Billy Bolt kommt als Mann, den es zu schlagen gilt am 6. Januar 2024 zum SuperEnduro Grand Prix Germany: Zwei Wochen nach dem Start in die neue SuperEnduro-WM-Saison im französischen Lievin kam es im polnischen Krakau zum zweiten Kräftemessen. Dabei glänzte vor allem wieder der Brite Billy Bolt, doch dessen Landsmann Jonny Walker konnte dem dreifachen Weltmeister diesmal mehr zusetzen und ihm sogar einen Heat-Sieg abspenstig machen.

Für Spannung ist also für die deutsche WM-Runde am ersten Samstag im neuen Jahr in der Riesaer WT Energiesysteme Arena gesorgt. Auch der Bayer Manuel Lettenbichler präsentierte sich Form-verbessert, was nach dem Geschmack der deutschen Fans sein dürfte.
Leider musste der Riesaer Promoter Daniel Auerswald von der gleichnamigen Eventmanufaktur am Rande polnischen WM-Laufes mitteilen, dass das Noppen-Lampen-Festival in Sachsen bereits ausverkauft ist. So sagte er in der Tauron Arena zu Krakau, die er erneut zu „Schulungszwecken besuchte: „Es ist zwar schön für uns zu wissen, dass die Veranstaltung wieder ausverkauft ist, denn das gibt uns auch eine größere Planungssicherheit. Andererseits bedaure ich, dass wir diesen tollen Sport nicht noch mehr Fans live präsentieren können. Aber wenn die Kapazitätsgrenze erreicht ist, ist sie erreicht.“

Beim zweiten SuperEnduro-WM-Lauf der Saison 2023/2024 ging erneut der Vorjahressieger von Riesa sowie Seriensieger, der Brite Billy Bolt, in der Top-Klasse Prestige als GP-Sieger hervor. Allerdings diesmal nicht mit ganz weißer Weste, denn nachdem er die Superpole sowie den ersten Heat für sich entschieden hatte, musste er im mittleren Lauf seinem Landsmann Jonny Walker am Zielsprung knapp den Vortritt lassen. Beim „Reverse-Grid-Rennen“ mussten die Hauptdarsteller per Reglement aus der zweiten Startreihe losfahren, wobei diesmal Jonny Walker besser durchs Gewühl der Backmarker kam. Zwar holte der Husqvarna-Pilot am Ende noch einmal auf, doch Walker brachte seine Beta mit 0,8 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Beim dritten Heat hatte Billy-Boy wieder alles unter Kontrolle, sodass es an seinem nächsten Grand-Prix-Sieg letztlich nichts zu rütteln gab. „Jonny war heute sehr stark, aber mein Fokus liegt auf der Titelverteidigung. Dafür war es wieder ein sehr guter Abend, sodass ich jetzt über Weihnachten entspannt sein kann“, sagte der bereits wieder klare WM-Leader anschließend.
Wie schon beim Saisonstart im französischen Lievin sicherte sich Will Hoare mit den Heat-Plätzen drei, drei und vier den dritten Gesamtrang und sorgte so erneut für ein rein britisches Podium.

Dort hätte auch Manuel Lettenbichler gern gestanden, doch verfehlte er dieses um nur vier Punkte und wurde Vierter, was immerhin ein besseres Ergebnis als zuletzt war. „Wir haben hart gepusht, aber leider hat es diesmal noch nicht mit dem Podest geklappt. Nun freue ich mich auf ein paar freie Tage sowie mein Heimrennen in Riesa“, lauteten seine Worte im Anschluss an sein zweites SuperEnduro nach einer mehrjährigen (Verletzungs-)Pause in der Spezial-Disziplin.
Der zweite deutsche Fahrer neben Manuel Lettenbichler war auch diesmal Tim Apolle aus Finne OT Billroda in Sachsen-Anhalt. Auch für ihn lief es gegenüber Frankreich etwas besser, was sich in seinem neunten Tagesrang widerspiegelte.

In der Juniorenklasse gewann der Brite Ashley Brightmore den ersten und den letzten Heat und wurde im zweiten Zweiter, womit er den Tagessieg einfahren konnte. Gesamtzweiter wurde der Ungar Roland Liszka, gefolgt vom Israeli Suff Sella, sodass das Siegerpodest gleich zu Lievin besetzt und dennoch durchgemischt war. Milan Schmüser aus Tensfeld musste mit einer Fußverletzung, die er sich unwissentlich in Frankreich zugezogen hatte und erst anschließend diagnostiziert wurde, leider passen. In Riesa möchte der WM-Dritte des Vorjahres aber wieder dabei sein.

Das wollen auch René Dietrich aus Flöha, der für das Team Puraglobe SuperEnduro Riesa antritt, und Daniel Mörbe aus dem südbrandenburgischen Hörlitz, ebenfalls unweit von Riesa. Beide schafften über den Last-Chance-Heat des integrierten Europe Cup den Einzug in den Main Event, was bei einer Gesamtstarterzahl 25 schon mal sehr gute Leistungen waren. Nach den zwei Rennen im Abendprogramm standen für sie die Plätze elf und zwölf zu Buche. Ähnliches, oder gern auch etwas mehr, möchten sie am 6. Januar bei ihrem Heimrennen in Riesa erreichen.
Inzwischen ist auch klar, dass es dann die beliebte After Race Party im Club R1 in Riesa wieder geben wird.
Weitere Infos ebenfalls unter www.superenduro-riesa.de
Gesamtwertung: https://www.infomega.gr/superenduro/
Link: https://superenduro.org/en

PA: Thorsten Horn c/o Eventmanufaktur Auerswald
Der nächste 2-Rad Offroad Wintertermin ist online: Am Samstag den 03. Februar 2024 findet beim Schilift Schneidhofer in Falkenstein das Fischbacher Snowhillrace statt...

Training: 9 Uhr
Start: 10 Uhr
Limited und open class (bei genügend Anmeldungen)
Anmeldung/Infos bei Köberl Michael unter 0676 35 12 047 oder unter
Quelle: Sportunion Fischbach
Matthias Walkner (Red Bull KTM Factory Racing) erholt sich gut von der Operation einer Verletzung am linken Bein, die er sich beim Training in den USA zugezogen hatte. Allerdings ist der Schaden so groß, dass der Österreicher bei der Rallye Dakar im Januar nicht antreten kann. Teamkollege Kevin Benavides verletzte sich kürzlich beim Training ebenfalls am linken Bein, aber der Argentinier wird voraussichtlich rechtzeitig zur Dakar wieder am Start sein...

Beim Training mit dem Team am 5. Dezember stürzte Matthias Walkner leider von seiner KTM 450 RALLY, was zu einem Schien-, Wadenbein- und Sprunggelenkbruch führte. Walkner wurde ins Krankenhaus in Palm Springs geflogen und unterzog sich einer erfolgreichen Operation, um den Schaden zu beheben. Der Rallye-Dakar-Meister von 2018 muss sich zu gegebener Zeit einer weiteren Operation unterziehen, die er hoffentlich zu Hause in Österreich durchführen lassen kann.
In einigen schwierigen Tagen für das Red Bull KTM-Team verletzte sich auch Kevin Benavides beim Test am Sonntag, dem 3. Dezember, am linken Bein. Zum Glück wurde Kevins Verletzung nicht als zu schwerwiegend eingeschätzt...
Alle bei Red Bull KTM Factory Racing wünschen beiden Fahrern alles Gute für eine baldige Genesung.
Andreas Hölzl – Rallye-Teammanager: „Es waren ein paar sehr schwierige Tage für das Team hier in den Vereinigten Staaten. Das Training für die Dakar verlief äußerst gut und alle Fahrer arbeiteten sehr hart. Kevin hat sich letzten Sonntag das Bein verletzt, aber zum Glück war es nicht so schlimm. Wir hoffen, dass er bis zur Dakar wieder nahezu fit ist. Am Montag erlitt Matthias beim Training einen schweren Unfall, der zu mehreren Brüchen führte. Die Operation verlief wirklich gut und sie haben einen "Fixateur" an seinem linken Bein angebracht, um die Genesung zu unterstützen. Sobald die Schwellung zurückgeht, wird er jedoch weitere chirurgische Eingriffe benötigen. Natürlich waren diese beiden Vorfälle ein schwerer Schlag für das Team, aber wir werden weiterhin nach vorne blicken und alles tun, um für die Dakar so stark wie möglich zu sein. Das gesamte Team wünscht sowohl Matthias als auch Kevin eine schnelle und vollständige Genesung.“
Folge Matthias auf Facebook:
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PA: KTM
Weltpremiere beim ADAC Supercross Stuttgart – Die SX4 Klasse wurde erstmals elektrisch auf HVR 65PRO ausgetragen: Eine echte Weltpremiere ereignete sich beim diesjährigen ADAC Supercross in Stuttgart, erstmals weltweit ging die SX 4 Klasse (65cc) auf Elektromotorrädern an den Start...

Vor tausenden begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer Halle zeigten 12 Nachwuchsfahrer, die sich alle über den BW Cup für dieses Rennen qualifiziert hatten, ihr beeindruckendes Können auf den 65PRO Motorrädern von HVR.
Obwohl die Strecke natürlich vor allem für die SX1 und SX2 Klasse ausgelegt war, meisterten die jungen Piloten im Alter zwischen 8 und 12 Jahren die Herausforderungen des anspruchsvollen Indoor-Kurses bravourös. Die Fahrer hatten zwei Trainings um sich auf die Strecke und die Bikes einzustellen. Waren die ersten Runden noch verhalten, so wurden aber schnell die Sprünge immer weiter und die Rundenzeiten immer kürzer.

Besonders herausfordernd war dabei das Waschbrett, welches viel Kraft und Können von den kleinen Piloten forderte. Obwohl die HVR Bikes für den anspruchsvollen Kurs leicht gedrosselt waren, erreichten die Fahrer Rundenzeiten, die nur knapp 10 Sekunden langsamer waren als die der Piloten der SX2.
Im Rennen selbst holte der Österreicher Maurice Heidegger den Holeshot und führte das Feld souverän an. Sein direkter Verfolger Tom Schwerdtner zeigte ebenfalls eine starke Vorstellung und nahm als einziger Fahrer im Rennen den Sprung über das Startgatter als weiten Doppelsprung, im Training hatte auch Maurice Heidegger diesen Sprung doppelt genommen, der Führende ging aber im Rennen auf Nummer sicher.
Genau dieser Sprung wurde Tom Schwerdtner in der fünften Runde zum Verhängnis, er kam bei der Landung ins straucheln und rutschte aus der Strecke, das Rennen war dadurch für ihn leider frühzeitig beendet. Er blieb dabei aber ohne ernste Verletzungen.
Nach 8 Runden konnte Maurice Heidegger das Rennen gewinnen, gefolgt von Paris Konstantinidis (der die schnellst Runde im Rennen für sich verbuchen konnte) und dem Schweizer Jamie-Liam Riedi auf dem dritten Platz.
Die vollständigen Platzierungen:
1. Maurice Heidegger (AUT/DMSB HVR)
2. Paris Konstantinidis (DEU/DMSB HVR)
3. Jamie-Liam Riedi (CHE/DMSB HVR)
4. Samuel Kehle (DEU/DMSB HVR)
5. Rafael Sánchez (DEU/DMSB HVR)
6. Noah Moosherr (DEU/DMSB HVR)
7. Felix Schmaus (DEU/DMSB HVR)
8. Lenny Bäuerle (DEU/DMSB HVR)
9. Luca Schad (DEU/DMSB HVR)
10. Jakob Streich (DEU/DMSB HVR)
11. Tim Kässer (DEU/DMSB HVR)
12. Tom Schwerdtner (DEU/DMSB HVR BSN-Racing)

Das Rennen in Stuttgart zeigte wie gut die HVR Bikes gerade für die anspruchsvolle Supercrossstrecke geeignet sind und welch packende Rennen mit den Elektrobikes möglich sind, und das bei einem sehr vergleichbaren Anschaffungspreis zu Benzin Motorrädern.
Link: https://www.hvr-bikes.com/
PA: HVR
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In Frankreich fiel zum ersten Mal das Startgitter im SuperEnduro für die Saison 2024 und der in Ungarn geborene Norbert „Zsigo“ Zsigovits war erstmalig für das X-GRIP Racing Team mit dabei. Die Strecke war eher Supercross-like, was dem MX und SX- erfahrenen 24-jährigen sehr gut entgegenkam...

Nach starkem Training und Qualifikation konnte sich der X-GRIP Racing Team Neuzugang auf Anhieb für die 5 freien Plätze der Finalläufe in der am stärksten besetzten Prestige- Klasse qualifizieren. Leider reichte seine Zeit nicht ganz zur Teilnahme am SuperPole- Event, dennoch war Zsigo zufrieden mit der Performance, da das gesamte Feld sehr eng beisammen lag.
Im ersten Main Event klappte der Start nicht ganz nach Wunsch, dadurch war er natürlich inmitten der Konkurrenz und es kam zum „Stau“ vor der Matrix und Norbert musste die Strecke verlassen. Schließlich überholte er noch ein paar Fahrer und wurde 9ter. Nachdem der Start im zweiten Finallauf besser funktionierte, konnte der Ungar sogar mit dem Hard Enduro Doppelweltmeister Lettenbichler um Rang 4 kämpfen!

Kurz vor Ablauf der Renndauer machte ein Ausrutscher die gute Platzierung zunichte, der 24-jährige wurde im zweiten Rennen erneut an 9. Position abgewunken. In Main Event 3 hieß es dann „STAY ON TRACK“, nach abermals gutem Start lag Norbert an 6. Stelle, ging die Rundenzeiten der Topleute gut mit und befand sich zwischenzeitlich sogar auf Rang 5!
Der direkt hinter ihm liegende Lettenbichler nutze beim Überrunden all seine Erfahrung und setzte sich kurz vor dem Ziel noch vor den GAS GAS Piloten aber mit Platz 6 war es die beste Platzierung der drei Finalrennen!
Im Gesamtklassement liegt der X-GRIP Racing Team Neuling auf Rang 9, die Ausdauer und der Speed stimmen Zsigo und das Team zufrieden und machen durchaus Freude auf die nächsten Einsätze!

PA: X-Grip
Im schönen Rahmen der 10 Jahre ESA Feier fand die Ehrung der Classic Meister 2023 statt. Waren bisher nur Fahrer über 45 Jahre an der Classic Meisterschaft startberechtigt, konnten ab dieser Saison auch jüngere Fahrer an der Meisterschaft teilnehmen...

Nachdem erfreulicherweise immer mehr junge Fahrer in den Classic Gelände Sport einsteigen, haben wir uns vom ESA Vorstand entschlossen dem Rechnung zu tragen“, so Obmann Alfred Steinwidder. Waren bisher nur Fahrer mit einem Alter über 45 Jahre zugelassen, wurden heuer auch die jungen Fahrer in die Meisterschaft einbezogen.
Durch die Zurechnung von Handicap Punkten zum Renn-Tagesergebnis wird ein Ausgleich zwischen Jungen und Älteren Fahrern geschaffen. Ausgeschrieben war eine Classic Oldtimer Meisterschaft für Twen Shock Motorräder bis Baujahr 1982 und eine Classic Youngtimer Meisterschaft bis einschließlich Motorrad Baujahr 1993.
Für die älteren Classic Fahrer +65, ab Jahrgang 1958 und älter mit Motorrad Old- oder Youngtimer, vergab ESA die Classic Veteranen Trophy. Für die Meisterschaft wurden sechs Wertungstage in Kirchschlag 1./2. April, Mühlen 20./21. Mai und mit zwei weitern Wertungstagen in Livade (Kroatien) am 17./18. September abgeschlossen.

Oldtimer:
Meister Anton Reisenhofer Puch
Vize Meister Martin Dorfer Suzuki
3. Rang exek. Gottfried Ennsmann Suzuki und Wolfgang Hafenscher KTM
Youngtimer:
Meister Bernhard Walzer KTM
Vize Meister Peter Bous KTM
3. Rang Johann Kaiser KTM
Veteranen +65
Meister Hubert Trattner KTM
Vize Meister Gerhard Wallisch KTM
3. Rang Walter Trügler KTM
Die genauen Ergebnisse und der Meisterschaftsendstand aller Teilnehmer sind auf der ESA Homepage www.endurosenioren.at zu lesen.

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