Die Anmeldung wird am 03. Oktober 2022 ab 12:00 Uhr (MESZ) geöffnet. Seid dabei beim 20-jährigen Jubiläum der Red Bull Romaniacs - The Impossible. Das Datum steht fest, vom 25. bis 29. Juli 2023 versammeln sich Amateure und Profis aus der ganzen Welt in Rumänien, um den zwanzigsten Geburtstag der Hard Enduro Rallye zu feiern. Die 20. Ausgabe wurde auf den Namen “The Impossible” getauft und weltweit trainieren bereits jetzt schon hunderte Amateure und Profis, um nächsten Juli das Unmögliche möglich zu machen.

Während die besten Hard Enduro Piloten der Welt bei den Red Bull Romaniacs um Punkte für die FIM Hard Enduro Weltmeisterschaft kämpfen, leben zahlreiche Amateure fünf Tage lang ihren Traum im Enduro Paradies. Auf die schier endlosen Auffahrten folgen steile Abfahrten und dichte, ursprüngliche Wälder. Das Gelände in den Karpathen ist mindestens so spektakulär wie die Aussichten von den hohen Bergen. Und genau deshalb gehören die Red Bull Romaniacs auf die “Bucket List” eines jeden Enduro Fahrers.
Die Anmeldung wird am 03. Oktober 2022 um 12:00 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit geöffnet (Deutsche Zeit).
Wie die meisten Red Bull Romaniacs war auch die “In Madness We Trust” Ausgabe dieses Jahr wieder ausgebucht. Besonders begehrt sind die Startplätze der Bronze- und Iron-Klasse. Wer also dabei sein will, sollte sich den 3. Oktober dick und fett im Kalender anstreichen. Die zwanzigste Ausgabe verspricht wieder einige Überraschungen und wird ein Meilenstein in der Geschichte der Red Bull Romaniacs. Es lohnt sich also schnell zu sein.
Alle Informationen zur Anmeldung: 2023 ONLINE event registration
“In Madness We Trust” war dieses Jahr ein voller Erfolg und bleibt uns als ein besonders heißes und trockenes Rennen in Erinnerung. Die Teilnehmer waren begeistert und boten den Zuschauern Hard Enduro auf Weltklasse Niveau. Mit den LiveManiacs Übertragungen konnte das zum ersten Mal weltweit ausgespielt werden. Die Sektionen waren an allen vier Offroad Tagen so gewählt, dass die professionellen Kommentatoren den Fans zuhause einen Einblick in das Hard Enduro Gelände der Karpathen vermitteln konnten. Die Red Bull Romaniacs nehmen damit einmal mehr die Vorreiterrolle ein und helfen dem Sport dabei weiter zu wachsen.
Auch 2023 werden die besten Hard Enduro Fahrer der Welt von den Red Bull Romaniacs wieder an ihr persönliches Limit gebracht und darüber hinaus gepusht. Deshalb hört die 20. Ausgabe auf den Namen “The Impossible”. Was in den ersten Jahren der Rallye für unfahrbar galt, ist inzwischen keine Herausforderung mehr. Das Niveau der Fahrer und Bikes wird jedes Jahr besser, das zwingt Martin Freinademetz und Strecken Chef Teo Isac dazu, immer weiter nach neuen Herausforderungen zu suchen. Die besten Fahrer sind inzwischen in einer eigenen Liga angekommen und um dem gerecht zu werden, hat auch die Strecke ein Level erreicht, das man getrost als “The Impossible” bezeichnen kann.

Nach einer kurzen Ruhepause ist das Team wieder zurück im Einsatz und bereitet mit Vollgas das große Jubiläum vor. Solange es das Wetter zulässt, wird die neue Route weiter erkundet. Das Ziel ist, die Strecke wieder näher vor die Tore Sibius zu holen, um weniger Zeit auf der Straße und mehr im Gelände zu verbringen. Die Legenden Klasse wird ein weiteres Highlight und bringt zum zwanzigjährigen Jubiläum zahlreiche bekannte Gesichter zurück auf die Romaniacs Strecken. Mit Spannung erwarten wir, wie sich die Pioniere des Sports heutzutage schlagen werden.
Die Red Bull Romaniacs wurden von Martin Freinademetz 2004 ins Leben gerufen und die letzten 19 Jahre über kontinuierlich weiterentwickelt, sodass sich inzwischen Enduro Piloten aus über 50 Ländern zu den Romaniacs in Sibiu versammeln.
Link: Wie man Red Bull Romaniacs online sieht.
Web: https://www.redbullromaniacs.com/
PA: Red Bull Romanaics
Argentinien wird die FIM ISDE im Jahr 2023 willkommen heißen! Während sich der Staub der wirklich denkwürdigen FIM International Six Days of Enduro (ISDE) in Frankreich legt, gibt es bereits Pläne für die siebenundneunzigste Ausgabe in Argentinien im nächsten Jahr...

Angelo Contini und Belén Otero von Maseventos waren vor Ort, um ISDE 2023 - Argentinien vorzustellen. Nach fast fünf Jahren Pause kehrt die FIM ISDE 2023 nach Südamerika zurück. San Juan in Argentinien wird das am längsten laufende Offroad-Motorradrennen der Welt wieder willkommen heißen, nachdem es zuletzt 2014 ausgetragen wurde.
San Juan ist ein Highlight für viele FIM ISDE-Teilnehmer und wird dank seiner unglaublichen Naturlandschaft, der Enduro-begeisterten Region und des außergewöhnlichen Organisationskomitees sicher ein spektakuläres Rennen veranstalten.
Ein völlig neues Streckenlayout wird ausgearbeitet, was bedeutet, dass diejenigen, die 2014 Rennen gefahren sind, auch ein neues Terrain und neue Trails erwarten können. Auch für das Fahrerlager wird es einen neuen Standort geben.
Für 2023 wird das Rennen Anfang November stattfinden, um die optimalen Temperaturen für den Rennsport zu gewährleisten. Genaue Termine und weitere Details werden zu gegebener Zeit bestätigt.
Wir sehen uns nächstes Jahr in San Juan!
PA: FIM, (Bild © Future7Media)
Mit der Ausrichtung des Classic Motocross des Nations (CMCdN) 2022 betrat der MC Culitzsch absolutes Neuland. Gleichzeitig setzte er einen weiteren Meilenstein in seiner Club-Geschichte. Schon 2020 wollte der Motorsportverein aus der Nähe von Zwickau den Mannschaftswettbewerb für klassische Motocross-Maschinen und Fahrer älterer Semester ausrichten, doch das wusste Corona damals wie auch im Vorjahr zu verhindern. In diesem Jahr stand der Sache nichts mehr im Weg, sodass das Motocross-Festival mit einer guten und liebevollen Organisation regelrecht zelebriert wurde.
Etwas schade war das regnerische Wetter am Samstagvormittag des 17. September, was einige Zuschauer gekostet haben dürfte. Ab Mittag hatte Petrus ein Einsehen und ließ die 135 Akteure aus elf Nationen nach Herzenslust angasen. Dabei war ebenso erstaunlich, was die Fahrer höheren Alters noch zu leisten im Stande waren, wie auch, welchen Torturen die betagte Technik noch standhielt. So hatten zur Freude der Fans technisch bedingte Ausfälle Seltenheitswert.
Gefahren wurde in fünf verschiedenen Klasse, die gemäß der Alter der Fahrer in „30+“, „50+“, „60+“, „66+“ und die „72+“ unterteilt waren. Des Weiteren unterlagen die Baujahre der Maschinen bestimmten Kriterien.
In jeder Klasse konnten Nationen-Teams mit maximal vier Fahrern zu den je zwei Heats antreten. Von den im Idealfall acht Ergebnissen wurden jedoch nur die sechs besten gewertet, was auch Dreier-Teams gute Chancen einräumte. Die Platzierungen der einzelnen Fahrer wurden addiert. Nationssieger wurde, wie beim eigentlichen Motocross of Nations, die Mannschaft mit der geringsten Platzierungspunktzahl.
Das waren in der Klasse „30+“ und in der „72+“ die Tschechen, in der „50+“ die Engländer, in der „60+“ die Niederländer und in der „66+“ die Schweden. Von den deutschen Teams schaffte es nur die Truppe der über 30-Jährigen in der Besetzung Lutz Scheffel, Dennis Lenzer, Tino Eißner und Marcel Schuhknecht aufs Podest. Sie wurden Dritte.
Am Ende des klassischen MX-Festes zog der Club-Vorsitzende Andreas Neubauer ein durchweg positives Fazit, indem er sagte: „Es war eine sehr schöne Veranstaltung. Ohne schon einen Strich darunter gezogen zu haben, war es gefühlt auch von der wirtschaftlichen Seite her ein Erfolg für uns. Ich hätte zwar sogar noch ein paar Zuschauer mehr erwartet, aber das lag sicherlich am Wetter am Vormittag.“
Dazu, wie es zur Ausrichtung kam, erklärt Andreas Neubauer: „Die Veranstalter der Serie, zu der in diesem Jahr drei weitere Events mit Einzelwertung gehören, sind an uns über unseren Club-Freund Harald Mühlig herangetreten, ob wir das Classic Motocross des Nations einmal austragen würden. Von dieser Idee war ich sofort begeistert. Es ist einmal etwas ganz anderes als das, was für sonst so gemacht haben, und ich bin immer auf der Suche nach etwas Neuem. Dann kamen allerdings die Corona-Maßnahmen bei uns wie auch in anderen Ländern, sodass wir das etwas vor uns hergeschoben haben.“
Im Nachgang war er vom ganzen Ablauf angetan, was er folgendermaßen beschrieb: „Insgesamt war das eine sehr entspannte Vorbereitung mit den Verantwortlichen der Serie. Von ihnen haben wir für die Organisation vor Ort, die Anlage und die Strecke viel Lob bekommen. Ebenso von den Fahrern. Es war auch schön, dass die meisten Fahrer schon drei, vier Tage früher angereist waren. So hatten wir mit vielen über mehrere Tage zu tun und schöne Gespräche. Es war eine ganz andere Atmosphäre, als mit den aktuellen Aktiven.“
Ältester Teilnehmer wäre Jimmy Smed aus Dänemark gewesen, doch war ihm das Wetter und die schlammige Strecke am Vormittag suspekt, sodass er seine beiden Matchless des Baujahres 1962 lieber sauber ließ. Ungeachtet dessen lieferte er schon mit seiner bloßen Anwesenheit eine interessante Randnotiz, denn in der Nacht nach dem Classic Motocross des Nations in Culitzsch 2022 wechselte sein Alter von 84 auf 85 Jahre. Aus diesem Anlass hatte der MC Culitzsch für die Gesamtsiegerehrung am Abend im Festzelt eine große Torte mit der dänischen Nationalflagge und einer 85 vorbereitet.

PA. Thorsten Horn
Bernhard Schöpf zum 6. Mal Staatsmeister: "Besser hätte es nicht laufen können." Der Weg zu seinem sechsten ÖM-Titel war zugleich der engste und spannendste – mit einem denkbar knappen Ergebnis. Ganze drei Punkte haben nach dem finalen ÖM-Lauf in Lackenhof den Unterschied gemacht. Der Tiroler Bernhard Schöpf gewinnt an beiden Veranstaltungstagen und fängt seinen Konkurrenten und KTM-Markenkollegen Walter Feichtinger doch noch ab. Bernhard Schöpf ist nun sechsfacher Enduro-Staatsmeister!

Die entscheidenden Punkte wurden beim “auner ÖEC Ötscher Race” am vergangenen Wochenende in zwei Rennen vergeben. Knackpunkt war für Bernhard Schöpf der Super-Enduro-Bewerb am Freitag. In den Trainingsläufen notierte er nur die drittschnellste Zeit. Er wusste aber, dass jeder Punkt entscheidend sein würde und dass er eigentlich nur mit einem Laufsieg weiter im Rennen um den Titel sein würde. Mit einer extra Portion Konzentration und Fokus ist diese Übung gelungen. Bernhard Schöpf konnte den Start gewinnen und die Führung bis ins Ziel behaupten.
Die endgültige Entscheidung fiel dann beim anspruchsvoll-schlammigen Enduro-Bewerb am Samstag. Bernhard Schöpf parkte seine 4-Takt-KTM auf dem Siegertreppchen, Walter Feichtingter beendete den Lauf auf Platz 3. Bernhard Schöpf krönt sich damit zum sechsfachen Enduro-Staatsmeister. Er schätzt diesen Titel besonders hoch ein, da er verletzungsbedingt zwei ÖM-Läufe versäumt hat.

Bernhard Schöpf: "Es ist geschafft! Besser hätte es an diesem finalen Wochenende nicht laufen können. Beim Super-Enduro war ich extrem angespannt, weil es von den Trainingszeiten her nicht wirklich super ausgeschaut hat. Aber als es dann im Finale drauf ankam, habe ich 110 Prozent gegeben, um den Start zu gewinnen. Das hat dann auch tatsächlich funktioniert und ich konnte das bis ins Ziel halten. Am Samstag dann beim Enduro-Rennen konnte ich eigentlich ohne gröbere Probleme mein Rennen abliefern.
Und somit ist es Titel Nummer 6 geworden! Wenn man in einer Saison zwei Mal nicht punkten konnte und trotzdem den Titel gewinnt, dann kann es kaum besser laufen.
Ich werde jetzt mit meinen Kumpels einmal noch gemütlich zum RedStag nach Rohr im Gebirge fahren und dann lasse ich diese Saison langsam ausklingen. Ich bin sehr zufrieden, wie es in diesem Jahr gelaufen ist. Und ich bin auch sehr dankbar, dass mein Team mich so gut durch dieses Jahr begleitet hat."

Bernhard Schöpf wird unterstützt von KTM Motorex Motorradreporter Rocksnake Auner

PA: Presse hartenduro.at, Fotos: Niki Peer
Hausruck Klassik Wertungsfahrt am 18.9.2022: 6 Grad Celsius, starke Windböen und Regenschauer machten die 2. Hausruck Wertungsfahrt für die angetretenen Klassik Enduristen zur Herausforderung...

3 Runden zu je 26km standen am Programm, dazu 4 mal die Sonderprüfung am Trainingsgelände des ESC Eberschwang. Die Bodenverhältnisse auf der Sonderprüfung waren für die betagten Motorräder und deren (betagten) Reiter eine ordentliche Challenge.

Die Streckenposten vom ESC Eberschwang setzten aber nach jeder Runde die Streckenbegrenzung um ein paar Meter um, so dass den Fahrern immer wieder neue Spuren mit etwas Grip zur Verfügung standen. Dies ermöglichte eine fahrbare Strecke und somit auch einen fairen Wettkampf.

Das zeigte sich dann auch auf dem Podium, wo wieder wie üblich die Altbekannten zu finden waren. Die Ergebnislisten zur 2.Hausruck Wertungsfahrt, zugleich 3.Lauf der Enduro Senioren Austria Meisterschaft 2022 sind unter den nachfolgenden Links zu finden.
Link: Direkt zu den Ergebnissen
Weitere Links:

Quellen: Roland Ennsmann
Der Enduroclub W7 veranstaltet am 08. Oktober wieder das beliebte Enduro-Cross in St. Margarethen/R. - Entschendorf. Zusätzlich zu diesem Rennen findet auch ein Classic MX Meisterschaftslauf statt. Erfahrungsgemäß ist für gute Stimmung und Verpflegung immer bestens gesorgt ;-) Außerdem handelt es sich bei der heurigen Ausgabe um ein 50 Jahre Motorsport Jubiläum!
Alle Infos zu den Rennen auf www.enduroclub-w7.at

Bernhard Schöpf gewinnt das Grande Finale und ist Staatsmeister 2022 - Musste der vorletzte Lauf in Lunz am See schon wegen Starkregen kurzfristig abgesagt werden, standen auch diesmal alle Zeichen auf Dauerregen und niedrige Temperaturen, doch gottseidank hatte Veranstalter Karl Teufl diesmal ein wenig mehr Glück...

Zum ersten Mal seit langem war die Veranstaltung nicht ausverkauft bzw. alle Startplätze vergeben, die Frage ob dies mit der Wettervorhersage zu tun, oder ob die Teuerungswelle schon zugeschlagen hat, konnten wir auch nach mehreren Bieren nicht klären. Der Freitag startete gemütlich, bei annehmbaren Temperaturen und tollen aber schlammigen Trainingsbedingungen, ab 10.00 Uhr wurde die Strecke freigegeben. Wie immer gab es eine Besichtigungs- und eine gezeitete Runde für die zwei Sonderprüfungen. Der Hirter-Test war die allseits bekannte Sonderprüfung, welche gespickt mit unzähligen Wurzeln extrem anspruchsvoll ist und keine Zeit für Unachtsamkeit zulässt.
Der HED-Test, also das gezeitete, schwere Element war am Ötscher das beliebte Steinfeld im Wald, wobei der erste und steilste Anstieg noch nicht gezeitet wurde. Darüber waren durchaus auch einige der versierten Fahrer froh! Die anderen zwei schweren Elemente waren zum einen die Auffahrt zum höchsten Punkt der Strecke, sowie die Wasserleitungspassage mit der anschließenden Steilabfahrt, beides bereits bekannte Streckenteile und für die meisten leicht zu schaffen.

Wer am Nachmittag noch nicht genug hatte, konnte bei der Qualifikation für das Endurocross in den Klassen ÖEC und ÖM antreten. Bei allen Läufen gab es tolle Rennaction auf immer noch rutschigen Untergrund, nach und nach kristallisierten sich die jeweiligen Favoriten heraus. In der Klasse ÖEC-Hobby konnte sich nach erbitterten Kampf der Edeltechniker Preuhs Manuel, vor Raffezeder Simon und Morlinghaus Wanja für sich entscheiden.
Nicht weniger spektakulär und knapp ging es bei den ÖM Junioren her, dort konnte sich Orthacker Lukas, vor Egger Maurice und Rinner David den Sieg sichern.
Bei den Profis, also der ÖM Open setzte sich Schöpf Benni gleich nach dem Start ab, Zweiter wurde Rudolf Dieter, welcher nicht den besten Start hatte aber aufholen konnte vor dem drittplatzierten Tschechen Nedved Vaclav, der bei seinem ersten Antreten gleich eine tolle Show ablieferte.
Am Abend wurde die Siegerehrung für das Endurocross in der geheizten Wagenhalle durchgeführt und die erste Ötschernachtschicht eingeleitet…

Der Samstag begann für die Gruppe 2 mit Rookies, Senior, Veteran, Damen, Jungspund, ÖM Jugend mit Start um 08.30 Uhr, auf dem Plan standen drei Runden in 3,5 Stunden, beginnend mit der Etappe und dem darin enthaltenden HED-Test, danach die Sonderprüfung und wieder von vorne…
Die Bodenverhältnisse konnten durchaus als sehr rutschig und schlammig bezeichnet werden, speziell der Hirter-Test war anspruchsvoll wie nie zuvor. Die Helden des Tages waren einmal mehr die Kinder und Jugend, im ersten Lauf auf jeden Fall die Jungspundklasse, welche die gesamte Strecke absolvieren mussten, bei diesen Bedingungen eine Meisterleistung von jeden Einzelnen! Die Renndauer von drei Runden war ausreichend und perfekt gewählt, man war einfach froh, wenn man im Ziel war. Nach Ablauf der Zeit standen folgende Sieger fest:
Rookies:
1. Zach Maximilian
2. Vötsch Anton
3. Höller Matthias
Senior:
1. Steiner Armin
2. Köstenberger Peter
3. Bernsteiner Paul
Veteran:
1. Schröck Stefan
2. Schwab Josef
3. Kruptschak Jürgen
Damen:
1. Fifer Tjasa
2. Ehmann Kerstin
3. Täuber Eva
Jungspund:
1. Stary Rafael
2. Schuppe Kimi
3. Albert Linus
ÖM Jugend:
1. Wunderlich Jan
2. Hutter Valentino
3. Santeler Christoph
Hobby:
1. Morlinghaus Wanja
2. Volland Leon
3. Badegruber Philipp

Kurz nach Mittag ging es bei den jüngsten Teilnehmern zur Sache, die Bedingungen waren für Kind und Maschine unglaublich hart, der Boden eine klebrige Schlammschicht. Doch Enduristen sind harte Hunde, es wurde gekämpft bis eben zur Zielflagge oder bis die Kupplungen aufgegeben haben. Auf jeden Fall sehenswert wurde in den Klassen Young Racer 50ccm und Young Racer 65ccm um jeden Meter gefightet, wir können stolz auf unseren Nachwuchs sein.
Bei den Young Racern 50ccm war Kogelmann Kevin unschlagbar und im Schlamm eine eigene Liga, er gewann souverän vor Kollmann Jakob und Kogelmann Mike. Bei den Young Racern 65ccm dominierte Köstenberger Julian, vor Pirker Andre und Hiess Maximilian.

Am Nachmittag stand der Lauf der Gruppe 1 E1, E2, E3, Junior, Junior ÖM, ÖM Open an, die Temperaturen sanken mittlerweile deutlich und auch der Regen ließ nicht lange auf sich warten, es wurde also sehr ungemütlich. Für die ÖEC-Piloten standen wieder drei Runden an, die ÖM Fahrer mussten eine Runde mehr fahren, also vier Runden in 3,5 Stunden.
Die Strecke blieb aber nach wie vor in einem einigermaßen gut befahrbaren Zustand, nach und nach färbten sich sämtliche Teilnehmer in ein schickes Braun, auch die Fangopackungen sind beim aunerÖEC-Startgeld immer wieder einmal inklusive. Nach abgelaufener Renndauer kamen auch alle Teilnehmer der Gruppe 1 glücklich ins Ziel, in den verschiedenen Klassen ging es heiß her und so konnten folgende Sieger gefeiert werden:
Staatsmeister in der Klasse ÖM Jugend: Hutter Valentino (X Grip Racing Team)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Junior: Hecher Thomas (Obereder Motos)
Staatsmeister in der Klasse ÖM Open: Schöpf Bernhard (Motorradreporter)

E1:
1. Wunderlich Jan
2. Hillebrand Florian
3. Hubmann Marco
E2:
1. Isopp Manuel
2. Raffezeder Simon
3. Raffezeder Mathias
E3:
1. Preuhs Manuel
2. Günster Manuel
3. Dietler Patrick
Junior:
1. Untersteiner Sammy
2. Kaiser Jun Johann
3. Zerner Mark
ÖM Jugend:
1. Hutter Valentino
2. Kropitsch Luca
3. Herbitschek Raphael
ÖM Junior:
1. Bischof Klaus
2. Egger Maurice
3. Orthacker Lukas
ÖM Open:
1. Schöpf Bernhard
2. Nedved Vaclav
3. Feichtinger Walter

Nachdem sich alle wieder halbwegs gesäubert und hergerichtet hatten, gab es am Abend die Siegerehrung für den Tag aber auch die Jahressiegerehrung. Schön zu sehen war auf jeden Fall, dass alle gemeinsam gefeiert haben, die Jungen mit den Alten und die Gewinner mit den Geschlagenen. Es gab jede Menge Sachpreise und superschöne Trophäen zu gewinnen.
Klasse Young 50ccm: 1. Kogelmann Kevin, 2. Kollmann Jakob, 3. Kogelmann Mike
Klasse Young 65ccm: 1.Köstenberger Julian, 2. Pirker Andre, 3. Tarmann Bruno
Klasse Damen: 1. Ehmann Kerstin, 2. Fifer Tjasa, 3. Richter Veronika
Klasse E1: 1. Wunderlich Jan, 2. Geisenhofer Florian, 3. Janz Simon
Klasse E2: 1. Raffezeder Simon, 2. Spendl Dominic, 3. Edlinger Anton
Klasse E3: 1. Preuhs Manuel, 2. Günster Manuel, 3. Resinger Christian
Klasse Jungspund: 1. Leitgeb Paul, 2. Schuppe Kimi, 3. Truschnig Justin
Klasse Junior: 1. Kaiser Jun. Johann, 2. Untersteiner Sammy, 3. Zerner Mark
Klasse Rookies: 1. Zach Maximilian, 2. Vötsch Anton, 3. Egger Michael
Klasse Senioren: 1. Steiner Armin, 2. Köstenberger Peter, 3. Hutter Georg
Klasse Veteranen: 1. Schwab Josef, 2. Kruptschak Jürgen, 3. Salbrechter Gerald
Zum Schluss kommen immer die Dankesworte und auch wenn es abgedroschen klingt, aber wir müssen uns im Klaren sein, dass es nicht selbstverständlich ist, in solchen paradiesischen Umgebungen Rennen fahren zu dürfen. Danke Karl und deiner ganzen Familie, dass ihr auch heuer wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt habt.
Das Wetter kann niemand beeinflussen, die Strecke war super wie immer und um unser leibliches Wohl habt ihr euch auch super gekümmert. Danke der gesamten aunerÖEC-Mannschaft für das heurige Jahr, die Wetterkapriolen haben es euch nicht sehr leicht gemacht, ihr habt das aber alles gemeistert und wir freuen uns schon auf die nächste Saison.
Wir sehen uns nächstes Jahr wieder!
Link: https://www.endurocup.at/
Link: Die besten Bilder von Niki Peer Photography

Bericht: Enduro-Austria - P.B
Fotos: Niki Peer (Einmal mehr - Vielen Dank für deinen Einsatz!!)
- Husqvarna EE3 und EE5 elektrifizieren den Nachwuchs Offroadmarkt!
- Team KTM I GASGAS Walzer Rennbericht DIMOCO Aspang Race 2022
- Finale zur Italienischen Meisterschaft ohne Michael Walkner!
- Dimoco AspangRace 2022: Harte Rennen und eine starke Party!
- Bernhard Schöpf nach Sieg bei Aspangrace bereit für das Finale!
- Trinksysteme 24MX X-Mudder:
- Bericht ISDE - Enduro Austria Racing Team - Clubteam Austria!
- KTM erweitert mit der KTM SX-E3 die Mini-Modellreihe!
- Enduro Floricic: Geführte Touren in Istrien und Lika + Enduropark in Istrien
- Rennbericht Six Days Trophy Teams Austria 2022!
Seite 239 von 922





