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Der junge Kärntner Ernest Krispel gewinnt den 2.Lauf zur Ungarischen Enduro Cross Meisterschaft in Kiralyszentistvan mit einem Start Ziel Sieg! Er konnte mit seiner neuen Rosenberger Honda 450 RX Red Moto den Hole Shot ziehen und gab die Führung bis Rennende nicht mehr ab.

Ernest Krispel: "Die ungarische Enduro Cross Meisterschaft ist eine perfekte organisierte Veranstaltung mit wirklich interessanten und anspruchsvollen Strecken. Mit Cross Country als meinem Spezialgebiet ist es für mich der beste Ersatz für die leider nicht stattfindende ACC-Serie. Perfekt ist, dass auch für den Nachwuchs mit den Klassen 50ccm, 65ccm und 85 ccm mit jeweils 2 Läufen pro Renntag ein Angebot besteht.
Die Strecke in Kyraliszentistvan ist mit einer Rundenzeit von ca.15 min. eine der schönsten Location der Saison. Eine Schlüsselstelle ist sicherlich der langezogene schwere Hindernissparcour, der den Fahrern jede Runde alles abverlangt. Bei perfektem Endurowetter konnte ich mit meiner neuen Rosenberger Honda 450RX Red Moto den Start mit einem Hole Shot ziehen und mich dadurch vom restlichen Feld gleich absetzen.
Diesen Vorsprung konnte ich dann kontrolliert trotz notwendigem Tankstopp halten und auch ins Ziel bringen.

Weiter geht's dann in Ungarn am 09.04.2022 in Szolnok wo ich auf jeden Fall probieren werde, die Führung auszubauen. Ich werde 2022 auch dazu nutzen in die Enduro EM und in die GCC zu schnuppern. Auch die Motocross ÖM Open steht fix am Plan.
Danke an meine Sponsoren allen voraus Kris Rosenberger von Rosenberger Motors und dem Tarco Racing Team Kärnten.

Quellen: Krispel
Werner Müller Racing Team (WMRT) Kärnten Sport: 42. Rennsaison für Kappler Kapazunder! Das Enduro-Urgestein Werner Müller hat noch lange nicht genug und die Leidenschaft für den Motorsport brennt nach wie vor. Am Samstag, den 19. März startete Werne in seine 42. Rennsaison und zwar mit einem Cross Country Rennen in Tar in Kroatien...

An den Start ging Werner mit seiner zwanzig Jahre alten KTM, die er im Jahr 2002 als KTM-Werksfahrer vom Werksteam Farioli bekommen hatte. Mit ebendieser Maschine startete er in den Jahr 2002 und 2003 auch in der Weltmeisterschaft.
Im ersten Saisonrennen konnte sich Werner Müller den Klassensieg in der Klasse Veteranen 50 holen und zusätzlich auch die Overall Wertung in der Klasse Silber gewinnen.
Der Saisonhöhepunkt der aktuellen Saison wird für Werner Müller aber nicht ein spezielles Rennen sein, sondern die Hochzeit seines langjährigen Wegbegleiters und Mechanikers Wolfgang Rausch, der im Sommer heiraten wird. Werner wird ihn als Beistand begleiten und natürlich darf auch hier das beliebte Sportgerät nicht fehlen. Wir werden hier noch genauere Infos zu gegebener Zeit aussenden.
Auch für den Rest des Werner Müller Racing Teams war der Saisonauftakt durchaus erfolgreich. Alle Wertungsergebnisse findet man online unter: >Ergebnisse<
Ein großes Dankeschön an alle Unterstützer und die langjährigen Sponsoren für die jahrelange Treue.
Foto: © WMRT, PA: Mag. Nicole Fischer
Die neue Funktion auf der Website des Österreichischen Enduro Cups - ÖEC kommt bereits gut an! Viele Fahrer haben schon ein persönliches Fahrerprofil angelegt. Mach mit und lege auch du jetzt dein Rider-Profil an!

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Krönung der Saison und der Champions - SuperEnduro Riesa war würdiger Schlusspunkt: Den WM-Titel der Saison 2021/2022 hatte sich Billy Bolt schon am Samstag des ersten Doppel-Events der SuperEnduro-Geschichte in Riesa geholt. Am Sonntag war der Brite wieder in seiner eigenen Liga unterwegs und gewann in der SACHSENarena auch den fünften GP der Saison.

Nachdem Billy Bolt auch am zweiten Tag in Riesa sowohl das mit drei WM-Punkten belohnte Einzelzeitfahren um die Startplätze wie auch wieder alle drei Läufe der Top-Klasse Prestige gewonnen hatte, behielt der Husqvarna-Factory-Rider in der nun zu Ende gegangenen SuperEnduro-WM-Saison 2021/2022 in Sachen Superpole eine weiße Weste. Bei den Heats hielt er sich nicht ganz schadlos und garnierte seine 14 von 15 möglichen Siege in Budapest mit einem zweiten Platz. Viel eindrucksvoller kann man eine Überlegenheit nicht zum Ausdruck bringen.
Eintönig war der zweite SuperEnduro Grand Prix of Germany an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dennoch nicht. Dafür sorgte allein schon wieder das ureigene SuperEnduro-Spannungsbarometer, welches immer Überraschungen bereit hält. Billy Bolt zog seinen Stiefel aber durch und war auch nach einer nur kurzen Nacht des Siegens nicht müde. Nach seinem zweiten Riesa-Grand-Slam sagte er: „Wir haben gestern Abend meinen WM-Titel ziemlich unspektakulär gefeiert. Irgendwie haben wir keine geeignete Lokalität gefunden, wobei wir sowieso nichts großes vor hatten. Schließlich hatten wir ja noch einen Renntag vor uns und der begann auch noch deutlich eher als üblich.“

Umso spannender waren sowohl die Kämpfe in den Rennen um die Plätze hinter Billy Bolt wie auch um die Vizeweltmeisterschaft, die jeweils Bolts Landsmann Jonny Walker und der US-Amerikaner Colton Haaker gegeneinander, austrugen. Letztlich entschied diese Jonny Walker mit zwei zweiten und einem dritten Heat-Platz für sich und war danach natürlich entsprechend gutgelaunt. „Hinter Billy der erste Verlierer zu sein, ist gut. Ich finde, dass ich diese Saison besser gefahren bin als die letzten“, meinte der Beta-Pilot.
Obwohl er zwischenzeitlich mit sich und der Welt einmal kurzzeitig überhaupt nicht zufrieden war und seinen Helm an eine Wand schmetterte, konnte sich auch Colton Haaker mit seinem dritten Tagesrang sowie auch mit seiner gerade eben gewonnenen Bronzemedaille anfreunden und formulierte das so: „Ich bin diese Saison sehr motiviert nach Europa gekommen, doch während Covid ist für mich das Reisen ziemlich schwierig. Den Flug hierher musste ich ein paar Mal umbuchen und kam schließlich eigentlich zu spät. Daraufhin hatte ich nachts Probleme zu schlafen und bin dann tagsüber nicht in der besten Verfassung. Der Double-Header an diesem Wochenende war wirklich hart. Aber es hat auch Spaß gemacht. Da in Riesa immer so tolle Strecken gebaut werden, die besten im Kalender, sollte, wenn es wieder einmal einen Double-Header geben sollte, dieser hier in Riesa stattfinden.“

Wie am Vortag war Tim Apolle mit den Einzelergebnissen vier, fünf und noch einmal fünf als Gesamtvierter „best oft he rest“ und schob sich dadurch in der WM-Tabelle noch auf den fünften Rang nach vorn. „Irgendwie kam ich heute nicht so gut in den Tag rein. Ich war anfangs ein bisschen verkrampft. Von Lauf zu Lauf wurde es dann besser. In der Tabelle bin ich jetzt Fünfter, was mein Ziel für die Saison war. Das habe ich nun erreicht und bin von daher happy. Die Zwei-Tages-Veranstaltung fand ich prinzipiell gut, nur hätte ich Freitag und Samstag statt Samstag und Sonntag besser gefunden. Ein Grund ist, weil man dann hätte abends noch ein Bier trinken können“, bilanzierte er nach dem letzten Rennen der Indoor-Saison.
Bei seinen einzigen beiden SuperEnduro-Rennen in dieser Zwischensaison hatte der zweite Deutsche im Feld, Kevin Gallas, am Samstag Sturzpech und erzielte am Sonntag mit stark geprellten Rippen mit Tagesrang sechs sogar ein besseres Ergebnis als am Vortag.
Bei den Junioren hatte der Pole Dominik Olszowy, wie Billy Bolt in der Prestige-Klasse, bisher nach Belieben dominiert und vor Riesa alle Heats gewonnen. In der Elbe-Stadt schnappte ihm Milan Schmüser aus Tensfeld jedoch am Samstag einen Heat-Sieg weg, was tags darauf Suff Sella im letzten Lauf ebenfalls gelang. Da hatte Olszowy den Titel bereits in der Tasche.
Der Israeli Suff Sella rückte damit auch in der WM-Tabelle noch vom vierten auf den Silberrang vor. Der als Tabellenzweiter in den Finaltag gegangene und nun punktgleiche Milan Schmüser konnte es verkraften, zumal ihm ja die Bronzemedaille umgehängt wurde. Nach dieser Zeremonie gab er folgendes zu Protokoll: „Ich bin zufrieden. Ich hatte mir für mein Heimrennen vorgenommen, zwei Mal aufs Podest zu fahren. Das war alles was ich wollte und das hat geklappt. Ich bin nach meiner schweren Verletzung im zweiten Halbjahr 2021 super zurückgekommen und nun bester Deutscher in der Weltmeisterschaft. Eine Medaille nehme ich jetzt auch noch mit, was will ich mehr? Das Ziel ist damit für die nächste Saison klar definiert.“

Leon Hentschel aus Uelzen erlebte einen harten zweiten Renntag. Erst stürzte er im Training im Prinzip unverschuldet an einer Stelle, an der hinter einem Hindernis ein Loch war, wo hätte Erde sein müssen und krachte per Überschlag voll in die Bande. Doch es kam noch schlimmer. Nach der Zieldurchfahrt nach Lauf eins wurden die Teilnehmer wie immer angehalten, um dann im Block aus der Halle zu fahren. Ein Fahrer war noch auf der Gegenspur unterwegs und hat einen Sprung nicht geschafft. Er ist dann voll in den nichts ahnenden Leon Hentschel rein geknallt. „Ich habe nur den Einschlag aus dem Nichts gemerkt. Ich habe mir dabei die Hüfte und das linke Bein weh getan und hatte somit an beiden Beinen Schmerzen. Ich wollte aber unbedingt weiterfahren und Vizeweltmeister werden. Nun bin ich nur Vierter. Damit bin nicht überhaupt nicht zufrieden. Das war kein gutes Wochenende für mich. Ich hatte viel Pech. Ansonsten war es eine coole Veranstaltung, die mega Spaß gemacht hat“, lautete seine Einschätzung.

Der dritte Deutsche im Bunde, Max Faude aus Sindelfingen, wiederholte mit Rang sieben sein Vortags- sowie bisher bestes Gesamtergebnis.
Wie die beiden WM-Klassen, war auch der Europe Cup eine glasklare Angelegenheit. Hier gewann der vorher ebenfalls erst einmal bezwungene Italiener Sonny Goggia wieder beide Läufe, wenngleich der ehemalige Prestige-Pilot nach kleinen Crashs jeweils erst auf- und überholen musste.
Paul-Erik Huster aus Sandersleben war im Training hart eingeschlagen und verletzte sich dabei so, dass er nicht mehr mitmachen konnte. Mit wiederum Marco Pfeifer aus Berglen sowie diesmal Rico Petzold aus Gera standen aber erneut zwei Deutsche am Startgatter. Sie belegten die Tagesränge sechs und elf.
Am Abend des zweiten Tages zogen die Brüder Daniel und Tobias Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur aus Hohndorf bei Stollberg folgendes Fazit: „Die letzten Wochen waren für uns mit den ständig wechselnden Corona-Regeln eine echte Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir sind aber stolz, dass wir es nun durchgezogen haben und den Fans SuperEnduro in Riesa zurück gebracht haben. Mein Dank geht an unseren Renneiter sowie unseren sportlichen Ausrichter, den MSV Riesa, sowie an alle im Einsatz befindlichen Kräfte, Sponsoren, Partner und sonstigen Helfer.“

Nach der Premiere eines „back-to-back-Race“ im Rahmen der SuperEnduro-WM war auch Bastien Blanchard, der CEO des Serien-Promoters, mit diesem zufrieden. Er sagte dazu: „Es war das erste Mal im SuperEnduro, dass wir an zwei aufeinanderfolgenden Tagen gefahren sind. Alle Teammitglieder des lokalen Promoters Auerswald Eventmanufaktur haben über Nacht einen wirklich sehr guten Job gemacht und eine neue und wieder sehr schöne Strecke mit anderen Hindernissen gebaut. Dafür möchte ich ihnen danken. Es war auf Grund der Corona-Situation der einzige Weg, den deutschen Grand Prix im Kalender zu halten. Das Experiment ist zwar gelungen, aber ob das für die Zukunft der richtige Weg ist, muss im Nachgang noch geprüft werden. Wir haben am Sonntag auch gesehen, dass manche Fahrer wohl an ihre physikalischen Grenzen gekommen sind. Deshalb ist es vorerst von unserer Seite nicht geplant, aber eine Option.“
Wie dem auch sei, hat die Eventmanufaktur Auerswald auch für 2023 alle Vorkehrungen für eine Doppelveranstaltung getroffen. So wird das nächste SuperEnduro Riesa am Samstag und Sonntag, dem 7. und 8. Januar 2023, stattfinden.
Bis dahin gibt es immer wieder News und Infos unter www.superenduro-riesa.de
PA und Fotos: Thorsten Horn/Eventmanufaktur Auerswald
Auch am zweiten Tag beim Auftakt der Borilli Enduro-Europameisterschaft, der MOTOCROSS MARKETING ROUND 1#, im italienischen Pietramontecorvino entschied sich der Sieg erst auf der allerletzten Sonderprüfung: Nach einem heftigen Sturz gleich im ersten Enduro-Test des Jahres verlor Lokalmatador Enrico Rinaldi fast eine halbe Minute. Im Verlauf des Wettbewerbes kämpfte sich der GasGas-Pilot zwar immer weiter nach vorne, doch beim dritten Platz war das Ende für ihn.

Ganz vorne hatte der Vortagessieger Erik Willems aus Belgien die Führung übernommen. Doch in der letzten Enduro-Prüfung “Da bin ich einfach auf Sicherheit gefahren, aber vielleicht ein bisschen zu sicher, “ meinte Willems anschließend. Denn so übernahm der Brite Dan Mundell vor dem letzten Crosstest die Gesamtführung mit gerade einmal einer halben Sekunde Vorsprung. Damit wurde es noch einmal richtig spannend, doch wie schon am Vortag spielte Willems erneut seine Motocross-Kenntnisse aus. Er gewann die letzte Cross-Prüfung mit nicht einmal zwei Sekunden vor Mundell, womit er das Blatt erneut zu seinen Gunsten gedreht hatte. In der Meisterschaft führt er nun sowohl die Gesamtwertung als auch die E2-Klasse mit klarem Vorsprung an und geht als Führender zum zweiten Lauf nach Ungarn.
Dauersieger Maurizio Micheluz stand auch nach der neuen Klasseneinteilung ganz oben auf dem Treppchen: Der Italiener war mit seiner 250er Zweitakt-Husqvarna mit den Viertaktern in eine Klasse geworfen worden – doch nach dem Motto „Viel Feind, viel Ehre“ konnte er auch die neue Enduro-2-Klasse für sich entscheiden und steuert vielleicht seinem vierzehnten Meistertitel entgegen. Dabei fährt Micheluz noch nicht bei den Senioren.

Bei den Damen konnte an beiden Tagen Nieve Holmes mit deutlichem Vorsprung gewinnen: Die britische Fahrerin ist mit einer Sherco wieder zu der Marke zurückgekehrt, mit der sie im internationalen Endurosport angefangen hatte. Schneller als sie war die Französin Marine Lemoine – aber immer nur einige Sekunden und nur in den Crossprüfungen. In der anspruchsvollen Enduro-Prüfung war Holmes meist mindestens eine Minute schneller als die anderen Damen.
Der Italiener Luca Piersigilli gewann auf seiner Beta die Meisterschaft, die 24MX 50cc Trophy. Diese Klasse wird dieses Jahr nur in Italien ausgefahren, deshalb wurde der erst 15-jährige Piersigilli bereits hier zum neuen Meister gekürt.
Von den insgesamt fünf jungen Teilnehmern kamen letztlich nur zwei Fahrer in Wertung – das Gelände hatte sich einfach für zu schwer erwiesen, sowohl für die hubraumkleinen Motorräder, als auch für die noch unerfahrenen Piloten.
Bei der großen Siegerehrung waren einige hundert Zuschauer dabei. Alle Informationen, Ergebnisse, das Live-Timing, die Meisterschaftsstände und mehr finden Sie unter: https://www.enduroeuropean.com/
In weniger als zwei Wochen fällt schon wieder der Startschuss zur zweiten Runde der Borilli Enduro-Europameisterschaft: dann geht es nach Ungarn: Tamasi liegt südöstlich des Balaton.

Termine 2022
19./20. März Italien – Pietramontecorvino (Foggia)
02./03. April Ungarn – Tamasi
23./24. Juli Finnland – Sipoo
28.-30. Oktober Deutschland – Woltersdorf
PA: Robert Pairan
Brite krönte sich mit unglaublicher Leistung in Riesa vorzeitig zum SuperEnduro-Weltmeister 2022 – am Finaltag stehen weitere Titelentscheidungen an: Am ersten Tag des Finales der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2021/2022 zeigten die weltbesten Piloten dieser Disziplin in der SACHSENarena Riesa ihr ganzes Können – und Billy Bolt denen, wo der Hammer wirklich hängt.

Im Superpole-Qualifying gelang dem Husqvarna-Werkspiloten und Überflieger keine perfekte Runde, die deshalb „nur“ 1,4 Sekunden schneller war, als jene des Zweitschnellsten und Markenkollegen Colten Haaker aus den USA. In den drei Heats fuhr der 24-jährige Brite in seiner eigenen Liga und gewann diese genauso wie zuvor in Budapest und Jerusalem. Lediglich beim zweiten Event in Budapest konnte der Pole Taddy Blazusiak dem derzeitigen Überflieger einen Laufsieg abluchsen.

Der sechsfache Weltmeister sowie Deutschland-GP-Sieger vom letzten Aufschlag in Riesa im Januar 2020 hatte einen kurzen Abend. Gleich zu Beginn des ersten Heats stürzte er eigentlich harmlos und brach sich dabei das Handgelenk. Damit war einer der theoretischen WM-Verhinderer von Billy Bolt out, doch war der ja ohnehin scheinbar von einem andern Planeten und nicht aus Großbritannien gekommen. Nach seinem zweiten WM-Titel in Corona-unterbrochener Folge sagte er: „Mathematisch war der Titel heute schon möglich, was mein Ziel für den ersten Tag war. Ich werde jetzt mit dem Team, bei dem ich mich bei dieser Gelegenheit recht herzlich bedanken möchte, ein, zwei Bierchen trinken und dann den zweiten Tag in Riesa genießen. Ich werde aber nicht nachlassen und will wieder gewinnen. Wenn man an den Start geht, will man immer gewinnen. Aber natürlich ist schon mal eine große Last weg. Mit dem Titel im Rücken, sollte es zumindest nicht schwerer werden.“

Die Kampfansage nahm der mit drei Mal Platz zwei in den Heats Zweite der Tageswertung, Colton Haaker, zwar zur Kenntnis, gab sich aber keinerlei Illusionen hin, es auf den ersten Platz schaffen zu können. Nachdem der jeweils Heat- sowie auch Gesamtdritte des ersten Tages in Riesa, der britische Beta-Pilot und Bolt-Landsmann Jonny Walker, auf die Frage, was man gegen die Dominanz Billy Bolts tun könne, kurz und knapp und dennoch voller Ehrfurcht „nichts“ antwortete, erklärte das der 32-jährige Colton Haaker etwas ausführlicher: „Billy ist eine neue Fahrergeneration. Er hat uns Alte früher gefragt, wie was geht und hat nun seinen eigenen Style entwickelt. Er hat auf den Top-Level in Sachen SuperEnduro einfach noch einen drauf gesetzt. Das müssen wir anderen einfach akzeptieren.“

Mit den Heat-Rängen vier, fünf und vier durfte sich Tim Apolle über Platz vier und damit sein bestes Tagesergebnis freuen. Das war zwar vom frühen Ausscheiden Taddy Blazusiaks sowie vom erneuten Rennpech des Ex-Weltmeisters Cody Webb, ebenfalls aus den USA, etwas begünstigt, aber nicht unverdient. Der Beta-Treiber aus Sachsen-Anhalt sagte anschließend: „Der erste Tag des SuperEnduro Grand Prix in Deutschland war einfach nur geil und lief echt gut für mich. Ich war zum zweiten Mal in der Superpole. Die Strecke hat richtig Spaß gemacht. Sie war sehr flüssig, aber auch anspruchsvoll. In den Rennen schaffte ich mit den Plätzen vier, fünf und vier meine bisher besten Heats und mit Rang vier auch mein bestes Overall-Ergebnis in der großen Klasse. Klar gehört immer ein bisschen Glück dazu. Ich habe mein gestecktes Ziel für Riesa fürs Erste erreicht. Mal auf dem Podest zu stehen, wäre natürlich noch ein Traum. Das wird verdammt schwer, aber beim SuperEnduro ist nichts unmöglich.“

Der zweite Deutsche im Feld, der Ex-Junioren-Weltmeister Kevin Gallas, hatte sich nur für Riesa zu einer Teilnahme in dieser SuperEnduro-WM-Saison entschlossen und wurde deutlich unter Wert geschlagen. Nach Platz neun im ersten Rennen, kam er im zweiten kurz vor Schluss auf Platz sechs liegend zu Fall und verließ mit schmerzverzerrtem Gesicht die Strecke. Zum dritten Lauf trat er wieder an, stieg aber vorzeitig aus.
Video Highlights:
In der Klasse Junior der SuperEnduro-WM war Dominik Olszowy als klarer Tabellenführer nach Riesa gekommen. Alle bisherigen Heat-Siege konnte der Pole für sich verbuchen und wollte seine weiße Weste natürlich behalten. Den ersten Heat gewann er auch sogleich wieder, doch im zweiten machte ihm Milan Schmüser aus Tensfeld in Schleswig-Holstein einen dicken Strich durch die Rechnung. Den dritten Lauf sowie die Tageswertung gewann Dominik Olszowy wiederum, doch rechnerisch ist er in Sachen WM noch nicht durch.

Nach den erbitterten und dennoch friedlichen Kampfhandlungen sowie den Heat-Plätzen vier, eins und zwei sagte der Tages- sowie neue WM-Zweite Milan Schmüser: „Viel besser hätte es nicht laufen können. Im dritten Lauf war ich gleich nach dem Start wieder Erster. Da habe ich gedacht ‚jetzt nur noch vorn bleiben‘. Doch das hat leider nicht geklappt. Ich wollte dem Olszowy seine Strähne wegnehmen, aber das ist mir leider nicht gelungen. Insgesamt bin ich aber super zufrieden und jetzt WM-Zweiter. Am Sonntag muss auch noch alles gut klappen, aber das wird schon“, so die norddeutsche „coole Socke“.
Hinter dem inzwischen echt starken Israeli Suff Sella musste sich der bisherige WM-Zweite Leon Hentschel aus dem niedersächsischen Uelzen nach den Platzierungen drei, vier und vier auch in der Tageswertung mit Rang vier zufrieden geben. Damit liegt er nun fünf Punkte hinter Milan Schmüser auf dem dritten Tabellenplatz. Sein Fazit lautete: „Das war auf jeden Fall hart hier. Der erste Lauf lief mit dem dritten Platz mega gut für mich. Im zweiten habe ich viel Pech gehabt, indem ich auf einen gestürzten Fahrer drauf gesprungen bin, der hinter einem Hindernis lag. Das konnte ich leider nicht sehen. Im dritten Rennen hatte ich im Steinfeld auch einen kleinen Hänger. Das Ziel Vizeweltmeister bleibt aber das gleiche wie vorher und ist ja auch noch möglich.“

Mit Max Faude aus Sindelfingen mischte in der Nachwuchsklasse ein dritter Deutscher mit. Er schaffte vor heimischem Publikum in der gut gefüllten SACHSENarena mit Rang sieben ebenfalls sein bisher bestes Gesamtergebnis.
Im SuperEnduro European Cup gewann der ebenfalls bisher ungeschlagene Italiener Sonny Goggia den ersten Lauf und leistete sich im zweiten mehrere Patzer. Vom letzten Platz kämpfte er sich auf die zweite Position vor, stürzte aber erneut und wurde schließlich Vierter. Das reichte allerdings, um zumindest die Tageswertung erneut zu gewinnen, doch die Titelentscheidung ist auf den zweiten und Final-Tag in Riesa vertagt.
Die beiden deutschen Finalisten Marco Pfeifer aus Berglen und Paul-Erik Huster aus Sandersleben landeten auf den Gesamträngen neun und zehn.
Um den Fahrern und Fans keinen Einheitsbrei vorzusetzen, ließ die wie immer gastgebende Auerswald Eventmanufaktur aus Hohndorf bei Stollberg von ihren aufopferungsvollen nachtaktiven Helfern die Strecke nach dem letzten Rennen des Abends umbauen. Daran, dass die Detail-verliebten Streckenbauer auch am Sonntag Höchstnoten bekommen werden, besteht kein Zweifel. Stellvertretend für sicherlich fast alle Fahrer, sagte Colton Haaker im Rahmen der Sieger-Pressekonferenz: „Das ist mit Abstand die beste Strecke, die wir in dieser Saison bisher hatten. Und die Fans sind in Riesa sowieso immer fantastisch. Ich liebe Riesa.“
Wer Riesa am Sonntag ebenfalls lieben oder liebgewinnen möchte, hat ab 14:00 Uhr unter Berücksichtigung der 3G-Regel Gelegenheit dazu. Die Hallenöffnung erfolgt 12:00 Uhr, und ab 12:30 Uhr wird es für Fans wieder die Autogrammstunde geben.
Weitere Infos unter www.superenduro-riesa.de
PA: Thorsten Horn
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