktpalette von Beta wird jeder Fahrer zufriedenstellend bedient. Gewählt werden kann zwischen 350, 390, 430 und 480ccm 4-Takt und 125, 200, 250 und 300ccm 2-Takt. Durch die Bank machen alle Kubaturen einen sehr stimmigen Eindruck. Die Geometrie der gesamten Palette wirkt sehr ausgewogen und schlägt eine Brücke zwischen Handlichkeit bzw. Wendigkeit wie sie im Hardenduro gebraucht wird und Stabilität in schnellen Sektionen.
Das Fahrwerk arbeitet relativ unspektakulär und sauber. Schläge und Bremswellen bei flotter Gangart werden absorbiert und auch im Hardendurobetrieb bietet es sehr guten Komfort in felsigen Passagen oder Wurzelteppichen. Die Abstimmung ist für den ambitionierten Endurofahrer wirklich sehr gelungen und deckt ein breites Spektrum ab. Jedoch, wie auch bei allen anderen Herstellern, sind die gebotenen Reserven nicht grenzenlos. Im echten Rennbetrieb stoßen die Fahrwerkselemente irgendwann an ihre Grenzen. Beta selbst bietet aber für genau diesen Einsatz mit den Racing-Modellen Abhilfe.
Auch die Wahl der Komponenten trägt zum ausgezeichneten Fahrgefühlt bei. Die Bremsen aus dem Hause Nissin sind in punkto Dosierbarkeit und Verzögerungswerte auf absolut höchstem Niveau. Die neue Kupplung spart durch die Leichtgängigkeit enorm an Kraft ohne dabei an Gefühl für das übertragene Moment zu verlieren.

2-Takt Modelle:
Die RR 125 ist ein Motorrad für echte Racer, die wissen wie man einen 2-Takter bewegt. Durch das recht niedrige hubraumbedingte Drehmoment muss man sie wirklich sauber bewegen und mit der Gangwahl äußerst präzise sein. Wenn man das aber beherrscht, ist man auf diesem Gerät sicherlich pfeilschnell!
Die RR 200 vereint die Vorteile aus beiden Welten – sie kann mit der Agilität und Wendigkeit der 125er glänzen, verzeiht aber aufgrund des deutlich höheren Drehmoments viel mehr Fehler. Die 200er ist ein absolutes Spaßgerät ohne überfordernd zu wirken. Sie lässt sich absolut effizient und kräfteschonend bewegen. Vor allem für Fahrer ohne große Ambitionen auf Rennsiege und eher auf Spaß im Gelände aus sind, ist sie eine hervorragende Wahl.
Die RR 250 und RR 300 liegen sehr nahe beieinander. Die 300er ist sicherlich die Waffe der Wahl für Hardenduristen. Drehmoment in allen Lebenslagen, sehr schön dosierbare und lineare Leistungsentfaltung mit wirklich massiver Spitzenleistung und spielerisches Handling bilden das Fundament der am meistverkauften Beta. Vor allem die neu entwickelten Motorkomponenten haben einen großen Einfluss auf das Feeling, welches die neue RR 300 vermittelt. Im Gegensatz zum Vorjahresmodell spürt man hierbei wirklich ein deutliches Plus in Sachen Fahrbarkeit – die 300er für das Jahr 2022 wirkt spielerischer denn je.
Die 250er bildet eine sehr gute Basis für schnelle Fahrer. Durch das niedrigere Drehmoment und die etwas niedrigere Spitzenleistung kann sie auch auf längere Zeit im oberen Drehzahlbereich bewegt werden ohne dabei überfordernd oder unberechenbar zu wirken. Ansonsten ähnelt sie von der Charakteristik sehr stark der RR 300. In Bezug auf das Handling sind hier nur kaum Unterschiede feststellbar.
4-Takt Modelle:
Die Kubaturen der 4-Takt Palette sind sehr fein abgestuft und bieten wirklich für jeden Einsatzbereich das Richtige Motorrad.
Die RR 350 lässt sich am leichtfüßigsten und wendigsten bewegen. Die Motorcharakteristik ist sehr linear, jedoch will sie in höheren Drehzahlen gefahren werden. Die 350 er ist eher für eine schnelle Sonderprüfung konzipiert als für technisches Hardenduro. Dort kann man die Stärken der kleinsten angebotenen 4-Takter am besten ausspielen. Sie vermittelt einen sehr agilen Gesamteindruck und fällt förmlich in die Kurven.
Der echte Allrounder ist die RR 390. In punkto Agilität und Handling fast auf Augenhöhe mit der 350er bietet sie ein klares Plus an Drehmoment. Die Suche nach Traktion fällt hierbei sehr spielerisch aus. Das Mehr an Motorleistung, vor allem in niedrigeren Drehzahlen, macht die 390er auch in härteren Sektionen hervorragend einsetzbar ohne auch nur in irgendeiner Art und Weise behäbig zu wirken.
Bei der RR 430 bedarf es schon einer erfahreneren Hand. Mit beeindruckender Leistung und dem sehr hohen Drehmoment kann man sie auch oft einen Gang höher bewegen. Durch die bauartbedingten höheren rotierenden Massen büßt die 430er klarerweise etwas an Leichtfüßigkeit ein, macht sie dafür aber auf schnellen und weitläufigeren Passagen zu einer echten Waffe und besticht durch eine sehr hohe Laufruhe.
Sehr ähnlich der 430er ist die RR 480 – jedoch mit noch mehr Dampf. Eine entsprechende physische Verfassung des Piloten vorausgesetzt kann die 480er wirklich sehr schnell bewegt werden. Sie ist aber auf gewisse Art und Weise auch ein zweischneidiges Schwert. Für schaltfaule Fahrer ist dieser Dampfhammer eine sehr gute Wahl für lange Endurotouren oder für das Endurowandern. Für erfahrene Fahrer ist sie aber auch im Wettbewerbseinsatz ein hocheffizientes Motorrad, wenn man seinen Fahrstil auf die enorme Leistung anpasst. Sie ist sicherlich das Modell mit der höchsten Laufruhe und Spurstabilität. Leistung ist in jedem Gang ausreichend vorhanden, er entscheidet nur über die Geschwindigkeit.

Fazit:
Zusammenfassend hat Beta mit der Weiterentwicklung für das Modelljahr 2022 wieder einen sehr großen Schritt nach vorne gemacht und bietet durch die sehr hohe Qualität, dem hervorragenden Handling und einer wirklich perfekten Ersatzteileversorgung ein Gesamtpaket, das seinesgleichen sucht und der Konkurrenz das Leben sichtlich schwer macht.
All das spiegelt sich auch in den stetig wachsenden Verkaufszahlen und den Erfolgen im internationalen Rennsport wieder.
Link: BETA Enduro technischen Daten
Link: Alle Modelle auf https://www.betamotor.com/de/
Bericht: E.A.R.T. (T.B.)
Nach „Romaniacs“ fand am 15. August die nächste Runde zur FIM Hard Enduro World Championship in Tennessee, USA statt. Dieses Mal ging es zum ersten Mal zum Red Bull TKO über den großen Teich...

„Die extreme Luftfeuchtigkeit machte uns Fahrern sehr zu schaffen. Doch die Renndistanz der einzelnen Vorläufe und das Finale selbst (wo nur mehr die besten 15 Fahrer antreten durften) lag unter einer Stunde“, so ein um eine Erfahrung reicher Michael Walkner.
„Meine „spezielle“ Suspension steckt noch immer im Amerikanischen Zoll fest. Nur mein Motor ist kurz vor Beginn der Veranstaltung in das Fahrerlager geliefert worden! Durch die perfekte Unterstützung von GASGAS USA konnten wir aber noch rechtzeitig ein Race bike auf die Beine stellen.“
Mit dem 12. Platz im Finale und einige WM Punkte im Gepäck kann Michael Walkner nun aber doch einigermaßen zufrieden nachhause fliegen.

Nach einer kurzen Sommerpause geht es am 11./12. September 2021 zur nächsten FIM Hard Enduro World Championship nach Polen.
Overall results- FIM Hard Enduro World Championship:

PA: Fam. Walkner
- Billy Bolt gewinnt das Red Bull Tennessee Knockout Race!
- Video vom 1.internationalen Classic Enduro Kapfenstein!
- Walzer Teamfahrer führen in allen Klassen der Enduro ÖM!
- Austria/GB: Stefan Simpson bei Red Bull Romaniacs!
- Produktvorstellung: Tankkanister Proworks 10L von 24MX
- ISDE Club Teams: Lietz Sport goes SixDays!
- ÖEC Pramlehen 2021: Robert Scharl gewinnt überlegen in Lunz!
- Graham Jarvis will nach Kreuzbandriss wieder zurück zum Racing!
- Hattrick für Michael Walkner bei Extremenduro Serie Italien!
- United in Dirt - GASGAS Tour: Jetzt Teilnahme gewinnen!
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